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Mit welchen Partnerprogrammen Affiliates durch die Krise kommen

Ursprünglich hatte ich für heute eine neues Affiliate-Kalender-Thema geplant. Doch aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung halte ich es für wichtiger, Affiliates (und auch anderen Branchenteilnehmern) Ideen an die Hand zu geben, wie sie sich bei ihrer Strategie auf die Wirtschaftskrise einstellen können.

Das Thema Wirtschaftskrise macht jetzt auch vor den Massenmedien nicht mehr halt. Im Blog von 100partnerprogramme.de hat sich Markus Burkert bereits im Oktober 2008 in seinem Kommentar „Affiliate Marketing und die Finanzkrise“ dazu geäußert. Eine Diskussion mit zahlreichen Beiträgen ist daraus entstanden.
Welche Auswirkungen eine Krise auf die unterschiedlichen Wirtschaftsbereiche, und damit auf Partnerprogramme, haben könnte, wird an gleicher Stelle erläutert.

Burkerts Gedanke, dass Online-Budgets künftig verstärkt in performance-orientierte Modelle fließen dürften, findet sich in den vergangenen Wochen auch in anderen Branchen-Medien wieder.

Außerdem greift Frank Schulze in seinem Blogbeitrag die Auswirkungen der Finanzkrise auf den Automobilmarkt in Deutschland auf.

Welche Themen und entsprechende Partnerprogramme für eine Krisenzeit vorrangig sind, sind der Kern dieses Beitrages.

Realistisch betrachtet, gehen mit einer Wirtschaftskrise sinkende Einkommen bzw. Jobverlust sowie Inflation einher. Bei einem Großteil der Bevölkerung wird sich der Konsum dann nur noch auf die Grundbedürfnisse beschränken. Gekauft wird, was tatsächlich gebraucht wird, um zu leben oder zu „überleben.“ Die Leute werden gezielt nach dem suchen und das kaufen, was gebraucht wird.

Luxusgüter und modische Kleidung werden für die meisten Menschen eher unerschwinglich und damit „out“ sein. Ursprüngliches wie selbst backen, Gemüse anbauen oder Handarbeiten werden wieder an Bedeutung gewinnen. Das hört sich unvorstellbar an in unserer modernen Zeit, aber Krisenszenarien aus anderen Ländern sowie der Weltwirtschaftskrise von 1929 zeigen die Folgen auf.

Die Reduktion auf den Basiskonsum könnte also bei der breiten Masse angesagt sein.
Welche Produkte gehören dazu und wie kann ein Affiliate das erfolgreich umsetzen?

Für ein Leben in Krisenzeiten sowie den Basiskonsum halte ich folgende Bereiche für wichtig:

  • Nahrungsmittel & Nahrungsergänzungsmittel
  • Drogerieartikel
  • Medikamente
  • Bekleidung
  • Handarbeiten & Heimarbeit
  • Garten & Heimwerken
  • Outdoor-Ausstattung
  • Persönliche Sicherheit
  • Werterhaltung
  • Preisvergleichseiten & Marktplätze

Warum das ein oder andere wird sich jetzt so mancher Affiliate oder Leser fragen. Ich werde jedes einzelne Thema kurz erläutern und Beispiele von Partnerprogrammen liefern.

Nahrungsmittel & Nahrungsergänzungsmittel

„Essen“ ist eines der Grundbedürfnisse, die gestillt werden wollen. Zu den grundlegenden und reichhaltigen Lebensmitteln zählen z. B. Mehl, Zucker, Brot, Reis, Nudeln, Nahrungsmittel in Dosen uvm. Gerade in Krisenzeiten werden Nahrungsmittel teurer und sind nur noch begrenzt verfügbar.
Da nicht mehr alle Vitamine und Nährstoffe über Nahrungsmittel zur Verfügung gestellt werden können, sind außerdem Vitaminpräparate empfehlenswert.

Beispiele Partnerprogramme:
Lebensmittel: bauermuehle.de, edeka24.de, eismann.de, freshgourmet.de
Nahrungsergänzung: albafit.de, decouvie.com, provivan.de

Drogerieartikel & Babybedarf

Zahnbürste und -creme, Duschgel, Deo, Hautcreme, Reinigungsmittel etc. – all dies sind Produkte des täglichen Bedarfs. Sich davon einen Vorrat zuzulegen ist durchaus sinnvoll. Zu denken ist auch an einen Vorrat an Kontaktlinsen und Reinigungsmittel.

