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Die Wahl des richtigen Partnerprogramms

Alle machen sich einen Kopf, wie sie ihre Seite noch besser machen können, noch mehr Traffic generieren können, noch bessere Platzierung bei den Suchmaschinen erreichen können.
Doch das alles ist nichts wert, wenn etwas Grundsätzliches vergessen wird:
Die Programmauswahl für die Werbemittel!

Die richtige Auswahl eines Programms ist wichtig, da es mehrere Faktoren gibt von denen Ihr Erfolg abhängt.

Als erstes ist zu checken, was die eigene Webseite aussagt. Welche Kerngruppe wird auf diese Seite geleitet?
Kommen eher Frauen oder Männer auf die Seite? Welche Altersgruppe wird angesprochen?

Gute und schlechte Beispiele:

  1. Auf einer Seite für Teenies wird eine Versicherung oder ein Bankprogramm, trotz hoher Provisionen keine Chance haben.
  2. Auf einer Seite für Hobbyschrauber wird ein Programm für Beautyprodukte weniger konvertieren, als ein Programm für Autoteile.
  3. Auf einer Seite für Schuldenberatung, ein Forum für schufafreie Produkte, für Fragen und Probleme, wirst du nicht wirklich mit einem Bankprogramm glücklich. Auch brauchst du auf dieser Seite keine Produkte wie Handy-Zeitverträge anzubieten, weil sie mit einer hohen Stornorate seitens des Merchants rechnen müssen.

Als zweites solltest du dir Gedanken machen, was du bewerben möchtest.

Ein Leadprogramm zur Generierung von Mailadressen wie ein Coke-Gewinnspiel, wird zwar mit relativ kleinen Provisionen vergütet. Sollest du aber genug Traffic auf die Seite bekommen, wirst du über die Masse gut entlohnt.
Hast du allerdings eine Seite die sich mit Nischenprodukten beschäftigt und deswegen auch weniger Besucherstrom erhält, würdest du mit einem Seitenaffinen Programm mehr erreichen können.

Natürlich kannst du auch auf allgemeine Programme zurückgreifen, die sich auf jeder Seite gut machen würden.

Auch über die Stornoquote solltest du nachdenken!

Als Faustregel gilt:
Je kleiner die Provision, desto geringer die Stornoquote.

Solltest du ein Programm einbinden, das Kleidung mit anbietet, wirst du mit einer Mindeststornoquote von 40% rechnen müssen. Dies rührt daher, dass etwa durchschnittlich 40% der Bestellungen als Retourware zurückgehen.

Bei Programmen die eine Schufaprüfung erfordern, wie Handyverträge, Versicherungen oder Bankprogramme kannst du generell von einer etwas höheren Stornoquote ausgehen, wenn du nicht sicherstellen kannst, dass du qualitativ hochwertige Sales und Leads generierst. Vor allem durch die Finanzkrise sind die Banken hergegangen, die Anträge strenger zu beurteilen und zu prüfen.

Du erhältst hier zwar hohe Provisionen, doch mit der falschen Seite werden kaum Sales generiert.
Somit sind nicht alleine der Traffic und das Ranking für eine erfolgreiche Zusammenarbeit entscheidend.

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10 Comments  comments 

10 Antworten

  1. Hätte jetzt nicht gedacht, dass mindestens 40 Prozent der Kleidungsstück zurück gehen. Aber wenn ich mich selbst als Beispiel nehme kommt das sicherlich hin.

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  2. Das ist als Richtwert zu sehen. Denn im Endeffekt kommt es auf die Qualität deiner Sales an, was zurückgeht und was nicht. Je nach Kundenkreis und Bevölkerungsschicht ist diese Zahl relevant. Dabei sind auch Teilstornos enthalten, wenn nur ein Teil der Ware als Retour zurückgeht.

