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Einführung Online-Marketing: E-Mail-Marketing (Teil 3)

Das E-Mail-Marketing ist eine der erfolgreichsten Methoden, Produkte oder Dienstleistungen innerhalb und außerhalb des Internets zu verkaufen und so neue Kunden zu gewinnen. Dabei kann eine Marketingkampagne per E-Mail einmalig durchgeführt werden oder regelmäßig erfolgen. Als Beispiel für eine regelmäßig durchgeführte E-Mail-Marketing-Maßnahme ist vor allem der klassische Newsletter zu nennen. Der Newsletter erfüllt dabei gleich zwei wichtige Funktionen.

  1. Er soll dem bestehenden Kunden neue Produkte vorstellen und ihn immer wieder zum Kauf bereits eingeführter Produkte anregen. Der Kunde wird damit an das Unternehmen gebunden und es soll verhindert werden, dass er zur Konkurrenz abwandert.
  2. Er soll interessierte Besucher zu Kunden machen. Hat sich der Interessent einmal für den Newsletterbezug angemeldet, kann man ihm immer wieder interessante Angebote unterbreiten und ihn so an das Unternehmen erinnern. So können auch Kunden gewonnen werden, die zunächst kein Kaufinteresse hatten.

Bei der Ausarbeitung eines Newsletters sollen Sie unbedingt einige wichtige Regeln beachten. Gerade im rechtlichen Bereich muss hier peinlich genau gearbeitet werden, um teure Abmahnungen und Rechtsstreitigkeiten schon im Vorfeld zu vermeiden. Hier einige Tipps:

  • Der Abonnent muss seine Einwilligung für den Erhalt des Newsletters geben. Meist geschieht dies durch das „Double-Opt-In-Verfahren“, bei dem der Besteller eine E-Mail geschickt bekommt und dort auf einen Link klicken muss. Diese Anmeldung können Sie als Webmaster nun einwandfrei nachweisen, falls es zu Problemen kommen sollte.
  • Die Einwilligungsbedingungen müssen rechtlich einwandfrei sein. So müssen Sie z.B. über die Nutzung der Userdaten Auskunft geben und diese Bedingungen stets abrufbar halten.
  • Der Kunde muss jederzeit die Möglichkeit haben, den Newsletter wieder abzubestellen. Dazu muss in jedem Newsletter ein Link bereitsgestellt werden. Häufig wird hier das selbe Verfahren wie bei der Bestellung verwendet, das sich daher folgerichtig „Double-Opt-Out“ nennt.
  • Sie müssen in jedem Newsletter ein vollständiges Impressum mit allen erforderlichen Kontaktdaten bereitstellen. Darin müssen neben (Firmen-)Namen und Anschrift auch solche Dinge wie Vertretungsberechtigter, Steuernummer und Telefonnummer enthalten sein.

Bei einmaligen Werbkampagnen per E-Mail sollte ebenfalls eine gründliche Planung selbstverständlich sein. Zunächst sollten die Ziele der Aktion so detailliert wir möglich festgelegt werden. Danach sollte überprüft werden, ob die Marketingmaßnahme überhaupt dafür geeignet ist, die angestrebten Ziele zu erreichen. Vielleicht können die Voraussetzungen optimiert werden, indem Sie z.B. Empfängeradressen einkaufen, die besser mit Ihrem Leistungsangebot übereinstimmen und so der Kampagne zu mehr Erfolg verhelfen können.

Weiter zu Suchmaschinenmarketing mit Google AdWords (Teil 4)…

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1 Comment  comments 

Ein Antwort

  1. Meiner Meinung nach ist E-mail Marketing ein sehr spannendes Tool – wenn es richtig eingesetzt wird. Leider sind viele Newsletter noch nicht so aufgebaut, dass sie den optimalen Mehrwert für den Leser darstellen.

    Aber ich freu mich schon auf den Tag, wenn die Bundestagswahl per E-mail durchgeführt wird :-)

    Schöne Grüße aus München!

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