Ähnlich könnte es bei Babybedarf sein. Auch in einer Krise wird es Nachwuchs geben, für den bestimmte Dinge wie Windeln, Nahrung, Kinderwagen etc. notwendig sind. Und wer die Dinge nicht von der Freundin weitergereicht bekommt, wird kaufen.

Beispiele Partnerprogramme:
Drogerieartikel: apotheke.de, kontaktlinsenshop.de, lensbest.de, linsensuppe.de, rossmann.de, schlecker.com
Babybedarf: babybutt.de, babysachen.de, baby-walz.de, mytoys.de

Medikamente

Medikamente werden immer gebraucht werden. Vor allem bei rezeptfreien Medikamenten habe ich die Erfahrung gemacht, dass diese in Online-Apotheken oft preiswerter zu haben sind. Das gilt für klassische Medikamente, wie auch z. B. für homöopatische Mittel.

Beispiele Partnerprogramme:
docmorris.com, mycare.de, schuessler-salze.de, vfg.ag

Bekleidung

Bei Kleidung wird es wohl nicht mehr darum gehen, wer die aktuelle Trendfarbe oder die neueste Schuhmode trägt. Das Kleid vom letzten Jahr wird noch länger angezogen werden. Der Kauf an Kleidung wird sich wohl eher auf Basics wie Unterwäsche und Strümpfe oder gegebenenfalls preisgünstige Klamotten beschränken. Gerade Familien müssen besonders auf die Ausgaben achten.

Beispiele Partnerprogramme:
bonprix.de, cunda.de, dress-for-less.de, ernstings-family, neckermann.de

Garten & Heimwerken

Wenn die Importe an Obst aus Ausland und Übersee zurück gehen, wird wieder Obst und Gemüse aus der Region nachgefragt werden. Selbst der Eigenbau wird angesagt sein und Balkon oder Garten werden entsprechend umfunktioniert.
Gartengeräte, Saatgut etc. kann über Online-Shops bestellt werden.

Für Reparaturen, Ausbesserungen an Haus oder Wohnung wird nicht mehr das notwendige Geld verfügbar sein. So werden soweit möglich, die Arbeiten selbst getätigt.
Das notwendige Handwerkszeug und Basisinstrumente wie Stromerzeuger, Ofen, Axt etc. sind online zu haben.

Beispiele Partnerprogramme:
baldur.de, gartenscherenshop-online.de, hagebau.de, handwerker3000.de, jobdoo.de, my-hammer.de, pflanzenschleuder.de, tom-garten.de

Handarbeiten & Heimarbeit

Handarbeiten, Schneidern oder Stricken werden eine Renaissance erfahren. Wer Kleidung oder Strümpfe nicht mehr kaufen will oder kann, der kann diese selbst erstellen.
Ich selbst habe die vergangenen Jahre darüber geschmunzelt, ja Handarbeiten als „spießig“ abgetan. Jetzt habe ich mir selbst eine Nähmaschine zugelegt und einen Einsteiger-Nähkurs besucht. Und ich kann nur sagen, es macht einfach Spaß.
Die notwendigen Geräte und Zubehör gibt es bequem in Online-Shops.

Beispiele Partnerprogramme:
bastelundhobbykiste.de, buttinette.de, junghanswolle.de, quelle.de, stoffe-hemmers.de

Outdoor-Ausstattung

Der modische Aspekt steht hinten an. Zweckmäßig, schützend und warm sollte die Kleidung sein. Gute Schuhe und Rucksack gehören dazu. Und vielleicht ist auch eine Camping-Ausrüstung inkl. Schlafsack und Kocher gar nicht so verkehrt.
Online-Shops für den Outdoor-Bereich sind da die richtige Adresse.

Beispiele Partnerprogramme:
bergfreunde.de, fritz-berger.de, sport-praxenthaler.de, wolfskin.de

Persönliche Sicherheit

In Krisenzeiten kann es auch verstärkt zu persönlichen Übergriffen, Kriminalität oder Einbrüchen kommen. Kaum auszumalen, wie es einem mit durchwühlter Wohnung oder Auto gehen mag. Also besser Vorsorge treffen und für den Notfall gerüstet sein.
Entsprechende Möglichkeiten wie Sicherheits- und Glasschutzfolien oder Pfefferspray kann man in Online-Shops bestellen.

