Archive for März, 2011
Wie Agenturen das passende Affiliate-Netzwerk auswählen
Dienstag, März 22nd, 2011Diese Woche haben wir uns bei ein paar Affiliate-Agenturen zum Thema “Auswahl eines passenden Affiliate-Netzwerks für ein Partnerprogramm” umgehört. Die Antworten der Agenturen zu den einzelnen Fragen sind recht unterschiedlich und geben interessante Einblicke zum jeweiligen Vorgehen. Klar, dass Technik und Tracking eine große Rolle spielen, aber auch die “Chemie” muss stimmen, um ein Partnerprogramm bei einem Netzwerk zum Erfolg zu führen.
Wir sprachen mit acht Affiliate-Fachleuten

Daniele Mulas , Geschäftsführer DaMcon s.r.l., Jan Peitz, Geschäftsführer sunnysales GmbH, Simon Kronseder, Head of Affiliate Marketing Projecter GmbH, Jessica Gibout-Deter, Geschäftsführerin Empreinte Media GmbH, Alan Anneser, Senior Affiliate Manager explido WebMarketing GmbH & Co. KG, Michael Pietzka, Senior Account Manager metaapes GmbH, Martin Neuschulz, Affiliate Marketing Manager Dorst eMarketing GmbH und Martin Pichler, Head of Affiliate-Marketing iCrossing GmbH (von links nach rechts)
Wie geht ihr vor, wenn ihr einen Merchant bei einem oder mehreren Affiliate-Netzwerken unterbringen wollt?
Daniele Mulas: Unsere Empfehlung geht eher in die Richtung gleich mit einem großen Netzwerk zu starten, denn dadurch deckt man bereits mehr als 2/3 der Publisher in Deutschland und maximal noch 1 – 2 Netzwerke mitzunehmen, wenn überhaupt notwendig. Um so mehr Netzwerke, um so mehr Aufwand – aber mehr Netzwerke heisst nicht gleich mehr Umsatz. Deshalb raten wir gleich ab bei mehreren Netzwerken zu starten.
Jan Peitz: Wir treffen eine Vorauswahl, welche Netze für den Kunden aufgrund seines Tätigkeitsfeldes und Budgets geeignet sind, dann holen wir Angebote für einen Start ein. Die Entscheidung, ob ein Netz exklusiv gestartet wird, ist meistens schon im Vorfeld gefallen, bei gleicher Eignung der angesprochenen Netze gewinnt das bessere Angebot.
Simon Kronseder: Dem Kontakt mit den Netzwerken geht die strategische Entscheidung voraus, ob der Merchant bereit ist, eine Setup-Gebühr bzw. eine monatlich Fixgebühr auf sich zu nehmen. Dabei spielen Vertrauen ins Affiliate Marketing und die Aussicht auf einen profitablen Marketing Kanal ein wichtige Rolle. Danach geht es über den persönlichen Kontakt mit den Netzwerken ganz schnell ;)
Jessica Gibout-Deter: Bevor man mit den Netzwerken über einen Neustart verhandelt, müssen verschiedene Dinge mit dem Merchant besprochen werden. Budget, Ziele, Mitbewerber, Ressourcen und Potential sind dabei wichtige Punkte, anhand der Ergebnisse schlagen wir dem Merchant verschiedene Netzwerke oder Netzwerkkombination vor.
Alan Anneser: Die Auswahl des Netzwerks. Gibt es ein Netzwerk, das auf die Produkte des Kunden spezialisiert ist oder ist ein Start in einem oder 2 – 3 der “großen” Netzwerken aufgrund der allgemeinen Reichweite zu empfehlen.
Dann fordern wir von den Netzwerken eine Merchant-Potentialanalyse an.
Diese Potentialanalyse, die finanzielle Investition in den Netzwerk-Setup, die eventuelle monatliche Netzwerk-Fee und unsere Erfahrungen mit einem Netzwerk können ein Entscheidungsgrund für oder gegen den Start in einem Netzwerk sein.
