Archive for Juni, 2009

Partnerprogramm TIPP der Woche: posterinxl.de

Dienstag, Juni 30th, 2009

posterinxl

Alle weiteren neuen Partnerprogramme der letzten Tage im großen Quick-Check…

BasketURL – Conversion direkt in den Korb?

Montag, Juni 29th, 2009

Viele Affiliates geben sich größte Mühe um jegliche nur erdenkliche Stellschraube der Conversion-Maschinerie in die richtige Stellung zu bewegen. Häufig sind die Besucher aus dem Affiliate-Umfeld bereits „ready to buy“ und heiß auf das beworbene Produkt. Dann folgt der Sprung zum Merchant. Je nach Merchant und Shopsystem geht für den potentiellen Kunden jetzt der Usability-Alptraum an. Vom einfachen: „Wo verflixt ist dieser Warenkorb-Button“ bis zum „Warum muss ich mich hier anmelden“ ist alles dabei, was den durchschnittlichen Netzkäufer zum Abbruch treibt.

Selbst mir ist es schon passiert, dass ich 5 Minuten brauchte um in einem wirklich großen und bekannten Shop das von mir gewünschte Produkt in den Warenkorb zu bekommen. Wie muss es dann erst Lieschen Müller gehen, die Cookies wahlweise für etwas zum Naschen oder einen Computer-Virus hält?

Sucht man nach Lösungsansätzen für diese Schwierigkeiten landet man recht schnell bei der Idee dem Besucher diese Arbeit abzunehmen und für ihn den Warenkorb zu bestücken. Gerade auf dem US-Markt wird dieses Warenkorb-Deeplinking gerne genutzt. Allen voran schreitet dort Amazon, die über ihre API sogar noch weitere Warenkorb-Manipulationen zulassen. In der Theorie somit keine große Schwierigkeit – müsste man dem Merchant-Shop doch nur Artikel-Nummer und Menge mitteilen können. Jeder der schon mal eine URL mit Variablenübergabe gesehen hat wird denken: „Kein Problem, das geht“. Nur warum wird diese BasektURL in Deutschland nicht angeboten, bzw. nicht genutzt.

Frech wie ich bin habe ich mir erlaubt mal einige Vertreter der Netzwerkzunft um ihre Meinung zu bitten. Herausgekommen sind folgende Haken und Ösen, die es dem deutschen Affiliate mal wieder fast unmöglich machen so zu arbeiten:

Rechtliche Probleme
Erwartungsgemäß sehen viele meiner „Informanten“ im europäischen Rechtsraum die Schwierigkeit, dass man mit dieser Funktion vom Affiliate zum Quasi-Shopbetreiber wird. Keine schöne Vorstellung, da man damit recht schnell in die ein oder andere Abmahnfalle stolpern kann. Ungeklärt bleibt ob eine zwischengeschaltete Seite nach dem Motto „Sie werden zu unserem Partnershop XY weitergeleitet und Produkt YZ in den Warenkorb gelegt“ Abhilfe schafft.

Technische Schwierigkeiten der Shopsysteme
Leider sehen viele Shopsysteme von der Stange diesen Warenkorbdirekteinsprung nicht vor. Außerdem müsste man zur sinnvollen Durchführung netzwerkweite- bzw. netzwerkübergreifende Übergabevariablen festlegen, sonst dürften die Affiliates für jeden Shop auch noch unterschiedliche Parameter verarbeiten.

Nachfrage seitens der Affiliates
In der Vergangenheit gab es diese Funktionen wohl bei zwei deutschen Partnerprogrammen, aber die Nachfrage seitens der Affiliates war zu gering. Hier denke ich ließen sich die Affiliates schon überzeugen, wenn die rechtichen Schwierigkeiten klar ausgeräumt sind.

