Grabenkämpfe zwischen Affiliates & Netzwerken
Inwieweit ist es gerechtfertigt, dass Affiliate-Netzwerke den Programmbetreibern 30 % der Affiliate-Provision für ihren Service in Rechnung stellen? Welchen Service bieten die Netzwerke den Affiliates? Und wie sieht es mit der Verteilung von Chance und Risiko aus (siehe Fall Arcandor…)?
Gibt es vielleicht ganz andere Geschäftsmodelle für Netzwerke?
Im den Kommentaren zum Beitrag “Arcandor-Pleite: Diese Partnerprogramme wären betroffen” ist eine interessante Diskussion dazu entstanden.
Um ein wenig Ordnung hereinzubringen habe daher hier einen neuen Beitrag gestartet und die Kommentare rübergezogen.
Wie denkt ihr darüber?

Hm, ein interessanter neuer Ansatz. Fixe Entlohnung, keine Provision mehr. Kannst Du das genauer beleuchten, wie soll das funktionieren?
Mathias
11.06.2009 - 23:07
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@Torsten: Ne, dann hast du nicht genau gelesen. Nur alle Sale bis zum 09.06.2009 welche schon approved oder confirmed sind werden ausgezahlt.
Beispiel:
Du hast einen Sale welcher am 25.05. vermittelt wurde und am 09.06. noch im Status offen ist, ist somit nicht sicher!
Um es auf den Punkt zu bringen. Alles was am 09.06. noch offen ist “kann” auch verlohren sein.
Mathias
11.06.2009 - 23:16
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@Matthias
Ich meine nicht fixe Entlohnung für den Affiliate – das wäre doch Unsinn. Sondern eine fixe Entlohung des Netzwerkes durch Merchant und Affiliate, anstatt der (üblichen) 30% Umsatzbeteiligung.
Wie das genau aussehen könnte, kann man diskutieren, da gibt´s sicher viele Möglichkeiten. Aber das würde jetzt sicher den Rahmen etwas sprengen, hier darüber zu diskutieren. Eine recht einfache Möglichkeit wäre, die 30% beizubehalten, allerdings mit Deckelung. Wobei diese auch verhandelbar sein könnte – verschiedene Affiliates machen schließlich auch verschieden viel Aufwand. Bzw. könnte man für Extra-Services (z.B. eigener Ansprechpartner) Aufpreis zahlen. Den Gedanken hat kürzlich glaube ich erst irgendwer geäußert (bei 30% Netzwerk-Fee würde ich das allerdings alles andere als gerechtfertigt finden).
Markus
12.06.2009 - 09:51
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Interessant in dieser ganzen Diskussion ist doch eigentlich die Frage: “Was sind die Netzwerke heutzutage?”
Es gibt wohl folgende Varianten:
1. Netzwerk ist direkter Kooperationspartner und damit auch kaufmännisch in der Pflicht.
2. Netzwerk ist nur technischer und damit unabhängiger Partner zwischen Merchant und Affiliate.
Zu 1.: Dafür spricht, dass die Gutschriften vom Netzwerk kommen und damit definitiv kaufmännische Arbeit geleistet wird. Zum Teil sehen die AGBs und Verträge ja auch die Tatsache vor, dass der Vertragspartner das Netzwerk ist und nicht der Merchant dahinter. Dagegen spricht die Tatsache, dass jetzt Programme eben auf Risiko des Affiliates weiterbetrieben werden, obwohl es den Netzwerken selbst ja nicht schlecht geht sondern dem Partner dahinter -> hier hätte wie von Jens gefordert eingepreist werden müssen.
Wäre also wohl 2. die Variante, denn als unabhängiger technischer Partner wäre es klar, dass ein Verhältnis nur zwischen Merchant und Affiliate besteht und das Netzwerk nur das Tracking anbietet. Dann stellt sich allerdings die Frage wofür einerseits 30% benötigt werden und andererseits wie es sein kann, dass es keine Vertragsstrafen für den Missbrauch der erhobenen Daten durch Mitarbeiter der Netzwerke gibt. Ein weiterer Punkt hier wäre dann auch die absolut notwendige Transparenz und zwar in BEIDE Richtungen. Das Netzwerk müsste also genau offenlegen was getrackt wird und es beiden Parteien zur Verfügung stellen. Bei manchen Netzwerken hingegen kann ja sogar der Affiliate die Statistiken des Merchants “verändern”. Zumindest aber sind die Stornos bei allen Netzwerken ein Buch mit sieben Siegeln für den Affiliate: Ich sehe meine Quote, aber warum storniert wurde und ob das gerechtfertigt ist, kontrolliert keiner, schon garnicht das Netzwerk!
Letztlich bleibt also erstmal die Frage: WAS ist ein Netzwerk im Affiliate-Markt überhaupt und dann leitet sich daraus ab, wie es mit einer solchen Situation umzugehen hat und ob Dinge eingepreist werden müssen. Nach meiner Erfahrung und vielen Gesprächen wissen die Netzwerke aber selbst keine Antwort auf diese Frage.
Markus O.
12.06.2009 - 11:40
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@markus: ich stimme dir 100%ig zu.
@alle: nachdem die netzwerke nur allzugerne transparenz fordern, wäre es vielleicht mal angebracht, dass dies umgekehrt auch für netzwerke gilt und kosten offengelegt werden, die wir als affiliates mit unseren 30% bezahlen (z.b. 2-3% für tracking, 5% für support, den rest für den wasserkopf und die investoren oder wat auch immer).
dann kann sich jeder affiliate entscheiden, welche leistung er in anspruch nehmen will und welche nicht. wenn etwas nicht genutzt wird, dann sollte auch nicht dafür bezahlt werden. das ist nur fair.
das “kostenargument” ist lächerlich. werden wir bezahlt, wenn wir kosten bei uns produzieren oder wenn wir leistung in form von umsatz abliefern??? würden wir für die kosten bezahlt werden, könnten wir ja auch hergehen, bei sem millionen rausblasen, die zeche dann von jemand anders bezahlen lassen und dann sagen: google muss ich zum glück nicht bezahlen, aber dankeschön für die risikolosen 30%. das wäre eine traumvorstellung, die jedoch leider nur für netzwerke und nicht für affiliates gilt.
tracking kostet max. 5%. sollte jemand ein eigenes tracking benötigen, nochmal hier mein angebot: schickt mir eine mail, dann gebe ich euch einen guten kontakt. das ganze macht natürlich nur ab einer gewissen menge an umsatz sinn. davor seid ihr bei den netzwerken besser aufgehoben und dann sind auch die 30% gerechtfertigt. bei hohen umsätzen ist das anders. hier sind 30% viel zuviel.
vielleicht mal was zum nachdenken: bei JEDER (!) anlageform ist höhere rendite mit höherem risiko verküpft bzw. nur wer viel geld verdienen kann, geht ein hohes risiko ein. dies ist wichtig, denn das steuert eine faire verteilung von risiko & chance im markt. im affiliatemarketing ist dieses gesetzt ausser kraft gesetzt. hier verdienen die am meisten, die das geringste risiko tragen. oder kennt ihr affiliates, die ihren laden für 275 mio euro verkauft haben und hunderte von mitarbeitern durchfüttern können? ich jedenfalls nicht!
Jens
12.06.2009 - 12:00
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“Ein weiterer Punkt hier wäre dann auch die absolut notwendige Transparenz und zwar in BEIDE Richtungen. Das Netzwerk müsste also genau offenlegen was getrackt wird und es beiden Parteien zur Verfügung stellen.”
Da gibt es aber schon Einschränkungen. Wenn ich bei SEM-Kampagnen die Keywords als SubIDs übergebe, habe ich wenig Lust, dass der Merchant meine SubIDs einsehen kann.
Markus
12.06.2009 - 12:03
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@Markus: Entweder Du übergibst die Keys einfach nicht als SubIDs (technisch ja überhaupt kein Problem) oder an diesem Punkt müssen die Netzwerke eben SEHR UNABHÄNGIG werden und diese gegenüber dem Merchant maskieren (wie das derzeit ja auch gemacht wird). Leider kommt dann ein von mir bereits erwähnter anderer Punkt ins Spiel, der jetzt schon ein Problem ist!
Markus O.
12.06.2009 - 12:12
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@Markus: Ein wirklich sehr guter Beitrag, der es auf den Punkt bringt. Dem kann ich mich zu 100% anschließen!
zu 1. Wenn die Public Netzwerke wirklich mehr als nur technische Dienstleister seinen wollen, dann müssen sie auch die komplette Vermarktung der Publisher Seiten durchführen.
Dazu müssten sie auch feste Einnahmen (TKP,PPC) garantieren.
Somit tragen sie auch das Risiko der Vermarktung und der Ausfälle.
zu 2. Wenn sie nur technischer Dienstleister sein wollen, wie sie behaupten, dann reicht ein FIX Betrag für die Dienstleistung aus.
Mathias
12.06.2009 - 12:19
[ www ]
Ich verstehe die ganze Diskussion hier nicht. Sind wir etwa bei der Bildzeitung gelandet?
Wenn Affiliates glauben das ein Netzwerk immer auf Basis von 30% vergütet wird, dann leben dieser leider hinterm Mond.
Darüber hinaus geht es dem Affiliate auch nichts an, wie ein Netzwerk vom Advertiser vergütet wird. Ob fix, variabel, zielabhängig oder gemischt.
Darüberhinaus bekommet der Affiliate die Betreung for free.
Thema Risiken einpreisen:
Das macht doch jeder Affiliate allein dadurch, dass er an einem PAP teilnimmt. Die Vergütung, die ich für eine Tätigkeit bekomme sollte doch alle Faktoren beinhalten, ansonsten würde ich für diese Vergütung doch nicht tätig werden.
Transparenz bei abgelehnten Sales:
Die Advertiser haben doch die Möglichkeit den Grund der Stornierung anzugeben. Somit hat dann auch der Affiliate die
Möglichkeit den Grund einzusehen.
SubIDs
In welchen Netzwerken hat denn der Advertiser Zugriff (über das jeweilige Netzwerk) auf die SubIds der Affiliates?
VG
D
Daniel
12.06.2009 - 12:19
[ www ]
korrektur: ich meine nicht faire verteilung von chance & risiko im markt, sondern EFFIZIENTE verteilung von chance & risiko.
wäre das chancen/risiko-verhältnis einer anlageform besser als das einer anderen anlageform, würde das geld sehr schnell zur anlageform mit dem besseren verhältnis wandern.
ich denke, dass das früher oder später auch im onlinemarkt passiert bzw. passieren wird: es werden mehr und mehr affiliates aussteigen, weil sie woanders sicherer geld verdienen können bzw. mehr geld bei gleichem risiko.
das verlagssterben hat ja schon eingesetzt und das websitesterben wird folgen. wenn die netzwerke nicht wollen, dass die hand abfault, die sie füttert, dann sollten sie mal beginnen nachzudenken. denn ohne affiliates kein umsatz und ohne umsatz keine einnahmen.
dann kann man natürlich als netzwerk immer noch selber affiliate spielen und als arbitrage-affiliate im postview-bereich aktiv werden (so wie es bereits schon jetzt der fall ist), aber auch das wird nicht lange gut gehen, wenn die websitebetreiber mit tkps abgespeist werden, die mittlerweile in den bereich von 0,10 Euro gehen, denn d.h. 1 Mio AdViews entsprechen 100 Euro…hihi…davon kann man keine website betreiben.
die netzwerke stellen sich gerne als sprachrohr für die affiliates hin. sie waren es vielleicht mal, sind es aber heute nicht mehr. sie verfolgen knallhart und ohne rücksicht auf verluste ihre eigenen interessen. das prinzip “mitgehangen – mitgefangen” gilt schon lange nicht mehr. das hat man beim “layerskandal” gesehen und als das postview-thema aufgepoppt ist (auch da wurden in beiden fällen die affiliates hingehängt) und nun ist es bei den ausfällen keinen deut anders. mitverdienen wollen sie, aber wenn es ausfälle gibt…tja…dann gibts halt ausfälle.
solange das tracking über die netzwerke läuft (und sie werden ALLES tun, um diese machtposition zu halten – siehe tradedoubler-agb) sitzen zwar immer noch alle im selben boot, aber nicht alle rudern. wenn ich land sehe (und das tue ich, dank eigenem tracking), schwimme ich die letzten meter lieber. wenn ich dabei absaufe, ist mir das immer noch lieber, als unternehmen durchzufüttern, die als direkte konkurrenten zu mir agieren.
es gibt alternativen – NUTZT SIE!
Jens
12.06.2009 - 12:21
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@daniel: wenn weniger als 30% bezahlt werden, dann wird dafür nicht selten exklusivität von den netzwerken gefordert oder ein programm muss schon sehr sehr sehr stark sein. wieviel prozent sind es denn deiner meinung nach im durchschnitt? woher hast du die zahlen? für wen arbeitest du? welche interessen vertrittst du hier?