Michael Pietzka: Es wird vorab der genaue Bedarf des Merchants analysiert und die jeweiligen Netzwerke darauf basierend ausgewählt. Durch unsere langjährigen, sehr guten Kontakte zu den führenden Netzwerken ist eine Platzierung des Merchants dann meist problemlos möglich.
Martin Neuschulz: Nachdem wir eine umfangreiche Potentialanalyse für den Bereich Affiliate vorgenommen haben empfehlen wir unserem Kunden mit welchem Netzwerk er sein Programm starten sollte. In der ersten Sondierungsphase werden dabei die Netzwerke ausgewählt, die den jeweiligen Anforderungen gerecht werden. Selbstverständlich fließen auch bestehende Kontakte zu Mitarbeitern und bisherige Erfolge in die Entscheidung mit ein.
Martin Pichler: Wenn wir mit einem Kunden bei einem oder mehreren Affiliate-Netzwerken starten, erstellen wir im ersten Schritt eine umfangreiche Markt- und Wettbewerbsanalyse. Anhand dieser Analyse identifizieren wir in Absprache mit dem Kunden das passende Affiliate-Netzwerk. Wichtig ist für unsere Kunden natürlich ein faires und zeitgemäßes Abrechnungsmodell. Die Anzahl und vor allem die Qualität der Affiliates ist ein zentrales Merkmal bei der Auswahl eines Netzwerkes.
Welche Kriterien sind für dich besonders wichtig, die ein potentielles Netzwerk unbedingt erfüllen muss?
Daniele Mulas: Wichtig sind mit Sicherheit die Konditionen, die das Netzwerk zum Start (Setup-Gebühr) und im weiteren Verlauf (monatliche Mindestgebühr, etc.) hat. Ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis muss gegeben sein. Das Netzwerk muss auf jeden Fall ein ausgedehntes, qualitativ hochwertiges Publisher-Portfolio besitzen sowie bei Support-Fragen erreichbar sein.
Jan Peitz: Es muss für die entsprechende Industry geeignet sein, da gibt es ja durchaus große Unterschiede. Neben der Technik und dem Partnerstamm ist für uns auch der schnelle Support und der persönliche Kontakt wichtig. Wenn die Chemie stimmt, lässt sich meistens am erfolgreichsten zusammen arbeiten und Erfolg haben.
Simon Kronseder: Die technischen Kernfunktionalitäten bieten mittlerweile alle größeren Netzwerke an. Umso wichtiger sehe ich den individuellen Support, wenn Fragen oder Probleme auftreten, sollten diese schnellmöglich gelöst werden. Weitere Kriterien für oder gegen Affiliate Netzwerke sind Reichweite, Transparenz und technische Neuerungen.
Jessica Gibout-Deter: In Deutschland gibt es etwa zehn Netzwerke die einen guten Job machen und bei denen ich jederzeit ein Partnerprogramm starten würde. Wenn ich ein Kriterium nennen muss ist natürlich das Tracking am wichtigsten, aber das setze ich bei einem Netzwerk voraus.
Alan Anneser: Setup-Kosten und Monatliche Fee, Spezialisierung des Netzwerks (z.B. Retail, Finanz, Gaming usw.), Reichweite, Reichweite oder Ausbaumöglichkeit AT/CH oder International (je nach Merchant), Support und Erreichbarkeit, sowie Statistiken und Tools.
Michael Pietzka: Im Vordergrund steht die Eignung für den jeweiligen Merchant. Natürlich sind darüber hinaus der Service, die Technik und die pünktliche Auszahlung an Partner entscheidend.
Martin Neuschulz: Am wichtigsten ist die Funktionalität und Ausgereiftheit der verwendeten Technologien, ein direkter und persönlicher Kontakt für jegliche Problemstellung und eine umfassende Palette an effektiven Tools für die Verbreitung von Promotions. Auch ist es von hoher Wichtigkeit, dass bereits ähnliche Programme in dem Portfolio vorhanden sind damit man mit starken Publishern rechnen kann.
