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Reisebericht von der dmexco 2009: Am Tag vor der Messe

Hallo allerseits,

mein Freund Karsten hat mich gebeten meine persönliche Sichtweise über die dmexco hier nieder zu schreiben, da er als werdender bald-Papa nicht selbst auf die Messe konnte.
Wer mich von kolumne24.de kennt weiss, dass ich kein Mann weniger Worte bin, somit muss ich auch meinen Bericht in mehrere Kapitel unterteilen. Ich würde mich freuen wenn ihr eure Kommentare hinterlasst… und diesmal vielleicht nicht nur ein M.B.? *smile*

Zugfahrt & Begegnungen

Dienstag, 22.09.2009 13:00 Uhr
Direkt aus der Arbeit fahre ich zum Bahnhof. Mein Zug fährt nach Mannheim. Ich habe zwar nicht die geringste Ahnung wo mein Hotel ist, geschweige denn wo heute Abend die Metaapes-Veranstaltung statt findet, aber ich war ja schon vor kurzem im Köln.
Und wie klein doch die Welt ist, und anscheinend auch wie klein der ICE ist in dem ich sitze. Denn irgendwie kommt mir doch die Nachbarin gegenüber nur all zu bekannt vor. Dazu muss ich sagen, dass unser Großraumabteil bis auf die 4 Plätze auf dem wir saßen, nicht besetzt ist.
Nun sitze ich doch schon mal, so der Zufall es will, neben den Damen von „gutefrage.net“.
Also bin ich schon mal im richtigen Zug!

Ich kann mich also erst mal ausstrecken und genüsslich meine IWB zu Ende lesen. Natürlich im Dmexco Fieber, steht die Ausgabe auch unter diesem Stern. So kann ich schon mal in aller Ruhe meine Termine für die kommenden zwei Tage zusammensuchen.
Ich habe mir absichtlich kaum Termine auf diese Tage legen lassen, so hatte ich die Möglichkeit auch den Vorträgen lauschen zu können. Was im Endeffekt nicht gelungen ist, später darüber mehr.

Fahrt mit kaputtem Taxi

Dienstag, 22.09.2009 20:00 Uhr
Endlich angekommen nahm ich gleich ein Taxi, damit er mich in mein gewähltes Domizil fahren kann. Ich habe 20 Taxen zur Auswahl…und ich musste genau den erwischen, dessen Getriebe hinüber ist (jedes Mal wenn der zweite Gang kommen sollte – Automatik – macht es einen Hüpfer, dass ich an der Windschutzscheibe klebe), dessen Radio in seine Einzelteile zerfällt und stets und ständig auf dem Display die Meldung kommt: „Lampen kaputt, bitte wechseln!“ Damit das Bild komplettiert wird, besitzt mein Fahrer anscheinend den Führerschein eines Opas, der seine Brille zuhause gelassen hat.

Angekommen im „Luxushotel“

Dienstag, 22.09.2009 20:30 Uhr
Gerade mal eine halbe Stunde brauchen wir für die 5 Kilometer vom Bahnhof zu meinem Hotel, der auf halber Strecke zwischen Bahnhof und Messe liegt. Schnell einchecken.
Schnell ist anscheinend in Köln gleichzusetzen mit Alt-Bier. Es kennt jeder, mag keiner und wird, soweit es, geht nicht in den Mund genommen. Mein Domizil scheint sehr einladend zu sein. Sagen wir mal so, es ist Abend, ich bin müde und ich habe die Aussicht auf eine Dusche.
Vier Stockwerke ohne Aufzug. Dafür ein Zimmer, in der aus Sicherheitsgründen die Wände so eng aneinander gezogen wurden, dass ich hier definitiv keine Party veranstalten kann. Immerhin ist es sauber, ein Bett steht auch drin und der Fernseher funktioniert. Ein Blick ins Bad verrät: es gibt fließendes Wasser, was auch nach knapp 5 Minuten heiß wird. Warum zum Teufel habe ich die Einladung ins Excelsior ausgeschlagen? Das passiert, wenn man sich nicht auskennt und auf den letzten Drücker sich falsch beraten lässt. Nächstes Jahr weiss ich Bescheid! (Nein ich kandidiere nicht.)

Taxi-Erlebnis II und Metaapes-Stammtisch

Dienstag, 22.09.2009 21:15
Nachdem ich in die falsche U-Bahn eingestiegen bin, dafür aber trotz Gegenrichtung und S-Bahn-Wechsel innerhalb 15 Minuten, mich wieder am Dom befand, treffe ich altbekannte Gesichter von Affilinet für einen kleinen Plausch am Maredo-Buffet. Nach einer kurzen Stärkung ging es gemeinsam im Taxi zur King Kamehameha Suite.

