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dress-for-less mit noindex für Gutschein-Affiliates

Jetzt wird es ziemlich luftig im Partner-Portfolio von „dress-for-less“. Kürzlich wurden Affiliates im Bereich Gutscheine gekündigt, jetzt verschickt der Merchant bereits E-Mails bei denen es jedem Affiliate die Sprache verschlägt. Vorher muss ich aber darauf hinweisen, dass dress-for-less erst vor kurzer Zeit noch einen 15 Euro Neukunden-Gutschein durch die Netzwerke gefeuert hat.

Kündigungen beim dress-for-less Partnerprogramm

Per E-Mail teilte dress-for-less den Affiliates mit, zum kommenden Montag den 28. Juni 2010 alle Affiliate-Partnerschaften zu beenden, wenn diese in Suchmaschinen mit folgenden Begriffen gefunden werden.

dress-for-less Gutschein
dress-for-less Gutscheincode
dress-for-less Rabatt
dress-for-less voucher
dress-for-less Code
usw.

Außerdem kündigte man die Überprüfung sämtlicher anderer Schreibweisen an – auch falsche Schreibweisen. Der Merchant wird am Montag dann bei den betroffenen Seiten eine Kontrolle anstellen und im Header nach dem Noindex-Attribut schauen. Sollte dieses nicht zu finden sein und somit kein Wille bestehen, mit der Seite aus dem Index zu verschwinden, erfolgt wohl die Kündigung. Da zum Merchant noch weitere Shops gehören habe ich Grund zur Annahme, dass auch bei den weiteren Partnerprogrammen solch ein Plan kommt. Aufmerksam auf diese Aktion machte mich Chris über Twitter.

Erste Kündigungen sind schon raus

Die Betreiber von gutscheinaffe.com informierten mich heute ebenfalls über ein Vorkommnis mit dress-for-less. Man wurde beim Partnerprogramm gekündigt, doch dress-for-less teilte in der E-Mail auch mit, sich ggf. zu einem späteren Zeitpunkt nochmal zu melden. Bis zum Zeitpunkt der Kündigung sind alle Provisionen gültig, ab diesem Zeitpunkt jedoch erfolgt keine weitere Vergütung des Traffics. Die Aufforderung alle Werbemittel zu entfernen lag bei.

Einen weiteren Fall – den ich jedoch schriftlich nicht vorliegen habe – findet man bei Rossmann. Hier wurde die Zusammenarbeit mit Gutschein-Affiliates ebenfalls beendet. Aber da wurde sie wenigstens sauber beendet und nicht über einen Zwang zu Noindex bzw. über ein Verbot zur Suchmaschinenoptimierung. Nicht anders ist das Vorgehen von dress-for-less zu betrachten.

Merchant gibt Konkurrenten Freiraum

Ich sehe das Vorgehen von dress-for-less als deutlichen Nachteil gegenüber der Konkurrenz. Affiliate-Websites sind eindeutig Polster in den SERPs (Suchergebnissen). Konkurrenten hat der Merchant genug, Affiliates hat man aber ebenfalls genug. Jetzt steht dress-for-less mit dem Rücken sehr nah an der Wand. Vergrault man die Affiliates rutschen die Seiten mit der Zeit bei den genannten Begriffen ab. Damit wird Luft für Konkurrenten geschaffen. Oder glaubt man bei dress-for-less ernsthaft daran, dass Konkurrenten nicht auch mit „dress-for-less Gutschein“ ranken können ohne dies bei sich selbst auf den Seiten erwähnt zu haben? Dann täuscht man sich nämlich gewaltig. Alle erdenklichen Kombinationen ergeben ein nettes Suchvolumen und sind relativ einfach zu optimieren.

Marke verliert Sichtbarkeit

Die Marke wird immer mehr aus dem Affiliate-Bereich verschwinden und irgendwann nicht mehr wirklich von Affiliates beworben werden. Sichtbarkeit geht den Bach runter und interessierte Besucher finden zunehmend die Angebote von Konkurrenten. Wo jetzt Kunden über Affiliates gewonnen / geworben werden, wandern diese dann häufig zu Konkurrenten.

Noindex = Unsinn

Was bringt Affiliate-Marketing über organische Rankings wenn die wichtigen Unterseiten mit dem Noindex-Attribut eliminiert werden müssen? Dadurch kommt kein Besucher mehr auf die Website, der nicht über SEA gekauft wurde. Somit fallen enorme Traffic-Schübe beim Affiliate und beim Merchant weg.

Marke entfernen, Seite umbauen

Als betroffener Affiliate würde ich die Unterseite nicht auf Noindex setzen und auch nicht löschen. Die Partnerschaft würde ich beenden, da der Merchant mit dieser Methode eindeutig zeigt welchen Wert man den Affiliates zuspricht. Die Marke sollte von der Unterseite entfernt werden, alles weitere vom Content würde ich stehen lassen. Nicht zu vergessen, auch der Titel muss geändert werden. Die Unterseiten bleiben oft noch lange Zeit beim Keyword bestehen. Wenn man die Marke dort aber nirgendwo mehr erwähnt, kann man den Besuchern eine Alternative der Konkurrenz anbieten. Damit macht man seine Besucher glücklich und verdient weiterhin Geld mit der getätigten Arbeit. Rücksicht nahm ja auch der Merchant nicht – oder?

dress-for-less Feedback

Eine Stellungnahme warum dress-for-less diesen Schritt geht liegt mir leider nicht vor. Ich würde mich aber freuen von der Pressestelle eine solche an info @ eisy .eu zu erhalten. Die Stellungnahme dazu wird dann natürlich hier im Thema veröffentlicht um die Sachlage aus beiden Perspektiven darzustellen.