Jens
12.06.2009 - 12:23
[ www ]
@Mathias,
zu 1)
gar kein Problem wenn eine Seite attraktiv genug ist, wird es sicher Unternehmen geben, die einen Fixbetrag für Deine Site zahlen, wenn hintenrum wieder mehr rauskommt, klassisches Arbitrage. Dafür gibts ja die Vermarkter, sprich die Seiten die sich so vermarketen lassen, die sind bereits in festen Händen.
Es geht hier um Affiliatemarketing nicht um Displayadvertising, nicht vergessen, worum es hier geht
VG
D
Daniel
12.06.2009 - 12:25
[ www ]
@daniel: und ich glaube, es geht die affiliates sehr wohl etwas an, wenn sie schon das volle risiko tragen.
Jens
12.06.2009 - 12:28
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@Daniel
>Ich verstehe die ganze Diskussion hier nicht. Sind wir etwa bei der Bildzeitung gelandet?
Denk mal darüber nach, ob dein Unverständnis tatsächlich daher kommt, dass das Niveau der Diskussion nicht an deinen Intellekt heranreicht, oder ob es nicht umgekehrt ist.
Deine Meinung wird nicht besser, indem du anderen Niveaulosigkeit unterstellst. Also lass das bitte und bleib bei der Sache.
Zum Thema: Da die Netzwerk-Gebühren umsatzabhängig sind (ob das jetzt 20 oder 30% sind, ist für diese Diskussion völlig irrelevant), sind sie Teil der Provision. Einer Provision, die einzig und alleine durch die Aktivität des Affiliates zustande kommt. Würde es diese nicht geben, würden Affiliates entsprechend mehr Provision bekommen.
Ich sehe das lange nicht so dramatisch wie Jens. Aber seine Argumentation ist schlüssig und zutreffend.
Markus
12.06.2009 - 13:33
[ www ]
@markus: die kommentare von daniel (ich gehe mal davon aus, dass es daniel von td ist) sind ein weiterer schöner einblick in das selbstverständnis der netzwerke. gib ihm doch die chance, dass er uns am innenleben dieser unternehmen teilhaben lässt. ein bisschen ehrlichkeit zwischen den zeilen geniesst ja fast schon seltenheitswert. genießen wir es also und ich halte schon ein bisschen gegenwind aus
ich interpretiere es in besagter bildzeitungsmanier wie folgt: affiliates sollen mal schön umsatz machen und transparent sein, aber wenn die affiliates leistung und transparenz von den netzwerken einfordern, sollen wir kleinen spinner (aka affilites und seo-klitschen) mal besser die klappe hallten.
damit dürfte man sich wenig freunde machen
@alle: vergesst diese diskussion nicht. offener ist selten aus den nähkästchen geplaudert worden
.
@netzwerke: man kann nicht nicht-kommunizieren. ein schweigen bei einem derart zentralen thema ist durchaus ein statement.
Jens
12.06.2009 - 14:11
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@markus: welcher markus bist du eigentlich? bei dir ist kein link auf eine website dabei.
Jens
12.06.2009 - 14:12
[ www ]
@Markus,
Ich zumindest halte es nicht für Klug andere Leute für weniger intellektuell zu halten. Ich habe die Diskussion für niveau- und sinnlos gehalten nicht einzelne Menschen, wie Du es tust.
Anyway ich störe mich daran nicht.
Also ist jetzt der Affiliate der einzige in der Wertschöpfungskette der ein Recht hat entlohnt zu werden?
Ohne ein Netzwerk wäre doch ein Affiliate gar nichts.
Warum regt ihr euch immer so über Netzwerke auf, das ist mir
echt unklar.
Die Netzwerke und deren Account Manager sind doch zu 100% auf eurer Seite, quasi eure Anwälte gegenüber dem Advertiser.
Bemüht euren Umsatz und somit den eigenen Umsatz zu erhöhen.
Vergesst nicht, dass Affiliate EINE Disziplin im OM ist.
In den seltensten Fällen kann doch die Mehrheit der Affiliates anderweitig ihre Präsenz kapitalisieren.
Ansonsten befindet man sich nicht mehr im AM sondern in anderen Disziplinen.
@Jens,
“…und nun ist es bei den ausfällen keinen deut anders. mitverdienen wollen sie, aber wenn es ausfälle gibt…tja…dann gibts halt ausfälle…”
Bist Du denn bereit dich an den Ausfällen, die ein Netzwerk hat zu beteiligen?
Denkst Du, nur Affiliates können Ausfälle haben?
Du hast doch gar keine Ahnung welche Umsätze Netzwerke teilweise den Advertsiern erstatten, wenn nachweislich der Affiliate Fraud betrieben hat, jedoch schon eine Auszahlung stattgefunden hat.
Willst Du Dich auch hier genossenschaftlich an den Umsatzverlusten beteiligen? Sprich für wirtschaftliche Schäden, die Du nicht zu verantworten hast?
Oder kennst Du einen Fall, wo ein Netzwerk einen Affiliate
jemals auf Schadenersatz verklagt hat?
Daniel
12.06.2009 - 14:37
[ www ]
@Daniel: Es mag sein, dass die Netzwerke sich gerne als Anwälte der Affiliates “aufspielen”. Lies aber nochmal meinen Kommentar zu den Netzwerken, da steckt nämlich leider einiges an bitterer Realität drin und deswegen sind die Netzwerke eine solche Zielscheibe: Sie machen sich selbst dazu!
Ich bin persönlich ein absoluter Verfechter des Konzepts Merchant – Netzwerk – Affiliate (mit zwischengeschalteten Agenturen) und will die Netzwerke auch nicht missen oder aus dieser Kette verdrängen. Dennoch muss man klar sagen, dass sich einige Netzwerke bzw. deren Mitarbeiter in den letzten Monaten nicht gerade als unabhängig oder gar auf Seiten der Affiliates verhalten, sondern vielmehr als direkte Konkurrenz zu den “Mandanten”.
Das soll sich ein juristischer Anwalt einmal trauen, dass er vertrauliche Daten, die er durch sein Mandat erhält später zu seinem eigenen Vorteil ausnutzt und damit in direkte Konkurrenz zu seinem ehemaligen Mandanten tritt.
Markus O.
12.06.2009 - 14:44
[ www ]
@Markus,
wenn sowas passiert ist das natürlich weniger schön. Gibt es denn klare Beweise/Fälle
@Martin,
ja Du hast Recht, hat nur noch im entfernten Sinne was damit zu tun.
Daniel
12.06.2009 - 14:48
[ www ]
@Daniel: Es gibt offensichtliche Fälle, die eigentlich jedem sofort ins Auge springen müssen, der ein bisschen beobachtet. Aber man schließt die Augen lieber ganz ganz schnell, denn ansonsten würde ja eine grundlegende Problematik im gesamten Markt auftauchen, die man nur mit viel Aufwand (oder garnicht) reparieren kann und zudem haben daran letztlich nur die “kleinen spinner” (O-Ton Jens) ein Interesse und sonst keiner in der gesamten Kette.
Markus O.
12.06.2009 - 14:58
[ www ]
@daniel:
“Ohne ein Netzwerk wäre doch ein Affiliate gar nichts.”
yihaa! nice one! mehr davon bitte. endlich mal tacheles!
“Bist Du denn bereit dich an den Ausfällen, die ein Netzwerk hat zu beteiligen?”
ich werde für unsere umsätze eine eigene lösung nutzen (insofern IST das meine beteiligung an meinem risiko auch netzwerkseitig – wer dasselbe für seine eigenumsätze tun will -> mail an mich – keine falsche scheu) und/oder nur noch direkt mit merchants/agenturen zusammenarbeiten. so einfach ist das. und wenn je mehr affiliates das, desto mehr erlösen wir die netzwerke auch endlich von dieser lästigen affiliate-plage und dich von deinem job
Jens
12.06.2009 - 14:58
[ www ]
@Jens,
wenn Du so groß und toll bist, dann ist ja auch alles fein.
Dann ist Affiliate Marketing auch nicht das richtige für Dich. Dann gehst Du halt direkte Koops ein. Das ist ja grundsätzlich auch völlig ok. Nur dann hat das ganze nichts mehr mit dem Thema Affiliate Marketing im eigentlichen Sinne zu tun!
Andere Affiliates sind nicht so gross, können auf ein Netzwerk nicht verzichten, denn der Aufwand 1000 Advertiser
direkt anzubinden ist wohl um einiges größer als vetrauensvoll auf ein Netzwerk zu setzen! Oder seh ich das falsch?
Denke Du verstehst den Unterschied, den ich damit ausdrücken wollte.
Kein Affiliate, kein Netzwerk, kein Netzwerk, kein Affiliate.
Netzwerke sind genauso abhängig von Affiliates wie vice versa.
Aber ich würde sagen, lass uns lieber n Bier trinken gehen und dann den Meinungsaustausch führen!
Daniel
12.06.2009 - 15:55
[ www ]
>welcher markus bist du eigentlich? bei dir ist kein link auf eine website dabei.
Markus Burkert
>Ich zumindest halte es nicht für Klug andere Leute für weniger intellektuell zu halten. Ich habe die Diskussion für niveau- und sinnlos gehalten nicht einzelne Menschen, wie Du es tust.
Tschuldigung, nehme ich hiermit zurück. Ist eigentlich auch nicht meine Art. War nur grade so in Schreiblaune.
>Also ist jetzt der Affiliate der einzige in der Wertschöpfungskette der ein Recht hat entlohnt zu werden?
Niemand redet davon, dass irgendwer nicht entlohnt werden soll. Die Kritk gilt lediglich der Umsatzbeteiligung.
>Ohne ein Netzwerk wäre doch ein Affiliate gar nichts.
Mit dem selben Selbstverständnis könnte man sagen, ohne Webhoster wäre ein Affiliate gar nichts. Dessen Service ist für mich genauso existenziell wie jener eines Netzwerkes (genau genommen sogar noch mehr, denn Netzwerke kann man leichter umgehen). Trotzdem ist glaube ich noch kein Hoster auf die Idee gekommen, dass er seine Kunden umsatzabhängig bezahlen lässt. Dabei wäre dort fast noch eher ein Zusammenhang zwischen Umsatz und Umfang der Dienstleistung gegeben, als beim Affiliate Netzwerk.
>Warum regt ihr euch immer so über Netzwerke auf, das ist mir
echt unklar.
Auch wenn du hier im Plural schreibst, gehört das wohl noch zu dem Teil der an mcih gerichtet war. Für mich kann ich dazu nur sagen, dass ich mich nicht darüber aufrege. Ich halte nur wie gesagt die Argumentation von Jens zutreffend und deshalb auch die Krtik für nicht unberechtigt. Eine kritische Auseinandersetzung Status Quo kann niemals schaden.
>In den seltensten Fällen kann doch die Mehrheit der Affiliates anderweitig ihre Präsenz kapitalisieren.
Was wir hier diskutieren betrifft im Grunde auch nicht die Mehrheit der Affiliates, sondern nur die größeren. Und wenn man die entsprechenden Ressourcen hat (was bei größeren Affilitates fast zwangsläufig der Fall ist), kann man das sehr wohl. Das eigene Tracking, wie es Jens immer wieder bewirbt, ist da nur eine von mehreren Möglichkeiten.
Markus
12.06.2009 - 16:14
[ www ]
@Karsten: Findest Du “Grabenkämpfe” nicht ein wenig zu reißerisch?
Auch wenn manche gerne auf dem Niveau der größten deutschen Tagszeitung diskutieren (würden), so verstehe ich unter Grabenkämpfen eine Diskussion in der sich keiner auf den anderen zu bewegen WILL. In meinem Fall aber ist es so, dass ich durchaus zu Kompromissen bereit bin, aber nur wenn ich eine Entwicklung auf der anderen Seite erwarten kann oder konkret sehe. So hab ich mich während der TradeDoubler AGB-Sache zum Beispiel nach außen hin komplett ruhig gehalten und lieber mit TD direkt gesprochen und Lösungsmöglichkeiten gesucht. Das ist nämlich der Weg, den ich immer versuche zu beschreiten: Konstruktive Diskussion und Kritik!
Insofern werde ich mich also von jeglicher Diskussion fern halten, wenn es sich um “Grabenkämpfe” handelt!
Markus O.
12.06.2009 - 16:14
[ www ]
Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Status Quo kann niemals schaden.
So ist der Satz vollständig
Markus
12.06.2009 - 16:16
[ www ]
@Markus,
Du ich kann das völlig verstehen, wäre ich ein großer Publisher würde ich vielleicht genauso etwas von den “angeblichen” 30% abhaben wollen.
Dann aber gehe ich eben direkte Partnerschaften ein. Dann mache ich halt kein Affiliate Marketing mehr.
