magnify
Home Themen Affiliate-Marketing Tracking ist nicht gleich Tracking
formats

Tracking ist nicht gleich Tracking

Jeden Morgen das gleiche: Auswertungen, Zahlen checken, was ist passiert über Nacht.Irgendwas verdient, wo liegen die Fehler, warum habe ich so wenig Sales?

Hauptursache und auch der wichtigste Faktor für einen Publisher ist: Tracking. Aber Tracking ist nicht gleich Tracking. Man unterscheidet im Affiliate Marketing zwischen session tracking und cookie tracking. Darunter stehen noch mal postview-tracking und postclick-tracking.

Cookietracking

Cookietracking wird verwendet, wenn es eine längere Zeit vom Klick zum Kauf braucht.

Hierbei wird das Fenster nach dem Klick auf das Werbemittel geschlossen, ohne einen Kauf durchgeführt zu haben.

Beispiel:

  • User geht auf die Webseite, sieht einen Banner.
  • Klickt auf diesen Banner, kommt zum beworbenen Produkt.
  • Nach kurzem überlegen verlässt er die Webseite des Anbieters und bestellt nicht gleich.
  • Nach 3 Wochen kommt er direkt zum Anbieter und bestellt ein Produkt.
  • Anhand des Cookietrackings kann der Programmbetreiber feststellen, über welche Seite der Kunde gekommen ist.
  • So bekommt der Publisher auch nach Wochen noch seine Provision.

Die Cookielaufzeit bei solchen Programmen beläuft sich in der Regel auf 30-60 Tage.

Sessiontracking

Sessiontracking wird wiederum verwendet, wenn es vom Klick zur Aktion (Kauf, Anmeldung etc.) eine Zeitlinie ohne Unterbrechung durchläuft.

Beispiel:

  • User geht auf die Webseite, sieht einen Banner.
  • Klickt auf diesen Banner. kommt zum beworbenen Produkt.
  • Nach kurzem überlegen (die Seite des Merchants bleibt offen) entschließt er sich, das Angebot wahrzunehmen.
  • Er bestellt gleich.

Hierbei wurde die Bestellung nicht unterbrochen, das heißt, der Browserfenster wurde nicht geschlossen.

Die meisten Programme bieten sowohl Session- wie auch Cookietracking an.

Bei dieser Art der Generierung von Leads und Sales spricht man üblicherweise von Postclicktracking, da für die Aktion definitiv ein Werbemittel angeklickt wurde.

Postviewtracking

Bei großen Publishern immer beliebter, doch von den Merchants noch immer zum Teil abgelehnt:

 Postviewtracking


. Die Methode ist simpel.

  • Ein User kommt auf eine Webseite und sieht einen Werbebanner.
  • Um nun ein Cookie setzen zu können, müsste er auf diesen Banner klicken, und somit eine Aktion durchführen.
  • Bei Postviewtracking wird hier aber bereits erlaubt, ein Cookie zu setzen (View-Cookie).
  • Wie beim Cookiedropping merkt hier der User nichts von seinem „Glück“.
  • Kommt er nun in der Cookielaufzeit auf die dementsprechende Seite, bekommt der Publisher die Provision für seinen Kauf.

Um eins klar zu stellen: Klickbetrug und Cookiedropping sind beides unerlaubte Mittel.

Postview hingegen sehr wohl erlaubt.

Meistens sind zwei Vorgaben an so ein Verfahren geknüpft:

a) Die Menge der Clicks wird meist vom Merchant begrenzt.
b) Die Cookielaufzeit wird deutlich von den üblichen 30-60 Tagen auf meist max. 3 Tage reduziert.

PS: Bei Tradedoubler heißen per postview generierten Sales: iSales.

VN:F [1.9.22_1171]
Wie hat dir dieser Beitrag gefallen?
Wertung: 5.0/5 (1 Bewertung)
Danke für´s Teilen :-)Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedIn
 
 Share on Facebook Share on Twitter Share on Reddit Share on LinkedIn
17 Comments  comments 

17 Antworten

  1. avatar Michael Giglhuber

    Kann mich bitte jemanden überzeugen, dass Postviewtracking eine gute Sache ist?
    Mich überzeugt das nicht wirklich…

    Grüße
    Michael

    VA:F [1.9.22_1171]
    Wertung: 0 (von 0 Bewertungen)
  2. Sehe ich auch so wie Michael. Irgendwie erschließt sich für mich noch nicht so die Begründung für eine Provision an den Affiliate.