Fazit

Eine durchaus verzwickte Situation und da ich selbst hauptberuflich Affiliate bin, weiß ich wie es ist wenn man als Affiliate um ein gutes Partnerprogramm erleichtert wird. Die Enttäuschung vieler Affiliates über die dress-for-less Entscheidung kann ich sehr wohl verstehen. In der Hoffnung auf die Kontaktaufnahme vom Merchant, wünsche ich beiden Parteien ein gutes Zusammenbleiben oder ein friedliches, faires Auseinandergehen.

Meiner Meinung nach sollte man einfach die Gutscheine abschaffen und fertig. Da braucht es keinerlei neue Regelungen mit Noindex.

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46 Comments  comments 

46 Antworten

  1. Was man sich bei Dress-for-less davon verspricht, würde mich auch mal interessieren. Wenn es bezüglich der bisher stark beworbenen und großzügig als Werbemittel im Netzwerk bereitgestellten Gutscheine einen Strategiewechsel gab, ok – aber dann sollte das sauber über eine Änderung der Teilnahmebedingungen kommuniziert werden. Wer seinen Partnern SEO und SEM verbieten will, kann sein Partnerprogramm auch gleich ganz einstellen.

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  2. Ist ja echt der Hammer. Gibt es eigentlich irgendwelche Möglichkeiten sich gegen die Willkür von Merchants wehren kann? Kann mir schon vorstellen, dass viele Merchants gerne die Top SERP Positionen der SEO-mäßig gut aufgestellten Affiliates klauen wollen. Manche Seiten baue ich einfach nur für ein einziges Partnerprorgamm und hat man schon permanent Paranoia, ob und wann man „rausgekegelt“ wird.

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  3. avatar Soeren Eisenschmidt

    Es gibt Dinge gegen die kann man sich wehren. Dann gibt es aber leider auch Dinge da hilft nur der Lern-Effekt. Geht die Sache für den Merchant also in die Hose, werden andere Merchants sich diesen Schnitzer nicht erlauben. Damit ist wenigstens die Zukunft gerettet. In diesem speziellen Fall sehe ich leider keinen anderen Weg als warten. Vielleicht überdenkt man die Entscheidung noch und sucht einen neuen Weg – einen der die Affiliates nicht so vor den Kopf trifft.

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  4. Aber diese „Masche“ ist doch meines Wissens nicht neu, Dress for Less hat schon früher Affiliates mit dieser Begründung rausgekegelt. Was natürlich nicht gerade clever ist, wie du hier gut beschieben hast… ;-)

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  5. Hey Eisy,

    eine kleine aber feine Idee für alle Betroffenen!

    Ich bin auch dafür, alle Content-Inhalte stehen zu lassen. Wenn ihr aus dem Partnerprogramm raus seid, einfach nur die Links entfernen.

    Der Clou: solltet ihr gute Rankings bei bestimmten Partnerprogramm-Keywords haben, einfach mal ein Werbemittel der Konkurrenz mit auf die Seie packen.

    Ihr verliert kein Traffic und der nächste Merchant lacht sich ins Fäustchen.

    Es ist eine bekannte Unart, dass sich manchmal PP-Bertreiber dazu entschliessen bestimmte Affiliategruppen aus dem Verkehr zu ziehen.

    EIne Stellungnahme hierzu lautet meist: „unsere Geschäftsleitung hat entschieden, dass die Marke XY nicht mit Angeboten auf Gutscheinseiten und ähnliche Portale harmoniert.Wir möchten unser Image auf andere Schwerpunkte auslegen. Aus diesem Grund verzichten wir auf die Möglichkeit über Billig-Angebote unseren Kundenkreis zu verwässern.“

    Kein Scherz, ähnliche Antworten hört man öfters.

    VG

    Tibor

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  6. PS: hat die Firma eigentlich dafür nicht den falschen Namen gewählt? Ich meine was heisst nun dress-for-less genau?

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  7. avatar Rene

    Vielleicht sollte man allen Merchants kündigen, die so vorgehen … also keine weitere Bewerbung. Evtl. sehen dann einige Leute ein, wenn der Umsatz merklich einbricht, dass halt doch nicht ohne „Werbung“ geht und einige Leute doch das gewisse Know-How haben, nicht nur für sich selbst sondern auch für den Merchant entsprechend Umsatz zu generieren. Aber naja, Marketing-Suizid soll ja auch was schönes sein.

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  8. […] schrieb im 100partnerporgramme Blog gerade einen interessanten Eintrag über dress-for-less.de geschrieben die das Thema […]

  9. avatar BB

    Tibor, du kriegst nur ne abmahnung wenn du auf brandkombis rankst und dann konkurrenten einbaust :| rat doch sowas nich…

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  10. avatar Soeren Eisenschmidt

    @BB: Wieso sollte man da eine Abmahnung bekommen? Wenn keine Marke auf der Website genannt wird, kann doch – rein theoretisch – der Affiliates nichts dafür, wenn Google ihn bei der Marke trotzdem auflistet. Selbstverständlich darf man hier keine negative Kritik gegenüber der Marke schreiben oder irgendwelche dummen Anspielungen machen. Soll ich jetzt meine Seite entfernen nur weil der Merchant kein Bock mehr hat? Also bitte, wo kommen wir dann hin. ;)

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  11. Krasser Fall, echte Assi Methoden, aber was solls, Assi können wir auch.

    Marke nennen, Aber sicher, das ist journalistische Freiheit, die im Grundgesetz verankert ist. Ich kann und darf (und werde) schreiben, was immer mir beliebt und natürlich auch namentlich.