Es wird doch keiner von euch gezwungen mit Netzwerken zusammen zu arbeiten, daher wundert es mich das hier über die Netzwerkgebühr geredet wird. Wenn ihr das als ungerecht
empfindet, dann versucht doch tatsächlich einen anderen Weg – augenscheinlich für euch – besseren zu wählen. Jeder muss doch das tun, was er für richtig hält doch aber nicht andere Erlösmodelle an den Pranger stellen.
Oder seh ich das falsch?
Daniel
12.06.2009 - 16:26
[ www ]
@Markus O.
“Findest Du “Grabenkämpfe” nicht ein wenig zu reißerisch?”
Klar, da gebe ich dir recht. Wollte ein wenig polarisieren, damit auch mal die Leute hinschauen (und hoffentlich mitdiskutieren), die sich normalerweise zurückhalten.
Wäre schade, wenn du aufgrund der Überschrift nun aus der Diskussion austeigst…
Karsten Windfelder
12.06.2009 - 16:27
[ www ]
>Du ich kann das völlig verstehen, wäre ich ein großer Publisher würde ich vielleicht genauso etwas von den “angeblichen” 30% abhaben wollen.
Es geht hier nicht darum, das ich was von wem anderen abhaben will, sondern das die Netzwerke was von mir abhaben wollen. Wenn du diese Sichtweise nicht als zulässig akzeptierst, wird die Diskussion natürlich nicht sehr weit führen.
>Dann aber gehe ich eben direkte Partnerschaften ein. Dann mache ich halt kein Affiliate Marketing mehr.
Naja, das Affiliate Marketing über das Mitwirken eines Affilaite Netzwerks definiert wird, halte ich nicht für richtig. Wie wir vermutlich alle wissen, gab es Affiliate Marketing schon bevor es Affiliate Netzwerke gab.
Ist ja aber auch nur eine Frage der Definition.
>Es wird doch keiner von euch gezwungen mit Netzwerken zusammen zu arbeiten, daher wundert es mich das hier über die Netzwerkgebühr geredet wird. Wenn ihr das als ungerecht empfindet, dann versucht doch tatsächlich einen anderen Weg – augenscheinlich für euch – besseren zu wählen.
Jens macht das wohl (oder hat es vor), ich mache das teilweise auch schon eine ganze Weile. Und andere größere Affiliates vermutlich auch. Auf lange Sicht kann das nicht im Sinne der Netzwerke sein. Der sinngemäßen Aussage “wenn du mich nicht am Umsatz beteiligen willst, mach dein Tracking doch selber” werden zwangsläufig immer mehr Affiliates nachkommen. Anstatt einer angemessenen Entlohnung bekommt das Netzwerk dann garnix.
>Jeder muss doch das tun, was er für richtig hält doch aber nicht andere Erlösmodelle an den Pranger stellen.
Ich persönlich (bei Jens ist das vielleicht anders) stelle das nicht an den Pranger, sondern nur zur Diskussion.
Warum darf ich das nicht? Ein Affiliate Netzwerk mit leistungsbezogenen Gebühren wäre mir deutlich lieber, als wenn ich mich selbst um Tracking und Abrechnung kümmern muss.
Auch wenn es jetzt noch lange nicht in Sicht ist, aber ich kann mir got vorstellen, dass es da früher oder später einen Sinneswandel geben wird. Das könnte auch recht schnell gehen. Nämlich dann, wenn ein potenter Anbieter mit leistungsbezogenem Abrechnungsmodell auf den Markt drängt.
Markus
12.06.2009 - 17:19
[ www ]
@Daniel “Darüberhinaus bekommet der Affiliate die Betreung for free.”
Wo denn bitte? Also bei den gängigen großen deutschen Netzwerken bekommt man eine Supportmail erst nach Tagen (!!!) beantwortet. Und bitte nicht mit den Hotlines rechtfertigen. Bei denen telefoniert man jedes Mal mit jemand anderem. Das einzige was man die Fragen kann, sind allgemeine Fragen oder Zanox-spezifische Fragen.
Beraten wird man am besten von den jeweiligen Agenturen die die Partnerprogramme betreuen. Man stellt eine Frage und bekommt auch sehr schnell eine Antwort.
Bei Zanox erhält man einen persönlichen Ansprechpartner ERST wenn man über 500.000€ im Jahr an Umsatz mit ihnen macht (VIP-Partner). Immerhin gibts jetzt look@landingpages (Keyword-Tracking) für jeden zugängig und kostenlos. Großes Lob dafür an Zanox! (Wenn man hinterher das nötige Kleingeld hat, sollte man meiner Meinung nach auf eine Hausinterne Lösung zurückgreifen.)
Das mit dem Ansprechpartner ist aber immer noch recht unverschämt. Es ist natürlich verständlich, dass sie sich kleine Affiliates die vllt wenige Tausend verdienen vom Hals halten wollen, die Sie mit belanglosen Fragen “nerven” würden. Aber ab 10000+ monatlich sollte man schon einen persönlichen Ansprechpartner bekommen können um sein Geschäft weiter skalieren zu können.
Bestes Beispiel sind US und GB Netzwerke wie z.B. CX Digital oder Neverblue. Hier bekommt jeder einen Affiliate Manager zugeteilt, der sich um einen kümmert und den man jeder Zeit kontaktieren kann (per Telefon, Mail, Instantmessenger. Dies hat schon so manchem kleinen Affiliate zu Umsätzen von 50K+ Monatlich verholfen. Die Affiliates wachsen, und die Merchants und Netzwerke mit ihnen! So sollte es doch eigentlich auch hier laufen.
Würden alle Merchants eigene Partnerprogramme anbieten, könnte man sich die Netzwerke auch sparen, denn der einzige Vorteil scheint die Übersichtlichkeit zu sein, (zumindest bei den großen Netzwerken), die jedoch auch für mich sehr wichtig ist, wenn man 100+ Partnerprogramme nutzt. Besser alles unter einem Hut als überall verteilt. Wenn es jedoch nur etwa 10 sind, würde ich die Netzwerke komplett auslassen und deren XY% Provision mit einstreichen.
Die Merchants haben deutlich mehr Vorteile. Sie haben eine Armee von Affiliates über die Netzwerke und müssen sich auch nicht um den Support oder die “Rekrutierung” von neuen Affiliates kümmern. Dies übernehmen dann die Netzwerke/Agenturen bzw die interne Abteilung.
Und je größer das Netzwerk, desto mehr “scheißt” es auf die “kleinen” Affiliates.
Fazit: Die deutschen Netzwerke sollten sich ein Beispiel an US-Netzwerken nehmen, mehr Affiliate Manager einstellen und vernünftigen Support anbieten, denn dann gönnt man ihnen auch ihren Anteil von XY%.
Und weils so schön zum Thema passt: Neverblue expandiert zur Zeit nach Europa und unter anderem auch nach Deutschland.
“Vor einiger Zeit haben Sie sich bei Neverblue als Affiliate angemeldet. Da unser Netzwerk damals für Affiliates außerhalb Nordamerikas nur bedingt verfügbar war, wurde Ihre Anmeldung unter Umständen nicht akzeptiert. Der Hintergrund hierzu ist einfach: Wir wollen unseren Affiliate Partnern den bestmöglichen Service bieten und haben Anfang dieses Jahres damit begonnen unser Team verstärkt auf Europa auszurichten.
Deshalb würde ich mich freuen Ihren Zugang zu unserem Netzwerk freizuschalten und mich diesbezüglich bei Ihnen nächste Woche telefonisch zu melden um u.a. zu besprechen welche unserer Kampagnen Ihrem Traffic am meisten entsprechen.” …aus den USA. So leid es mir auch Tut aber mit US-Amerikanern macht es mehr Spaß Geschäfte zu machen als mit Deutschen (Ausnahmen bestätigen die Regel, fühlt euch nicht angegriffen). Liegt wohl an der Mentalität.
Just my 2 Cents…
Grüße
Toni
12.06.2009 - 17:30
[ www ]
@Markus
Tja dann liegt das ganze wohl an der Sichtweise. Ihr denkt also, dass ihr die Netzwerke bezahlt? Weil ihr eigentlich höhere Provisionen bekommen könntet, der Advertiser diese aber nicht an euch auszahlen kann, weil das Netzwerk noch was abhaben will?
Das ist natürlich eine sehr eigenwillige Denke, und kann dieser Denke nicht folgen.
Daher macht es wirklich wenig Sinn, sich darüber zu unterhalten.
Ein Netzwerk will nichts von Dir abhaben, wenn das so wäre, dann würde das Netzwerk Deine Provision runterschrauben und die eigene höher, was nicht der Fall ist.
Ganz im Gegenteil, meinst Du, wenn die Netzwerkprovision geringer als 30% ist, dass die Advertiser das gleich an den
Affiliate weiter reichen?
Klar habt ihr die Möglichkeit ein eigenes Tracking zu haben, ist ja auch völlig ok, und es reicht für eure Zwecke aus, ihr könnt aber nie mit den von euch eingesetzten Mitteln ein Tracking hinstellen, welches die Netzwerke anbieten.
Sprich wegen den 30% auf die Du verzichtest willst Du Dir eine Armada an Entwicklern hinsetzen, die nichts anderes zu tun haben als sicher zu stellen, dass das Tracking funzt bzw. Technische weiterentwicklunen im Tracking, Werbemittel, Post View etc. programiert?
So und jetzt soll das ganze natürlich auch noch international funktionieren, sprich andere Währungen usw.
Ich glaube das ihr die Leistung die ein Netzwerk erbringt
nicht wirklich zu schätzen wisst. Das ist sehr schade.
Und ein Advertiser hat sicher auch nicht das Interesse von 100 Publishern unterschiedliche Pixel einzubauen!
Daniel
12.06.2009 - 17:36
[ www ]
@Daniel: Bist Du dir wirklich so sicher, dass es keine Alternativen gibt?
Viele Agenturen nutzen schon immer eigene Lösungen, um Publisher direkt Inhouse abzuwickeln und das schon seit Jahren.
Und der Move der Publisher wird kommen, da bin ich mir ganz sicher. Public Netzwerke werden weiter bestehen, doch sie werden sich neu orientiern müssen, sonst gehen sie unter.
Das Tracking ist nur ein Werkzeug und reicht halt schon lange nicht mehr aus.
Nehmen wir doch einmal einen großen Publisher mit dem Namen Payback. Er benutzt TD, um mit Quelle zusammen zu arbeiten.
Ist dieses nicht der Hauptgrund, warum TD das Programm Quelle nicht dicht machen will? Sind doch schöne Umsätze die man dort verliert.
Mathias
12.06.2009 - 18:08
[ www ]
@Mathias,
ich möchte mich hier nicht mehr äußern, das artet ja aus.
Kannst mich gerne bei Xing kontaktieren, oder anrufen wenn Du Fragen zum Thema Arcandor Insolvenz hast!
VG
Daniel
Daniel
12.06.2009 - 18:20
[ www ]
>Ein Netzwerk will nichts von Dir abhaben, wenn das so wäre, dann würde das Netzwerk Deine Provision runterschrauben und die eigene höher, was nicht der Fall ist.
Das Argument kann man doch genausogut umdrehen. Wenn das Netzwerk nichts von mir haben will, warum setzt es dann seine eigene Provision nicht runter, und meine rauf?
>Ganz im Gegenteil, meinst Du, wenn die Netzwerkprovision geringer als 30% ist, dass die Advertiser das gleich an den Affiliate weiter reichen?
Bei entsprechendem Wettbewerb: natürlich!
Zum Rest deines Postings: du schreibst das so, als würde ich dem Netzwerk nichts bezahlen wollen. Das ist doch Unsinn. Nochmal: zur Diskussion steht nicht die Vergütung an sich, sondern die umsatzabhängige Entlohnung.
Geh doch mal auf das Beispiel mit dem Webhoster ein: was leistet ein Affiliate Netzwerk im Vergleich zu einem Hoster, dass eine umsatzabhängige Entlohnung rechtfertigt?
Im übrigen müsste ich natürlich keine Armada an Entwicklern einstellen – ich brauche für meine Bedürfnisse natürlich lange nicht alle Funktionen eines Netzwerkes. Und es muss auch nicht gleich jeder Partner meine Trackingpixel einbauen (auch wenn du alles andere vermutlich nicht als Affiliate Marketing bezeichnen würdest).
Markus
12.06.2009 - 18:50
[ www ]
Wenn ich mich in diese sehr interessante Diskussion mal einklinken und auf ein Thema vom Anfang dieses Threads hinweisen darf: Stornos und die undurchsichtigen Facts dahinter.
Ich persönlich habe heute mal wieder meine Stornos vom ersten Halbjahr geprüft und bin auf 25-37% Stornos bei einigen Partnerprogrammen gekommen. Im heutigen Post auf meinem Blog (Themenmixer) habe ich auch erwähnt, wie die bisher einmailige Nachfrage meinerseits bei einem Merchant verlaufen ist. Absolut unbefriedigend.
