IWB jetzt ganz reißerisch: "Affiliate-Betrug nimmt zu"

von Karsten Windfelder

Die Internet World Business machte die heutige Printausgabe mit dem in der Überschrift genannten Thema auf. Dazu die Unterzeile “In Deutschland klagen zahlreiche Affiliate-Kunden über maschinengenerierten Traffic”.

Dort wird ein Wolfgang Bscheid zitiert, der von Kunden spricht, denen “bis zu 90 Prozent des Traffics, der über Affiliate Marketing generiert wird, verdächtig” vorkommt. Ob dieser Herr seinem Namen alle Ehre macht?

Wenn man in Betracht zieht, dass Bscheid als Geschäftsführer der Münchner Agentur mediascale tätig ist, erscheint seine Aussage in einem neuen Licht, macht doch mediascale sein Geschäft nicht vorrangig im Affiliate-Bereich.

Bei “BWLern” macht sich Bscheid sicherlich auch keine Freunde, denen er bescheinigt, dass sie “mit der Technik hinter Affiliate Marketing komplett überfordert” sind. Aber das nur nebenbei.

Die IWB setzt in der aktuellen Ausgabe auf Seite 14 noch einen drauf, überschreibt einen weiteren Artikel mit “Affiliate-Betrug – Viel Geld, null Leistung” und garniert das ganze mit einem gestellten Foto, das wohl einen Fäuste ballenden, angriffslustigen Affiliate mit Papiertüte auf dem Kopf zeigt. Die Tüte zeigt den Slogan “Vorsicht Mogelpackung”.

Der Artikel selbst enthält dann ein Potpourrie an aufgewärmten Geschichten über böse Affiliates, Doppelprovisionierung, Affiliate-Hopper, Cookie Stuffing und Cookie Spamming.

Weiter heißt es: “Rund 20 Prozent aller gezahlten Provisionen und damit de facto jeder fünfte in Affiliate-Marketing investierte Euro, so suggerieren ältere Marktstudien, erschleichen sich Affiliate-Betrüger über derartige Doppelprovisionierungen”.

Aja, schon klar – logisch. Und da gibt es immer noch keine Prüfroutinen bei den Affiliate-Netzwerken? Kein Abgleich bei den Affiliate-Agenturen?

So, jetzt möchte ich mal ein paar Marktteilnehmer hören, die mit ihrer täglichen Arbeit noch näher am Thema dran sind als ich. Wie viel ist dran an diesen Vorwürfen?

Agenturen, Netzwerke, BWLer, meldet euch und schreibt Kommentare…

Markus Kellermann hat auch etwas dazu geschrieben…

Über den Autor

Karsten Windfelder betreibt seit 2002 das Affiliate-Marketing-Portal 100partnerprogramme.de. Karsten twittert - mehr Infos auf karsten-windfelder.de und im Profil auf Affiliate-People.de.



24. November 200816:55

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Affiliate Marketing

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51 Kommentare

  • Ich finde diesen Beitrag eine riesen Sauerei und total unbedacht von dem Herrn Bscheid. Ein Chef einer online Agentur, welcher diese grundlegende Form des Online Marketings dermaßen in Frage stellt, wirkt für mich völlig unglaubwürdigund und unseriös.
    Zudem ist die “negative Kampagne” gegen das Affiliate Marketing wieder ein gefundenes Fressen für Focus, Spiegel und co, die auch schon in der Vergangenheit den ein oder anderen negativen Beitrag verfassten. Diese Aussage eines “Spezialisten” ist für die natürlich Gold wert.

    Und ich frage mich, wenn 90% der Provisionen maschinengeneriert sein sollen, wer dann bei den Merchants das Geld für die gültigen Sales überweist?
    Doppelte Provisionen werden vom Netzwerk oder vom Merchant erkannt und gelöscht. Der rest ist ein Sale! Also bezahlt!

    Deshalb auch generell zu den Netzwerken.
    Es werden regelmäßig strenge Kontrollen auf Merchant- und Affiliate-Seite getätigt, so dass keiner benachteiligt oder betrogen wird.
    Anhand von vielen Parametern, die heutzutage mitgeliefert werden, sind Doppelbuchungen, Fakes usw. leicht herausfilterbar und werden auch in jeder Provisionsart erfolgreich bekämpft.

    Dennis

    Dennis

    24.11.2008 - 17:55

    [ www ]

  • [...] Karsten Windfelder und Markus Kellermann haben zu diesem Thema in Ihren Blogs ebenfalls Stellung [...]

    Gemeiner Affiliate Blog » Der Affiliate-Betrug nimmt zu / 24.11.2008 - 18:29
  • [...] Beiträge dazu gibt es bei Karsten und [...]

    Affiliate-Marketing wirklich nur Betrug? » Affiliate Marketing Blog >> Affiliateboy << / 24.11.2008 - 18:38
  • Kontrolle ist wichtig!

    Wir betreiben zwei Partnerprogramme seit 2007. In dieser Zeit haben wir gute Erfahrungen damit gemacht. Die Anzahl der Besucher hat zugenommen und wir konnten unseren Kunden ausreichend Anfragen zur Verfügung stellen.

    Bei uns wird pro Kundenkontakt bezahlt.

    Sicher gibt es immer wieder ein paar besonders tolle Partner die versuchen Müll anzubieten (Telefonnummer falsch oder Adressen erfunden). Die Kontrolle ist eben immer wichtig. Jede Adresse wird erst nach Prüfung bezahlt und das spricht sich herum. So werden die unseriösen Partner immer weniger.
    Schlechte Anbieter werden gelöscht, gute Partner erhalten eine höhere Vergütung.
    Wir würden uns wünschen, für unsere Programme mehr Internetseiten aus den Bereichen Bau und erneuerbare Energien zu finden, aber was nicht ist kann noch werden.

    Wir finden, Partnerprogramme sind für beide Seiten ein gutes Geschäft.

    Unsere Portale mit Partnerprogramm: Erdwaermepumpe.de und deutscherBau.de

    Robby Burkhardt

    Robby Burkhardt

    24.11.2008 - 19:52

    [ www ]

  • Ich finde es schon ziemlich armselig das der Herr Bscheid, dermaßen aggressiv auf das Thema Performance Marketing reagiert. Wir sollten uns die Frage stellen, wieso ein Mensch dermaßen zornig und übertrieben Gerüchte in die Welt setzt?