Nachfrage seitens der Merchants
Faktisch ist die Nachfrage von Seiten der Shopbetreiber bzw. Agenturen nicht in höherem Ausmaß vorhanden. Auch hier bin ich der Meinung, dass sich das mit entsprechender „Aufklärung“ beheben lässt.

Fazit
Von meinem Standpunkt aus eine geniale Möglichkeit die Conversion und Umsätze zu erhöhen, aber wohl doch mit zu vielen Stolpersteinen. Gerade die rechtliche Unsicherheit müsste vorher geklärt werden.

Rede und Antwort standen mir für diesen Beitrag: Denis Maibaum (linkmafia.org), Marcus Lutz (Superclix), Manuel Kester (Belboon-Adbutler), Silke Steffan und Andreas Sasnovskis (Webgains). Vielen Dank.

Partnerprogramm TIPP der Woche: designercontest.de

Donnerstag, Juni 25th, 2009

designercontest

Alle weiteren neuen Partnerprogramme der letzten Tage im großen Quick-Check…

Wie ein Deeplink-Generator Erleichterung für Affiliates bringt

Donnerstag, Juni 18th, 2009

Die Betreiber der Schnäppchen-Plattform das-ist-billig.de haben im Zuge ihrer Arbeit einen Deeplink-Generator entwickelt, der Affiliates die tägliche Arbeit mit lästigen Produktlisten erleichtern soll.

Hintergrund ist die Erfahrung, dass für User von Blogs oder kleineren Seiten die umfangreichen Produktlisten der Netzwerke oft umständlich zu handhaben sind. Die Daten sind häufig zu umfangreich um “mal so eben” einen Deeplink zu bauen.
Abhilfe schafft hier der neu entwickelte Deeplink-Generator, mit dem es möglich ist, schnell und einfach Produkt-Deeplinks mit funktionierenden Parametern zu erstellen. Zunächst ist der Generator nutzbar für das Netzwerk affilinet.

generator1

Ich habe mir den Deeplink-Generator mal angesehen und ein paar Links generiert.

Mein Fazit: Wer auf die Schnelle spezielle Links (von Affilinet) benötigt,  für den ist der Generator ein gute Arbeitsalternative. Hilfreich wäre noch, im zweiten Eingabefeld “Produkt” oder einen ähnlichen Begriff zu hinterlegen um mehr Klarheit zu schaffen.

Ich meine, ein Feature, dass es sich auszuprobieren lohnt. Viel Erfolg.

Weitere Informationen dazu gibt es auf deeplink-generator.de

financeAds – Reihe: Spezial-Netzwerke

Donnerstag, Juni 18th, 2009

In dieser Reihe schaue ich mir aus Affiliate-Sicht die Partnernetzwerke an, die sich nur auf eine bestimmte Sparte konzentriert.

financeAds

financeads

Inhaber: financeads GmbH & Co. KG, Nürnberg
Partnerprogramme: 20 (Stand: 12.6.09)
Sparte: Finanzdienstleistungen
Auszahlung: monatlich ab 50 Euro

Übersicht: Alle Partnerprogramme bei financeAds

Anmeldung: bei financeAds als Affiliate anmelden

Über das Netzwerk

financeads-hauptseite

financeAds ist ein Spezial-Netzwerk, das sich nur auf Partnerprogramme im Bereich der Themen Geld, Finanzen, Banken und Versicherungen konzentriert.
Der Anbieter nennt als einen Vorteil, dass Affiliates durch direkte Partnerschaften hohe Provisionen erhalten können.

Anmeldung

Die Registrierung zur kostenlosen Teilnahme erfolgt recht schnell über ein Formular auf der Website von financeads. Allerdings dürfen sich nur Websitebetreiber bewerben, die hochwertige Internetseiten zu Finanzthemen betreiben. Daher wird die Anmeldung auch ein paar Tage geprüft, bevor man den Partnerbereich betreten darf.