    Stell Dir mal vor, dass das nicht so wäre (Pressefreiheit), dann würde wohl niemand über Telekom Datenskandale sprechen etc….

    UNd nun zum Assi Teil:
    selbstverständlich wird die Partnerschaft gekündigt. Na und? Ab da wird mit vollster Absicht zu entsprechenden Keywords gerankt (Danke an den Merchant, der mir auch noch die Liste gibt, wo ich ranken soll) und dort wird der Traffic geerntet und entsprechende Produkte via Pseudo-Preisvergleich auf andere Merchents verteilt.

    Grüssle Heiko

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  12. avatar Andreas

    Unser Gutscheinverzeichnis ist erst wenige Monate alt und ich hatte mich schon gewundert, warum ausgerechnet dress-for-less unsere Bewerbung abgelehnt hatte :-) wo ansonsten die Akzeptanz der Merchants sehr gut war.

    Nun ist die Katze aus dem Sack, ich finde es ist die falsche Strategie und man kann als Gutschein-Affiliate nur hoffen, dass dies ein bedauerlicher Einzelfall bleibt.

    Natürlich wird es vielen Merchants nicht gerade schmecken dass große Gutscheinportale oft besser platziert sind als sie selbst, aber wenn man das Prinzip des Affiliatemarketing verstanden hat wird man sich damit bestens arrangieren können.

    Schließlich bringt es jede Menge neuer Kunden wenn möglichst viele Affiliates für das Angebot werden, was alleine nur schwer erreichbar ist.

    Bin jedenfalls gespannt wie sich das ganze Thema weiterentwickelt.

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  13. @BB nur mal zu meinem Verständnis:

    Wenn ich eine Seite habe der bei Google für ein Markenkeyword super rankt und ich habe dort als einzigen Banner ein Konkurrenzprodukt drin… warum sollte ich denn abgemahnt werden?

    Beispiel T-Home: Ich schreibe ein Artikel über die Telekom auf kolumne24 und bau ein Vodafone-Banner ein.
    Sollte mich dann tatsächlich Telekom abmahnen können?

    Dann haben es die Preisvergleichseiten aber verdammt schwer *lach*

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  14. PS: Wurde Karsten abgemahnt? Oder warum ist mein Foto hier nicht mehr zu sehen *lach*

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  15. Ich muss hier mal eine Lanze für die Merchants brechen.
    Grundsätzlich steht es jedem Merchant frei, die Richtlinien der Bewerbung nach seinen Bedürfnissen, die entweder rechtlicher oder wirtschaftlicher Natur sind, anzupassen. Das gilt sowohl für Einschränkungen wie im vorliegenden Fall, als auch für die Lockerung von Richtlinien (ja, die gibt es auch!).

    Dass Umsatzeinbussen von Affiliates durch den Wegfall von potenziellen Partnerprogrammen natürlich nicht schön sind, kann ich zwar nachvollziehen. Allerdings sollte jedem Affiliate auch klar sein, dass dies bei jedem anderen Partnerprogramm zu jedem beliebigen Zeitpunkt ebenfalls passieren kann. Wenn man dies immer im Hinterkopf behält, schläft man nachts viel entspannter und ärgert sich nicht so schnell ;)

    Was das konkrete Vorgehen von dress-for-less an geht, kann ich mir dieses nur so erklären: Dress-for-less fährt mit den Bestellungen die über Gutscheinportale vermittelt wurden keine Gewinne ein. Schließlich muss sowohl der Affiliate bezahlt werden, als auch dem Kunden ein Rabatt eingeräumt werden. Diese These kann auch dadurch bekräftigt werden, dass es „normalen“ Affiliates weiterhin erlaubt ist Gutscheine im dress-for-less Partnerprogramm einzusetzen. Lediglich die Gutscheinportale sollen mit der Massnahme ausgeschlossen werden. Viele Gutscheinportale aggregieren nicht selten Gutscheine, die für das Affiliate-Marketing gar nicht freigegeben sind. Außerdem arbeiten einige Gutscheinportalbetreiber auch nicht nach den grundlegenden Affiliate-Regeln. Hier vertrete ich auch die Meinung, dass jedes Gutscheinportal als Sonderfall gekennzeichnet sein muss (siehe dazu http://brixner.biz/kennzeichnung-von-gutscheinportalen-im-affiliate-marketing-als-sonderfall/136/).

    Ich denke auch, dass in naher Zukunft noch etliche Merchants nachziehen werden, auch wenn dadurch die Umsätze mancher Händler ein wenig nach unten fallen.

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  16. Hi Sebastian,

    ich kann das keinesfalls nachvollziehen.

    Auf der einen Seite hast du vollkommen recht, dass Merchants sehr wohl erlaubt ist, ihr Programm so zu gestalten, wie es am gewinnbringendsten funktioniert.

    Allerdings steht deine Aussage hier im Widerspruch.

    Denn erstens: Was meinst du mit „normalen“ Affiliates?
    Gutscheine sind dafür da, um vertrieben zu werden.
    Es gibt in diesem Sektor keine „normalen“ und „unnormalen“ Affiliates.
    Jedem Merchant ist bekannt, dass seine Gutscheine, soweit er welche raus gibt, auf Gutscheinseiten landen.

    Zweitens: Gutscheins sollen für eine Umsatzsteigerung dienen. Soweit sie richtig eingesetzt werden, wird auch dieser Ziel erreicht.
    Das Gutscheine, die länger laufen, irgendwann mal ausgelutscht sind, ist uns klar.