    Liegt es doch wahrscheinlich daran, als dass er seine eigenen Felle davon schwimmen sieht.

    Im übrigen würde ich gerne die entsprechenden Kunden kennen lernen, welche bis zu 90% maschinell generierten Traffic erhalten. Falls das tatsächlich der Fall sein sollte, dann sollte sich der betroffene Kunde bzw. deren Agentur mal fragen wieviel Ahnung dieselben von Performance Marketing haben.

    Andere Online Marketingaktivitäten schlecht zu machen, zeigt aus meiner Sicht lediglich wie verzweifelt ein Herr Bscheid sein muss. Das ist sicher keine Art.

    Sehr geehrter Herr Bscheid: Sie sollten sich lieber auf Ihre USPs und Stärken während des Salesprozess konzentrieren, als ihre Mitbewerber in den Dreck zu ziehen.

    Im übrigen bin ich BWLer, vielleicht sollte ich lieber meine Klappen halten, da ich die Komplexität von Performance Marketing anscheinend noch nicht ganz verstanden habe.

    Daniel

    Daniel

    25.11.2008 - 10:45

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  • [...] für meinen Teil gebe der IWB noch eine Chance. Weitere Kommentare zu diesem Artikel gibt es bei Affiliate Papst Karsten, und dem gemeinen [...]

    << mediadonis » Inkompetenz zum Anfassen / 25.11.2008 - 12:35
  • [...] Leser wurden dadurch auch bereits verloren. Eine Bitte an die IWB – bitte zukünftig mehr auf Qualität und weniger auf reißerische Artikel achten – danke [...]

    Partnerprogramm Aktuell » Blog Archive » Betrug im Affiliate Marketing nimmt zu ? / 25.11.2008 - 15:51
  • Wie heißt es so schön: “Schuster, bleib bei Deinen Leisten”, vor allen Dingen dann, wenn man weniger Ahnung hat – Herr Bescheid hat offensichtlich Views mit Klicks verwechselt, obwohl er eigentlich “nur” Sales zahlt…in diesem Fall gleich von “Betrug” zu schreiben, ist wenig erfolgssprechend…

    Marcus

    Marcus

    25.11.2008 - 15:53

    [ www ]

  • Hallo die Herren,

    sorry, dass ich mich so laienhaft in ihren Fachbereich eingemischt habe. Aber die Angst, keine Weihnachtsgeschenke mehr zu bekommen, war einfach zu gross. Nachdem Sie mir in Ihren Kommentaren ja deutlich gezeigt haben, wie wenig ich von ihrer Diziplin verstehe, können Sie mir vielleicht ein paar Fragen beantwort und so meine Unwissenheit etwas mindern.

    Frage 1: Gib es Clickbetrug wirklich?

    Frage 2: Wenn JA. Welche Formen des Clickbetrugs kennen Sie?

    Frage 3: Gibt es wirklich Viren die in Hintergrund Affiliate-Programme “abklicken”?

    Frage 4: Was halten Sie von Post-View-Deals in Kombination mit entsprechenden Massnahmen zur Reichweitengenerierung, wie z.B. Split-Banner im nicht sichtbaren Bereich. Ist das

    a. ein solide Maßnahmen, um Produkte effizient zu vertreiben, oder

    b. eine Kunden-Abzocke aller Nepper, Schlepper, Bauernfänger

    Nun bin ich sehr gespannt, was Ihr geballtes Expertenwissen dazu beiträgt. Und ich wäre sehr enttäuscht, wenn ich als Antwort nur wieder jede Menge Polemik erhalten würde.

    Schon mal Danke für alle die Offenheit und die fachlichen Anregungen ihrer Kommentare

    mit besten Grüssen

    dieser Bscheid

    dieser Bscheid

    dieser Bscheid

    25.11.2008 - 16:18

    [ www ]

  • [...] dies ausführlich getan haben: Inkompetenz zum Anfassen Betrug im Affiliate Marketing nimmt zu ? IWB jetzt ganz reißerisch: “Affiliate-Betrug nimmt zu” Affiliate-Marketing wirklich nur [...]

    Internetworld Business: Affiliate-Betrug nimmt zu / 25.11.2008 - 16:38
  • Hallo Herr Bscheid,

    ich hoffe nicht mit allzuviel Polemik hier zu antworten:
    Zu Ihrer Frage Nr 1:

    Ich zitiere Wikipedia “..Als Klickbetrug (engl. Click-Fraud) bezeichnet man eine Art des Internetbetruges, die vorrangig auf pro Klick vergütete Werbebanner-Einblendungen (vgl. Pay per Click) abzielt. Klickbetrüger können manuell oder unter Zuhilfenahme von Programmen vorgehen. Dabei werden kommerzielle Werbeflächen geklickt oder solche Klicks simuliert, um hinterliegende Abrechnungssysteme gezielt zu manipulieren”

    Man sollte sich zunächst Überlegen welche Motivation hinter Klickbetrug liegt.

    Da wir im Affiliatemarketing zu 95% CPO vergütet wird, stellt sich die Frage des Klickbetruges grundsätzlich nicht.

    Zur Frage 3:

    Hier folge ich einfach den Ausführungen von Markus Kellermann: “…Im Detail meint er, dass “Internetnutzer dabei häufig über Toolbars, die man sich über den Browser herunterlädt, Cookies für alle möglichen Affiliate-Programme hinterlegt werden.”

    Hier muss natürlich auch wieder unterscheiden zwischen Cookie-Dropping, dass wie gesagt auf jeden Fall verboten und von den Netzwerken sofort unterbunden wird und von dem Publisher-Modell Adware, d.h. es gibt ein bestimmte Publisher-Modell, bei dem sich Kunden z.b. eine kostenlose Software auf den PC laden, für das sie normalerweise bezahlen müssten und bei dem sie wissentlich akzeptieren, dass ihnen dafür Werbeanzeigen von Advertisern angezeigt werden. Dies hat allerdings nichts mit Cookiedropping zu tun, sondern mit werbefinanzierter Software. Aber auch das ist nichts Neues eigentlich für Branchen-Kenner.”

    Also nix mit Viren sondern einem Programm was freiwillig installiert wird.

    Der Vollständigkeitshalber…ja es gibt auch “böse” AdWare die sich ohne des Wissen eines Nutzers installiert. Wenn jemand bescheissen will, dann tut das auch jemand, egal ob er via CPC,CPO oder CPM bezahlt wird. In der Regel wird dieses bescheissen auch innerhalb kürzester Zeit vom Kunden/Agentur/Netzwerk oder anderer Publisher entdeckt und führt so nur im seltenen Fall zu einem Schaden.