Und hier die zweite kurze Geschichte über Taxifahrer. Ich steh vor dem Taxi, meine Begleiter steigen hinten rechts und links ein. Bis dahin alles normal. Was nicht normal ist, ist die Tatsache, dass uns der Taxifahrer als erstes zusammenstaucht, was und einfällt, in sein Auto ohne Aufforderung zu steigen. Schließlich sei das hier keine Sitte. Auf seine Neugierde, woher wir kämen, verschwieg ich wohl wissend die Antwort ob seiner offensichtlichen Abneigung gegen alles „nicht-kölsche“. Auch dass er innerhalb von 30 Sekunden zwei verschiedene Weg-Anweisungen bekommt, scheint ihm schwer auf den Magen zu schlagen. Erwähnenswert ist die Tatsache, dass er felsenfest der Überzeugung ist, dass das Fahrgeld ja nur für das Fahren ist, aber für Freundlichkeit extra bezahlt werden müsse. Auf unsere freundliche Anfrage hin, ob wir lieber aussteigen sollen, zuckt er nur mit den Achseln. Es sei ihm egal. Ach ja bevor ich vergesse, man sollte doch Werbung für die Herrschaften dieses Unternehmens machen: Kugel Köln Taxi GmbH (ich war so frei, den Geschäftsführer auf diesen Artikel aufmerksam zu machen – lieber Herr Wolfgarten, wenn Sie das lesen, es war Ihr Taxi Nr. 631).

Nun mal wieder zu den wichtigen Sachen des Lebens:  Metaapes hatte zum Affiliate Stammtisch geladen. Anscheinend eine der ersten Adressen für die Vorveranstaltungen, da die Warteliste bereits mehr als überbucht war. Glücklicherweise hatte ich noch ein paar Fürsprecher, und somit hatte ich meine Eintrittskarte sicher. Eins muss man Metaapes lassen. Die Jungs haben Stil! Ein wahnsinnig stylischer Club, weitläufig, elegant und hammerharte Atmosphäre. Und durch den Umstand, dass die Gästeliste begrenzt war, alles andere als überfüllt. Leider kann ich euch nachträglich die Teilnehmerliste nicht mehr präsentieren.

Alte Gesichter, neue Geschichten, überall war etwas dabei. Eine der Hauptthemen ist, die sich langsam verbreitende Meinung, Social Marketing und Social Networking sind die Schlüssel für das zukünftige Affiliate Geschäft. Sehr viele Interessenten hören den ganzen Abend einigen wenigen Ausführenden zu. An ihren Gesichtern zu sehen: sie erkennen das Potential dieser Werbemethode. Denn wie ich in einem Buch neulich gelesen habe: „Nicht die Firma macht die Marke, der User macht die Marke“. Umso verständlicher, dass Firmen wie Buongiorno sich direkt auf dieses Gebiet spezialisieren um so den Kunden die größtmögliche Vielfalt an Advertising zu bieten.

Klar habe ich mich auch darüber gefreut meinen speziellen Freund Lars von der SEO Truppe Maotec wiederzusehen. In diesem Sinne Gruß nach Hamburg und nein, indische Kinder sollten nicht für Online Marketing eingespannt werden ☺
Und noch ein Thema beschäftigt die Leute an diesem Abend. Wer ist bei der OM-Party dabei? Wer steht auf der Liste, wo kann man die begehrten Bänder bekommen? Teilweise hatte ich das Gefühl, einige waren nur allein wegen der IN-Party nach Köln gekommen.
Mein persönliches Highlight an diesem Abend war globooks.de, ein kleiner aber feiner Onlineshop mit riesiger Datenbank für Bücher und DVDs.

Eigentlich habe ich noch vor auf die CJ-Party zu gehen. Doch die Unterhaltung mit den Jungs zieht sich in die Länge und eh ich mich versehe ist es zwei Uhr morgens. Zeit mein „Hotel“ aufzusuchen.

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7 Comments  comments 

7 Antworten

  1. avatar Pascal Ladda

    Sehr schön, wo bleibt der wichtige Teil, aber da sieht man mal was man so erlebt im guten alten Köln. :D

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  2. Kommt noch Pascal, nur die Ruhe! :)

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  3. Erst mal ein großes Dankeschön von mir, Tibi.

    Diesmal konnten wir nicht dabei sein. Nächstes Mal kommen wir dann einfach zu dritt :-)

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  4. avatar Markus B.

    Dann könnt ihr ja beim Affiliate Meeting Point auch gleich eine Affiliate Krabbelstube einrichten ;)

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  5. Cool, wer ist sonst noch mit von der Partie? (sind ja noch 12 Monate Zeit)
    Jeder Affiliate fängt ja mal klein an ;-)

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  6. Sollen wir gleich mit der Sponsorensuche anfangen?

    Ist das dann eine CPL vergütung?

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  7. Mensch Karsten, Du bist aber optimistisch. 8-)

    So ähnlich dachte ich mir das auch damals immer. In der Praxis drücke ich mich dann doch vor jedem Auswärts-Termin. Aber zumindest passt ihr zu Dritt noch in fast jedes Auto. 8-)

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