Das “Blöde” dabei ist, dass es in meinem Affiliate-Metier wenig bis keine Alternativen zu der Handvoll Merchants gibt und ich daher fast nicht auf die Programme verzichten kann. Jedoch denke ich daran, die “dunkelgrauen” Schafe doch zu canceln und auf die sehr wenigen Programme mit akzeptablen Stornoraten zu setzen.
Wie schaut es bei euch mit den Stornos aus? Schonmal gute Auskünfte bekommen wie diese Zustande kommen? Ich habe bisher von keiner Seite befriedigende Infos ermitteln können und fühle mich allein gelassen: Netzwerk verweist auf Merchant, Merchant verweist auf andere Merchants. Nicht tragbar. Aber ich bin auch nur ein kleines Affiliate-Licht.
Link zu meinem Blogpost: http://www.themenmixer.de/index.php/arbeit/statistikfrust-oder-die-leiden-eines-aff
Grüße vom Bodensee und last diese Diskussion leben – es ist die erste dieser Art, welche (scheinbar) so offen geführt wird.
Jörg
12.06.2009 - 19:26
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@daniel: wenn du das, was du schreibst, allen ernstes noch glaubt, dann ist einer von uns beiden von der erleuchtung und tieferen einsichten in etwa so weit entfernt wie angela merkel von ihrem ersten miss germany-titel. dann brauche ich definitiv mehr als ein bier, um deine meinung zu teilen – aber das problem ist: ich trinke keinen alkohol, sondern fahre mit körpereigenem adrenalin.
was mich aber mal interessieren würde: wieviel prozent der umsätze im netzwerk sind fraud und wieviel prozent davon werden aufgedeckt und ausgeglichen? ich bin finde nach etwas nachdenken deine idee mit der beteiligung an tradedoubler eigentlich ganz gut und am überlegen, mir eine tradedoubler-aktie zu kaufen, um dann auf der hauptversammlung sprechen zu dürfen. da hören dann sicherlich die schlaueren leute zu.
teil sich eben gerne mit
jens erlewein
p.s.: gibts dann dort auch essen und lecker kinderbier, um die dopaminausschüttung zu erhöhen?
Jens
12.06.2009 - 19:44
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Ich will ja nicht nur mäkeln, sondern auch ein paar Vorschläge unterbreiten. Hier meine Wunschliste, wie man die Zusammenarbeit zwischen Publishern und Netzwerken verbessern könnte.
1. Es gibt keine Kontrollinstanz welche Netz und Agenturübergreifend arbeitet und Frage wie…
- Warum sind die Stornos so hoch?
- Wie hoch sind die Stornos bei anderen NWs / Advertiser?
- Wo bekomme ich die besten Konditionen?
- Ich habe Probleme festgestellt, was kann ich tun?
- Ich fühle mich ungerecht behandelt und brauchen einen neutralen Schlichter, wer hilft mir?
2. Es gibt kein neutrales Qualitätssigel für Netzwerke welches Fragen beantwortet wie…
- Wie viele aktive Publisher gibt es im dem NW?
- Wie hoch ist die Qualität des NW/Publisher wirklich?
- Wie ist die Tracking Qualität?
- Welchen Service/Support (First Level/Premium) gibt es?
- Wie sieht es mit den Auszahlungen aus?
- Wo und wann gibt/gab es Probleme?
- Wie sicher ist diese Netzwerk?
3. Es gibt keine Preishandelsplattform für Publisher.
Frei nach dem Motto: Wir sind Publisher und bieten eine Umsatz von…Wer bietet mehr?
- Ich biete meine Werbefläche an und will dafür haben…
- Wer bietet mehr als…?
- Ich kaufe Traffic für…wer hat?
- Ab soviel Sales will ich einen Bonus von…
Netzwerke, Agenturen können sich die Sales einkaufen
Gibt es noch andere Ideen…??? Lasst Mal hören…
Mathias
12.06.2009 - 20:57
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Wo ich das gerade mit den Stornos lese – dieses Jahr wurden uns schon vierstellige bereits freigegebene (!!!) Provisionen nachträglich rückwirkend (sagt man das so?) wieder storniert und in beiden Fällen bekamen wir die Erklärung erst auf Nachfrage!
Ergo der Merchant darf sogar über Monate zurück auch bereits freigegebene Sales wieder stornieren, was uns doch ein wenig überrascht hat – sind wir denn eine Bank ?
Ein Armutszeugnis wie ich finde, bei dem sowohl das Netzwerk als auch die betreuendenden Agenturen ganz schön ins Klo gegriffen haben.
Bei den Stornos wird noch viel zu wenig von den Netzwerken eingewirkt, was eigentlich komisch ist, da ihnen dadurch ja unmittelbar Geld verloren geht.
Frank
15.06.2009 - 00:44
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Ich finde die Diskussion gerade etwas miss-/unverständlich.
Denn inwieweit betrifft eigentlich die 30% Regelung die Affiliates? Mir ist bisher nicht bekannt, dass die Publisher bisher auch nur einen Cent an die Netzwerke bezahlen mussten.
Und was die Programmbetreiber angeht: Hier kennen alle diese Regelung und nehmen es als gegeben hin. Natürlich gibt es immer wieder Sonderabsprachen, aber das ist, so beurteile ich es, immer noch im Ermessen des Merchants.
Mir ist die ganze Diskussion seitens der Publisher unverständlich, die sich darüber unterhalten, wie eine Neuregelung der Provisionen für Netzwerke auszusehen hat, ehrlich gesagt sehr suspekt.
Ich bin selber Publisher, und aus dieser Sichtweise muss ich sagen: Solange ein Affiliate sein Geld bekommt, kann es ihm egal sein, was zwischen Merchant und Netzwerk vereinbart wurde.
Wenn ihm die Provision nicht reicht, hat er die Möglichkeit entweder bessere Konditionen auszuhandeln, oder auf ein Programm auszuweichen das mehr bezahlt.
Jeder Publisher der sich für ein Programm anmeldet erklärt sich dort mit den AGB’s einverstanden und nimmt auch die Provisionshöhe so hin.
@Jens: Deine Formulierung ist vielleicht etwas mißglückt:
“@alle: nachdem die netzwerke nur allzugerne transparenz fordern, wäre es vielleicht mal angebracht, dass dies umgekehrt auch für netzwerke gilt und kosten offengelegt werden, die wir als affiliates mit unseren 30% bezahlen (z.b. 2-3% für tracking, 5% für support, den rest für den wasserkopf und die investoren oder wat auch immer). ”
Sorry, aber wieso bezahlen hier auf ein mal Affiliates die 30%?
Ich werde das gefühl nicht los, dass die Diskussion irgendwie hier komplett am Thema vorbei geht.
Versteht mich nicht falsch, ich finde eine offene Diskussion bezüglich der Wünsche und der Verbesserungsvorschläge der Publisher immer gut! Ich finde es förderlich solche Themen auch mal anzu-/ und zu besprechen.
Dafür sollte aber eine andere, offene Plattform geschaffen werden!
So leid es mir tut, aber aber ich finde ich die hiesigen Kommentare zum Teil(!) einfach nur reißerisch, kindisch und indiskutabel.
Man sollte sich vielleicht darauf besinnen, dass konstruktive Kritik bisher immer angenommen wurde.
Und zum Schluss ein kleiner Wink an die Netzwerke:
Vieles was hier besprochen wurde, wäre unnötige Zeitverschwendung, wenn auch die Netzwerke öffentlich zur Diskussion bereit wären.
Ich rede hier nicht von einer Schlacht, wie Karsten es vielleicht doch etwas reißerisch formuliert hat *smile*
Ich rede von einer Diskussion in denen Publisher aber auch die Netzwerke ihre Argumente darstellen können.
Hugh, ich habe gesprochen!
Tibor
15.06.2009 - 11:14
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“Man sollte sich vielleicht darauf besinnen, dass konstruktive Kritik bisher immer angenommen wurde.”
@Tibor: In einer perfekten Welt ist das sicherlich so… ich lebe scheinbar leider nicht in einer solchen! Konstruktive Kritik wird immer nur dann angenommen, wenn sie nicht anderen Vorhaben im Wege steht, dazu zählen eben leider auch private Interessen Einzelner.
Die 30% gehen letztlich schon von den Affiliates weg. Denn wenn die Netzwerke nicht 30% einstecken würden für eine Leistung über die hier eben diskutieren bzw. in Frage gestellt wird, sondern nur 10%, dann würde mehr Ausschüttung an den Aff gehen können. Der Merchant bezahlt trotzdem nicht mehr – genau das steht zur Debatte.
Markus O.
15.06.2009 - 11:22
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@ Markus:
Natürlich hast du Recht, dass die Kosten im Budgetierung des Merchants ihren Platz haben.
Trotzdem finde ich die Aussage, die “Affiliates bezahlen die Provisionen” nicht korrekt. Nich in dieser Form.
Die ganze Diskussion erweckt den Anschein, dass hier nur darum geht, dass die Merchants mehr/höhere Provisionen wollen.
Nun ja, aus Erfahrung kann ich sagen, dass bisher jeder, der auch dafür eine dementsprechende Leistung gebracht hat, auch meist eine Vergütung bekam, die ihm zusagte.
Es gibt immer jemand der mehr Zahlt *lach*
Tibor
15.06.2009 - 11:30
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Nachtrag: Es soll natürlich heissen: “die Publisher mehr/höhere Provisionen wollen”
Tibor
15.06.2009 - 11:31
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@tibor:
um die diskussion für dich simple auf den punkt zu bringen: die leistung der netzwerke ist keine 30% wert. und das sehen lustigerweise die meisten affiliates (v.a. die großen so). desweiteren ist einigermaßen bedenklich, dass v.a. im postview-bereich die netzwerke erfolgreiche erlösmodelle kopieren, nachdem sie bei jeder gelegenheit zugesehen haben, wie affiliates prügel dafür einstecken mussten. da hat man die kleinen klitschen als kanonenfutter vorgeschickt und nachdem sich der markt beruhigt hatte, das modell 1:1 kopiert – interessanterweise werden angeblich auch immer mehr accounts bei den netzwerken abgeschaltet. inwieweit das eine ente ist, weiß ich nicht, weil ich mich für den markt nicht mehr wirklich interessiere.
affiliatemarketing in der jetzigen form und konstellation ist tot.
nachdem du nun sicherlich mit engelszungen verkünden wirst, wiiiieeee toll affiliatemarketing immer noch ist, mach doch mal ne kleine umfrage unter deinen kontakten, wer noch an die zukunft von affiliate-markteing glaubt. du wirst einige sseeehhhhrrr überraschende ergebnisse dabei erzielen können – v.a. aus deinem engeren umfeld
cu
jens
p.s.: und wenn es wirklich so geil ist, warum dann nicht hauptberuflich als affiliate seine brötchen verdienen? vielleicht ist das risiko doch “a bisserl” zu hoch?
Jens
15.06.2009 - 18:34
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@alle:
guter artikel von pascal zum thema zukunft des affiliatemarketings:
http://q48.de/797-zukunft-des-affiliate-marketings-in-deutschland
ooopsys…der nächste große affiliate, der seine probleme mit dem ach so geilen markt hat und “ein paar” veränderungen kommen sieht…
wenn seine prognose eintritt und die neue konstallation zu zusätzlichen kostensenkungen (seiten der merchants) führt, dann heisst das nicht mehr und nicht weniger, dass MASSENWEISE websites sterben werden, denn schon jetzt schreiben ja nicht wenige sites rote zahlen.
lassen wir uns also überraschen:
http://www.youtube.com/watch?v=HGT3oKAv1fs
düüü dü düüüü
Jens
15.06.2009 - 18:50
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@Jens,
meinst Du ihr die “GROßEN” Affiliates sind die Provision wert die ihr bekommt?
Eure Leistung in Form von Cookiestuffing neben der anderen 20% sauberen Tätigkeit ist dass das Wert? Oder willst Du allen Ernstes behaupten dass alle großen Affiliates 100% sauber arbeiten?
Ja Du hast Recht Affiliate Marketing ist in dieser Konstellation tot weil die großen Affiliates einfach nicht den Hals voll bekommen können immer höhere Provisionen fordern, Kickbacks von den Netzwerken und Agenturen bekommen, Cookies überschreiben und sich dann immer noch beschweren.
Was ist nur aus dem guten alten echten Affiliate Marketing geworden,…vielleicht sollten wir lieber mal darüber diskutieren. Seitdem das ganze Cookiestuffing angenfangen hatte, haben doch ehrliche, normale Affiliates nur verloren.
Vielleicht sollten wir nur noch Session Tracking haben die Provision dann aber entsprechend erhöhen, dann können wir ja mal erleben, wieviel GROßE Affiliates noch übrig bleiben!!!
Da ist die aktuelle Post View Lösung doch ein echter Segen, der überschreibt wenigstens meine “echten” Cookies nicht. Wird zumindest so von den Netzwerken behauptet hat hier jemand schon mal ein Test gemacht?
P.S. Und wenn Du Dich für diesen Markt nicht mehr interessierst dann halte Dich doch einfach dieser Diskussion fern….