Um an den einzelnen Programmen teilnehmen zu können, muss sich der Partner jeweils gesondert bei den Merchants bewerben. Auch jede eigene Werbefläche (Domain) muss einzeln bei financeAds mit der Angabe von Besucherzahl und pageImpressions angemeldet werden.

Geschäftsbedingungen

Wie bereits erwähnt dürfen nur gewerbliche Betreiber von Webseiten und Portalen mit ansprechendem, aktuellem Auftritt teilnehmen, die einen Bezug zu dem Thema Geld & Finanzen haben. Dazu zählen reine Finanzseiten, aber auch allgemeine Websites mit einem starken themenbezogenen Anteil. Als Beispiel nennt das Netzwerk eine Online-Zeitung, die auch einen Finanzdienstleistungsvergleich anbietet.

Die Websites müssen rechtlich einwandfrei sein.
Abgelehnt werden Portale, wenn sie aus reinen Bannerlisten bestehen, Inhalte fehlen oder veraltet sind, das Impressum unzureichend ist und der Content erotische, radikale oder gewaltverherrlichende Inhalte enthält. Incentivierte oder erzwungene Klicks und Leads sind untersagt.

Diese Einschränkungen kommen den Finanzanbietern zugute, die ein seriöses Umfeld für ihre Anzeigen wünschen.

Zusätzlich gelten die Teilnahmebedingungen der Merchants, die hier Advertiser genannt werden.

Finanzmakler erhalten einen gesonderten Vertrag.

Programme

financeads-programmliste

Blick auf die Programmliste

Derzeit bietet das Netzwerk 20 Programme an, die Finanzdienstleistungen bewerben.

Darunter befinden sich drei exklusive Merchants:

Die übrigen Programme lauten DKB, Creditplus, Credit Europe, Bank of Scotland, Easycredit, ING-DiBa, 1822 Direkt, IW Bank, Quelle Bausparkasse, Mercedes Benz Bank, GE Money, LBB, Flatex, Premium Financial Services, Fondsvermittlung24, Dresdner Cetelem und Direktbankvergleich. Wir kennen sie bereits von allgemeinen Partnernetzwerken. Die Provisionen sind in den meisten Fällen identisch, in Einzelfällen gibt es etwas mehr oder weniger.

financeads-beschreibung

Einzelbeschreibung eines Partnerprogramms

Die Programme sind im Partnerbereich übersichtlich mit Name, Kurzbeschreibung, Provision, Modellart und Trackingmethode aufgelistet. Hier kann ich über einen Button eine Bewerbung verschicken.
Meine Partnerschaften finde ich in einer separaten Liste mit dem allgemeinen Status (akzeptiert, in Bearbeitung, abgelehnt), dem Programmstatus (aktiv, pausiert, beendet) und der eigenen Werbefläche (Domain). Ich kann mit einem Suchfeld auch bestimmte Programme finden.

Neben diesen Übersichten besteht für jedes Programm eine verlinkte Einzelseite mit einer ausführlichen Beschreibung, der Verdienstmöglichkeit, den Einschränkungen, den akzeptierten Werbeformen und den Vertriebsgebieten. Die Beschreibungsseiten machen einen sehr übersichtlichen Eindruck.

Nach der akzeptierten Bewerbung finde ich hier auch die Werbemittelcodes. Vorher kann ich mir aber bereits eine Vorschau ansehen.

Als Vergütungsarten stehen folgende zur Auswahl:
Pay-per-Click, Pay-per-Lead, Pay-per-Sale und Pay-per-Click-Out. Es sind auch Mischformen möglich.

Die Cookie-Laufzeit ist abhängig vom Partnerprogramm und liegt zumeist zwischen 30 und 60 Tagen. Vereinzelt muss der Partner auch Session-Tracking akzeptieren. Teilweise erhalten auch diejenigen die Provision, auf dessen Werbemittel der User zuerst geklickt hat.