    Drittens: „Dress-for-less fährt mit den Bestellungen die über Gutscheinportale vermittelt wurden keine Gewinne ein. “
    Sorry, aber jeder Merchant klärt doch vor der Ausgabe eines Gutscheins, ob dort noch genug Marge übrig bleibt, und ob es sich rentiert.
    Hier gibt es keine Argumentation, dass über Gutscheine generierten Kunden kein Gewinn bringen. Was man nicht vergessen sollte ist, der Neukunde, der über ein Gutschein zum Programmbetreiber kommt, kann ein Bestandskunde werden.

    Hier ging es nicht darum, dass der Merchant die Webseiten gebeten hat, die Gutscheine von den Seiten zu entfernen (weil sie kein Gewinn machen), sondern dass anscheinend Gutscheinseiten, die bei bestimmten Keywords gut gerankt waren, aus dem Programm zu schmeissen.

    Wenn ein Merchant mit Gutscheinen Erfolge erzielen will, sollten diese Sonderaktionen Zeitlich befristet und über ein Jahr verteilt werden. Erstens bekommt man nicht das Gefühl, dass die Seite diesen Gutschein immer anbietet. Zweitens müssen zeitlich begrenzte Gutscheine von den Publishern nach Ablauf von der Seite genommen werden. Damit kann der Programmbetreiber sehr wohl den Fluss seiner Gutscheinaktionen lenken.

    PS: Noch mehr zu dem Thema: http://www.kolumne24.de/gutschein-ist-nicht-gleich-gutschein

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  17. Hallo Tibor,

    mit der Klassifizierung von „normalen“ Affiliates und Gutscheinportalen meinte ich folgendes:
    Gutscheinportale sind reine SEO-Seiten. Neben der Verwässerung von relevanten Keywords (Portale ranken nicht nur mit den Longtail-Keywords) ist hier besonders auffällig, dass die meisten Kunden normalerweise eine Bestellung beim Merchant ohne Affililink aufgeben, und dann erst im Bestellformular feststellen, dass die Eingabe eines Gutscheincodes möglich ist. Auf der Suche nach einem Gutschein werden dann die gut gerankten Gutscheinportale aufgerufen und das Affilicookie gesetzt.
    Des Weiteren ist mir auch ein Fall aus dem Conrad-Partnerprogramm bekannt, wo Affiliates aufgefordert wurden, ungültige oder nicht für Affiliate-Marketing freigegebene Gutscheine von den Portalen zu entfernen. Man begründete dies damit, dass Kundenbeschwerden über ungültige Gutscheine für Conrad zur Last geworden sind.
    Dieser Umstand wird bei Gutscheinportalen auch nicht nur ein Einzelfall sein.

    Dagegen erzeugt nun die Verbreitung von Gutscheinwerbemitteln entweder über affine Webseiten (eine Haustiersite bewirbt Zooplus-Gutscheine, eine Mode-Community den Zalando-Gutschein) oder über Display-Advertising (z.B. der 10-Euro Neckermann-Gutschein) die Lieferung von qualifizierterem Traffic.

    Insofern bleibe ich auch bei meiner Aussage, dass Dress-for-less aus wirtschaftlicher Hinsicht Gutscheinportale ausschließen möchte. Entgegen deiner Meinung werden die Gutscheine eben gerade nicht ausschließlich für die Gutscheinportale ausgegeben, sondern wie oben ausgeführt auch für affine Webseiten, Display-Advertising und Email-Marketing.

    Eine Stellungnahme von Dress-for-less würde aber sicherlich mehr Licht ins Dunkel bringen. Vielleicht ist ja jemand bereit :)

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  18. […] schon wieder – Stammgast wie ihr merkt. Letzte Woche spaltete „dress-for-less“ die Meinungen von Affiliates und einigen Merchants. Als man ankündigte die […]

  19. avatar Ines

    Hallo in die Runde,

    auch wir haben mit http://www.gutscheine.de Dress-for-Less beworben und wurden dann aus dem Partnerprogramm entfernt.

    Das Vorgehen ist mit Sicherheit völlig übertrieben und wurde vorschnell und ohne Diskussionen durchgeführt. Hier hätten wir uns mehr Zusammenarbeit gewünscht, als vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden.

    Wir haben auch lange mit Herrn Lutz von Dress-for-Less geredet, der diese Aktion durchgeführt hat und sind von den Begründungen sehr enttäuscht.

    Gerade von Dress-for-Less, die unter Begriffen wie „Tommy Hilfiger Outlet“ und ähnlichen Begriffen ranken, klingt eine solche Begründung und Reglementierung komisch und fadenscheinig.

    Grüße – Ines

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  20. avatar Masko

    Das Thema ist nicht ganz neu. Ich kann aus eigener Erfahrung hinzufügen, dass das Spiel von dress for less bereits vor rund einem halben Jahr schon einmal durchgeführt wurde. Auch haben wir für Haburi, Kolibrishop & sneakersworld (wurden ja übernommen von dfl) die Handlungsanweisung mit Kündigungsandrohung erhalten. Einzig & allein Ben Sherman-Shop (wurde inzwischen generell verbannt aus dem Affiliate-Kanal) & napo-shop sind bisher verschont geblieben. Aber was ja nicht kommt kann ja noch werden….

    Noch viel dreister war aber limango.de. Die haben ganz heimlich still und leise ihre Partner-Agbs geändert und kurzerhand alle Gutschein-Publisher von heute auf morgen gekündigt. Ohne Ankündigung oder einer Bitte der Unterlassung. Weil aber limango inzwischen zu Otto gehört, habe ich hier die Hoffnung nicht ganz aufgegeben.

