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Twitter & Affiliate-Marketing: Wohin geht der Weg?

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Heute ist im HighText Verlag (ibusiness.de) der Artikel „Wie Twitter den Affiliate-Markt umkrempelt“ von Susan Rönisch erschienen. Meiner Meinung nach eine sehr gut recherchierte Einführung in das Thema.

Hier einige Auszüge und interessante Statements von Branchenteilnehmern:

Starkes Wachstum macht den Microbloggingdienst Twitter immer interessanter für Marketingkonzepte. Während die Twitter-Betreiber nach wie vor nach einem Monetarisierungsmodell suchen, haben andere bereits erste Strategien entwickelt, um aus Twitter Kapital zu schlagen. Affiliates beispielsweise. Mit gravierenden Folgen.

Amazon (Partnerprogramm) verbindet Twitter und Affiliate-Marketing:

Wie sich Twitter erfolgreich monetarisieren lässt, macht derzeit das Branchendickschiff Amazon Relation Browser vor. Der weltgrößte Onlinehändler nutzt Twitter seit kurzem als Marktplatz. Dazu bietet Amazon seinen Affiliates das neue Feature ‚Share with Twitter‘. Es erlaubt Affiliatepartnern twitterfähige Links zu allen Amazonprodukten zu generieren. Sobald ein eingeloggter Amazon-Partner auf Amazon.de rumstöbert, kann man alle Produkte sofort per Twitter empfehlen.

Marcus Lutz, SuperClix (Datenblatt):

Als erfolgreich getestete Modelle in Twitter kommen ihm zufolge Pay per Sale (CPO) und Pay per Lead (CPL) in Frage. „Der Twitterati kann so oft er will Werbung platzieren, die er selbst aussuchen kann und für geeignet hält. Sobald ein Follower seinen Link anklickt und die jeweilige Aktion durchführt, gibt es Provision. Da die Feeds Monate nach dem Twittern noch sichtbar sind, kann es auch Monate später dafür noch Provisionen geben“, zählt Lutz die Twitter-Vorteile aus Affiliate-Sicht auf.

Daniel Neubauer, Zanox (Datenblatt):

Für Daniel Neubauer, Director Web Services bei dem Affiliate-Netzwerk Zanox, ist Twitter für Affiliates ein neuer – richtungsweisender – Kanal, der die dritte Dimension der Relevanz öffnet: „Mit Aufkommen von Suchmaschinen spielte Kontext-Relevanz eine große Rolle, mit der Verbreitung von Communities verschob sich die Relevanz in Richtung sozialer Relevanz, mit dem Aufkommen von Twitter kommt jetzt die Zeit/Ort-Relevanz hinzu“, so Neubauer.

Daniel Schetter, nonstopConsulting (Datenblatt):

Auch Daniel Schetter von (nach iBusiness-Erhebungen) Deutschlands bester Affiliate-Agentur NonstopConsulting schätzt das Potenzial von Twitter für Affiliates sehr hoch ein. Denn der Microbloggingdienst ist ein Service in dem sich sehr schnell Kunden erreichen lassen. „Relevantes lässt sich in Echtzeit an einen Kreis von Followern distribuieren“, meint Schettner. Hinzu kommt die hohe Glaubwürdigkeit und Relevanzbezogenheit der Twitter-Nutzer. Darauf aufbauend eigne sich Twitter als Push-Kanal hervorragend. Denn gerade die Struktur der Twitter-Nutzer ist von hoher Bedeutung. Nutzer mit gleichen Interessen schließen sich zusammen und haben ein hohes Vertrauen untereinander. Wie Neubauer weist Schetter darauf hin, dass die Öffnungsrate von getwitterten Links verhältnismäßig hoch ist und zum anderen, dass sich Zielgruppen in Twitter förmlich clustern lassen.

Stefanie Kühnl, Bigmouthmedia (Datenblatt):

Noch „kein großes Thema“ ist Twitter beispielsweise für die Online-Marketing-Agentur Bigmouthmedia. Allerdings „beobachten“ die Münchner die Entwicklungen. Momentan schätzen sie für die Zukunft Twitter als einen „wichtigen Zusatzkanal für Affiliates“ ein. Gutscheincodes seien beispielsweise Erfolg versprechend und gut einsetzbar in Twitter. „Affiliates müssen sich jedoch gründlich überlegen, wie sie ihren Twitterkanal aufbauen, um wirklich brauchbare Informationen zu liefern ohne als Spambot wahrgenommen zu werden“, gibt Stefanie Kühnl, Senior Account Manager Affiliate-Marketing, zu bedenken.

Karsten Windfelder, 100partnerprogramme.de:

Karsten Windfelder fordert klare Regeln für Affiliates auch im Twitter-Umfeld: „Damit sollte sich der Arbeitskreis Affiliate Marketing im BVDW auseinandersetzen.“ Denn auch er ist der Meinung, dass sich Twitter künftig als zusätzlicher Kanal für Affiliates etablieren wird: „Ich vermute, dass immer mehr Merchants und Netzwerke Twitter als Erfolg versprechenden Kanal erkennen werden, Twitter als Werbekanal erlauben werden und ihren Partnern bewusst Tutorials an die Hand geben, wie sie mit Twitter Geld verdienen können.“

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