Aktuelle Meldungen über neue Partnerprogramme, Änderungen oder Aktionen veröffentlicht financeAds auf der Hauptseite, wo sie nach dem Einloggen gleich auffallen.

Vergütung und Auszahlung

Die Provision ist abhängig vom Partnerprogramm.
Die Auszahlung nimmt financeAds monatlich oder 14tägig vor, sobald die vom Partner gewählte Höhe erreicht ist. Die Mindestgrenze liegt jedoch bei 50 Euro.
Die Transaktion erfolgt auf ein deutsches Bankkonto oder mittels EU-Überweisung. Affiliates mit außereuropäischen Konten sind somit ausgeschlossen.

Die Auszahlungen kann ich im Partnerbereich nachträglich einsehen.

Statistik

financeads-statistik

Aussagekräftiger Statistikbereich

Der Statistikbereich bietet viele Möglichkeiten zur Betrachtung. Die Views, Klicks und Leads der letzten 3 Monate sind auf einen Blick sichtbar.
Aufgeteilt in offen, bestätigt und storniert sind die Leads, Sales und die Provisionen der letzten 4 Monate in einer weiteren Übersicht einsehbar.

Die Auswertung kann der Partner nach Tag, Programm und Leads/Sales sortieren. Der  Zeitraum ist frei wählbar. Neben der kompletten Übersicht bietet das Netzwerk auch Detailstatistiken nach Tag, Programm, Leads/Sales und nach Werbefläche an, auf Wunsch nach Entstehungs- oder Bearbeitungsdatum.

Die Statistiken kann der Affiliate als CSV-Datei abspeichern.

Besondere Werbeformen

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Werbemittelübersicht

Die üblichen Werbemittel Banner und Textlinks bietet auch financeAds zum Einbinden an.

Ein ganz besonderes Werbetool ist der programmübergreifende Vergleichsrechner, der in folgenden Arten bereitsteht:

  • Tagesgeldrechner
  • Festgeldrechner
  • Girokontenrechner
  • Ratenkreditrechner
  • Depotrechner
  • Kreditkartenrechner

financeads-vergleich

Der Vergleichsrechner…

Hier können Besucher auf einen Blick erkennen, welcher Dienstleister in verschiedenen Bereichen die besten Konditionen anbietet.
Die Partner erhalten auch für die über den Rechner vermittelten Leads und Sales die vollen Provisionen. Sehr gut gelöst ist die Einbindung über PHP-Include, um suchmaschinenfreundliche Websites zu erreichen. Die einfache Integration erfolgt über den separaten Menüpunkt “Rechner einbinden”.

Neben der PHP-Include-Einbindung über die mitgelieferte Stylesheet-Datei im CSS-Format stellt das Netzwerk den Einbau per Verlinkung auf eine externe Zielseite und per iFrame bereit. Die Vergleichsrechner sind flexibel an das eigene Design anpassbar.

financeads-anpassen

… lässt sich nach eigenen Wünschen ans Layout anpassen.

Falls Affiliates keine eigenen Texte im Umfeld der Finanz-Werbung erstellen möchten oder können, können sie auf vorgefertigte Content-Texte von financeAds für verschiedene Finanzprodukte zurückgreifen. Dadurch schafft der Affiliate auch einen Mehrwert für Besucher. Die Texte liegen bereits im HTM-Format vor und können dadurch schnell in die eigene Website integriert werden. Um die Gefahr von Duplicate Content zu vermeiden, sollten Partner diese sinngemäß etwas verändern.

Alle Details zu den Themen Girokonto, Kreditkarte, Tagesgeld, Festgeld, Depot, Ratenkredit und Autokredit stehen in Produktdaten-Dateien zum Download zur Verfügung. Eine Anleitung beschreibt die Integration in die Website.

Support

Der Partnerservice ist per E-Mail und telefonisch erreichbar. Der persönliche Betreuer ist mit seinen Kontaktdaten und einem Foto bereits auf der Titelseite sichtbar. Das macht einen sehr positiven und vertrauensvollen Eindruck.