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  3. […] oder überzogene Forderungen dieses Spiel gestört, nützt es keiner der beiden Seiten. Und wie bereits in einem meiner vorigen Blogs erwähnt: Nur eine gute Zusammenarbeit bringt für alle Seiten akzeptable […]

  4. Erstmal vielen Dank an Tibor für den guten Artikel. Auch für uns als Agentur ist es natürlich hilfreich, wenn sich Publisher für Programme bewerben, die auch wirklich zu ihrer Seite passen. Dann klappt es auch mit der guten Zusammenarbeit ;-) Gerne möchte ich aber noch auf die Stornoquote im Modebereich eingehen. Die Aussage über die 40% schreckt vielleicht doch ab und sollte daher nicht so stehen bleiben. Wir sind seit vielen Jahren für Unternehmen im Modebereich tätig. Daher kann ich also mit guten Gewissen und fundiert hierzu Stellung nehmen. Richtig ist, dass die Storno-Quoten in diesem Bereich liegen können, teilweise sogar deutlich darüber. Am besten wendet man sich aber fallweise an die Agentur oder den Programmbetreiber direkt um konkreteres zu erfahren. Schließlich ist es ja wichtig, um die Wirtschaftlichkeit von Anfang an im Griff zu haben. Denn die Stornos werden aufgrund der Besonderheiten im Modedistanzhandel erst nach 6 Wochen oder sogar noch später durchgeführt. Der Großteil unserer Kunden hat sich daher dafür entschieden, lieber einen „geringeren“ Betrag in Aussicht zu stellen, dafür aber auch die Kriterien anders definiert. Beispielsweise wird eine Umsatzprovision pauschal gezahlt, unabhängig ob der Sale vollständig oder nur zum Teil angenommen wurde. Nur Komplettretouren durch Annahmeverweigerung, falsche Adresse und noch ein paar harte Fakten, werden storniert. Ein weiteres Kriterium könnte sein, dass der Kunden durch die Bonitätsprüfung gefallen ist (falsche Kreditkarte etc.). So wird die Stornoquote deutlich reduziert und für den Publisher schon im Vorfeld der Kampagnenerfolg besser kalkulierbar. Insgesamt darf ich daher darauf hinweisen, dass die Stornoquote zumindest bei unseren Kunden deutlich niedriger ist, bei dennoch recht attraktiven Vergütungen. Für konkrete Auskünfte zu einzelnen Programme, stehen wir gerne über einen persönlichen Kontakt zur Verfügung.

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  5. avatar Daniel

    Die Stornos sind in manchen Bereichen ziemlich hoch. Was ich mich Frage ich habe eine Seite zu einem kleinem Thema. Da ist ein Vergleichsrechner eingebaut zu den verschiedenen Anbietern. Desweiteren gibt es zu jedem Anbieter ein eigenes Partnerprogramm. Ich würde jetzt hergehen und für jeden Anbieter eine eigene Seite machen, nur Frage ich mich dann ob ich die User damit nicht vergraule, da sie wieder so viele Möglichkeiten auf einmal haben und die CR dadurch sinkt.

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  6. @Ralf:
    Erst ein Mal: klasse Beitrag Ralf, hätte ich kaum besser Formulieren können.
    Doch den letzten Satz in deinem Kommentar nehme ich mal mit einem Augenzwinkern wahr. Denn Werbung haben wir doch schon überall, da müssen wir doch nicht auch hier welchen machen :)

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  7. Hallo Karsten,

    was mir noch gekommen ist: Ab wann sollte man ein Partnerprogramm wieder abstoßen? Gibt es hierfür Regeln bzw. Tips nach welchen Kriterien man ein Programm rauswerfen sollte wenn es nicht konvertiert?

    Gruß Markus

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  8. Hallo Markus,

    es ist eigentlich ganz einfach. Nichts bleibt, was keine Umsätze bringt. Das bedeutet, wenn es keine Sales/Leads generiert oder die Stornoquote über mehrere Monate zu hoch ist, muss es raus. Die Schmerzgrenze ist bei jedem anders, also erntscheidest eigentlich immer du selber, wann und wieso du ein Programm rausnimmst.

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  9. Hmn.. also doch wieder testen testen testen.. bisher hatte ich immer die Angst/Befürchtung ein Banner zu früh rauszunehmen.

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  10. Es ist leider nun mal so, dass es keine Garantie für Erfolg oder Misserfolg gibt. Und deswegen bleibt dir nichts anderes übrig als immer wieder zu testen, auszuwerten und zu entscheiden was für dich lukrativ erscheint.

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