Frank
15.06.2009 - 19:23
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@ Jens:
Nun ja ganz so grass sehe ich die Sache nicht.
Es ist nun mal so, wie ich bereits in meinem Kommentar geschrieben habe. Ob und in wie fern die Netzwerke mit Recht die 30% Provision kassieren, sei mal dahin gestellt. Das Ganze folgt doch einem simplen Angebot-Nachfrage-Gesetz. Oder siehst du das anders? Und so lange es Programmbetreiber gibt, die bereit sind diese Kosten auf sich zu nehmen, denke ich nicht, dass es in der Hand der Affiliates liegt dies zu entscheiden.
Selbstverständlich ist es jedem Merchant überlassen, sein Partnerprogramm In-House zu betreiben. Und einige machen das auch mit viel Erfolg. Doch die tausenden Anbieter, die sich trotz der Gebühren an die Netzwerke wenden, werden wohl ihre Gründe haben, warum sie wohl die Gebühren zu bezahlen bereit sind.
Und komm mir nicht mit dem Argument, weil sie es nicht besser wissen *smile*
Zum Thema Postview Tracking:
Vielleicht sehe ich es falsch, doch warum haben denn die ganzen Affiliates eins auf den Deckel bekommen? Aus einem simplen Grund: Sie haben Regeln verletzt. Weißt du, wenn bestimmte Techniken einfach nicht erlaubt sind, und manche sich trotzdem darüber hinweg setzen, sollten diese sich nicht wundern, wenn sie die Rechnung dafür bekommen.
Es war nur eine Frage der Zeit, bis Postview salonfähig gemacht wurde. Mittlerweile gehört es zum Alltag. Aber sich zu beschweren, dass man etwas getan hat, was zu seiner Zeit einfach nicht erlaubt war, und dafür auch noch abgestraft wurde ist einfach nur schwach.
Und die “armen” Publisher, die “Prügel” eingesteckt haben, haben sich glaube ich nicht wirklich weh getan. Man sollte das ganze nicht so hinstellen, als wenn Gut und Böse so einfach zu trennen ist: Publisher = Gut, alle anderen = böse.
Es sei jedem gegönnt, sich seinen eigenen Weg zu suchen. Und wenn dieser Weg innovativ und neu ist, bin ich der letzte, der das nicht zu würdigen weiß.
Aber sich wie ein kleines Kind zu benehmen, und das tun nicht wenige, und sich über das böse böse Netzwerk zu beschweren ist nicht die richte Art.
Denn wer genau beschwert sich eigentlich? Doch die, die durch das “ach so tote Affiliate Marketing” eine goldene Nase verdient haben, und jetzt durch die neuen Entwicklungen ihre Felle dahinschwimmen sehen.
Affiliate Marketing ist alles andere als tot.
Nur weil sich manche einfach nicht damit identifizieren können, oder ihren Weg in andern Kanälen suchen, gibt es sie immer noch. Die Affiliates die sich durch saubere Leistung ihren Erfolg sichern. Und komischerweise beschweren diese sich nicht. Sie machen ihr Job, und das machen sie gut.
Ich sitze an einer Stelle, an der ich sehr wohl die Wünsche der Publisher im Fokus habe. Und irgendwie scheinen diese Publisher mit dem, was sie aushandeln sehr wohl zufrieden zu sein.
Zu deiner Frage, warum ich mich nicht selbständig mache. Nun ja, es liegt bestimmt nicht am fehlenden Glauben. *lach*
Vielleicht einfach am fehlenden Wissen?
Ich ziehe vor jedem den Hut, auch vor dir, die es durch ihr Können geschafft haben. Ich zolle jedem Respekt, der durch sein Wissen sich etwas Nennenswertes aufgebaut hat. Ich bin aber Realist genug einzusehen, dass ich noch nicht soweit bin.
Das bedeutet aber nicht dass ich zu wenig Ahnung von der Materie habe um mir nicht meine eigene Meinung über die Vorkomnisse bilden zu können.
Jedem steht die Wahl frei, was er bewirbt und was nicht. Keiner wird gezwungen. Ich denke aber, dass die Zeit die man dafür “verschwendet” darüber zu diskutieren, ob ein Netzwerk vom Programmbetreiber zu viel Provision verlangt oder nicht, wäre besser in die eigenen Projekte investiert. Denn meinst du wirklich, dass diese Argumente beim Merchant noch nie aufgetreten sind? Meinst du wirklich dass diese nur blind durch die Gegend rennen und einfach das Bezahlen was ihnen vorgesetzt wird? Ich denke nicht.
Sollte es aber wider besseren Wissens doch so sein, so bin ich um jeden Messias froh, der sie aus der Matrix holt.
In diesem Sinne frohes Schaffen!
Tibor
15.06.2009 - 22:39
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Zum Glück gibt es doch immer jemanden, der polarisiert und die richtigen Fragen in vielleicht falschem oder zumindestens provozierenden Ton formuliert.
Reines Affiliate-Tracking kostet selten mehr als 5%. Die Ausnahme bildet hier Postview, dass massiv Server-Traffic ohne nennenswerte Konversionsraten generiert. Ob der Mehraufwand (ab 1c TKP) für die Brandingeffekte lohnt, entscheidet eben der Merchant.
Wichtig ist: Was kostet der Rest?
Inhouse-Affiliate Manager oder alternativ eine Agentur:
Nehmen wir 10-15% Kosten für den Support auf Merchant-Seite an. Soweit ich informiert bin, ist ja in den 30% keine Aquise außerhalb des Netzwerks vorgesehen, Werbemittel etc. pflegt auch der Merchant oder die Agentur ein, Provisionen werden freigegeben und die Top-Affiliates wollen eben auch einen direkten Ansprechpartner.
Netzwerk+Management kosten somit minimal ca. 40-45%. Reines Tracking (Inhouse, SaaS) + Management, eigene Auszahlung liegen bei ca. 12-20%. Eine Affiliate-Auszahlung mit 200.000€ mtl. kostet also an Nebenkosten 80k oder aber 24k.
Teilen sich Merchant und Affiliate die Einsparung, erhält der 50.000€ Affiliate dann 57.000€ im Monat (2 Arbeitsplätze mehr) und der Merchant spart in Summe 28.000€ ein – monatlich! Wie kann man da dann die Tipps der Affiliates ignorieren und nicht vom Eingesparten die Usability der Landing-Pages sowie den gesamten Kaufprozess und Shop optimieren?
Ich unterschreibe jetzt nicht alles, was Jens so “dummlaut”
schreibt. Aber die Top-Affiliates nutzen eben bereits seit Jahren Lösungen, um auch selbst in der “Krise” für mehr Ausbeute aus dem generierten Traffic zu sorgen.
Der Support der Affiliate Manager Inhouse (z.B. Bergfreunde.de, Bon-Kredit.de) sowie in den Agenturen und direkt bei den Merchants ist meines Erachtens qualitativ und in der Geschwindigkeit der Beantwortung (weil WICHTIG!!!) nicht von Hunderten von Netzwerk-Supportern zu toppen, die jeweils 3-20 Programme per Telefon und E-Mail betreuen.
Die Affiliate Branche ist eben ständig in Bewegung. Vor 15 Jahren gab es noch keine Netzwerke, vor 10 Jahren noch keine Affiliate-Agenturen und vor 3 Jahren noch keine derartige Ernüchterung in Bezug auf die eigene Leistung der Affiliates, deren Vergütung und die Notwendigkeit, aus dem Maximalen zumindest das Mögliche herauszuholen.
Ich beobachte das alles in Deutschland sehr gespannt – seit mittlerweile 12 Jahren – und freue mich (natürlich auch geschäfltlich) über die “Emanzipation”, vor allem aber über die Professionalisierung der Affiliates sowie damit der gesamten Branche.
Jan Bischoff
NetSlave.de
Jan Bischoff
16.06.2009 - 00:30
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zum thema oligopole und markteffizienz empfehle ich dir den blick in die gängige fachliteratur – könnte deine meinung möglicherweise ändern.
und zum thema zukunft des affiliatemarketing wiederhole ich mich gerne, tibor: die aussage “affiliate in der jetzigen form ist tot” ist näher als du glaubst
letztlich wird es so sein: ohne websites und affiliates, die gewinn machen und damit den ausgleich bekommen für das hohe risiko, das sie tragen, werden auch agenturen und netzwerke kein geld verdienen können.
warten wir also ab, was passiert
. vielleicht verlagert sich das geschäft wirklich in naher zukunft von den seo-klitschen auf die verlage. wenn diese allerdings auch kein geld verdienen können (und danach siehts momentan nicht wirklich aus), wird die kriegskasse auch nicht ewig halten und dann finder sich auch irgendwann kein investor mehr, der ins risiko geht.
ich habe so eine kriese bereits einmal mitgemacht und wir haben sie überlebt. damals wie heute gabs am ende eine menge krokodilstränen bei den berufsoptimisten. vielleicht sollten wir mal an einem taschentuchversand arbeiten – wäre mal ne interessante nische für krisenzeiten und den letzten ehrlichen bereich im onlinebusiness – xxx
Jens
16.06.2009 - 01:08
[ www ]
@frank: yep. da hast du ein durch interessantes thema angeschnitten mit der frage: was wäre, wenn es nur noch sessiontracking gäbe – also nur 100%ig “echtes” affiliatemarketing, wo branding nicht vergütet wird. das wäre ne superspannende frage. ich wüsste zu gerne, wieviel prozent vom umsatz dieses marktes dann noch übrig bleiben werden.
angeblich macht es nicht sooo viel bei den netzwerken aus. dann frage ich mich allerdings, warum sie selber post-view-kampagnen schalten und holzbrink nur für dieses thema eine eigene company ins rennen geschickt hat.
vielleicht würde durch eine saubere trennung dann auch endlich wieder für gutes umfeld geld bezahlt werden – transparent für beide seiten auf tkp-basis, wobei die preise auch hier ziemlich im keller sind. ob du es glaubst oder nicht: tkps von 20 cent sind derzeit normal. d.h. 1 mio views sind dann also 200 euro wert. ich ordne mich daher sicherlich nicht mehr in die riege der top-affiliates ein, denn wir arbeiten seit jeher nur mit eigenem tracking und so gerne ich auch deine cookies überschreiben würde (natürlich nur deine), so reicht dafür unsere reichtweite leider leider nicht aus.
deinen vorwurf reiche ich also völlig entspannt an denjenigen weiter, der sich angesprochen fühlt. du kannst ja mal mit deinem netzwerk-betreuer sprechen, die sicherlich in anderen dimensionen einkaufen, womit wir wieder beim ausgangsthema wären, ob man dafür dann wirklich 30% bezahlen sollte.
Jens
16.06.2009 - 01:18
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>>
Da ist die aktuelle Post View Lösung doch ein echter Segen, der überschreibt wenigstens meine “echten” Cookies nicht. Wird zumindest so von den Netzwerken behauptet hat hier jemand schon mal ein Test gemacht?
>>
zu dem thema habe ich erst neulich die antwort bekommen: jens, in welcher welt lebst du? das wäre eine idealvorstellung, die jedoch in vielen fällen nicht umgesetzt wird.
zur klärung der frage empfehle ich dir den gang zu dem netzwerk deines vertrauens (freue mich ja für jeden, der den glauben daran noch nicht verloren hat und was macht der alte mann mit dem roten anzug und dem weissen bart vor meinem fenster???) oder direkt zu arzt oder apotheker.
Jens
16.06.2009 - 01:22
[ www ]
muss mich korrigieren, es muss heissen:
“wir arbeiten seit jeher nur mit eigenem traffic”
scho a bisserl spät…:-)
Jens
16.06.2009 - 01:47
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Hallo zusammen,
gerne würde ich einfach einmal folgende Punkte in die Diskussion werfen:
a) woher kommt der Glaube, dass wenn ein Merchant Netzwerkgebühren spart, er diese an die Affiliates weiterreicht?
Hier wird davon gesprochen, dass es Geld der Affiliates sei.
Ist es nicht vielmehr so, dass der Affiliate in sehr vielen Fällen auch bei geringerer Netzwerkgebühr exakt die gleiche Provisionshöhe erhält und der Merchant sich nur über den Einspareffekt freuen würde?
Dies ist auch einmal vor dem Hintergrund zu betrachten, dass bspw. im Kredit und Versicherungswesen offline-Provisionen um ein Vielfaches höher sind als im online-(Affiliate) Marketing. Es ist oft mit nichten so, dass die Merchants auf Grund der “hohen” Netzwerkgebühren zu wenig Spielraum für höhere Affiliate-Provisionen haben – sie wollen schlicht nicht mehr an die Affiliates zahlen – Netzwerkgebühren hin oder her.