    Zur 4. Frage:

    Jetzt kommen wir der Sache ja endlich näher. Warum reden Sie denn nur von Werbemitteln im nichtsichtbaren Bereich? Über die Werbewirkung von Werbemitteln im nichtsichtbaren Bereich lässt sich sicher streiten. Aber jeder Kunde hat es doch selber in der Hand zu sagen, ja diese Werbeform möchte ich, oder möchte ich nicht. Darüber hinaus besteht auch die technische Möglichkeit Verprovisionierungen erst dann zu gewährleisten, wenn das Werbemittel auch tatsächlich in den sichtbaren Bereich eines Surfers gelandet ist.

    Sprich Ihre Mutmaßungen ob Viel Geld und keine Leistung gezahlt/erbracht wurden sollten sie den Leuten überlassen, die hier etwas tiefer im Bilde sind.

    OK: Als außenstehender und nur mit Gerüchten konfrontierte Person kann man hier diese Äußerungen durchaus auf einem Stammtisch nach ein paar Bier unter Freunden machen, jedoch sollte man von Ihrer Person eine differenzierte Aussage erwarten können.

    Dieser Journalismus, a la Yellow Press, der sich in den letzten Wochen entwickelt hat läßt mich doch an der Glaubhaftigkeit und Seriösität einiger Magazine & Journalisten zweifeln…

    Daniel

    Daniel

    25.11.2008 - 17:25

    [ www ]

  • Ich denke mal, der Kommentar von “dieser Bscheid” um 16:18 Uhr war ein Fake, aber gut gemacht ;-)

    Karsten Windfelder

    Karsten Windfelder

    25.11.2008 - 17:33

    [ www ]

  • Jetzt muss ich mich auch mal einmischen. Sorry, aber es gibt nachwievor und trotz (oder gerade wegen) Code of Conduct zahlreiche schwarze Schafe die nachwievor ihr “Unwesen” treiben.

    Zu den Fragen von “dieser Bscheid”:
    1. Ja – in meinen Augen ist Cookie-Dropping/-Dumping ganz klar ein Clickbetrug – und diese Anbieter gibt es nachwievor zu Hauf

    2. Cookie-Dropping/-Dumping. Je nach Ansicht: Post-View-Tracking (manche Anbieter legitimieren dieses Verfahren ja durchaus. Manche Netzwerke bieten sogar technische Lösungen hierfür an, damit ein Visit nicht gleich ein Click ist. In diesem Fall ist es auch ok – ABER: ein Post-View-Cookie sollte meiner Meinung nach NIE ein Click-Cookie überschreiben dürfen. Hier herrscht noch Nachholbedarf)

    3. Ob es Viren gibt die das machen ist mir nicht bekannt – ABER es gab/ (gibt??) Spyware die das tut.

    4. Ich persönliche halte nicht viel vom Post-View-Tracking, finde ABER dass es durchaus Anwendungszwecke geben kann, die Post-View legitimieren. Ansonsten verweise ich auf meine Aussage in 2.

    Offen gestanden muss ich sagen, dass mich diese ganze Cookie-Diskussion nervt und zwar NICHT weil es getan wird, sondern weil NIEMAND wirklich etwas dagegen unternehmen möchte. Mittlerweile braucht man als ehrlicher Affiliate überhaupt nicht mehr auf Cookie-Tracking setzen – die (ehrlich generierten) Cookies “überlegen” keine 2 Tage mehr. Das Cookie wird sowieso in den meisten Fällen von irgendeiner anderen Seite via Dropping oder Post-View überschrieben. Die geschädigten sind somit nicht nur die Merchants (die u.U. für Umsätze zahlen, die sowieso erzielt worden wären), sondern auch die Affiliates die den Erstkontakt, sei es durch SEO, Content, E-Mail usw. angebandelt haben.

    Das ganze führt absurderweise zu einer Spirale des Missbrauchs, nach dem Motto “wenn andere Cookie droppen, muss ich das auch machen, sonst verliere ich Umsätze”. Ergo droppen immer mehr Affiliates – es gibt sogar Affiliate die den Großteil ihrer Zeit dazu nutzuen, das ganze (möglichst perfekt) zu vertuschen (mehrere Accounts, mehrere Netzwerke einsetzen, andere Affiliate aquirieren… und somit die Masse an Clicks über möglichst viele Accounts zu splitten).

    So – und jetzt viel Spass beim Bashing :-)

    Eugen Falkenstein

    Eugen Falkenstein

    25.11.2008 - 17:51

    [ www ]

  • Was mich an der ganzen Sache noch am meisten stört, sind die ‘Experten’, die solche Aussagen kopfnickend absegnen und der Meinung sind, dass ‘das Thema auch in Deutschland massiv an Bedeutung gewinnt’.

    Immerhin sind 44% der Leser dieses Artikels tatsächlich der Meinung, den so nicht existenten Affiliate-Betrug auch im deutschen Business erkannt zu haben (Stand: 25.11.2008 -> http://www.internetworld.de/content/collectedinfo/15518). So entsteht durch einen schlecht recherchierten Artikel eine Lobby, welche am langen Ende auch öffentlich den Standpunkt vertritt, dass sich im Affiliate-Marketing zunehmend Betrüger tummeln…

    Günther

    Günther

    25.11.2008 - 18:13

    [ www ]

  • Selbst wenn das ein Fake und gut gemacht ist sollte der Herr B. aus M. daraus lernen(das geht auch noch im hohen Alter), dass es schon einen Unterschied macht, ob man am Bierthresen ein bischen rumlallt (evtl. auch noch mit Leuten die noch weniger Ahnung haben) oder ob man in einem öffentlichen Medium eine Branche undifferenziert diskreditiert in der man an als GF einer performance Agentur wie ich immer lese selbst tätig ist, weil eine bestimmte Variante des performance marketing das eigene Modell sagen wir mal in Frage stellt.
    Ich finde Herr B. aus M. hat verdient dass er Saures kriegt und wünsche mit trotzdem, dass die Diskussion möglichst sachlich bleibt. Polemik schadet der Sache nur!

    amadeus

    amadeus

    25.11.2008 - 18:17

    [ www ]

  • Meine Bedenken sind ähnlich denen von Günther.
    In einigen Unternehmen ist es sicherlich ohnehin schon schwer genug, pro Affiliate-Marketing zu argumentieren. Durch Unwissenheit entsteht ein gewisses Misstrauen und durch solche Artikel werden Misstrauen und falsche Vorurteile schön weiter geschürt.