    Unterm Strich kann ich aber festhalten, dass die „Problem-Merchants“ aus Sicht der Gutscheinis immer die sind, die nicht auf externe Agenturen zurückgreifen und alles inhouse abwickeln. Ein gutes Beispiel ist hier Erwin Müller (Kinderbutt, Babybutt, buttinette etc.). Erst seit der Zusammenarbeit mit metaapes ist man offener beim Umgang mit Gutscheinen. Während der Zeit der inhouse-Betreuung wurden wir komplett gekündigt.

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  21. Das ganze Thema geht schon seit einiger Zeit um, vorher waren es die Partnerprogramme von Sneakersworld und Kolibrishop. Genau die gleichen Anschreiben, … liegt daran das beide genannten Shops mittlerweile auch zu dress-for-less gehören.

    Was Sebastian sagt, ist schon stimmig. Natürlich darf und muss sich das Programm für den Betreiber rechnen. Dazu gehört auch, dass man Affiliates ausschließt die sich nicht an die Vorgaben und halten und zum Beispiel Gutscheine oder Aktionen bewerben, die nicht für das PP frei gegeben sind. Was das Vorgehen einer Generalverurteilung angeht befindet sich der Betreiber allerdings auf dem falschen Weg und was noch viel schlimmer ist, es gibt natürlich auch Gutscheinportale die erstens weiterhin alle genannten Marken und zudem noch exklusive Gutscheine anbieten! Ich denke, das sagt viel aus.

    Ich habe mich damals mit einer Mail an die betreffende Firma gewendet, weil mir diese Maßnahmen ebenfalls angekündigt und dann zu allem Überfluss, im Falle Sneakersworld, auch noch vorzeitig durchgeführt wurden. Die Kündigung wurde für den 24.05.2010 angedroht und dann bereits am 17.05.2010 finalisiert. Auf diese Mail habe ich bis heute weder eine Antwort noch eine andere Info bekommen.

    Für mich bleibt unter dem Strich ein ganz fader Beigeschmack:
    – Eingriff in die Geschäfte der Partner
    – heimliche Kündigung 7 Tage vor Termin
    – keine Reaktion auf Fragen
    – Ausnahmeregelung für mehrere Gutscheinportale

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  22. Da möchte ich doch auch mal einhaken, da das Gutscheinthema mich als Betreiber von coupons4u.de ja bereits seit 2004 beschäftigt. Leider geraten Gutscheinseiten jetzt häufiger unter Beschuss, was sicher auch an dem Wildwuchs in dem Bereich liegt. Nachdem tatsächlich fast jeder halbwegs SEO-affine Affiliate bzw. Ex-Netzwerk- oder Agenturmitarbeiter jetzt nahezu jeden Tier- oder Fantasienamen in Kombination mit dem Wort „Gutschein“ als Domain belegt hat, wächst sicher der Unmut unter den Merchants. Früher waren Gutschein-Aktionen etwas exklusives bzw. zielgruppenspezifisches, um Neukunden anzusprechen bzw. einzelne Hebel von Portalen zu nutzen.

    Jetzt wird kopiert (Codes), gegrabbt (Offline-Aktionen), gefaket (abgelaufene Codes werden beworben) und gern auch selbst ein Gutschein ausgedacht – Hauptsache der Besucher erhält sein Cookie bevor er auf „Bestellung absenden“ klickt. Daher kann ich den Ansatz von Sebastian durchaus verstehen.

    Wobei ich nicht alle Gutscheinportale mit SEOs gleichsetzen würde. Wir haben z.B. einen sehr großen Newsletterverteiler und viele treue Stammbesucher, die auf neue Aktionen warten bzw. einfach nur stöbern wollen und zum Kauf inspiriert werden. Auch wenn ich die dress-for-less-SEO-Regel nicht gut und eher gewagt finde, möchte ich dennoch meinen Nutzern die Angebote nicht vorenthalten und kann durchaus beweisen, dass unser Traffic eben nicht nur auf der Top 1-3 Position beruht. Wo kategorisierst du mich ein, Sebastian? :)

    Viele Grüße
    Torsten

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  23. Da ich weder Gutschein-Affiliate noch Gutschein-Merchant bin, betrachte ich das Thema eher nüchtern und sehr objektiv. Allerdings finde ich, dass die Diskussion sehr einseitig geführt wird.

    Torsten nennt hier das Kind mal beim Namen (Stichwort Cookie-Spreading und Wildwuchs) wovor ich den Hut ziehe. Große und lange existierende Portale wie deines würde ich weder in die eine, noch in die andere Schublade stecken. Schließlich machst du und die anderen Großen weit mehr als der übliche kleine Gutschein-Webmaster. Besonders in der exklusiven Zusammenarbeit und der ständigen Kommunikation mit Merchants liegt wohl das Geheimnis. Denkbar, dass hier auch individuelle Absprachen mit Gutschein-Merchants möglich sind, die Gutschein-Affiliates eigentlich ausschließen.

    Was mir einfach nur bitter aufstößt ist das Lamentieren derer, die von den 5 – 6-stelligen Umsätzen der Großen träumen, und nun mit der Brechstange das x-te Gutscheinportal in die SERPs bringen.
    Wenn ein Merchant nun davon zu viel hat, hat er rechtlich gesehen eben auch die Möglichkeit dies zu unterbinden. Da bedarf es auch keiner Ankündigung oder Vorläufen, sondern direktes Handeln.