Daher stimmt die Argumentation, Netzwerkgebühren reduzieren die Affiliate-Provision, nur sehr bedingt.
b) Netzwerkgebühren sind umsatzabhängig. Daher hat jedes Netzwerk ein immanentes Interesse daran, dass bspw. Stornoquoten so gering wie möglich ausfallen und hakt beim Merchant nach, wenn Auffälligkeiten auftreten – davon bekommt der Affiliate oft gar nichts mit, er wird aber in seinem Interesse unterstützt. Ohne Netzwerk müsste er sich selbst darum kümmern.
c) Ein Netzwerk überwacht bis zu einem gewissen Grad die Partnerprogramme und bündelt viele Affiliates. Probleme mit einem Partnerprogramm (Tracking usw.) fallen dadurch relativ zügig auf und das Netzwerk kümmert sich darum. Auch hiervon bekommen viele Affiliates nichts mit, Ihnen wird aber -ohne dass Sie es mitbekommen- in Ihrem Interesse geholfen. Ohne Netzwerk wäre der einzelne Affiliate selbst darauf angewiesen alles zeitnah mitzubekommen und müsste sich zudem auch selbst darum kümmern.
d) 30% Netzwerkgebühr bedeuten, das Netzwerk erhält rund 23% der vom Merchant pro Provisionsfall insgesamt gezahlten Summe. Davon bezahlt es Mitarbeiter für Service und Support für Affiliates, Merchants und Agenturen (inkl. vieler Dinge wie z.B. auch die Sicherstellung, dass die Merchants zahlen, damit die Affiliates ihr Geld bekommen), Technik (Mitarbeiter, Weiterentwicklung, Wartung und Pflege der Systeme), Vertrieb (Akquise neuer Merchants, die Affiliates dann bewerben können um mit diesen Geld zu verdienen – welcher einzelne Affiliate präsentiert denn bei einem Unternehmen um dieses für das Affiliate Marketing (mit ihm allein) zu gewinnen?), Buchhaltung (Abrechnung, Sicherstellung des pünktlichen Zahlungsverkehrs usw.) und vieles, vieles mehr. Natürlich kommen auch noch die Kosten für einen Geschäftsbetrieb (Büromiete, Infrastruktur, Wirtschaftsprüfer usw.) dazu.
Die Leistung der Affiliate Netzwerke sind sicher für viele Affiliates nicht immer transparent, ich möchte allerdings bezweifeln, dass die Mehrheit der Affiliates mit der ihnen zuzrechnenden Netzwerkgebühr dies alles in gleichem Maße leisten könnte (Ausnahmen bestätigen die Regel).
Rechnet doch einfach einmal anhand Eurer Gutschriften selbst, wie hoch die zugehörige (theoretische) Netzwerkgebühr Eurer Provisionen pro Monat wäre. Und dann überlegt ob Ihr alles oben genanntes (und noch viel mehr) davon jeden Monat finanzieren könntet….(und Euch die zugehörige Arbeit ebenfalls antun wolltet)…
Manuel
16.06.2009 - 09:22
[ www ]
Ich verfolge die Gespräche sehr interessiert und bin über die Beteiligung überrascht. Ein besonderen Respekt an allen die Netzwerklern, welchen sich daran aktiv beteiligen. Nicht jeder Stellt sich in den Wind und gibt hier seinen Standpunkt dar.
Doch grade das Interesse daran zeigt einfach, das einiges im Argen liegt. Ich denke, wir sind uns einig. Zwischen Publisher und Public Netzwerk besteht eine Symbiose der Umsätze.
Hier ein Zitat aus Wikipedia zum Thema Symbiose:
Tatsächlich erfordert jede Symbiose eine strikte “Kontrolle” und “Überwachung” des Partners, damit das “Ausnutzen” einer Leistung ohne Gegenleistung verhindert wird.
Den ganzen Artikel kann jeder selbst nachlesen…
http://de.wikipedia.org/wiki/Symbiose
Mathias
16.06.2009 - 10:55
[ www ]
@Manuel: “woher kommt der Glaube, dass wenn ein Merchant Netzwerkgebühren spart, er diese an die Affiliates weiterreicht?”
Das ist ja kein Irrglaube, sondern vielfach Realität. Durch die geringere Kostenstruktur entsteht einfach mehr Puffer, um die Top-Affiliates höher zu entlohnen. Touristik-Partnerprogramme z.B. zahlen in Netzwerken kaum mehr als 5% vom Nettoumsatz, in privaten Programmen dagegen bis zu 8%.
Eine Erhöhung für den Affiliate auf 6,2% im Netzwerk entspricht +30% eben in Summe 8%. Diese 1,2% (+24%) mehr für den Affiliate sind also der Spielraum, den man in privaten Programmen bis auf 3% (+60%) ausdehnen kann. Hier entsteht für die Merchants ein Markt, wer den besten Affiliates Top-Provisionen zahlen kann.
30% mögen tatsächlich auch für die Leistung eines Netzwerks angemessen sein; Die Bündelung vieler Partnerprogramme erfordert eben eine gewisse strukturelle Form und Größe.
Für einen Merchant mit Inhouse-Team oder einer Agentur ist aber ab einer gewissen Masse der eigene Aufwand wesentlich geringer und der Support liegt einfach mal eine Ebene näher beim Merchant. Diese Umstrukturierung (Zwischenhändler minimieren, Leistungen maximieren) fordern jetzt viele Affiliates aktiv ein.
Jan
Jan Bischoff
16.06.2009 - 12:28
[ www ]
@manuel: danke für die endlich mal transparente aufstellung und v.a. punkt deiner aufstellung und v.a. punkt d.
die aufgeführten kosten bringen uns alle mal einen großen schritt voran. denn das bedeutet, dass die 30% eben NICHT für das tracking bezahlt werden (wie es am anfang dieser diskussion noch gerne behauptet wurde), sondern für sonstige kostenblöcke, die aber NICHT zwangsläufig wertschöpfend für den affiliate und auch nicht für den merchants sind. das fällt für mich unter den punkt wasserkopf, den sich KEIN affiliate jemals leisten könnte. und einen punkt hast du noch vergessen: geld für die investoren muss auch noch hängen bleiben.
ich bin wirklich gespannt, wie die netzewerke reagieren werden, wenn die poweraffiliates wirklich das umsetzen, was gerne vollmundig hinter verschlossenen türen angekündigt wird. denn wir beide wissen ja nur zu gut, dass v.a. diese großen affiliates den umsatz bringen. wir hatten uns ja damals bei kaffee & kuchen ausgiebig darüber unterhalten. bzw. ich bin gespannt, wieviele power-affiliates dann noch übrig sind.
von daher halte ich den move der netzwerke für sehr schlau, hinter einen vorgeschobenen moral-debatte die layerpartner abzuschiessen und dann mit den multimerchantbannern eine werbefläche mit vermutlich deutlich geringerer werbewirkung als gut zu verkaufen. dann abzuwarten was passiert und nachdem die merchants das märchen geglaubt haben, schließlich selber als affiliate im postview-geschäft einzusteigen.
das ist kein besonders feiner, aber durchaus smarter move. denn damit hat man soz. einen “in-house-power-affiliate”, gewinnt dauerhafte planungssicherheit und kann größenvorteile besser ausspielen im bereich das media-einkaufs.
wenn ich vor etwas den hut ziehe, dann vor diesem gewagten schritt. das war einer der besten schachzüge, die ich jemals gesehen habe. nicht schön und mit gutem ablenkungsmanöver (denn das ist das gegenteil von dem, was eigentlich angekündigt war – nämlich affiliate-marketing qualitativ hochwertiger und sauberer zu machen), aber nichts desto trotz ein sehr sehr guter move, der respekt verdient und das ist keine ironie.
Jens
16.06.2009 - 12:54
[ www ]
interessanter artikel:
http://www.internetworld.de/Nachrichten/Medien/Krise-Strukturwandel!-19546.html
als lösung wird mal wieder kostenpflichtiger content angeführt…wers glaubt…:-)
hier sieht man also sehr schön, was passiert, wenn sich ein medium nicht über werbung finanzieren kann.
gibt es aktuelle zahlen vons studivz/facebook und den anderen platzhirschen?
Jens
16.06.2009 - 13:23
[ www ]
Nettes Thema welches hier angesprochen wird. Ich staune nur das sich hier nur Netzwerke und Affiliates an dem Thema beteiligen. Hier mal die Sicht eines Merchants:
1.) Es gibt einen Betrag X der für einen Sales vergütet werden kann. Mit dem Betrag X muss der Sale und das Netzwerk bezahlt werden. In der Regel 30% an das Netzwerk.
2.) Diskussionen mit den Netzwerken die 30% zu senken damit die Affiliates mehr bekommen und nicht aus den Netzwerken abwandern werden in der Regeln abgelehnt.
3.) Jetzt aufgepasst… Schafft man es in einem kleineren Netzwerk die 30% zu senken und den Affiliates dadurch mehr Prov zu geben steht das Telefon nicht mehr still und das Jammern beginnt. Ja ich armes grosses Netzwerk – mir laufen die Affiliates weg, da du böser Merchant in einem anderen Netzwerk mehr Prov bezahlst. Und dann wird einem noch vorgeworfen man würde die Affiliates aus dem Netzwerk ziehen. Schonmal was von freier Netzwerkwahl gehört.
4.) Hat man dem grossen Netzwerk erklärt wie die besseren Kondition entstehen überlegt man und überlegt und überlegt heute noch.
Dann noch etwas zu den Stornos. Ihr müsst auch mal die Masse der Sales sehen die so manches Programm bearbeiten muss. Die Stornogründe sind in vielen Programmen auch mehr als nur “die Ware wurde nicht angenommen” Wenn man dann mehrer 1000 Sales bearbeiten muss kann man nicht zu jedem Sale ein eigenen Kommentar schreiben. Vorallem darf man bei einigen Geschäftsvorfällen die Stornogründe dem Affiliate auch nicht sagen. So ein Punkt ist z.B. Boni negativ (Schufa)
Und ich glaube wenn man mal den Stornogrund einzelner Aufträge bei einem Merchant anfragt werden diese auch in der Regel beantwortet.
Merchant
16.06.2009 - 23:08
[ www ]
Hm, komische Diskussion…
1.) Es gibt einen Betrag X der für einen Sales vergütet werden kann. Mit dem Betrag X muss der Sale und das Netzwerk bezahlt werden. In der Regel 30% an das Netzwerk.
-> ? Und die betreuende Agentur bzw. der Inhouse Affiliate Manager ? Irgend wer und was kostet immer noch zusätzlich Geld.
2.) und 3.) Welches große Netzwerk jammert, dass es Affiliates an kleine Netzwerke verliert ?
Warum überhaupt sollte ein Netzwekr, also ein Unternehmen täglich über seine Preise und Kosten feilschen, feilscht ihr im Supermarkt an der Kasse auch mit der Kassiererin ?
Werft doch mal Zahlen in den Raum – wie viel verdient ihr effektiv pro Klick ?
Da sind Programme bei, da verdient ihr effektiv weniger als einen (1 – EINS) Cent pro Klick.
Aber gut, sagen wir es sind 10 Cent pro Klick über die breite Masse, was im Shopping Bereich schon ein guter Wert wäre.
10 Cent für den Affiliate, 30% für das Netzwerk, 30% für die Agentur oder den Inhouse Affiliate Manager -> Auszahlung / Kosten = 16,6 Cent pro Klick
Jetzt nehmen wir an, dass das Netzwerk nur 20% nimmt ->
10 Cent ursprünglich, Netzwerk 20 % = 2 Cent, Affi 30% = 3,3 Cent = 15,5 % !
Hey super, da verdiene ich statt 10 Cent eben 11,1 Cent pro Klick, wenn das Partnerprogramm diesen Vorteil weiter gibt.
Klar sind das 10%, aber doch mal ganz ehrlich, wechselt jemand das Netzwerk für ein Programm, weil er woanders statt 5% pro Sale eben 5,5% kriegt ?
Oder ist hier jemand, der bei dem täglichen Affiliate Manager Spam mit Provisionserhöhungen um 0,5% bis 1% für die nächsten 7,5 Tage wirklich aktiver wird ?
Das Netzwerk stellt der breiten Masse an Affiliates die Möglichkeit zur Verfügung theoretisch mehr Partnerprogramme zu bewerben, als er jemals verarbeiten kann.
Es ist ein Dienstleister der sicherlich uneffektiv und mit einem unglaublichen Wasserkopf arbeitet, aber es ist eben doch noch immer ein wirtschaftlich ausgerichtetes Unternehmen, es muss Gewinn machen. Kein Gewinn, kein Netzwerk, keine relevante Partnerprogramm Auswahl für die breite Masse.
Frank Wolff
17.06.2009 - 09:23
[ www ]
>>
Warum überhaupt sollte ein Netzwekr, also ein Unternehmen täglich über seine Preise und Kosten feilschen, feilscht ihr im Supermarkt an der Kasse auch mit der Kassiererin?