    Inga

    Inga

    25.11.2008 - 18:46

    [ www ]

  • Hallo,

    danke für die ersten Antworten ;-)

    Wenn ich den Kommentar von Daniel richtig verstanden habe, dann gibts zu Frage 1 nur ein Wikipedia Zitat (danke) und die Anmerkung wenn auf CPO vergütet wird, dann stellt sich die Frage des Klickbetrugs nicht.

    Tja dem kann ich so leider nicht ganz folgen, denn was hat die Vergütung mit der Tatsache des Klickbetrugs zu tun. Wer Klicks simuliert macht das um sich dadurch eine Provision zu ergattern. Die mögliche Folge für den Kunden – er provisioniert Käufe die ganz natürlich entstanden sind, oder eine ältere Information wird überschieben, dann bezahlt der Kunden den falschen Partner. Und das hat sehr wohl Relevanz. Oder?

    Leider keine Anwort zu Frage 2 :-( ( schade denn hier hätte ich so viel lernen können.

    Und leider auch keine Anwort zu Frage 3, denn mir ging es nicht darum welche regulären Systeme zum Einsatz kommen, sondern ob es Viren gibt die Programme abklicken. Aber vielleicht bei nächsten mal.

    Und dann zu Frage 4 auch keine wirkliche Antwort, aber eine tolle technische Info “Darüber hinaus besteht auch die technische Möglichkeit Verprovisionierungen erst dann zu gewährleisten, wenn das Werbemittel auch tatsächlich in den sichtbaren Bereich eines Surfers gelandet ist.”

    Kennen Sie jemanden der das macht? Bitte stellen Sie mir den Kollegen bei Gelegenheit vor, ich würde seine Beweggründe gerne kennen lernen.

    Und dann noch…

    “Sprich Ihre Mutmaßungen ob Viel Geld und keine Leistung gezahlt/erbracht wurden sollten sie den Leuten überlassen, die hier etwas tiefer im Bilde sind.”

    Den verstehe ich leider nicht so richtig. Bedeutet das, es ist doch Sache des Kunden zu entscheiden ob er das Zeug verprovisionieren möchten oder nicht? Schliesslich leben wir in einer freien Welt. (Auf diese Steine können Sie jede langfristige Kundenbeziehung auf bauchen ;-)

    Oder wer sollte hier tiefer im Bilde sein? Leider besteht das Problem ja gerade darin, dass diejenigen die sich auf diese Art von Deals einlassen nicht wirlich tief im Bilde sind, denn sonst würde sie die Zweifelhaftigkeit solche “Kommunikationsmaßnahmen” sofort erkennen.

    Leider muss ich sagen, dass bisher keine wirliche Anwort dabei war. Aber vielleicht erbarmt sich ja noch einer.

    In diesem Sinn einen schönen Abend
    Beste Grüsse
    der Bscheid

    dieser Bscheid

    dieser Bscheid

    25.11.2008 - 19:20

    [ www ]

  • [...] Rest haben schon die Kollegen dazu geschrieben, wie Mr. Partnerprogramm, Südeuropa Manager, all colors SEO, Clixer, [...]

    PP-Blogsberg » Blog Archive » Hat Herr B. Logorrhoe? / 25.11.2008 - 19:37
  • Nur gut, dass im Offline Business nicht beschissen wird und alles noch viel genauer ist als dieses “komische” Onlinetracking…
    Ich kenne 60 jährige Unternehmer, die auf mich zukommen und lieber im Bereich online werben wollen, als in Print und co, weil es nachvollziehbarer ist. Sicher, schwarze Scharfe gibt es überall, aber aufpassen und wissen was man macht muss man in jedem Bereich des Wirtschaftens, sonst besteht man nicht lange und zahlt nicht nur im Affiliatemarketing doppelt.
    Also liebe auf dem Gebiet weiterbilden oder zumindest fähiges Personal einkaufen, in welcher Form auch immer. (Berater, Angestellte, Weiterbildung usw.)

    Tja und zu der BWLersache, wo Licht da auch Schatten…aber wirklich überfordert würde das einen guten BWLer wohl eher nicht.

    Max / BWLer

    Max / BWLer

    25.11.2008 - 19:59

    [ www ]

  • [...] (“Wir sind alle Betrüger”) und spontane Abo-Kündigungen bis hin zu sachlichen Erklärungen reicht das Repertoire. Selbst medizinische Diagnosen werden [...]

    Wo sind die Affiliate-Betrüger? - Onlinemarketing konkret - / 25.11.2008 - 21:52
  • Herr Bscheid, was Sie in Ihrem letzten Kommentar beschreiben, hat doch nichts mit Klickbetrug und schon gar nicht mit maschinengeneriertem Traffic zu tun. Das nennt sich Cookie Dropping. Ihre Fragen werden unzureichend beantwortet, weil Sie sie unverständlich bzw. missverständlich gestellt haben.

    Ich versuche das mal etwas aufzulösen, damit es auch die BWLer verstehen. Ihre 4 Fragen lassen sich ja im wesentlichen auf die beiden Problemfälle Cookie Dropping (bzw. Postview Tracking) und AdWare reduzieren.

    Beide Probleme bestehen und es wird wohl von den Neztwerken weitaus nicht so entschlossen dagegen vorgegangen, wie es einige Blog-Beiträge glauben machen wollen. Oft wird eher versucht die eingesetzten Methoden zu legitimieren (Cookiedropping > Postviewtracking).
    “Leider besteht das Problem ja gerade darin, dass diejenigen die sich auf diese Art von Deals einlassen nicht wirlich tief im Bilde sind”
    Das trifft es wohl. Aber man muss schon sagen, dass man weder BWL noch sonstwas studieren muss, um zu verstehen, wie der Trackinghase läuft. 30 min Recherche sollten wohl ausreichen. Als Unternehmen (egal in welcher Größe), sollte man schon in der Lage sein etwas Zeit aufzubringen um zu prüfen, wie man sein Geld investiert. Wenn man dafür zu faul ist, wird man zwangsläufig übern Tisch gezogen – in anderen Bereichen mit Sicherheit deutlich heftiger als im Affiliate Marketing. Denn die Zahlen, die Sie nennen (z.B. 90% auffälliger Traffic) sind völlig aus der Luft gegriffen und imo weit überzogen (um es zurückhaltend zu formulieren).