Über neue Partnerprogramme unterrichtet das Netzwerk seine Teilnehmer in einem Newsletter. Alle wichtigen Informationen wie Beschreibung der Dienstleistung, Details zur Firma und Provisionshöhe sind hier aufgeführt.

Zusätzlich werden Neuigkeiten auf der Website veröffentlicht.
Unter http://blog.financeads.net/ betreibt FinanceAds auch einen Blog, der zur Zeit nur für Programm-Neuerscheinungen genutzt wird.

Fazit

FinanceAds belegt, dass Spezial-Netzwerke durchaus sinnvoll sind und ihre Berechtigung haben. Besonders anschaulich wird das beim Betrachten der Vergleichsrechner. Hier kann das Netzwerk relevante Kenndaten aller Dienstleistungen gegenüberstellen. Das Tool dürfte für die höchsten Umsätze sorgen.

Obwohl bislang erst 20 Programme enthalten sind, liest sich die Teilnehmerliste wie das Who-is-who der Finanzbranche. Enthalten sind einige hochkarätige Merchants. Die 3 exklusiven Programme erhielten bei Quick-Checks gute Bewertungen. Alleine hierfür lohnt sich die Teilnahme bei FinanceAds.
Bei den übrigen Anbietern könnte das Netzwerk versuchen, höhere Provisionen anzubieten. Ein Unterschied ist bislang nur selten erkennbar.

Ein kleiner Nachteil sind die Teilnahmebedingungen. Wer sich zunächst für Programme bewerben möchte, um sie als Kern eines neuen Finanzportals einzusetzen, wird nicht akzeptiert. Die Website muss bereits bestehen. Und warum man sich nach dieser erfolgten Qualitätsprüfung noch einmal zusätzlich bei den einzelnen Merchants anmelden muss, leuchtet auch nicht unbedingt ein.

Hat man diese Hürde aber erst einmal überstanden winkt ein sehr guter Service mit persönlichem Ansprechpartner, eine bunte Palette von Werbemitteln und bereitgestelltem Content. Mit dem PHP-Include ist das Netzwerk so manch anderem allgemeinen Mitbewerber eine Nasenlänge voraus.

Für Affiliates, die auf Finanzen spezialisiert sind, lohnt sich eine Bewerbung bei FinanceAds. Da sollte die Mindestauszahlung von 50 Euro kein Hindernis darstellen.

Übersicht: Alle Partnerprogramme bei financeAds

Anmeldung: bei financeAds als Affiliate anmelden

Start der Affiliate Sommer Offensive im Juli 2009

Donnerstag, Juni 18th, 2009

Auch in diesem Jahr präsentiert explido WebMarketing wieder die Affiliate Sommer Offensive. Acht bekannte Merchants sind im Aktionszeitraum vom 1. Juli bis 30. September 2009 mit dabei. Dazu zählen Bogner, Dertour, Deutsche Familienversicherung, Fotokasten, Herrenausstatter, KQV, Mercedes Benz Bank und Reifendirekt.

sommer-offensive

Den Affiliates winken auch in diesem Jahr wieder attraktive Provisionserhöhungen, viele Sachprämien und hohe Bonuszahlungen. Und das im Gesamtwert von über 23.000 Euro.

Weiterführende Informationen zur Affiliate Sommer Offensive 2009…

Affiliates und Netzwerke kämpfen um Provisionen

Donnerstag, Juni 18th, 2009

Der Infodienst des High Text Verlages – ibusiness.de – ist in letzter Zeit sehr nah an Affiliatethemen dran – Klasse!

Heute wurden die hier im Blog heiß disktutierten Themen Arcandor-Pleite: Diese Partnerprogramme wären betroffen (schon 58 Kommentare…) und Grabenkämpfe zwischen Affiliates & Netzwerken (schon 99 Kommentare…) aufgegriffen.

