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So optimieren Sie Ihren Internetshop bzw. Ihre Affiliate-Website

Haben Sie mit Ihrem Internetshop oder Ihrer Affiliate-Website eine profitable Marktnische gefunden, bieten ihren Kunden gute Produkte zu attraktiven Preisen und patzen auch beim Service nicht? Dann könnte man meinen, Sie haben alles richtig gemacht. Dabei sind dies nur die Grundlagen zum Erfolg. Um wirklich alles aus ihrem Geschäft herauszuholen, sollten Sie Ihren Webshop ständig optimieren.

Da die Konkurrenz im Internet immer größer wird, reicht es nicht mehr aus, nur günstige Preise zu bieten. In fast jedem Bereich wird es jemanden geben, der günstiger ist als Sie. Außerdem ist es nicht gerade erfolgversprechend, seinen Internetshop ausschließlich auf das Prädikat „billig“ auszurichten. Um langfristig erfolgreich zu sein, sollten Sie Ihrem Shop eine unique selling proposition – auch USP genannt – geben. Dazu müssen Sie zunächst herausarbeiten, was das Besondere an ihrem Shop ist. Warum sollten die Kunden gerade bei Ihnen kaufen, und nicht irgendwo anders? Die Kunden müssen in ihrem Geschäft mehr sehen als einen x-beliebigen Internetshop. Um dies zu erreichen, sollten sie in einem oder mehreren Bereichen mehr bieten als ihre Konkurrenten. Das kann ein besserer Service, tolerantere Rücknahmebedingungen, kleine kostenlose Zugaben zu den Produkten oder auch eine kostenlose Versandoption sein.

Nachfolgend erfahren Sie die besten Tipps und Tricks, um mit Ihren Angeboten ganz vorne dabei zu sein:

1. Locken sie mit Rabatten

Menschen, die im Internet einkaufen, wollen in der Regel Schnäppchen machen. Im Gegensatz zum konventionellen Handel lässt sich im Internet vieles nur über den Preis verkaufen. Deshalb ist es ratsam die Produkte in Ihrem Internetshop nicht nur nach Markennamen oder Eigenschaften zu sortieren, sondern dem Kunden auch eine Selektion über den Preis zu ermöglichen. Sinnvoll ist auch eine Rubrik mit Angeboten des Tages, Top- Angeboten oder Restposten-Offerten. Diese sollten an prominenter Stelle auf der Startseite oder auf einer speziellen Unterseite gelistet sein. Weitere Kaufanreize schaffen sie auch, indem sie die Rabatte für Kunden besser verständlich machen – etwa durch einen Slogan wie „50% reduziert“ oder „nur noch wenige Exemplare verfügbar“. Beachten Sie jedoch, dass sie nicht mit Fantasiepreisen werben dürfen. Das könnte rechtlich schnell ins Auge gehen.

2. Suchmaschinenfreundliche Artikelbeschreibungen

Viele Hersteller bzw. Merchants /Partnerprogrammbetreiber bieten an, die Beschreibung der Artikel in ihrem Shop von Ihrer Homepage zu übernehmen. Das mag bequem sein, kann jedoch dem Listing Ihres Shops in den Suchmaschinen nachhaltig schaden. Da die Texte auf vielen anderen Seiten bereits vorhanden sind, gelten sie für Google als doppelter Content. Da die Suchmaschine dies nicht gerne sieht, werden Seiten mit doppelten Texten in der Regel schlechter gelistet. Schlecht ist ebenfalls, wenn die Beschreibung der Produkte lediglich aus einer Auflistung einiger weniger Stichpunkte besteht. Schreiben Sie daher Ihre Artikelbeschreibungen unbedingt selbst, je ausführlicher, desto besser. Wer es ganz perfekt machen will, fügt in seine Artikelbeschreibungen zusätzlich Testergebnisse oder Käuferberichte ein. Diese Zusatzinformationen animieren viele Käufer, die noch zögerlich sind, den Kauf letztendlich doch abzuschließen.

3. Eintrag in Preissuchmaschinen

Ist ihr Onlineshop bei Google gut gelistet? Schön, doch nur darauf sollten Sie sich nicht verlassen. Google ändert häufig seine Bedingungen und Algorithmen und kann so dafür sorgen, dass Ihr Onlineshop bzw. Affiliate-Website über Nacht kaum noch im Netz zu finden ist. Deshalb ist es unverzichtbar, Besucherströme auch aus anderen Quellen zu generieren.

Ein guter Weg sind hier die inzwischen immer populäreren Preissuchmaschinen. Sie gehören zu den häufigsten Wegen, über die potentielle Kunden auf Ihre Webseite gelangen. Preissuchmaschinen stehen oft ganz vorne im Google Ranking und nehmen damit Plätze ein, die Sie alleine nur mit jahrelanger Optimierung Ihres Onlineshops erreichen könnten.

Melden Sie sich daher bei den größten und wichtigsten Preissuchmaschinen an und lassen Sie Ihren Internetshop aufnehmen. Dies gilt natürlich nur, wenn Sie über Ihrem Onlineshop eigene Produkte vermarkten – nicht für Affiliate-Websites. Sie brauchen sich dabei keine Sorgen über einen ruinösen Preiskampf mit ihren Konkurrenten zu machen. Für viele Kunden zählt nicht nur ein besonders günstiger Preis, sondern auch der Service, die Kundenzufriedenheit sowie eine schnelle Lieferbarkeit der Produkte. Daher sollten Sie intensiv an der Verbesserung dieser Punkte arbeiten und sich nicht auf einen sinnlosen Preiskampf einlassen. Solange die Preise Ihrer Produkte so gewählt sind dass sie in den Top10 der jeweiligen Preissuchmaschine stehen und der Service stimmt, werden Sie auch gut verkaufen.