    Wenn der Advertiser will, kann er IMMER herausfinden wo die Sales herkommen, und ob die Provisionen gerechtfertigt sind.

    Und wie sieht es auf der Gegenseite aus: Affiliates sind Betrügereien des Advertisers idR absolut hilflos ausgeliefert (und darüber wird wohl auch nie etwas in der IWB stehen).
    Und wenn der Advertiser ein Trackingverfahren verwendet, dass den Affiliate benachteiligt (Sessiontracking), schreit dann irgendwer “Betrug, Betrug!”? Nein, denn der Affiliate kann sich ja darüber informieren. Allerdings besteht das Problem darin, dass die Affiliates, die sich auf diese Art von Deals einlassen nicht wirlich tief im Bilde sind.

    Markus

    Markus

    25.11.2008 - 22:52

    [ www ]

  • Herr Bscheid glänzt in seinen Ausführungen wirklich nicht gerade mit Kompetenz. Allerdings muss ich als sauber arbeitender Affiliate sagen, dass die longtail Abschlüsse bei jeglichen Programmen, die durch Systeme wie Salebroker, Layerads, Sponsorads “beworben” bzw. deren Cookies gespreadet werden praktisch komplett zusammengebrochen sind. Eine Cookie Lifetime von 30 Tagen und mehr bringt einem Affiliate dabei praktisch keinen Vorteil gegenüber einer Cookie Lifetime von wenigen Stunden, da solche Systeme eine geschätzt sehr hohe Reichweite haben und praktisch jeder ehrlich gesetzte Affiliate Cookie von einem davon überschrieben wird wenn der Abschluss nicht sofort zu stande kommt.
    Ich bewerbe inzwischen keine Programme die Cookie Spreading dulden und von einer der o.g. Cookiespammingmaschinerien benutzt werden (bewusst oder unbewusst) wie Arcor, Versatel, Vodafone, debitel, neckermann, freenet, Karstadt, condor, getmobile, Conrad, TUIfly, congstar, neu.de, talkline.de, e-plus, …, …, …, …, …, …, …

    Schade, dass es den Affiliate Managern auch nur um Abschlüsse geht, egal ob diese rechtmäßig zustande gekommen sind oder nicht und die ehrlichen Affiliates darunter leiden. Ich schaue mittlerweile bei einem Programm bevor ich mich dafür bewerbe, ob eines der o.g. “Netzwerke” geduldet wird, bevor ich mich anmelde und suche mir gegebenenfalls ein “sauberes” Programm.

    Nacho

    Nacho

    25.11.2008 - 23:01

    [ www ]

  • [...] ein paar andere Leute gemacht haben, z.B. mein Cheffe, die Inga, the Famous MontiMan ;-) , Markus, Karsten, der gemeine Affiliate und der [...]

    dsohm´s Online Marketing Blog » Blog Archive » Wenn aus Neid Rufmord wird? / 25.11.2008 - 23:24
  • Guten Morgen die Herren,

    zunächst muss ich sagen, dass ich es klasse finde, dass sich hier diese Diskussion ergibt.

    @Herr Bscheid:

    Um noch mal konkret zu werden: Wenn sie Cookie Dropping mit Klick Betrug gleichsetzen, dann muss ich sagen, ja es gibt diesen Klick Betrug im Affiliate Marketing. Wie bereits erwähnt der Beschiss lauert überall. Aber: Cookie Dropping ist aus meiner Sicht bei allen Netzwerken ganz klar nicht erwünscht! Ganz wichtig: Das “droppen” eines !!Click!! Coookies ohne eine erkenntliche Werbeleistung, denn Cookies werden ja bei jedem Seitenaufruf gesetzt! (Ich finde das Woirt droppen einfach unschön)

    3. Die dritte Frage wurde doch duraus beantwortet! Viren gibt es im Affiliate Marketing nicht, per Definition. Was es gibt ist AdWare Spyware etc. Und hierzu gibt es in meiner ersten Ausführung antworten dazu.

    4. Auch die Frage wurde beantwortet. Per se kann man sich hier kein Urteil drüber erlauben, da es jedem Advertiser frei steht welche Werbeform er für wirksam erachtet oder nicht! Wenn er sie möchtet, dann hat es einen Grund wenn er (Advertiser) es nicht möchtet dann hat das ebenfalls seinen Grund. Natürlich sollten wir alle die Kunden entsprechend beraten, letzten Endes entscheidet aber der Kunde was er möchte.

    Als Netzwerk kann man lediglich mit Technologie und Ausschluss von Affiliates dafür Sorgen, dass Provisionen nicht ungerechtfertigt verteilt werden.

    Zum letzten Punkt: Auch wenn Sie es nicht glauben möchten, ich schätze das min. 95% aller Kunden über die Art und Weise informiert sind, wenn solche Werbemaßnahmen getätigt werden.
    Die Frage die sich hier stellt, wer in dem Unternehmen ist enrsprechend informiert. Wahrscheinlich kommunizieren Sie mit Kunden auf einer ganz anderen Ebene, bei denen das Thema Affiliate nicht das Tagesgeschäft ist.

    @Eugen: Ich kann Deine Sichtweise durchaus nachvollziehen. Was natürlich nicht passieren darf (was leider jedoch ab und zu passiert), ist, dass wahllos gestreute Cookies die Cookies von “normal” arbeitenden Publisher nicht ständig überschrieben werden. Das ist zum einen aber auch nur eine Vermutung. Ohne das jemals gemessen zu haben, würde ich sagen, dass “nur” ca. 20% der “normalen” Cookies überschrieben worden sind.

    Selbst 20% sind hier natürlich viel zu viel.

    Jetzt spanne ich den Bogen zum Thema Postview. Einige Netzwerke sind mittlerweise in der Lage zw. PostView und Klick Cookie direkt zu unterscheiden.

    Das heisst für den “normal” arbeitenden Affiliate sollte das kaum noch Einschränkungen haben. Denn Klick Cookies können nicht von View Cookies überschrieben werden? Das ist zumindest Netzwerk intern der Fall. Einige Advertiser haben Ihre Cookieweichen bereits auch so angepasst, das dies Netzwerkweit auch nicht mehr der Fall ist.