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  24. @Torsten, ganz sicher hast du recht mit deiner Aussage, aber das zeigt eben nur eine Seite der Medaille. Wie in jedem Bereich wird auch hier geschummelt und getrickst. Das liegt eventuell auch daran, dass nicht alle Portale Vollzeit sondern im Nebenjob betrieben werden und sicher auch an den nicht immer umfänglichen Angaben zu diversen Gutscheinen. Allerdings gibt es nach wie vor nur einmal die erste Seite bei Google und dort findet man oft eben oft auch die älteren (nicht immer großen) Portale. Wer mit dieser Begründung Gutschein- oder Rabatt Portale verbietet, der sollte sich einmal Gedanken über Toolbars, Postview Cookies und von Netzwerken & Agenturen betriebenen Angebotsseiten machen.

    @Sebastian, ich glaube das du das Richtige meinst und in deinem Beitrag hier http://brixner.biz/kennzeichnung-von-gutscheinportalen-im-affiliate-marketing-als-sonderfall/136/ ist die Problematik auch recht gut erklärt. Ich finde allerdings das Wort „Lammentieren“ im Zuge einer nötigen Diskussion (bis jetzt auf einem erstaunlich sauberen Niveau) weder angebracht noch passend.

    Wenn sämtliche kleine Affiliates, die nicht 5-6 stellig im Monat verdienen, ihre Bewerbung der Programme plötzlich einstellen würden, dann würden sich sicher viele Merchants wundern wohin der Umsatz bzw. die Besucher verschwunden sind.

    Außerdem würde die Macht der wenigen extrem großen Affiliates auch zu Lasten der Merchants deutlich wachsen. Wer weiß, ob unkommentierte Stornos oder einfach oft sehr hohe Stornoquoten in dem Maße wie jetzt hingenommen werden würden, wenn Merchants auf 5 – 10 Partner reduziert wären.

    Ich finde die Vorschläge von Tbor hier http://www.kolumne24.de/gutschein-ist-nicht-gleich-gutschein eigentlich sehr gelungen. Klare Vorgaben und eine Kennzeichnung bzw. gesonderte Anmeldung wären doch sinnvoll.

    Im Übrigen wurde in der gesamten Diskussion noch nicht wirklich darüber geredet, das Besucher auch links und rechts auf den Angebotsseiten klicken und sicher nicht wenige Besucher die über das Key dress for less Gutschein gekommen sind, danach auf den Otto Banner geklickt und dort auch gekauft haben.

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  25. avatar Uwe

    Also wenn man sieht, dass gerade heute auch das Thema Verkauf von Dress-For-Less diskutiert wird und der VC Geber 400 Mio EUR (Witz?) erlösen will, so muß DressForLess vielleicht seine Bilanz etwas auffrischen? Vielleicht hat der VC Geber auch nur die Daumenschrauben beim erwarteten EBIT angezogen.

    In Summe läßt sich mit dem Rausschmiss der Gutscheinaffiliates sicher viel Provision sparen. Und wenn einige Gutscheinseiten langsam sind dann machen die noch ewig kostenlos Werbung für DressForLess.

    Gerücht zum Verkauf von DressForLess:
    http://www.excitingcommerce.de/2010/06/palamon-will-dressforless-verkaufen.html

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  26. Der Standpunkt von dress-for-less wäre hier wirklich hilfreich.
    Denn um was geht es im Endeffekt? Geht es nur darum dass Merchants sich Provisionen sparen wollen? Dann hilft wie gesagt die Reglementierung von Gutscheinangeboten.

    Kurze laufzeiten, klar (auch auf der Landingpage) kommuniziert, sorgen für einen kurzfristigen Schub.

    Geht es um Gutscheine die nicht für den AM-Kanal bestimmt sind?
    Dann sollte der Merchant mal in seinem CMS eine klare Definition machen, welcher Gutschein wirklich on- und offline generiert wurde.

    Eine generelle einfache Lösung gibt es nicht, allerdings denke ich, dass eine Faustformel hierbei helfen würde: Kommt ein Kunde über ein Affiliate Link und verwendet er bei seinem Einkauf ein Gutscheincode, der nicht aus dem AM-Kanal stammt, so wird dieser EInkauf nicht gutgeschrieben. Denn wie hoch ist wirklich die Wahrscheinlichkeit dass ein User über ein Affiliate Link kommt und NICHT von der refferer-Seite sein Gutscheincode hat?

    Oder geht es hier darum, dass Merchants ein Problem damit haben, dass durch gute SEO-Arbeit die Gutscheinseiten bei den Treffern einfach bevorzugt werden?

    Hier muss ich sagen, ist das ein Kuhandel.
    Der Merchant darf nicht vergessen, er ist von den Tätigkeiten des Affiliate abhängig. Je besser der Publisher seine Arbeit macht, desto erfolgreicher ist auch das Programm. Allerdings muss der Merchant hier in Kauf nehmen, bei Google im Endeffekt Plätze zu verlieren.
    Einen (oder mehrere) Publisher deswegen zu „bestrafen“ sehe ich hier ein wenig problematisch.

    Zu dem Thema Gutscheinseiten:
    Hier gilt in meinen Augen auch das 20/80 Prinzip.
    20% der Gutscheinpublisher machen 80% des Umsatzes.
    Natürlich gibt es diesen „Störfaktor“: Konkurrenzseiten.
    Allerdings machen die großen Seiten wie coupons4u, gutscheinpony oder melsungen-online das Rennen.

    Es ist tatsache: Gib einer großen Gutscheinseite ein Code und warte 24 Stunden.
    Danach findest du diesen Code auf diversen kleineren Webseiten.

    Ach ja da fällt mir was ein: Ich habe selber Gutscheinseiten. Eins kann ich sagen: es ist (vor allem für kleine Publisher) eine Schweinearbeit diese Seite zu pflegen und aktuell zu halten. Es gehört schon sehr viel dazu, auch mit kleinen Gutscheinseiten gut gerankt zu werden. Wenn du erst anfängst wirst du kaum in absehbarer Zeit schaffen, ältere und größere Couponseiten von ihren Plätzen zu drängen.