Martin Pichler: Ein für unsere Kunden und Affiliates attraktives Netzwerk muss eine optimierte grafische Oberfläche, ausführliche und transparente Reportings sowie ein gewisses Maß an technischer Flexibilität mit sich bringen. Von den Netzwerken erwarten wir, dass der Einsatz eines externen Trackingtools (z.B. iCrossing Single Tag Tracking) kein Problem darstellt, sodass für unsere Kunden auch beim Einsatz von mehreren Netzwerken kein technischer Mehraufwand entsteht. Des Weiteren ist uns sehr wichtig, dass die Netzwerke externe Schnittstellen für Affiliates und Kunden anbieten, damit eine unkomplizierte Auswertung und Optimierung der Programme problemlos möglich ist. Export und Import Funktionen sind für unsere Kunden mittlerweile genauso wichtig wie für unsere Publisher.
Um eine reibungslose Zusammenarbeit mit den Netzwerken zu gewährleisten und schnell agieren zu können, ist ein direkter Ansprechpartner für uns von großer Bedeutung.
Wie wichtig ist es heute, dass ein Partnerprogramm bei möglichst vielen Netzwerken “untergebracht” wird? Oder ist es ja nach Merchant unterschiedlich?
Daniele Mulas: Einige Merchants, die sich erstmal an das Affiliate Marketing rantasten wollen, starten meist mit kleineren Netzwerken. Die Gründe, die dafür sprechen, sind keine Setup-Gebühr und Betreuung durch einen Account-Manager. An sich um erste Versuche im Affiliate Marketing zu starten nicht schlecht. Meistens haben aber die kleineren Netzwerke auch nur ein kleins Publisher-Portfolio. Der Merchant denkt, es könnte mit den richtigen Publishern mehr Umsatz machen und startet somit bei weiteren Netzwerken. Grundsätzlich ist es nicht wichtig bei mehreren Netzwerken dabei zu sein, denn die wichtigen großen Publisher sind bei den großen Netzwerken vertreten. Somit hat man bei einem Start in einem großen Netzwerk mit Begleitung eines kleineren Netzwerkes schon fast die komplette Affiliate-Reichweite in Deutschland erreicht. Die richtige Reichweite erhält man mit einem reichweitenstarken Netzwerk.
Jan Peitz: Es ist sicher eine Entscheidung von Fall zu Fall, meistens entscheiden wir uns aber für den Start in einem Netzwerk exklusiv. Das bringt Vorteile bei der Verhandlung der Konditionen und mit der richtigen Wahl habe ich auch in einem Netz Zugriff auf alle relevanten Partner.
Simon Kronseder: Hierzu muss man sich die Frage der Reichweite stellen. Mit wie vielen Netzwerken erreiche ich eine möglichst große Anzahl an Affiliates und ab wann lohnt sich der zusätzlich entstehende Aufwand nicht mehr? Kleinere Partnerprogramme fahren meistens mit zwei Netzwerken sehr gut, bei umsatzstärkeren Programmen dürfen es auch drei bis vier Netzwerke sein.
Jessica Gibout-Deter: Die Anzahl der Netzwerke muss individuell entschieden werden. Ich denke je größer ein Merchant ist, umso mehr Sinn macht es bei vielen Netzwerken vertreten zu sein. Auf der anderen Seite macht es ebenfalls Sinn exklusiv bei einem Netzwerk zu sein. Hier gibt es kein richtig oder falsch, sondern verschiedene Strategien mit Vor- und Nachteilen.
Alan Anneser: Eine generelle Verteilung auf möglichst viele Netzwerke ist heute eher unwichtig.
Denn die Aufteilung in möglichst viele Netzwerke ist nicht gleichbedeutend mit ebenso viel mehr Affiliates bzw. Reichweite.
Es findet bei einer Aufteilung in der Regel nur eine Verteilung der Affiliates auf die jeweiligen Netzwerke statt.
Bei einigen wenigen Merchants aber macht die Verteilung auf mehrere Netzwerke sicherlich Sinn. Denn das Produktportfolio, die Größe des Merchants und spezialisierte Netzwerke können ein Kriterium für die Aufteilung in mehrere aber nicht möglichst viele Netzwerke sein.