    Ich hoffe Eugen Du erkennst, dass es auch Player im Makrt gibt (sei es Netzwerk oder Advertiser), die versuchen eine großtmögliche Transaprenz abzubilden.

    Ich würde den bedrohten Affiliates raten, bei den Netzwerken zu arbeiten, die das Thema Postviewverprovisionierungen so transparent wie möglich abbilden.

    @Markus: zu Deinem letzten Abschnitt kann ich nur Danke sagen! Über diese Problematik redet keiner. Auch hier wird es sicher schwarze Schaafe unter den Reihen der Advertiser/Agenturen geben, die Provisionen streichen, obwohl diese hätten vergütet werden müssen.

    Ein anderes Thema ist auch das Brand Bidding. Aus meiner Sicht sollte kein Cookie Merchantseitig gesetzt werden für das Brand Keywords bzw. den Firmennamen.

    Wenn ich z.B. mit einem tollen Banner für z.B. eine Reise geworben habe und morgen der User dann direkt bei google den Brand der Reise eingibt dann heisst das wieder, dass der Sale über den Brand gekommen ist und der Affiliate leer ausgeht.

    Mittlerweile wissen wir doch alle, dass die Kaufanhbahnung durch den Long Tail bzw. anderer Werbeformen generiert wird, der Kaufabschluss aber häufig durch den Brand kommt.

    Gar andere Advertiser stellen Ihre Cookiweiche so ein, dass Advertiser4Affiliate gilt. sprich hat der Advertiser aus irgendeiner anderen Werbemaßnahme ein Cookie gesetzt das dieser immer vor allen anderen gilt.

    Summasumarum, gleicht sich das Geschäft doch irgendwie immer wieder aus. Sicherlich bestätigen Ausnahmen die Regel aber vielleicht ist aus dieser Sicht dem einen oder anderen klar geworden, dass Affiliate Marketing nicht so schlecht ist, wie es in letzter Zeit von weniger involvierten dargstellt wird.

    So jetzt wünsche ich euch noch einen angenehmen Arbeitstag!

    VG

    Daniel

    Daniel

    Daniel

    26.11.2008 - 10:33

    [ www ]

  • P.S. Sorry für diverse Rechtschreibfehler :-)

    Daniel

    Daniel

    26.11.2008 - 10:39

    [ www ]

  • “Dieser Bscheid” hier bei den Kommentaren ist übrigens doch der echte Wolfgang Bscheid. Prima, dass er sich hier im Blog der Diskussion stellt!

    Karsten Windfelder

    Karsten Windfelder

    26.11.2008 - 13:46

    [ www ]

  • Die Aussagen von Herrn Bscheid sind schlicht und einfach nur heiße Luft.

    Mittlerweile werden so gut wie alle Provisionen im Affiliate Marketing per Sale oder per Lead ausgezahlt. Was sollen also maschinengenerierte Clicks bringen? Die Maschine wird kaum im Shop einkaufen, bezahlen und dafür für die Provision für den Affiliate generieren.

    Im Gegenteil. Es ist eher so, dass häufig der Affiliate reguläre Sales und Leads nicht provisioniert bekommt, weil das Tracking nicht richtig funktionert hat. D.h. der Merchant hat sogar mehr Leistung für weniger als die faire Provision bekommen. Im Normalfall kann der Affiliate doch gar nicht nachvollziehen, ob die Abrechnung korrekt läuft. Nur bei Eigenbestellungen oder Bestellungen von Bekannten und Verwandten kann er wirklich überprüfen, ob die Provisionen richtig getrackt werden. Und wenn dann einige dieser Sales/Leads nicht vergütet bzw. getrackt werden, dann stellt sich die Frage, wer hier wenn betrügt!

    Marco

    Marco

    26.11.2008 - 17:52

    [ www ]

  • Sehr geehrter Herr Bscheid,

    es ist vielleicht nicht die beste Art, eine Diskussion zu führen, aber ich möchte einfach auch mal ein paar Gegenfragen stellen:

    Frage 1: Gib es Clickbetrug wirklich?
    Gegenfrage: Gibt es das denn in Ihrem Marktsegment? Wenn ja warum und wie schützen Sie Ihre Kunden?

    Frage 2: Wenn JA. Welche Formen des Clickbetrugs kennen Sie?
    Gegenfrage: Welche kennen Sie? Bitte keine falschen Verdächtigungen in Richtung
    Cookie-dropping-stuffing-spamming….wie man Ihnen schon gesagt hat,
    das sind die Birnen, die Sie mit Äpfeln verwechselt haben.

    Frage 3: Gibt es wirklich Viren die in Hintergrund Affiliate-Programme “abklicken”?
    Gegenfrage: Da Sie der Einzige sind, der diese jemals beobachtet haben will, sollten Sie da nicht lieber Herrn von Däniken fragen und nicht in einem ernsthaften Blog?

    Frage 4: Was halten Sie von Post-View-Deals in Kombination mit entsprechenden Massnahmen zur Reichweitengenerierung, wie z.B. Split-Banner im nicht sichtbaren Bereich. Ist das…..
    Gegenfrage: Da Sie selbst “ältere Marktstudien” zitiert haben, scheinen Sie ja zumindest etwas zurückdenken zu können. In welcher Branche wurde denn das glorreiche “Postview-Tracking” entwickelt und wie kam es dazu? Stichwort: Advertising.com (nur 1 Beispiel). Daran anschließend würde mich Ihre Antworten zu a) und b) natürlich auch interessieren.

    Ich hoffe Sie empfinden meine Gegenfragen nicht als Polemik. Keiner bestreitet die Existenz von schwarzen Schafen im Affiliate-Marketing. Das aber gerade aus Ihrer Ecke diese Vorwürfe kommen und Sie mit einem veralteten Geschäftsmodell auf eine boomende Branche mit dem Finger zeigen, stößt doch einigen zu Recht sehr sauer auf. Es wäre natürlich sehr nett, wenn Sie uns über die Hintergründe und Motivation die Sie zum Verbreiten dieser eher peinlichen Plattitüden und Halbwissen veranlasst haben, etwas mehr mitteilen könnten. Expertenwissen und selbstloser Drang kann es definitiv nicht gewesen sein. Ich sage Ihnen auch noch was ich denke, was Ihre Motivation war: Diesen Äußerungen waren nicht für Affiliates oder Beschäftigte in dieser Branche gedacht oder dienten der Aufklärung. Dieser Artikel hatte als Zielgruppe ausschließlich Ihre Kunden. Denn Angst ist neben Sex das beste Verkaufsargument.