4. Cross Marketing-Möglichkeiten nutzen

Cross Marketing ist in den letzten Jahren zu einem wichtigen Erfolgsfaktor beim Verkauf von Waren über das Internet geworden. Im Grunde ist Cross Marketing nichts anderes als eine Taktik, um dem Kunden mehr zu verkaufen, als dieser eigentlich kaufen wollte. Kauft der Kunde zum Beispiel ein Handy, können Sie ihm im Laufe des Bestellvorgangs die passende Freisprecheinrichtung oder anderes modellspezifisches Zubehör zum Kauf anbieten. Als zusätzlichen Kaufanreiz können Sie zum Beispiel einführen, dass die Ware ab einer bestimmten Bestellsumme versandkostenfrei ausgeliefert wird.

Beim Cross Marketing müssen Sie jedoch sehr feinfühlig vorgehen. Fühlt sich der Kunde, während er in Ihrem Onlineshop sucht oder bereits etwas bestellt von den Zusatzangeboten erschlagen, wird er sich ärgern oder im schlimmsten Fall sogar den Bestellvorgang abbrechen. Überlegen Sie daher genau welche Produkte Sie im Cross Marketing anbieten und wie Sie die Zusatzangebote möglichst harmonisch in den Bestellvorgang integrieren.

5. Machen Sie Ihren Onlineshop Web 2.0-tauglich

Sie glauben ein klassischer Onlineshop hat nichts mit den bekannten Web 2.0 Projekten zu tun? Falsch – Sie können jeden Shop mit Elementen des Web 2.0 aufwerten und damit für mehr Besucher sorgen.

Ein bewährtes Mittel um Besucher zu locken und Ihre Position in den Suchmaschinen zu verbessern, ist der Einsatz eines Weblogs, kurz „Blogs“. Hier können Sie Ihre Kunden schon im Vorfeld auf neue Produkte und Änderungen im Onlineshop einstimmen und erreichen so eine wesentlich höhere Kundenbindung.

Weiterhin bietet sich an den Kunden zu ermöglichen, Kommentare und Erfahrungsberichte zu den einzelnen Produkten in Ihrem Shop zu veröffentlichen. Dies ist ein äußerst wichtiger Punkt, denn Lob von Kunden, die das Produkt bereits gekauft haben zählt wesentlich mehr, als noch so große Beteuerungen über die Qualität der Ware vom Shopbetreiber.

Noch eine Möglichkeit um die Vorteile des Web 2.0 auf Ihren Shop zu übertragen, ist das Anbieten von Social Bookmarks für Ihre Kunden. Diese kleinen Icons dienen als Speichermöglichkeiten für favorisierte Internetseiten und werden immer beliebter. Suchen Sie sich die bekanntesten Social Bookmark Anbieter heraus und binden Sie das jeweilige Symbol in Ihren Onlineshop ein. So brauchen die Kunden nur darauf zu klicken, um den Onlineshop in ihren Favoriten zu abzulegen.

6. Raus aus der Routine! Bieten sie Sonderaktionen an

Eine bekannte Weisheit der Werbeindustrie sagt, dass es um ein Vielfaches teurer ist einen neuen Kunden zu gewinnen, als einen bestehenden Kunden zu halten. Deshalb sollten Sie dafür sorgen, dass die Kunden nach Möglichkeit nicht nur einmal in Ihrem Onlineshop einkaufen, sondern das Angebot dauerhaft nutzen. Dafür müssen sie Anreize schaffen, damit der Kunde immer wieder in Ihren Shop reinschaut.

Eine gute Strategie um dies zu erreichen, ist die regelmäßige Lancierung von Sonderaktionen und das Schaffen von ständig wechselnden Angeboten. Dem Kunden wird es schnell langweilig, wenn er in Ihrem Onlineshop immer die selben Produkte vorfindet. Ein attraktives Angebot mit wechselnden Sonderposten sorgt dafür, dass der Kunde immer wiederkommt, weil er jedes Mal neue Waren und Angebote vorfindet. Natürlich müssen diese Posten zu Ihrem Standardsortiment passen, sonst verpufft die Wirkung. Mit dieser Strategie können Sie auch den Erfolg neuer Produkt testen und diese eventuell in das Standardsortiment aufnehmen.

Die Artikel für ihre Sonderaktionen können Sie sich auf speziellen Restpostenplattformen im Internet oder bei Versteigerungen, Räumungsverkäufen und Insolvenzen besorgen.

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Kommentare deaktiviert für So optimieren Sie Ihren Internetshop bzw. Ihre Affiliate-Website  comments 

Keine Antworten

  1. avatar Mellow

    Um an die Artikel-Headline anzuknüpfen: Welchen Maßnahme außer Tipp 2 kann man auf einer Affiliate-Seite umsetzen?

    Keinen?

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  2. avatar buxxos

    Um den Punkt mit den Social-Bookmarks anbieten zu können, ist es von Vorteil wenn bei den Anbietern die eigene Webseite schon mind. einmal eingetragen ist. Denn das ganze sieht sonst irgendwie komisch aus!

    Für alle Interessenten habe ich hier eine Liste solcher Anbieter gefunden:
    http://www.konzept-welt.de/promotion/social-bookmark.html

    gruss

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