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Einführung Online-Marketing: Domain-Marketing (Teil 2)

Unter dem Begriff „Domain-Marketing“ versteht man den Handel mit Internetadressen – kurz „Domains“. Da in den letzten Jahren aufgrund des rasanten Internet-Wachstums gute Domainnamen immer schwieriger zu finden sind, boomt der Handel mit diesen Adressen wie nie zuvor. Man unterscheidet zunächst zwischen generischen Domains und nicht generischen Domains. Als „generisch“ bezeichnet man eine Domain, wenn diese auch ohne Werbung in Suchmaschinen oft aufgerufen wird – und zwar einfach durch Eintippen des Namens in die Browserzeile (sogenannter „type-in-traffic“). Meist sind dies natürliche, gebräuchliche Begriffe wie „Auto“, „kochen“ oder „Flugticket“. Diese generischen Domains sind die teuersten auf dem Markt, für einige Begriffe werden gar Millionenbeträge verlangt – und bezahlt! Aber auch bei nicht generischen Domains wird das Angebot, d.h. die noch freien Namen, immer knapper. Gerade im Web 2.0-Hype sind auch Kunstnamen sehr begehrt, wie man bei bekannten Portalen wie YouTube, Flickr u.ä. sieht.

Wie kommt man an gute Domains?

Der einfachste Weg, an eine gute Domain zu kommen, ist der Kauf einer solchen. Es müssten ja nicht gleich die erwähnten Millionenbeträge sein, auch für einige hundert Euro kann man schon gute Domainnamen bekommen. Viele Domainhändler leben ausschließlich davon, die Namen möglichst günstig einzukaufen, eine Zeitlang zu halten, und dann mit Gewinn wieder zu verkaufen. Wo man diese Domains am besten einkauft, darüber streiten sich die Geister. Manche schreiben den jeweiligen Domaininhaber einfach per E-Mail an und fragen, ob die Domain zu verkaufen ist. Andere benutzen automatisierte Tools, um freiwerdende Domainnamen möglichst sofort aufzuspüren und zu registrieren. Auch in den entsprechenden Angeboten bei eBay oder sedo.de, dem größten Domain-Handelsplatz, versuchen viele das eine oder andere Schnäppchen zu machen. Leider oft nur mit geringem Erfolg, da die richtig guten Namen zumeist in festen Händen sind. Und wenn mal einer frei wird, stehen die Interessenten Schlange, so dass erst gar kein Angebot ausgerufen werden muss.

Ein anderer Weg, zu guten und preislich entwicklungsfähigen Domains zu kommen, ist folgender: Sie informieren sich laufend in den geeigneten Medien (z.B. Tageszeitungen, Fernsehen, Internet) über das Tagesgeschehen und versuchen, kommende Trends zu erahnen. Zu diesen Trends registrieren Sie dann die passenden Domainnamen und verkaufen diese rechtzeitig, wenn der große Hype beginnt. So einfach, wie sich das anhört, ist es aber leider nicht. Sie müssen dabei nicht nur eine gute Nase für kommende Trends haben, sondern sich auch noch gegen die massig vorhandene Konkurrenz durchsetzen, die ebenfalls versucht, sich die besten Domains so frühzeitig wie möglich zu sichern.

Umlautdomains und neue Endungen – die Lösung?

Seit einiger Zeit bieten Umlautdomains wesentlich erweiterte Möglichkeiten bei den Schreibweisen von Domains. Neben den bekannten Umlauten ä, ö und ü können noch fast 90 weitere Zeichen verwendet werden, welche vorher nicht möglich waren. Wunder sollte man trotzdem nicht von dieser Änderung erwarten. Die meisten Umlautdomains sind bereits vergeben, da die Umstellung lange vorher angekündigt war und hier wieder einmal die schnellsten das Rennen gemacht haben. Ähnlich sieht es bei den neuen Domain-Endungen aus (z.B. .eu / .biz / .mobi /.info). Auch hier sind in der Regel innerhalb kürzester Zeit alle attraktiven Namen vergeben. Hier hilft wirklich nur, bei den Schnellsten zu sein und sich rechtzeitig sein Stück von Kuchen zu sichern.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Markt des Domainhandels in den letzten Jahren härter geworden ist. Gute Namen sind schon lange nicht mehr frei, und um die wenigen wirklich guten Verkaufsangebote entbrennt jedes Mal eine große Bieterschlacht. Ebenso bei neu eingeführten Domain-Endungen. Wer also nicht schon seit Jahren dabei ist und entsprechende Insiderkenntnisse besitzt, sollte besser die Finger vom Domainhandel lassen und sich auf einem anderen Gebiet versuchen.

Weiter mit E-Mail-Marketing (Teil 3)…

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