    Beste Grüße,
    Sebastian

    Sebastian

    Sebastian

    26.11.2008 - 19:31

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  • Hallo die Herren,

    ich möchte mich an dieser Stelle für die (leider wenigen) sachlichen Beträge zum Thema bedanke. Vor allem bei den Kollegen die so offen waren und versucht haben die Situation ehrlich zu beschreiben.

    Leider waren viele Kommentare am Ende nur Beschimpfungen. Diesen Kollegen würde ich empfehlen den Origianlartikel nochmals zu lesen, denn man kann nicht nur wir die Bild argumentieren, sonder auch wie ein Bild-Leser interpretieren. Vieles von Ihren Vorwürfen beruht ausschliesslich auf Ihrer Interpretation. Aber das macht nicht´s – hat es doch zu einer sehr schönen Diskussion geführt.

    Was für mich bleibt ist, eine doch sehr unterschiedliche Vorstellung von Kundenbeziehung. Die Geschichte rund um Post-View Vergütungen ist und bleibt für mich sein “Sauerrei”. Und ein Markt der solche Modell offiziell anbietet und in vollem Wissen um die Praktiken auch noch scaliert, dem fehlt es im meinem Verständnis etwas an Verantwortungsbewustsein.

    Und nur weil etwas unter Experten “Ad Ware” genannt wird ist es noch nicht wirklich legitim, zumal nicht jeder weis was er da auf seinem Rechner laufen hat. Und wo ist dann der Unterschied zu Virus. Ja sicher, Sie werden auch hier jede Menge gut klingenden Gegenargumenten haben, bzw. in jedem Fall meine fehlende Sachkenntnis.

    Aber nichts für Ungut. Nicht immer kommt es nur auf die richtige Benamung an, sondern auch auf eine Gefühl für richtig uns falsch. Und es ist vieles nicht richtig im Bereich Affiliate.

    In diesem Sinn wünsche ich einen schönen Abend und freue mich schon auf die nächste hitzige Diskussion…

    beste Grüsse
    der Bscheid

    dieser Bscheid

    dieser Bscheid

    26.11.2008 - 19:57

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  • Hallo,

    in einigen Punkten gebe ich Ihnen hier recht. Insbesondere ist es natürlich nicht ganz richtig das Sie die ganze “Schelte” abbekommen. Da gibt es ja auch noch einen Herren namens Bennefeld.

    Insbesondere finde ich es schade das die zwei Lager hier Ihr “Revier” lediglich verteidigen wollen. Es geht hier ganz klar ums fressen und gefressen werden.

    Letzten Endes sollte man seinen Kunden dahingehend beraten was der Kunde möchte und im besten Interesse für den Kunden handeln, üben wir alle hier doch eine Dienstleistung gegenüber dem Kunden aus.

    Darüber hinaus sind wir uns doch alle im klaren, dass es sowohl im Affiliate Marketing wie auch in allen anderen Online Kanälen schwarze Schafe gibt. (Insbesondere der E-Mail Marketing Kanal…warum wird darüber eigentlich nicht diskutiert…).

    Post View Vergütungen können doch grundsätzlich keine Sauerei sein Herr Bscheid. Der Markt entwickelt sich und wird erwachsen, gestern war CPO undenkbar und morgen wird es vielleicht kein CPM mehr geben.

    Die Sache ist doch im Grunde klar. Affiliate hat (momentan) nichts mit Branding, Markenführung oder ähnlichem zu tun. Hier geht es lediglich um knallharte Sales. Zwei Geschäftsmodelle die zunehmend gegeneinander um die gleichen Etats kämpfen.

    Aber bitte lassen Sie uns doch diesen Kampf nicht in der Öffentlichkeit austragen, sondern vor Ort beim Kunden.

    Das wars von meiner Seite….

    Daniel

    Daniel

    26.11.2008 - 20:19

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  • @ Herr Bscheid:

    Über Postview kann man in der Tat geteilter Auffassung sein. Aber der Grundgedanke hinter Postview ist doch die Annahme, dass es eine bestimmte Anzahl User gibt, die zwar nicht auf ein Banner klicken, es aber wahrnehmen und anschließend beim Werbetreibenden kaufen. Und ist dies – neben den bereits erwähnten Intentionen Branding und Markenführung – nicht auch ein Grundgedanke des klassischen Bannervermarkter-Geschäftsmodells? Daher kann ich Ihre Empörung nicht wirklich verstehen, denn bei Postview wird letzlich nur der Lead/Sale vergütet, nicht der View wie bei der TKP-Vergütung.

    Einschränkend dazu möchte ich aber festhalten, dass ich den “echten” Click-Cookie für höherwertiger halte und es letzten Endes dem Merchant überlassen werden sollte, ob er Postview in seinem Programm zulassen möchte oder nicht.

    Michael

    Michael

    26.11.2008 - 21:22

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  • Ich hab vor kurzem mit einem Googler über die Affiliate-Marketing-Situation gesprochen.
    Google PPA-Kampagnen (Pay-per-Action), die man über das AdWords-System schalten konnte, wurden ja vom Markt genommen und auch der Kauf von DoubleClick bzw. deren Affiliate-Plattform/-System lässt mit einem eigenen Produkt in diesem Segment auf sich warten (abgesehen von http://www.google.com/ads/affiliatenetwork/).
    Die Aussage des Googlers zielte auch ganz klar auf die derzeitig “unstimmige” Situation im Affiliate-Marketing ab: Cookie-Dropping, Forced Clicks, LayerAds, Absprachen zwischen den Netzwerken, 95:5 Regel (nur 5% der bei einem Programm angemeldeten Publisher bringen 95% der Umsätze, die restlichen 95% treiben aber dennoch die Betreuungskosten in die Höhe, wodurch auch oft der Vorteil der viel beschwörten “risikolosen, weil erfolgsabhängigen Abrechnung” dahinschwindet), Eigenleads/- sales (meist der bereits genannten restlichen 95% der Publisher, wodurch der Customer Lifetime Value auch nicht mehr gegeben ist), Verstoß gegen AGB der Netzwerke oder Programmrichtlinien und die Schwierigkeit für Merchants, soetwas nachzuweisen usw.
    Schlusssatz war sinngemäß, dass Google wohl abwarten will, bis die Affiliate-Blase platzt, bevor man sich selbst in den Dschungel begibt.