Michael Pietzka: Es ist wichtig, daß die passenden Netzwerke je nach Einzelfall ausgewählt werden. Dabei geht es primär um eine besonders gute Qualität und nicht um eine möglichst hohe Anzahl an Netzwerken. Es gilt also: Klasse statt Masse.
Martin Neuschulz: Wichtig ist, dass der Pflegeaufwand und die Kosten sich mit dem Nutzen von mehreren Netzwerken, decken.
Umsatzstarke Kunden mit einem hohen Marktanteil wollen meist auch im Affiliate Marketing stark präsent sein um zum einen, eine hohe Anzahl an potentiellen Partnern zu erreichen aber auch um den Partnern die Möglichkeit zu geben Ihr Netzwerk, je nach Geschmack, frei wählen zu können.
Bei kleineren Merchants entscheidet oft schon das Budget ob überhaupt mit den „Großen“ zusammengearbeitet werden kann. Eventuell ist es sinnvoll mit einem „kleinen“ Netzwerk zu beginnen um zu sehen inwieweit das Programm für Affiliates interessant ist. Sobald das Programm aufgebaut ist und rentabel arbeitet kann man über den Einsatz in anderen Netzwerken nachdenken.
Martin Pichler: Das kommt ganz auf den Kunden und dessen Ziele an. Je nachdem wie stark der Kunde Affiliate-Marketing betreiben möchte und welche Reichweite und Ziele er damit erreichen will, kommen verschiedene Netzwerke oder auch nur ein thematisch spezialisiertes Netzwerk in Frage.
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Danke an alle für´s Mitmachen! Findet ihr diese Kurz-Interviews interessant? Dann können wir so etwas auch öfters machen.
Partnerprogramm TIPP der Woche: betsmart.eu
Dienstag, März 22nd, 2011Software-Test: SEO Traffic Booster Pro/Unlimited
Donnerstag, März 17th, 2011Eine Suchmaschinen-Optimierungssoftware von Data Becker
Der SEO Traffic-Booster ist eine Suchmaschinen-Optimierungssoftware (kostenloser SEO Basis Check: Klicke dort auf den roten Button “Jetzt testen”) von Data Becker, die schon seit einigen Monaten für 89,95 EUR auf dem Markt ist und nun mit drei zusätzlichen Funktionen in der Pro- und Unlimited-Version inklusive 12 Monate Update-Service erhältlich ist.
In der bisherigen Basisfassung waren bereits einige nützliche Features zur individuellen Suchmaschinenoptimierung integriert: Analyse der MetaTags und der Keyworddichte, Abfrage des Pageranks und des Domain-Alters, Analyse der Seitenladezeiten, Erstellung von Sitemaps, länderspezifische Einstellungen für Deutschland, Österreich und Schweiz, komfortable Anmeldung bei führenden Suchmaschinen und Webkatalogen und die Organisation von Partnerlinks.
Benutzeroberfläche
Für Nutzer des Content-Management-System „web to date 7.0“ und dem Onlineshop „shop to date 7.0 pro“ von Data Becker existieren Schnittstellen zum Im- und Export der Daten.
Praxistest zu den Basisfunktionen:
Die Installation der Software nach dem Download ist mit einer Online-Registrierung verbunden. Hierbei habe ich aus unerklärlichen Gründen drei Anläufe gebraucht, bis die Seite mit der Bestätigung dann plötzlich erschien. Zu beachten ist, dass das Programm nur auf einem einzigen Windows-Rechner genutzt werden darf. Der PC-Name wird beim Anmeldeprozess automatisch ermittelt, kann aber auch manuell eingetragen werden.
Das gewünschte Web-Projekt sollte über eine sitemap.xml eingebunden werden. Ansonsten scannt die Software alle Unterseiten automatisch. Das dauert bei einem Projekt mit rund 100 Unterseiten rund 5 Minuten.