Beispiele Partnerprogramme:
foliatec.com, abwehrspray.com

Werterhaltung

Die aktuelle Bankenkrise mit Pleiten und Rettungspaketen zeigt: Auf Aktien, festverzinsliche Papiere oder Sparbücher sollte man sich nicht mehr unbedingt verlassen. Eine interessante Alternative dazu ist, „Werterhaltung“ zu betreiben. Das ist zum einen durch den Kauf von Sachgütern möglich. Sinnvoll ist auch die Umwandlung von Bargeld in Edelmetalle (Gold, Silber etc.).

Als passendes Partnerprogramm ist dafür goldaffiliate.de zu empfehlen, dass bereits „Tipp der Woche“ war. [war falsch herum gedacht, siehe Kommentar von Markus…]

Beispiel Partnerprogramme:
GoldOnlineshop.de

Preisvergleichseiten & Marktplätze

Zusätzlich werden auch Preisvergleichsseiten weiter an Bedeutung gewinnen. Denn wo das verfügbare Einkommen begrenzt und eine Anschaffung notwendig ist, muss gespart werden.

Auch für Marktplätze, auf denen Dinge getauscht werden, gebrauchte Ersatzteile zu haben sind oder Dienstleistungen angeboten werden, sehe ich eine gute Chance in einer Krise.

Beispiele Partnerprogramme:
quoka.de, pricerunner.com, rabatter.de, schnaeppchenjagd.de

Wie soll ich als Affiliate vorgehen?

Am sinnvollsten ist es, das gewählte Affiliate-Thema dann in einem Blog aufzusetzen und mit regelmäßigen, individuellen Beiträgen zu füllen und entsprechenden Affiliate-Links zu versehen.

Fazit

Beschäftigt man sich mehr mit dem Zusammenhang Wirtschaftskrise und Affiliate-Marketing, so kann man feststellen, dass auch in einer solchen Phase Potential für Affiliates und Merchants besteht, wenngleich auch in eingeschränkten Produktbereichen.
Diese performance-orientierte Werbeform lässt den Merchants den Überblick behalten, denn Werbeausgaben in Form von Provisionen werden erfolgsbasiert bezahlt.

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15 Comments  comments 

15 Antworten

  1. […] Windfelder von 100partnerprogramme.de hat gerade einen Bericht veröffentlicht, in welchem sie die derzeitige Wirtschaftskrise und deren Auswirkungen auf die Umsätze der […]

  2. avatar Markus

    Zum Thema Werterhaltung: goldaffiliate.de ist ein Partnerprogramm vom VERKAUF von Gold – also eher das Gegenteil.
    Es gibt einige Parnerprogramme von Münzhändlern: mdm, mm-münzen, reppa, bayrisches münzkontor – der Schwerpunkt liegt hier aber generell bei Sammler-Münzen. Anlagemünzen sind dort recht teuer. Von zwei oder drei Edelmetallhändlern gibt´s Inhouse-Partnerprogramme.

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  3. @ Markus: Stimmt, hast recht. Werterhaltung sollte heißen die bunten Papierschnipsel in echtes Geld umzutauschen, und da hilft das angesprochene PP überhaupt nicht.

    Leider hat Weinmuenze.de die Edelmetalle aus dem Programm genommen. Da konnte man als Affiliate über Zanox gutes Geld verdienen.

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  4. avatar Andreas

    Hier wird ja ein äußert düsteres Bild gezeichnet. Hoffentlich kündigen die Betroffenen der Wirtschaftskrise im Sparwahn nicht ihren Internetzugang. :-)

    Gruß,

    Andreas

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  5. Ich glaube nicht, dass die Betroffenen ihren Internetzugang kündigen würden, da sie sich so selbst vom Zugang zu (lebens-)wichtigen Informationen abschneiden würden.

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  6. avatar Matthias

    Eine Kündigung des Internetzugangs ist in der Tat sehr unwahrscheinlich, da müsste schon deutlich mehr passieren. Außerdem haben sich die meisten Nutzer auf lange Vertragslaufzeiten eingelassen, die ein schnelles Sinken der Internetanschlüsse ohnehin verhindern.