    Hat jemand eine Übersicht, welche Netzwerke welches Tracking anbieten?

    Gruß
    Karsten

    VA:F [1.9.22_1171]
    Wertung: 0 (von 0 Bewertungen)
  3. Ich denke, es liegt auf der Hand, warum immer mehr Publisher postview bevorzugen.
    Allein dadurch, daß man durch Trafficgenerierung User auf die Seite bring, die jedesmal beim erzeugen eines Views ein Cookie bekommen, entfällt das obligatorische Klicken auf das Werbemittel.
    Sieh es mal so, du kannst, wenn erlaubt, allein schon durch das Ausliefern eines Werbemittels ein Viewcookie setzen. Dadurch erhöht sich die Chance, diesen Cookie auch in ein Sale zu verwandeln. Und wer träumt nicht davon, auf legaler Weise bereits ein Marker zu setzen, ohne daß es zum erforderlichen Klick kommt?

    VA:F [1.9.22_1171]
    Wertung: 0 (von 0 Bewertungen)
  4. Schon klar. Schwierig aber bestimmt die saubere Abgrenzung zwischen Postviewtracking und Cookiedropping, oder?

    VA:F [1.9.22_1171]
    Wertung: 0 (von 0 Bewertungen)
  5. avatar Michael Giglhuber

    Naja, wieso Publisher sich darüber freuen kann ich mir denken :-)

    Aber wieso sollte es den Merchants freuen?
    Beispiel: Sein Stammkunde, der alle 4 Wochen bestellt, surft jeden Tag auf hunderten Seiten weil es ihm einfach Spaß macht. Er kommt zufällig auf eine Partnerseite vom Merchant und soll dann deswegen die nächste Bestellung verprovisionieren?

    Vielleicht übersehe ich einen Punkt?

    VA:F [1.9.22_1171]
    Wertung: 0 (von 0 Bewertungen)
  6. @Michael
    nun ja worstcase würde ich sagen, mit hunderten von Seiten :)

    Zum Teil hast du aber recht. Deswegen auch die Begrenzung der Cookielaufzeit. Zudem darfst du eins nicht vergessen, Klickcookie überschreibt Viewcookie.

    VA:F [1.9.22_1171]
    Wertung: 0 (von 0 Bewertungen)
  7. avatar Michael Giglhuber

    Aber wenn kein Klickcookie gesetzt wurde zählt ja das Viewcookie nehme ich mal an.
    Dann ergäbe sich aber das Dilemma, dass lange Cookie-Laufzeiten bei Partnern ebenso beliebt sind. Also was tun? Kurze Cookie-Laufzeiten für View-Tracking oder lange für Klicktracking?

    Spontaner Gedanke: Könnte man die Cookie-Laufzeit für Viewcookie anders definieren könnte als für Klickcookie?
    Dann wäre ich definitiv dafür. Viewcookie 3-7 Tage, Klickcookie wie gehabt.

    Gibt es das schon, bzw. wäre dies bei einem Netzwerk möglich?
    Wo sind die Adbutler/Zanoxler/Webgainser?

    VA:F [1.9.22_1171]
    Wertung: 0 (von 0 Bewertungen)
  8. Da kann ich dir wirklich mein Blog unter kolumne24.de empfehlen. Genau diese Sachen sind zur Zeit bei mir aktuell.
    Auch bezüglich der definition zwischen Click und View.