Seitenauswahl für die Optimierung
Kern der Software ist die Onpage-Optimierung und vor allem die Schlüsselwörter-Analyse mit Keyword-Generator und Wettbewerbsvergleich. Hierzu nutze ich die Auflistung der gescannten Seiten, die ich nun einzeln optimieren kann. Dazu wähle ich passende Keywords, unter denen die Website zu finden sein soll oder lasse mir von der Software Vorschläge anhand der Wörter erstellen, die am häufigsten im Text der Webseite vorkommen.
Von Vorteil bei der Keyword-Wahl ist es, dass gewöhnliche Worte wie “und”, “oder” usw. auf Wunsch ausgefiltert werden. Auch kann ich mehrere Schlüsselwörter gleichzeitig in den Keyword-Pool legen und überprüfen lassen.
Keyword-Pool
Zusätzlich kann ich mir die Keywords der Mitbewerber ausgeben und mich dadurch inspirieren lassen.
Keywords von Mitbewerbern
Bei einem Keyword-Generator erwarte ich eine Generierung von Keywords. Jedoch kann ich hier „nur“ Keywords selbst eintragen und verwalten. Allerdings gibt es den Menüpunkt „Suchvorschläge“. Die Software nutzt die Google Tools, um passende und häufig gefragte Wortkombinationen anzubieten.
Ob die Anzahl im Text in den relevanten Bereichen (Keyworddichte) ausreicht, teilt mir das Programm anschließend unter der Seitenanalyse mit. Aber auch andere wichtige Elemente werden aufgeschlüsselt. So erfahre ich, dass mein Title-Tag um 8 Zeichen in Bezug auf die optimale Länge zu kurz ist.
Keyword-Analyse
Die technische Analyse der HTML- und CSS-Fehler spielt für Suchmaschinen vermutlich keine oder eine nur untergeordnete Rolle. Interessant sind die Angaben dennoch, um eine korrekte Website für alle Browser bereitzustellen und den Robots das Einscannen zu erleichtern. Zur Analyse gehören auch die Seiten- und Bildergröße, der Einsatz von Applets, Javascript, Frames, Duplicate Content, versteckte Inhalte und Domainalter.
Änderungen können mit Hilfe eines Soll-Ist-Formulares im nächsten Step sofort vorgenommen werden. Hierbei erscheint links die aktuelle Seite mit dem Ist-Zustand der Tags und des Contents. In den rechten Formularfeldern trage ich meine Optimierung ein und sehe dann, ob sich die Veränderungen positiv auswirken.
Optimierung der Seite
Alle Änderungen kann ich anschließend übernehmen. Der Quelltext wird angezeigt, den ich nun exportieren und auf meinen Server laden kann. Schön wäre natürlich eine Automatisierung (direkter FTP-Upload), bzw. eine Integration in gängige Content Management Systeme.
Wenn die Onpage-Optimierung abgeschlossen ist, kann die Domain bei 21 Suchmaschinen von Google, Bing, Yahoo über suchnase.de bis zu YellowMap und Branchenkatalog eingetragen werden.
Anmeldung bei Suchmaschinen und Webkatalogen
Hier würde ich mir weitere nützliche Webkataloge und Linkseiten wünschen. Es besteht jedoch die Möglichkeit, unter Linkpartner-Manager selbständig weitere Websites einzutragen.
Unter Werkzeuge können einzelne Tools direkt angesteuert werden: PageRank, Sitemap-Generator usw. Alle Funktionen sind leicht verständlich und liefern schnelle Resultate.
Eine nützliche Unterstützung bietet z.B. die Backlink-Prüfung der Linkpartner. Neue Partnerschaften werden durch passende Blogs oder Webkataloge anhand themenrelevanter Begriffe vorgeschlagen.
Das Domain-Alter konnte im Test zunächst nicht erfasst werden. Bei einem zweiten Anlauf am folgenden Tag hat es funktioniert. Da für die Anfragen Online-Informationen nötig sind, können solche temporären Störungen wohl vorkommen.
