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Einführung Online-Marketing: Erfolgskontrolle durch Webanalysen (Teil 12)

Wer glaubt, mit der Optimierung seines Webprojekts seien alle Möglichkeiten ausgeschöpft, der irrt. Erst durch eine ständige und fundierte Analyse wird es möglich, das Nutzerverhalten genau zu studieren und die Performance des Webauftritts wirklich zu perfektionieren. Der größte Teil der Webmaster gibt sich nach wie vor damit zufrieden, die Anzahl der täglichen oder monatlichen Besucher sowie die Anzahl der aufgerufenen Seiten zu kennen. Fälschlicherweise wird oft angenommen, dass Webanalysetools teuer, aufwendig zu bedienen und von geringem Nutzen sind. Der geldwerte Vorteil, welcher sich durch den Einsatz ergibt, wird meist unterschätzt. Dabei gibt es seit einiger Zeit eine Reihe von kostenlosen Tools im Internet, mit denen Sie schnell und einfach arbeiten können.

Da wäre allen voran Google Analytics, das seit etwa zwei Jahren auf dem Markt ist. Das Tool ist kostenlos erhältlich und bietet vielfältige Möglichkeiten zur Webanalse. Es eignet sich für statische und dynamische Webauftritte und kommt bestens mit den bekannten Content-Management-Systemen WordPress, Typo3 und Joomla zurecht. Der Funktionsumfang beinhaltet z.B. Tagesstatistik (auch per E-Mail), Flash-Messung, unsichtbare Messung, Conversion Rate und vieles mehr. Leider bietet Google Analytics noch keine Live-Analysefunktion. Das Leistungsspektrum überzeugt trotzdem und reicht auch für den anspruchsvollen User.
Der einzige wirklich negative Faktor beim Analysetool von Google ist, dass man dem Suchmaschinen-Giganten all seine Daten preisgeben muss. Inwieweit diese genutzt werden, kann zu diesem Zeitpunkt noch keiner wirklich abschätzen. Gerade größere Unternehmen scheuen deshalb davor zurück und nutzen lieber kostenpflichtige Dienste. Dadurch werden die teils hochsensiblen Daten nicht an Dritte weiter gegeben. Hier zwei Beispiele für kostenpflichtige Analysetools:

eTracker wird bereits von vielen Webmastern genutzt und bietet – im Gegensatz zu Google Analytics – eine Live-Analyse in Echtzeit. Weiterhin bietet eTracker alle Funktionen, die Googles Tool bereithält, kann aber in einigen Bereichen noch weitaus detailliertere Auswertungen liefern. Das Ganze hat allerdings seinen Preis. Pauschal kann man diesen nicht beziffern, da jeder Kunde individuell auf ihn zugeschnittene Leistungen geboten bekommt.

Webtrends ist ebenfalls ein Profitool und bietet einen ähnlichen Leistungsumfang wie eTracker. Die wichtige Liveanalysefunktion ist selbstverständlich integriert. Außerdem können Statistikdaten in alle gängige Datenformate konvertiert und exportiert werden, um sie – beispielsweise mit Microsoft Excel weiter zu verarbeiten. Das besondere an Webtrend ist, dass Sie nicht nur analysieren können, an welcher Stelle Ihnen ein Besucher Ihrer Webpräsenz verloren geht. Das intelligente Tool zeigt anhand sogenannter „Szenarioberichte“ an, warum Sie den Besucher nicht weiterhin an sich binden konnten. So können auch Mitarbeiter, die nicht speziell für den Analysebereich eingesetzt sind, erfolgreich mit der Software arbeiten und die Performance verbessern.

Fazit:
Wer keine Angst davor hat, seine Daten Google gegenüber preiszugeben, fährt mit dem kostenlosen Analytics-Tool des Giganten am besten. Mit der fehlenden Liveanalyse-Funktion kann als Anfänger gut leben. Wer dagegen Wert auf eine echte Profilösung legt und seine Daten unter Verschluss halten möchte, ist mit einem kostenpflichtigen Tool besser bedient.

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