    Viele denken, es ist mit der Erstellung einer Seite (vielleicht WordPress) und das einsetzen von 100 Gutscheinen getan. Wenn man wirklich eine Seite pushen und richtig aufbauen will, bedeutet das über eine längere Zeit täglich diverse Stunden damit zu verbringen.

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  27. PS: Eine Frage bleibt immer noch offen. Warum nennt sich dress-for-less so, wenn sie anscheinend Probleme mit ihrer Preispolitik haben?

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  28. @Karsten
    Wenn man gerade in den ersten Kommentaren Schlagworte wie Willkür, Klau, Unart oder Assi-Methoden liest, kann man dies ohne schlechtes Gewissen als lamentieren bezeichnen.

    Außerdem solltest du wie Tibor bereits ausführte auch beachten, dass die wirklichen Umsätze von einer Hand voll Key-Accounts geliefert werden. Die Masse an kleinen Affiliates spielt da nur eine untergeordnete Rolle.
    Grundsätzlich halte ich eine Differenzierung der verschiedenen Affiliates für sehr sinnvoll. Allerdings kann man nicht von jedem Merchant erwarten, dass er dafür mehrere Provisionsmodelle bereithält. Deshalb bleiben einige Affiliates auf der Strecke.

    Natürlich könnte man, wie in dem Artikel von Tibor angeregt, verschiedene Techniken einsetzen um die Gutschein-Affiliates zu unterscheiden. Daraus ergibt sich aber kein muss. Und wer den Merchant nun deswegen angeht, der lamentiert nunmal.

    Bezüglich deines letzten Absatzes: wie viel Prozent mag das wohl ausmachen? ;)

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  29. Offensichtlich greift dress-for-less jetzt konsequent durch. Bereits in der Vergangenheit hatte dress-for-less ziemlich willkürlich einigen Gutscheinseiten gekündigt, anderen wiederrum nicht.

    Ich halte die Entscheidung, genau wie Karsten ausgeführt hat, für vollkommen falsch. Damit schädigt sich dress-for-less selbst. Würde mich daher nicht wundern, wenn nach einiger Zeit dress-for-less wieder einen Rückzieher macht und auch Gutscheinseiten wieder gerne akzeptiert. Spätestens wenn der Traffic wegen dieser Einschränkungen bei dress-for-less wirklich schrumpfen wird. Und das halte ich für ziemlich sicher.

    @Tibor
    Schon merkwürdig, dass gerade eine Firma mit dem Namen „dress-for-less“ Probleme mit Gutscheinseiten hat. Bei Marken wie Douglas und JOOP! die das auch nicht wünschen, kann ich das schon eher verstehen.

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  30. @Sebastian,hab ich bei den obigen Kommentaren gar nicht so schlimm wahrgenommen und glatt über die letzten Beiträge vergessen ..

    Letzter Absatz, naja ;-) , wenn ich es wüsste würde ich es sagen. Eben ein weiteres Argument, ähnlich wie ein gut sortierter oder lange aufgebauter Newsletterverteiler wie der von Torsten.

    Ich hoffe mal, das einige hier mitlesen ohne zu schreiben. Wir betreuen auch einige Partnerprogramme und ich für meinen Teil versuche immer aus den Fehlern anderer zu lernen. Partner, die auf eigenes Risiko PP´s bewerben und oft unmittelbar zum Unternehmenserfolg beitragen, die sollte man einfach nicht so abkanzeln.

    Zum Thema kleine Affiliates – Ironiemodus an:
    Aldi hat auch keinen Mindestbestellwert oder verkauft erst ab 3 Artikel oder nur an Stammkunden. Trotzdem dürfen alle Kunden die Angebotsware zum gleichen Preis erwerben und auch die großen Einkaufswagen nutzen.

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  31. avatar Fabian

    „Hauptsache der Besucher erhält sein Cookie bevor er auf “Bestellung absenden” klickt.“

    Bist du nicht einer mit Klickzwang UND der automatischen Cookiesetzung mittels Frame?

    „gefaket“

    Sprichst du von dem diesem Beitrag auf dem GEZ-Kanal? ;-)

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  32. Leude…wie oft wollt ihr den Scheissdreck noch mitansehen, bevor ihr Eure Konsequenzen draus zieht? Affiliates sind für viele Programme die kleinen Vollidioten, die die Marke zum Nulltarif (bzw. mit satten gewinnen für den Merchant) aufbauen dürfen und wenn die Marke steht und man die kleinen Vollidioten nicht mehr braucht, dann werden die kleinen Vollidioten abgesägt.

    Ich würde jedem Affiliate, der das hauptberuflich macht als „Beimischung zum Portfolio“ DRINGENDST folgendes empfehlen:
    – Baut eigene Shops auf bzw. komplett eigene Produkte, macht ne Marke draus und dann gehört Euch die Kiste und dann das oben beschriebene nicht mehr passieren.

    Ausserdem:
    – Wenn ihr über Jahre hinweg verlässliche Merchants habt, dann macht mit denen mehr und verzichtet auf die unzuverlässigen Wackelkandidaten. Ne kleine ABC-Kundenanalyse eben.
    – Wenn ihr nicht verzichten wollt, dann preist solche Risikon ein, denn Seite seotechnisch ranken lassen ist kein Zuckerschlecken. Da geht nämlich entweder viel Zeit oder viel Geld vorher den Bach runter, bevor man oben steht.