Die bei iBusiness publizierten Artikel sind teilweise nur für Mitglieder einsehbar bzw. am Erscheinungstag für alle. Der Autor Olaf Groß war aber einverstanden, seine Beiträge hier zu zeigen.

Affiliates und Netzwerke kämpfen um Provisionen

Zitat daraus:

Affiliate-Experte Karsten Windfelder hat klare Vorstellungen, wie Affiliate-Netzwerke sich gegen solche Krisen schützen könnten: “Dazu sollten die Netzwerke in Zeiten einer weltumfassenden Finanzkrise einen internen Fonds ansparen – zum Beispiels 2 Prozent aller Einnahmen – und in Insolvenzfällen daraus die Affiliates zu einem Prozentsatz befriedigen”. Denn Windfelder rechnet in den nächsten Monaten “mit einer Vielzahl von Firmenpleiten in vielen Branchen”. “Man sollte sich also schleunigst Gedanken machen”, fordert er gegenüber iBusiness.

Der komplette Artikel (Link zu ibusiness, vergrößerte Darstellung…):

ibusiness-1-575

Rettungsfonds für Publisher

Zitat daraus:

Warum die Affiliate-Netzwerke das unternehmerische Risiko eines Publishers mittragen sollen, ist schnell erklärt: Sie bekommen von den Publishern gutes Geld von jeder ausgezahlten Provision. Und Windfelder stellt die richtigen Fragen: “Inwieweit ist es gerechtfertigt, dass Affiliate-Netzwerke den Programmbetreibern 30 Prozent der Affiliate-Provision für ihren Service in Rechnung stellen? Welchen Service bieten die Netzwerke den Affiliates?”
Die Aggregation, Abwicklung und Auswertung von Partnerprogrammen ist sicherlich nur ein Aspekt in einem Dienstleistungspaket, dass ein Publisher von seinem Netzwerk erwarten kann. Die Crux ist, dass sich manche Netzwerke im konkreten Fall von Arcandor einfach aus der Verantwortung stehlen und alles Risiko auf die Publisher abwälzen.

Affilinet ist da konsequenter. Pause für die von der Insolvenz betroffenen Partnerprogramme. Das bedeutet zwar kein Verdienst mehr für die Publisher, aber auch kein Risiko mehr. Aber in dieser Diskussion steckt auch für alle Beteiligten ein Chance. Vielleicht ergeben sich ja neu Geschäftsmodelle jenseits der Provisionsregelung, wie Netzwerke ihre Leistungen künftig vergütet bekommen. (og)

Der komplette Artikel (Link zu ibusiness, vergrößerte Darstellung…):

ibusiness-2-575

Was ist der 100ppRank und wie wird er berechnet?

Mittwoch, Juni 17th, 2009

Wir zeigen seit heute zu jedem auf 100partnerprogramme.de gelisteten Partnerprogramm einen sogenannten 100ppRank an.

Über Twitter und per Mail habe ich einige Fragen dazu erhalten, zum Beispiel merkte André Kögler an:

Wie setzt sich denn der 100ppRank zusammen? Wer kann ihn wie beeinflussen? Bitte mehr Transparenz als bei Google und Zanox!!!

Daher möchte ich ein wenig Licht ins Dunkel bringen.

Was ist der 100ppRank?

Ich zitiere aus der Pressemitteilung:

“Die netzwerkübergreifende Partnerprogrammsuche auf 100partnerprogramme.de bietet seit heute ein Ranking für über 6.000 Partnerprogramme. Der neuartige 100ppRank errechnet sich täglich aktuell aus den Programmkonditionen. Dabei spielen eine Vielzahl von Faktoren eine Rolle, z. B. die teilnehmenden Affiliate-Netzwerke, die Zahl der Werbearten und Trackingmethoden, die Provisionshöhe im Vergleich zu Programmen der gleichen Themenkategorie, uvm.”