>>
lol! was für ein absurder vergleich. kann ich aber auch: bestimmt das gehalt der kassiererin, was du an wechselgeld zurückbekommst oder wie das wetter in münchen wird? falls ja -> bitte sorg für eine gehaltserhöhung, damit der sommer gut bleibt.
und ich dachte schon, ich bin der einzige, der in seinen kommentaren schlechte rethorik einem guten argument vorzieht…ts ts ts…:-)
entzückt über diese rethorische glanzleistung von frank wolff
der jens
Jens
17.06.2009 - 16:57
[ www ]
Na na, du bist doch Kaufmann, oder ?
Da willst du doch für deine Leistung auch bezahlt werden und bei einem Netzwerk, dass sicherlich hier und da keine kleine Klitsche mehr ist fallen weit mehr Kosten an, als für ein bißchen Tracking und Einrichtung.
Alleine die Leute die dauern anrufen und feilschen oder mosern dürften locker ein Mannjahr erden.
Frank
17.06.2009 - 17:25
[ www ]
@frank:
eieiei – da hat aber jemand im grundkurs wirtschaft & recht gut aufgepasst.
ich erklär es dir gerne nochmal aus der sicht eines nicht-kaufmanns, der ich nunmal nicht bin: ich brauche tracking und keinen support. bzw. wenn ich support kriege, sollte das geld an die agenturen gehen, den die supporten mich so, dass es den namen verdient.
keine leistung = kein geld
oder zahlst du im supermarkt für dinge, die du nicht einkaufst? falls ja -> lieferst du auch nach hause?
hält die plastiktüten schon mal bereit
der jens
Jens
17.06.2009 - 17:37
[ www ]
Kleiner Wortdreher, warum gleich so agressiv ?
Mal abgesehen davon, dass du den Rest ignorierst und nutzlos auf einem Punkt rum machst, wenn du keinen Support brauchst (ich brauche und kriege ihn) ist das doch toll, schliesse Direktpartnerschaften ab und verhandle dein Einkommen alleine oder rentiert sich das für deine Partner nicht ?
Frank
17.06.2009 - 17:44
[ www ]
@frank: ich bin absolut entspannt und fühle mich gut unterhalten – der rest war einfach nicht so lustig wie dein supermarkt-argument. gilt dein angebot mit dem einkaufsservice eigentlich auch für bäckereien?
nutzt ab sofort jede möglichkeit zum sparen
der jens (pleite & prall)
Jens
17.06.2009 - 17:55
[ www ]
meinst du mit “wortdreher” den passus “nicht-kaufmanns, der ich nunmal nicht bin”? das ist kein wortdreher, sondern korrekt -> sie mein xing-profil.
Jens
17.06.2009 - 17:56
[ www ]
lol! sieHE!
Jens
17.06.2009 - 17:57
[ www ]
@frank: Hab doch mal ein “Herz für Affiliates” und lass den Jens ins Leere laufen, so wie er selbst mögliche Diskussionspunkte und Argumente übergeht. Bei seinen Arbeitszeiten und der emotionalen Spannung sollten wir in Krisenzeiten doch auf den Blutdruck unserer Affiliates Acht geben
Jan Bischoff
17.06.2009 - 21:46
[ www ]
ich weiß jetzt wenigstens, das ich es mir sparen kann alle anderen Beiträge noch mal zu lesen (-:
Frank
17.06.2009 - 23:35
[ www ]
Ich finde bei dieser ganzen Diskussion sollte man auch nicht vergessen wie viel Aufklärungsarbeit die Netzwerke an sich für Affiliate Marketing machen und gemacht haben.
Gerade die Netzwerke haben doch durch ihre Promotion viele Merchants auf das Thema Affiliate Marketing gebracht und gezeigt dass dies ein Vertrauensvolles und Lohnenswertes Marketinginstrument ist.
Dieser Umstand kommt auch jedem Affiliate zu gute und bringt immer wieder neue Angebote und somit Einnahmequellen in den Markt.
Dieses Vertrauen zu halten und weiter aufzubauen ist z.B. auch ein nicht unerheblicher Kostenfaktor.
[Sarkasmus an]
So und jetzt gehe ich schauen wo es einen Supermarkt ohne Verkäufer gibt, weil ein Verkäufer sein Geld garantiert nicht wert ist und die Ware nur unnötig verteuert.
[Sarkasmus aus]
Grüße
Dirk
Dirk
18.06.2009 - 08:35
[ www ]
@Sarkasmus:
Probiers mal im Metro Future Store: http://www.future-store.org/fsi-internet/html/de/459/index.html#anker_462
Jan
18.06.2009 - 09:45
[ www ]
schöner artikel zum thema oligopole im bankensektor:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,631109,00.html
ich denke, die intellektuelle transferleistung, um es auf den onlinemarkt zu übertragen, kriegt jeder hin.
auch im onlinemarketing ist es offenbar so, dass sich eine marktteilnehmer ein leben ohne netzwerke gar nicht mehr vorstellen können und netzwerke als systemrelevant ansehen. dem ist aber nicht so. werft mal einen blick in die geschichtsbücher und dann sieht man schnell, was zuerst da war – die affiliates & merchants oder die netzwerke.
wer hat´s also erfunden? im zweifelsfall die schweizer!
hätten wir mehrere kleine netzwerke, die über dieselben programme wie die bigplayer verfügen würden, wären die üblichen aussetzer sicherlich nicht so häufig anzutreffen bzw. sie wären teuer.
wenn also netzwerke, dann auf jeden fall mehr mit den kleineren netzwerken arbeiten und weniger mit den großen anbietern. denn für die kleinen netzwerke kann ich nach meinen langjährigen erfahrungen sagen, dass hier die netzwerk-fee gut bis sehr gut investiert ist. und hier haben wir auch i.d.r. nicht die konstellation, dass die netzwerke als affiliate agieren und nachdem nicht soviel marktmacht vorhanden ist, kann diese auch nicht gegen die affiliates ausgenutzt werden.
Jens
18.06.2009 - 09:50
[ www ]
@Jan
danke für den Link
@Jens
wenn ich Deinen ganzen Kritikpunkten so folge stelle ich mir eher die Frage ob es um die Diskussion der Netzwerkgebühren geht oder um die Moral bzw. Arbeitsmethoden einzelner.
Gerade das Thema PostView beobachte ich persönlich z.B. sehr, sehr Kritisch.
Ich kann ja immer nur aus Sicht von dem Netzwerk sprechen in dem ich arbeite. Monmentan betreue ich z.B. über 160 Kunden inkl. der teilnehmden Affiliates und wenn ich betreuen schreibe meine ich das auch so.
Das fängt vom Einrichten des Programmes an, beraten des Kunden über Werbemittel, Provisionen, Aktionen, dauerhafte Kontrolle des Trackings, Stornoraten überwachen,
Provisionsbearbeitung überwachen, Affiliates Hilfestellungen geben, Sonderwünsche über Werbemittel, Provisionsanpassung einzelner Affiliates gerecht werden und etliche
andere Jobs. Wenn es Probleme gibt, egal auf welcher Seite sind wir z.B. die letzten die ein Affiliate
oder Merchant im Stich lassen.
Wenn man also von Netzwerken spricht die Ihr Geld nicht wert sind fühle ich mich da persönlich angepinkelt da ich auch in einem Netzwerk arbeite und wir uns wirklich täglichen den popo aufreißen und sehr viel Arbeit für Affiliates
und Merchants leisten.
Das ganze ist für mich eine Einheit, ohne Affiliates keine Netzwerke und ohne Netzwerke sicherlich weniger Partnerprogramme und Affiliates.
Nicht jeder Merchant oder Affiliate ist in der Position direkte Geschäfte zu machen, viele nutzen ja gerade Netzwerke um überhaupt in den Markt reinzukommen
und um sich bekannt zu machen. Für viele Affiliates wäre es auch nicht machbar einzelne Kunden Monat für Monat direkt abzurechnen, den Geldeingang zu kontrollieren
usw.
Grüße
Dirk
Dirk
18.06.2009 - 10:56
[ www ]
@Dirk: Warum siehst Du das Thema PostView als kritisch an?
Meiner Meinung nach, ist einfach PostView die Konsequenz, dass die Luft für Publisher einfach immer Dünner wird. Es versucht halt jeder mehr von Kuchen ab zu bekommen.
Mathias
18.06.2009 - 11:16
[ www ]
“Nicht jeder Merchant oder Affiliate ist in der Position direkte Geschäfte zu machen, viele nutzen ja gerade Netzwerke um überhaupt in den Markt reinzukommen
und um sich bekannt zu machen. Für viele Affiliates wäre es auch nicht machbar einzelne Kunden Monat für Monat direkt abzurechnen, den Geldeingang zu kontrollieren.”
- für viele ?
Gilt das nicht für alle ?
>90% sind eh zu klein bzw. liefern unzureichenden Traffig, so dass sich eine Direktkooperation gar nicht lohnt, bzw. sich das Partnerprogreamm für ein kleines Netzwerk gar nicht lohnt.
Das klingt hier immer so einfach, aber aus der Sicht des Merchant (der wir auch einer sind) will ich gar nicht in so vielen und vor allen kleinen Netzwerken vertreten sein!
Ich stelle mir gerade vor ich hätte 100 Direktkooperationen, da würde die Provision nicht steigen, sondern aufgrund der eigenen Fixkosten nahe Null gehen.
Wer soll das alles leisten und das alles nur um 10% zu sparen ?
Aus Sicht des Affiliate (der wir auch einer sind) will ich gar nicht, niemals, never, Null mit mehr als 500 aktiv und täglich beworbenen Merchants sprechen, schreiben, reden, abrechnen oder sonst was tun.
relativ identische Formate und Systeme haben könnte ich mich den ganzen Tag mit Bugreports beschäftigen, weil viele (!) Merchants nur Mist anliefern, es technisch nicht im Griff haben bzw. sich nicht darum kümmern. (Wobei ich hier auch gerne einen Seitenhieb zu Dirk weiter reiche (-:)
Kurzum, DANKE dass es die (großen) Netzwerke gibt!
Nur noch besser müssen sie werden, aber das ist ja eigentlich ein anderes Topic.
Frank
18.06.2009 - 11:23
[ www ]
@Frank: Da muß ich leider wiedersprechen.
Das machen die Netzwerk und Agenturen immer ihren Kunden glauben. Doch die Realität sie anders aus. Schon was von der 80/20 Regel gehört?
20% der Publisher machen 80% des Umsatz.
http://de.wikipedia.org/wiki/Paretoprinzip
Mathias
18.06.2009 - 11:32
[ www ]
Hi Mathias,
es ist die Art wie und wo es teilweise eingesetzt wird und wurde.
Ich bin halt Fan von Performance-Orientiertem Marketing
mit so altbackenen Ansichten wie “Content Rules”, ein vierfach 88×31 Banner im Mailaccount einer Suchmaschine
ist für mich nicht Werbewirksam
Grüße
Dirk
Dirk
18.06.2009 - 11:33
[ www ]
@Frank
AUA (Seitenhieb)
Dirk
18.06.2009 - 11:43
[ www ]
@ Mathias
“20% der Publisher machen 80% des Umsatz”
lege ich kein Wiederspruch ein aber!
wie erreichen diese Betreiber diese 20% oder woher wissen sie überhaupt wer diese 20% sind und woher kennt einer dieser 20% gerade den Betreiber von dem er z.B. noch nie etwas gehört hat und meldet sich bei dem ?
Es gibt ja nicht nur interessante Angebote mit großem Namen sondern auch sehr spezielle Nischen die lohnenswert sind.
Grüße
Dirk
Dirk
18.06.2009 - 11:49
[ www ]
Vorschlag:
da Karsten diese Diskussion losgetreten hat bin ich dafür dass er 2 Wochen lang im Netzwerk seiner Wahl arbeitet und täglich von seiner Arbeit berichtet, danach diskutieren wir nochmal über die Rechtfertigung der 30%.
Wer noch dafür ist hebt die Hand
Dirk
18.06.2009 - 12:00
[ www ]
@Dirk: Konnte ich mirnicht verkneifen, auch hier hängt deutlich hinterher und könntet besser sein. Z.B. via XML ein Produktdetail oder Preisgrenzen ?
@Mathias:
Klingt schön meine Erfahrungen sind 90%, ach Quatsch, prozentual kann ich es eigentlich gar nicht mehr ausdrücken…
Frank
18.06.2009 - 12:00
[ www ]
Ops, da gingen Zeichen verloren, sch. HTML Filter (-:
Was ich sagen wollte, dass wirklich wenig fast den gesamten Umsatz ausmachen können.
Gäbe es kein Netzwerk würde ich mich demnach um die Tausende gar nicht mehr kümmern, da es sich einfach nicht rechnet. Nur durch das Netzwerk werden sie mitgeschleift.
Frank
18.06.2009 - 12:03
[ www ]
@Dirk
“da Karsten diese Diskussion losgetreten hat bin ich dafür dass er 2 Wochen lang im Netzwerk seiner Wahl arbeitet und täglich von seiner Arbeit berichtet, danach diskutieren wir nochmal über die Rechtfertigung der 30%.”