    Das sind BASICS, Sportsfreunde!!! Und bei dress-for-less ist es ja offenbar nicht das erste Mal, dass so etwas passiert. Also bleibt es wohl auch nicht das letzte Mal. Lasst solche Merchants Eure Marktmacht spüren und boykottiert sie für solche Aktionen.

    Amen!

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  33. avatar MYDAYS Partnerprogramm-Blog » Blog Archiv » Provisionsänderung bei Rabattcodes

    […] interessanter Artikel zum Thema Gutscheine kann noch hier oder bei Carsten nachgelesen […]

  34. Die Programmkündigung gilt aber nur für Ergebnisse im generischen Bereich, oder? Schon eine kuriose Herangehensweise vom Merchant. Klar, dass der Merchant versucht, eine weitere Provision (die an den Gutscheinbetreiber) zu sparen, aber so läuft es doch heut zu Tage nunmal. Bin gespannt wie sich das Thema entwickelt, vor allem wenn ab Mitte September das bieten auf Markenkeywords erlaubt wird. Liebe Grüße Jennifer

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  35. Die Kündigungen haben sich sowohl auf generische, als auch auf bezahlte Positionierungen bezogen.

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  36. Naja, dazu kann man stehen, wie man will.. ich für meinen Teil halte mich aus allem was Gutscheine angeht.. dafür macht mein Blog auch nur € 2,50 im Monat.. egal.. :)

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  37. avatar Oliver G.

    Das Gutschein-Thema ist dermaßen umkämpft. Die Anbieter solchen Portale kann man kaum noch zählen. Jeder versucht ein Stückchen von großen Kuchen abzugreifen. Finde es als Kaufanreiz allerdings wirklich sehr sinnvoll Gutscheine anzubieten.

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  38. […] kurzfristig über das Vorgehen von dress-for-less berichtet, die leider etwas stürmisch mit ihren Gutschein-Affiliates umgehen und dadurch einen sehr unschönen Beigeschmack durch die Affiliate-Branche […]

  39. avatar Dressforless Boykott

    Dress-for-less verweigert auch uns die Partnerschaft… Schade, aber ich denke nur schade für sie selbst. Je mehr deren Name im Netz auftaucht desto besser für sie… Stichpunkt relevanz…

    Naja müssen sie selbst wissen – Auch andere Shops haben schöne (Affiliate) Töchter ;) Dress-for-less boykottiert sich damit selbst und wird es schon bald am Traffic sehen können, wenn andere Shops für Google relevanter erscheinen.

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  40. Und der nächste aus dem Dress-for-less Verbund, will keine Affiliates mehr:

    Am Montag, den 30. Mai 2011 werden wir alle Affiliate Partnerschaften beenden, deren Seiten auf Suchmaschinen – Ergebnisseiten zu folgenden Keywords gefunden werden:

    napo Gutschein
    napo-shop Gutschein
    napo Gutscheincode
    napo-shop Gutscheincode
    napo Rabatt
    napo voucher
    napo code
    napo-shop Gutscheine
    etc.

    Wir prüfen hierbei alle denkbaren Fehlschreibweisen und Kombinationen.

    Eine Auslieferung über den SEM Matchtype „broad“ können Sie verhindern, indem Sie unser Brand als „Negative Keyword“ einbuchen.

    Eine Auslieferung im organischen Bereich können Sie verhindern, indem Sie den „noindex“ Meta-Tag im Head-Bereich Ihrer napo-shop Gutscheinseite einbinden, welcher so aussehen sollte:

    Natürlich wissen wir, dass der Google-Bot evtl. bis 30. Mai noch nicht alle Seiten besucht hat. Es reicht uns deshalb, wenn wir obenstehenden Tag auf Ihrer napo-shop Gutscheinseite finden.

    Mit freundlichen Grüßen
    napo-Shop

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  41. irgendwie fehlt also nur noch:

    lee-store
    bensherman-shop
    haburi.de

    ich verstehe nicht warum und wieso… aber schön zu lesen, dass sie den Publisher doch 1 Woche Zeit geben alles zu ändern. :)

    Das einzige was ich Publisher empfehlen kann: Macht doch vergleichende Werbung. Ich würde auf das follow nicht verzichten… aber wer sagt denn dass ihr auf den Landingpages Werbung für diese Marken machen musst? Lasst doch einfach andere Links mit auf die Seite.

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  42. […] macht aus dem Haus Dress for Less GmbH der nächste Shop kurzen Prozess. Wie in der Diskussionsrunde auf 100pp zu lesen, geht nun der napo-shop auf die Jagd nach Gutscheinpublishern. Auszug aus einer […]

  43. avatar Stefan

    Ich hatte mich auch schon stark gewundert, warum ich bei der anmeldung bei dress-for-less eine absage fürhttp://www.gutscheintier.de bekommen habe…
    naja, jedenfalls gut zu wissen, bei welchen programmen das noch passieren kann…
    als wenn irgendjemand einen noindex setzen würde… :D

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  44. […] über die Zusammenarbeit mit Gutschein-Publishern. Bereits mitte 2010 gab es auf 100pp eine Diskussionsrunde, bezüglich des, teilweise recht herben Umganges mit Gutschein-Affiliates durch Dress for […]

  45. kurzes Update zum Thema: http://www.kolumne24.de/die-wahrheit-ueber-dress-for-less

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  46. Inzwischen ranken manche Gutscheinseiten (die auch aktiver Partner sind) sogar mit Keywords wie „dress-for-less gutschein“, obwohl das in der robots.txt ausgeschlossen wird. Wie ist sowas überhaupt möglich?

    lg, Daniel

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