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  7. Da scheine ich ja ein Thema losgetreten zu haben, was höchst unterschiedlich aufgenommen wird.
    Als „äußerst düsteres Bild“ soll der Beitrag nicht rüberkommen. Sondern vielmehr die Augen für ein durchaus realistisches Zukunfsszenario öffnen und zum Blick hinter die Kulissen der offiziellen Medien anregen.

    Die aufgezeigten Möglichkeiten für Affiliates (und Merchants) sollen ja gerade eine Motivation und Anregung dafür sein, auch im Krisenfall Partnerprogramme gezielt und erfolgreich einzusetzen. Und das für Produkte und Themen, die an der Lebens-Basis ansetzen.

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  8. Zum Thema Werterhaltung möchten wir gerne alle auf unseren Partner http//www.GoldOnlineshop.de hinweisen, welcher ein Partnerprogramm für Gold und Silber anbietet. Im Shop gibts alles von der kleinen Münze bis zum 12,5 Kilo Barren.

    Einfach auf „Partnerprogramm“ klicken und Logindaten per Mail erhalten.

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  9. avatar Goldaffiliate

    Trotzdessen ist Goldaffiliate.de eine sehr gute Möglichkeit Geld in der kommenden Krise zu verdienen, Gold kaufen werden die leute jetzt bzw. vorher – Schmuck und andere Legierungen wird man jetzt, während und nach der Krise verkaufen……… Je höher der Goldkurs desto mehr Leute verkaufen Ihr Gold.

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  10. avatar Markus

    Naja, den Gesetzen des Marktes und der Marktpsychologie folgend würd ich eher sagen, je höher der Kurs, desto mehr Leuten KAUFEN Gold. Deshalb steigt ja der Kurs. So ist zumindest mein laienhaftes Verständnis von Angebot und Nachfrage.

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  11. Bei einem Markt ohne Manipulationen Markt verhält es sich so:
    Wenn die Nachfrage höher ist als das Angebot, Gold also knapp ist, steigt der Preis. So einfach reguliert sich der Markt von selbst.
    Wem es dann wert ist, Gold auch zum höheren Preis zu kaufen und es sich leisten kann, der wird es tun.
    Wem der Preis zu hoch ist, der lässt es sein oder verkauft sogar Gold, um „Gewinn“ zu machen und vielleicht lieber zu konsumieren.

    Ich denke, in einer Krise wird es beide Seiten geben: Die einen brauchen flüssige Mittel und sehen in erster Linie das Geld, die anderen sichern ihre Werte in Gold.

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  12. […] Affiliate-Marketing durch die Krise Karsten Windfelder von Blog 100partnerprogramme.de hat einen interessanten Artikel geschrieben. Darin geht er der Frage nach, welche Partnerprogramme […]

  13. In Sachen Edelmetall-Partnerprogramm ist jetzt eine interessante Alternative gestartet:

    goldonlineshop.de (Gold und Silber – Kauf und Verkauf)

    Vergütet werden 2 % + Lifetime, das kann sich gut sehen lassen

    Also ran an die Nischenwebsite und loslegen…

    Direkt zum goldonlineshop.de-Partnerprogramm anmelden: http://www.goldonlineshop.de/cgi-bin/vms009?HTML=info/vs_affiliate.htm

    Viel Erfolg!

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  14. P.S. goldonlineshop.de ist aktuell im Partnerprogramm-Quick-Check „Tipp der Woche“

    mehr dazu unter: http://www.100partnerprogramme.de/blog/2009/01/20/partnerprogramm-tipp-der-woche-goldonlineshopde/

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  15. Das die Inflation in Zeiten einer Krise steigt ist kein ökonomisches Grundgesetz, auch wenn dies in den 20 Jahren in Deutschland zutraff.

    Den Zusammenhang Krise —> Inflation gibt es meiner Meinung nach so nicht, gerade jetzt sieht man ja die Inflationsrate fällt massiv, die Preise für Güter wie Öl, Weizen, Mais etc. sind massiv eingebrochen.

    Ich find den Artikel gut, auch finde ich die Botschaft, dass man als Affiliate immer Geld verdienen kann gut ;),
    nur der Schwarzmalerei schließe ich mich nicht an.
    Da wird auch viel von den Medien gepushed, damit die Leute nicht allzu sehr Murren, wenn wieder Steuergelder verschwendet werden, siehe Abwrackprämie etc…

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