    Wir diskutieren hier natürlich auch Probleme, die in anderen Online-Marketing-Kanälen auftauchen. Ich finde aber, dass man im Affiliate-Marketing merkt, dass sich dort sehr viele Laien tummeln. “Make money online”-Artikel in Blogs und Foren sind wohl die größten Zubringer an neuen Publishern für Affiliate-Netzwerke. Es gibt meiner Ansicht nach einfach zu viele un- und semi-professionelle Publisher, die das ganze System in ein schlechtes Licht rücken. Gerade so Aussagen, wie “Nur bei Eigenbestellungen oder Bestellungen von Bekannten und Verwandten kann er wirklich überprüfen, ob die Provisionen richtig getrackt werden.” finde ich unmöglich! Leider ermöglicht das Affiliate-System aufgrund einer gewissen Anonymität der Publisher eine solche Vorgehensweise, die zu oft schamlos ausgenutzt wird.

    Patrick

    Patrick

    26.11.2008 - 21:33

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  • Sehr geehrter Herr Bscheid,

    jetzt haben Sie mich endgültig von Ihrer Inkompetenz überzeugt. Nicht nur das Ihre Beiträge vor Rechtschreibfehler strotzen, nein, Sie halten es nicht ein mal für nötig auf an Sie gerichtete Fragen einzugehen. Sie kommen mit Sachen wie: Postview ist eine Schweinerei, aber “vergessen” natürlich, dass das von “Agenturen” wie der Ihrigen erst überhaupt erfunden wurde. Sie als Vermarkter haben das in den Markt eingeführt. Dabei vergessen Sie auch geflissentlich, dass sie in einer Teildisziplin des Affiliate-Marketings tätig sind. Bis jetzt hatte ich nur Vorurteile gegenüber Budget-Vernichtern, jetzt habe ich Gewissheit. Danke Herr Bscheid.

    Sebastian

    Sebastian

    26.11.2008 - 22:06

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  • PS: Zitat Hr. Bscheid: Nicht immer kommt es nur auf die richtige Benamung an, sondern auch auf eine Gefühl für richtig uns falsch. ????

    Wenn Sie nicht ein mal wissen von was die Rede ist, wie kommt es dann, dass Sie sich ein Urteil darüber erlauben?

    Sebastian

    Sebastian

    26.11.2008 - 22:10

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  • @Herr Bscheid

    Die Hauptfrage die sich mir stellt: Waren sie jemals längere Zeit als Affiliate und auch als Merchant tätig? Wenn nicht, dann sollten Sie es lassen sich der Art über etwas auszulassen, wovon Sie Meilen entfernt sind.

    MontiMan

    MontiMan

    26.11.2008 - 22:43

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  • Ach Sebastian:
    lass das, Dich über Rechtschreibfehler zu äussern ;-)

    Wolf Scheit

    Wolf Scheit

    26.11.2008 - 23:17

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  • @Patrick

    Was bitte ist an der Aussage, dass man korrektes Tracking nur durch Eigenbestellungen überprüfen kann, un- oder semiprofessionell? Wenn du eine andere Möglichkeit weißt (ohne, dass man gleich ein Bonussystem betreiben muss), immer her damit!

    Markus

    Markus

    26.11.2008 - 23:58

    [ www ]

  • [...] wurde heute der erste Affiliate-Betrüger auf frischer Tat ertappt. Er wurde von einer von Wolfgang B. aus M. geleiteten Sondereingreiftruppe in den frühen Morgenstunden beim Klicken erwischt. [...]

    Affiliate-Marketing-Blog » Blog Archive » Affiliate-Betrüger erwischt / 28.11.2008 - 14:17
  • [...] Anmeldungen.  Allerdings gibt es natürlich auf Seiten der Agenturen und Netzwerke auch Prüfungen und Prüfsysteme. Insbesondere zu den doppelten Abrechnungen hat Inga vom Jochen-Schweizer Blog [...]

    Affiliate Betrug nimmt zu? / 01.12.2008 - 10:16
  • [...] ein paar Tagen wurde wegen dieser Sache extra ein T-Shirt-Portal und ein Affiliate-Betrüger-Foto-Contest ins Leben [...]

    Affiliate-Marketing-Blog » Blog Archive » Klicken und sofort bar kassieren / 02.12.2008 - 01:55
  • Apropos maschinengenerierter Traffic – bei Superclix gibt´s dafür sogar ein Partnerprogramm: http://clix.superclix.de/cgi-bin/codes.cgi?pp=4906

    Markus

    Markus

    02.12.2008 - 10:43

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  • [...] die Affiliate-Branche wegen eines Artikels in der IWB. Wie man beispielsweise hier, hier oder auch hier nachlesen kann. Es wird weiterdiskutiert und unsere spontane Aktion, schnell einen kleinen [...]

    Affiliate-Tipps » Blog Archive » Ganz schlimme Praktiken im Netz! / 02.12.2008 - 23:09
  • [...] Vor zwei Wochen berichtete die IWB über den angeblich immensen Umfang von Betrügereien im Affiliate-Marketing (siehe IWB jetzt ganz reißerisch: “Affiliate-Betrug nimmt zu”.) [...]

    Affiliate-Marketing-Blog » Blog Archive » Affiliate-Betrug - Reaktionen und neue Vorwürfe / 08.12.2008 - 13:31
  • Ach, ärgert euch doch nicht darüber! Ich meine, schwarze Schafe gibt es doch schließlich überall. Meine Erfahrungen waren bis jetzt zugegebenermaßen nicht sehr weitreichend, aber positiv. Irgendwelchen Ärger hatte ich nie mit Affiliates. Also: Ruhig bleiben, über diesen Artikel lachen und weitermachen.

    Mark

    Mark

    27.01.2009 - 21:11

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  • [...] etwas weniger Eigenwerbung in Richtung affilinet gewünscht. Fragen zum weniger guten Support, Affiliate-Betrug oder fragwürdigen Praktiken bei den Merchants wären sicher auch ganz spannend [...]

    affilinet im Interview / 27.02.2009 - 19:01
  • Ich meine, solche Behauptungen können ruhig aufgestellt werden. Aber wurden sie auch in den Artikeln begründet? Jedenfalls habe ich mal gelernt, Behauptungen mit Beweisen zu begründen.

    Aber in Hinsicht auf manche mir bekannte BWLer muss ich Bscheid recht geben.^^

    Patrick

    Patrick

    02.05.2010 - 15:59

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