    Als kurzen Abriss:
    Cklickcookie schlägt Viewcookie.
    Bedeutet, wenn jemand Clickt wird der Viewcookie überschrieben und nicht mehr aktuell.
    Und ja es ist bereits so, (das steht aber auch in dem Artikel oben *smile*) dass Clickcookies 30-60 Tage „leben“, Views aber nur bis max. 3

    VA:F [1.9.22_1171]
    Wertung: 0 (von 0 Bewertungen)
  9. avatar Michael Giglhuber

    Achso sorry, dachte es bedeuted, dass auch die Cookie-Laufzeit auf 3 Tage herabgesetzt wurde, Danke :-)

    VA:F [1.9.22_1171]
    Wertung: 0 (von 0 Bewertungen)
  10. avatar Luis

    Eine Begründung die für das Postviewtracking spricht ist die schon erbrachte Werbeleistung nur durch das Anzeigen des Banners, aus meiner Sicht ist Postviewtracking ein Schritt von Sale/Lead verfeinert mit einem Hauch per view Bezahlung.

    VA:F [1.9.22_1171]
    Wertung: 0 (von 0 Bewertungen)
  11. Wenn wir schon bei dem Thema Tracking sind: Wieso schaffen es die Netzwerke nicht ein einfacheres SubID-Tracking ala Amazon zu realisieren?

    Auch wäre für mich schon zu wissen, auf WELCHEN (Stichwort: Deeplink) Link der Kunde geklickt hat.

    VA:F [1.9.22_1171]
    Wertung: 0 (von 0 Bewertungen)
  12. ich denke das ist bereits realisiert. Affilinet z.B. bietet dir sehr wohl die Möglichkeit, an dein Tracking ID eine Sub-ID mit anzuhängen.

    Und zum Thema Deeplink: über welche Links die Klicks generiert werden..nun ja das ist die Sache des jeweiligen Seitenbetreibers dies zu Tracken.

    Ein und Ausstiegsseiten, Klicks und Links lassen sich ja mittlerweile bis ins kleinste Detail nachvollziehen.

    VA:F [1.9.22_1171]
    Wertung: 0 (von 0 Bewertungen)
  13. Gut, dann nehme ich das noch einmal zurück.. dann reicht meine Erfahrung noch nicht soweit.

    VA:F [1.9.22_1171]
    Wertung: 0 (von 0 Bewertungen)
  14. avatar Daniel W.

    nur zur info: ein advertiser erlaubt nicht ob ein view cookie gesetzt wird oder nicht! Wenn ein Werbemittel eingeblendet wird, wird IMMER ein View Cookie gesetzt. Einige Netzwerke haben die Möglichkeit ein ebensolches Cookie in der Art zu verwenden, dass Sales getrackt werden. Naütrlich wird hier vorher mit den entsprechenden Advertisern vorher darüber gesprochen ob dies erwünscht ist.

    Sprich der Advertiser erlaubt lediglich die Vergütung eines Sales nicht das setzen eines cookies, das wird ohnehin gesetzt. Hier würde ich aber nur mit Netzwerken zusammen arbeiten, die ganz klar in der Statistik zw. View und Click Sales unterscheiden können. (Transparenz)

    Grundsätzlich ist Postview oder iSales eine Supersache. Hier können Affiliates motiviert werden bestimmte Werbemittel auf die besonder attraktiven Plätze einzusetzen. Sprich es wird hier einebesonders starke Werbeleistung geliefert, die durch Postview Vergütet werden kann.

    Distanzieren sollte sich ein Merchant von Affiliates die irgendwo im footer werbemittel einbinden und hoffen wahllos einen Sales zu generieren….

    VA:F [1.9.22_1171]
    Wertung: 0 (von 0 Bewertungen)
  15. Hallo,

    ich habe mal ne blöde Frage zum Thema Postview: Und zwar habe ich die Genehmigung eines Betreibers Postview zu nutzen und die Werbemittel wurden auch freigeschalten. Allerdings finde ich jetzt nur unter einer Rubrik (Textlinks) dahinter die Bezeichnung „Postview“.

    Kann mir jemand sagen wie ich das nun einbauen muss?

    Danke!

    Lars

    VA:F [1.9.22_1171]
    Wertung: 0 (von 0 Bewertungen)
  16. Hy Lars, die Sache ist dann ja sehr einfach.
    Anscheinend hast du nur Textlinks, die auf PV funktioniert.

    Dann hol dir doch den „img src“ von dem Banner den du haben willst, und setz den „a href“ des Textlinks hinter den Banner.

    Liebe Grüße

    Tibor

    VA:F [1.9.22_1171]
    Wertung: 0 (von 0 Bewertungen)