Der 100ppRank kann Werte zwischen 0,0 und 10,0 haben. Der Wert wird durch einen Balken dargestellt.

Wie und wo wird der 100ppRank angezeigt?

100pprank

Die Anzeige des kleinen Balkens erfolgt auf folgenden Seiten:

  • Listenansicht eines Partnerprogramms (Themenkategorien bzw. Suchergebnisse)
  • Vergleichsansicht (alle oder mehrere Partnerprogramm aus der Listenansicht können miteinander verglichen werden)
  • Detailansicht (da wo die meisten Informationen zu dem jeweiligen Partnerprogramm zu finden sind)
  • Unter der Detailansicht im Bereich “Ähnliche Partnerprogramme in der gleichen Themenrubrik”

Welche Auswirkungen hat der 100ppRank?

Der 100ppRank ist das neue Hauptsortierkriterium in den Suchergebnislisten. Bisher wurde alphabetisch sortiert. Wer nach Partnerprogrammen recherchiert, bekommt nun die besten Programme ganz oben angezeigt

Wie und wie häufig wird der 100ppRank berechnet?

Der Wert berechnet sich einmal täglich (irgendwann nachts, damit der Server nicht einschläft…) aus den Informationen, die in unserer Datenbank zum jeweiligen Partnerprogramm gespeichert sind.

Natürlich werden wir nicht den kompletten Algorithmus verraten, aber so viel sei gesagt:

Uns liegen ja jede Menge Detailinformationen zu den einzelnen Programmen vor. Wenn eine Lifetimevergütung vereinbart wird, ein breites Angebot an Werbemitteln zur Verfügung gestellt wird, vielleicht noch eine Sofortfreischaltung … oder das Programm ist sogar noch stornofrei, bietet eine lange Cookielaufzeit bei extrem kurzer Bearbeitungszeit der Leads und Sales – dann wird der 100ppRank höher ausfallen.

Lenkt aber eine Telefonnummer auf der Website des Merchants die Kunden auf eine Hotline und die angebotene Provision fällt im Vergleich zu anderen Partnerprogrammen der gleichen Themenkategorie geringer aus, dann wird der 100ppRank niedriger sein.

Wie kann man 100ppRank beeinfussen?

Beeinflussen lässt sich der 100ppRank nur durch die Einzelinformationen zum Partnerprogramm in der Datenbank. Der Wert kann also nicht manuell verändert werden.

Daher ist es auch wichtig, dass Merchants bzw. die für sie tätigen Agenturen überprüfen, ob die Dargestellten Partnerprogramm-Infos vollständig und aktuell sind.

Für Ergänzungen weiterer Detailinformationen bzw. Korrekturen kann dieses Formular verwendet werden…

Partnerprogramm TIPP der Woche: horrorfilme.de

Mittwoch, Juni 17th, 2009

horrorfilme

Alle weiteren neuen Partnerprogramme der letzten Tage im großen Quick-Check…

Grabenkämpfe zwischen Affiliates & Netzwerken

Freitag, Juni 12th, 2009

Inwieweit ist es gerechtfertigt, dass Affiliate-Netzwerke den Programmbetreibern 30 % der Affiliate-Provision für ihren Service in Rechnung stellen? Welchen Service bieten die Netzwerke den Affiliates? Und wie sieht es mit der Verteilung von Chance und Risiko aus (siehe Fall Arcandor…)?

Gibt es vielleicht ganz andere Geschäftsmodelle für Netzwerke?

Im den Kommentaren zum Beitrag “Arcandor-Pleite: Diese Partnerprogramme wären betroffen” ist eine interessante Diskussion dazu entstanden.
Um ein wenig Ordnung hereinzubringen habe daher hier einen neuen Beitrag gestartet und die Kommentare rübergezogen.

Wie denkt ihr darüber?

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Karsten Windfelder