Haha, witzige Idee. Wer bezahlt mich?
Ne, im ernst, die Diskussion habe ich ja gar nicht losgetreten. Die entstand als neues Thema in den Kommentaren zum Beitrag “Arcandor-Pleite”. Ich habe sie dann nur ausgelagert
Ich lehne mich diesmal zurück und beobachte die Diskussion entspannt von der Seitenlinie aus.
Wichtig ist sie allemal! Danke euch allen für´s mitmachen!
Karsten Windfelder
18.06.2009 - 12:04
[ www ]
@frank – habe es schon verstanden sonst hätte ich “daneben” und nicht “aua” geschrieben
Dirk
18.06.2009 - 12:08
[ www ]
@Postview: Also tendenziell bin ich eher der Ansicht, dass Affiliates mit dem Postview-Modell nur verlieren können. Die Provisionen sind geringer, die Kosten höher, die Kontrollen (Dropping von Klick- statt View-Cookies) fressen auch das letzte bisschen Zeit auf.
Wer als Affiliate die Reichweite hat, um als Display “Publisher” zu gelten, der sollte sich auch einen Display Vermarkter ins Haus holen. Performance Marketing hat IMHO mit Display nichts! zu tun.
@AffiliateMarketingIstTotReder: Wenn ich EPCs von 120€-340€ je Klick sehe (Bei einer Datenbasis von 10.000 Klicks), dann frage ich mich manchmal, warum hier einige so rumjammern statt an der richtigen Stelle mal wieder was anzupacken.
Jan
Jan
18.06.2009 - 12:09
[ www ]
@Karsten
denke da legen alle Affiliates zusammen und bezahlen Dich damit das ganze auch unabhängig ist.
Schon klar dass die Diskussion nicht von Dir losgetreten worden ist, wollte Dich ja nur ein bisschen foppen
Grüße
Dirk
Dirk
18.06.2009 - 12:13
[ www ]
“die Kontrollen (Dropping von Klick- statt View-Cookies) fressen auch das letzte bisschen Zeit auf.”
..was gerade bei Merchants die in mehreren Netzwerkes aktiv sind, aufgrund teilweise mangelnder Kontrollmöglichkeiten, oft in die Hose gehen kann – Thema Doppelbuchungen über mehrere Netzwerke hinweg usw.
Dirk
18.06.2009 - 12:18
[ www ]
Hand
Frank
18.06.2009 - 12:29
[ www ]
@Dirk: Die Idee mit der unabhängigen Kontrolle finde ich toll.
Ich hatte bereits am “12.06.2009 – 20:57″ einige Vorschläge gemacht, wie man die Kluft und das Vertrauen wieder herstellen könnte. Leite gab es keine Reaktion darauf.
Scheinbar waren die Ideen zu abgehoben!
Viele Publisher haben schon resigniert und sich abgewannt.
Haben einfach aufgehört, weil es nicht mehr rentabel ist.
Da die Netzwerke von ihren 30% nichts abgeben wollen, lassen sie es halt auf Sparflamme laufen.
Die Symbiose “16.06.2009 – 10:55″ zwischen NW und Pub wird damit sterben.
Mathias
18.06.2009 - 12:46
[ www ]
@Jens,
was bist denn du für ein aufdringlicher Selbstdarsteller, der hier nicht müde wird sein Tracking zu bewerben?
@dirk,
danke! Postview ist die Pest des Affilitate Marketing, obwohl es eigentlich damit nichts zu tun hat. Bei der Einführung waren viele, einschließlich dem Hausehepaar, komplett anderer Meinung. Wie siehst denn aktuell aus @Claudia @Karsten?
Ich setze mal fort,
“vierfach 88×31 Banner”
dreifach auf einer einzelnen Site, mit einem Reload unter 5 Sek..
@Merchant,
mal Butter bei die Fische, wer sind den Merchants, die eingesparte Netzwerkgebühren an den Affiliate weitergeben?
Affiliate
18.06.2009 - 12:50
[ www ]
@Dirk:
Gibt es denn bei Euch (/Generell im Markt) überhaupt schon Merchants, die neben der eigenen Klick-Cookie Weiche auch eine View-Cookie Weiche implementiert haben?
Sonst sind vernünftige Postview-Lösungen, die auch beim Merchant in der Cookie-Weiche gemäß den BVDW-Vereinbarungen umgesetzt werden, nämlich Illusion. Postview und die Abwertung des View-Cookies bringt nichts, wenn der Merchant nur eine Klick-Cookie Weiche hat.
Jan
Jan
18.06.2009 - 13:09
[ www ]
also bei uns gibt es schon mal kein Post View Tracking und ich habe schon einige Kunden mit Trackingweichen erlebt die nicht sauber trennen konnten bzw. wussten die auch gar nicht dass sie als Betreiber PostView erlaubt hatten
Du musst ja hier nicht nur einfach mal den View- vom Klick-Cookie unterscheiden sonder dann auch noch das Netzwerk mit der jeweiligen Cookiesetzung wenn ein Programm z.B. in mehreren Netzwerken teilnimmt.
Die Gegencookies müssten dann hier entsprechend reagieren und zwei Codes auf der Dankeseite einblenden. Dann kommt es zu einer doppelten Erfassung und der Merchant darf entscheiden wem er die Prov. frei gibt, dem Post-Viewer oder dem Klicker, Last Cookie, First Cookie usw. Innerhalb eines Netzwerkes ist dies kein Problem aber sobald mehrere in´s Spiel kommen kann es kritisch werden. Diesen Umstand bedenkt aber komischerweise nie jemand.
Dirk
18.06.2009 - 13:22
[ www ]
@affiliate: danke für die erinnerung. endlich mal jemand, der weiß wie er mich anspricht und den richtigen ton trifft (was gestern z.b. nicht immer so war). ich hätt´s nämlich fast vergessen (nicht das mit dem selbstdarsteller, weil das ist dauerpräsent) aber das andere.
@alle pt. 1: also -> wir haben eine trackinglösung. wer eine braucht kann mir gerne eine mail schicken oder affiliate (ist aber leider anonym…ooops…)
@alle pt. 2: schickt die mail für “affiliate” auch an mich…denn ich muss mich entschuldigen…der eintrag von “affiliate” ist von mir…das ist soz. mein über-ich, das auch mal was schreiben will und mich an die trackinglösung erinnern wollte
@hausehepaar: oder war es doch ihr? von wegen urlaub und so…unsinn…ihr lernt doch sicherlich für das unbezahlte netzwerk-praktikum.
@dirk: willst du im gegenzug für karsten neues berufsfled vielleicht mal zeigen, wie man mit 0 euro am anfang eine seite aufbaut, von der man leben kann? kommt nach dem jobtausch auch der partner- oder organtausch? wer will meinen mund?
geht sich jetzt mal wieder selber ansprechen
der jens (hört mir wenigstens zu)
http://www.youtube.com/watch?v=7OyUXIVXaxY
Jens
18.06.2009 - 13:29
[ www ]
full ack
Jan
18.06.2009 - 13:29
[ www ]
Das “full ack” ging natürlich an Dirk. Jens hat nur wieder dazwischengefunkt
Aber Cats ist fein.
Jan
18.06.2009 - 13:31
[ www ]
Das ist ein wirklich wichtiger Punkt. Zumal machen sich viele Advertiser (+Agenturen) überhaupt nicht die Arbeit einer genauen Trennung. Ich habe eher die Erfahrung, dort wird sehr ungenau gearbeitet. Da nützt somit das beste Tracking nichts, wenn die Cookie Weiche nicht sauber arbeitet. Auch wird so das Tracking der Netzwerke ausgeschaltet, weil jetzt die Cookie-Weiche entscheidet, welches Netzwerk den Sale bekommt.
Unter dem Strich fehlt die Provision dem Publisher, wenn der Advertiser bei Doppelzuordnung keinem von beiden die Bestätigung gibt.
Mathias
18.06.2009 - 13:37
[ www ]
ich bin auch jan…
Jens
18.06.2009 - 13:38
[ www ]
@jens
da ich Raucher bin wäre ich eher an Deiner Lunge interessiert
Dirk
18.06.2009 - 13:40
[ www ]
@Dirk: da helf ich dir, was vergleichbares hast du locker an einem Tag aufgesetzt, dann ist hier vielleicht Ruhe (-.
Frank
18.06.2009 - 13:41
[ www ]
@dirk:
sorry – die hat schon affiliate (der ist gefangen im falschen körper und möchte hier bald raus) – dann kann er mit zwei bonuslitern lungenvolumen noch besser hyperventilieren.
aber wie wäre es mit dem kleinen zeh? der ist zwar schon etwas mitgenommen, aber im gegensatz zu anderen körperteilen immer steif und bleibt es auch im alter. größe ist ungefähr gleich.
gibt gerne
der jens
Jens
18.06.2009 - 13:46
[ www ]
@frank das ist nett von Dir, aber glaube mir, ich wäre mit Abstand der schlechteste Affiliate und spätestens nach 2 Tagen in der Sandbox und aus allen Netzwerken draussen
Dirk
18.06.2009 - 13:48
[ www ]
@jens – na gut so ein Affiliate-Zeh ist ja auch mal was,
schick mal rüber
Ich hätte hier noch etliche Finger von erwischten Eigenklickern, willste die haben ?
Dirk
18.06.2009 - 13:54
[ www ]
@Karsten: Da das interessante Thema “Postview” hier angesprochen wurde, könnte man das auch noch auslagern, ich bin sicher, daß es von den Affiliates da viel zu besprechen gibt…:-)
Marcus
21.06.2009 - 00:31
[ www ]
@marcus & karsten: nette idee – bin natürlich auch beim neuen thread dabei.
meine einschätzung schon mal vorab:
postview wird früher oder später wieder durch eine für beide seiten transparanten basis-tkp ersetzt, der mit einer erfolgsbasierten komponente ergänzt wird – also das klassische hybridmodell.
warum glaube ich das? weil die wenigsten programme noch den tkp von adsense erzielen – also hängt man besser adsense ein. sobald die tkps für displaywerbung dann wieder anziehen, kommen neben adsense dann auch noch diese kampagnen als konkurrenz zu postview-kampagnen dazu. d.h. entweder die tkps gehen hoch (was ohne basis-tkp nicht geschieht bei der derzeitigen menge an cookkies) oder postview-kampagnen gehen raus.
selbstverständlich und ohne wenn und halt ich es für völlig legitim, für eine erbrachte leistung wie branding durch bannerwerbung (studien liegen hier ja zu hauf vor) eine gegenleistung in form eines tkps einzufordern. ob das nun über einen tkp oder über einen “versteckten tkp” wie postview geschieht, ist für mich als seitenbetreiber einerlei.
bleiben die preise auf dem derzeitigen viel zu niedrigen level bzw. sinken die preise wie von pascal prognostiziert noch weiter, werden die wenigsten websites überleben können. nischen mit sites à la “shopping-tv” (wo also soz. content = werbung), sem und couponing werden dagegen noch eine chance haben. das “klassischen modell”, reichweite aufzubauen, um dann diese mit werbung zu geld zu machen, hat dann jedoch ausgedient, da qualität nicht mehr bezahlbar ist. auch da siehe entsprechende artikel in der presse & fachpresse.
@marcus: wie ist deine einschätzung? wieviel prozent des umsatzes der großen netzwerke hängen an postview-tracking? ich habe hier von “fast gar nichts ” bis zu “80% der sales bei ausgewählten programmen” mittlerweile eine sehr große range an aussagen gehört
@alle: bitte entschuldigt den fehlenden sarkasmus – ich habe zu wenig schlaf und muss daher mein niveau heben.
Jens
21.06.2009 - 12:59
[ www ]
@ karsten
wäre ich auch stark dafür, musst dann auch nicht 14 Tage als PostView arbeiten, also Dich ganz klein machen und im nicht sofort sichtbaren Bereich der Seite verstecken
@jens
siehste ich kann noch sarkasmus trotz wenig Schlaf
Dirk
21.06.2009 - 16:53
[ www ]
@Toni …. die an der zanox-Hotline haben mir gesagt, man bekommt einen Ansprechpartner so ab AdRank 6 , und den erhält man bei ungefähr 10000 Euro Umsatz im Monat . Manchmal aber auch schon bei weniger Umsatz, wenn es eine professionelle Firma ist. Und VIP-Publisher wird man erst, wenn man mindestens 50000 Euro im Monat macht.
Winzer
01.07.2009 - 15:29
[ www ]
[...] wohl auch auf den Spitznamen “Jensinator” hört und als ehemaliger Top-Affiliate erst über fallende TKP-Preise heulte, dann nochmal verzweifelt versuchte beim AgenturkriegderSterne,etwas Aufmerksamkeit zu erhaschen, [...]
Kuddelig.de » Blog Archive » Jens Erlewein – Das Comeback mit Golfmode? / 11.12.2009 - 19:31