Die neuen Tools in der Pro- und Unlimited-Version
Seit Ende Februar 2011 wurde das Tool um die Varianten „Pro“ und „Unlimited“ erweitert, das jeweils drei zusätzliche Funktionen unter der Bezeichnung „Pro-Tools“ beinhaltet:
Backlink Checker
Überprüfen und Verwalten von externen Links auf seine Website
Alle Backlinks werden ab ca. 10 Sekunden übersichtlich aufgelistet und mit detaillierten Informationen und Qualitätskriterien (Linktypus, die IP-Adresse, Linkbeschreibung) versehen. Nicht nur die Anzahl der Links ist für eine gute Suchmaschinenplatzierung wichtig, sondern auch Relevanz der Quelle. Ein Anhaltspunkt hierfür ist der Qualitätsfaktor, den die Software anhand der Kriterien Pagerank, Anzahl interner und externer Links und nofollow/dofollow-Angaben ermittelt. Nicht erreichbare Links und ohne Vererbung können ausgeblendet werden.
Die Liste der Backlinks kann ich mit entsprechenden Funktionen sortieren, durchsuchen und in gängige Formate wie Excel exportieren. Mit dem integrierten Linkmanager kann ich die Links auch zu Partnernetzwerken zusammenfassen und pflegen. Dadurch erkenne ich auch, welche Links nicht mehr aktiv sind.
Backlink-Checker
Ranking Monitor Pro
Langfristige Analyse der Position von Webseiten in Suchmaschinen bei Google, Bing und Yahoo
Das aktuelle Ranking in Suchmaschinen für bestimmte Keywords lässt sich leicht bestimmen. Doch gerne würde der Website-Betreiber wissen, ob seine SEO-Maßnahmen Früchte tragen. Die manuelle Betrachtung und deren Buchhaltung automatisiert die Software. Jede Veränderung wird protokolliert und gespeichert. Die grafischen Auswertungen zeigen über einen längeren Zeitraum an, ob sich das Ranking verbessert hat – sogar im Vergleich zu anderen Websites, z.B. von Mitbewerbern.
Bei der Mitbewerberanalyse kann ich bis zu 3 URLs eingeben. Dadurch bin ich laufend auf dem Stand, wie meine Seiten bzgl. eines Keywords gegenüber der Mitstreiter stehen. Dabei muss ich nicht mal wissen, wer meine Hauptkonkurrenten sind. Das ermittelt mir die Software anhand des Top 10-Rankings, nachdem ich ein relevantes Keyword ausgewählt habe.
Die Ermittlung des Rankings erfolgt recht schnell. Dabei kann das menschliche Verhalten simuliert werden. Als Standard sind 3 Sekunden bis zum nächsten Klick voreingestellt. Somit erfahre ich, wie lange es dauert, bis ein User meine Website in den Suchmaschinen findet.
Da dieses Feature für eine längerfristige Anwendung gedacht ist, die vorwiegend im Hintergrund läuft, konnte ich für den Testbericht nur grundsätzliche Ansätze überprüfen. Als grafisches Beispiel übernehme ich hier das Demobild des Herstellers.
Ranking Monitor Pro
Social Bookmark Submitter
Komfortable Anmeldung von Webseiten bei Social-Bookmark-Diensten
Eine Anmeldung bei Suchmaschinen und Webkatalogen ist auch schon in der Basisversion enthalten. Doch nun werden auch bekannte Bookmarking-Dienste für den deutschsprachigen Raum wie Mister Wong, Linkarena oder Oneview berücksichtigt. Um nicht jedes Mal alle Informationen erneut eingeben zu müssen, kann ich die nötigen Daten komfortabel in Profilfelder eintragen und per Mausklick übermittelt. Auch nachträgliche Änderungen sind möglich.
Social Bookmark Submitter
Die Pro-Version ist auf fünf eigene Projekte beschränkt. Sie wird für einmalig 297,50 Euro angeboten. Die Unlimited-Version kann für beliebig viele, auch fremde Websites (z.B. von Kunden) genutzt werden und ist daher auch für Dienstleister geeignet. Sie kostet 595 EUR.
Fazit
Der Seo Traffic-Booster ist das, was er ist: ein Assistent für die schrittweise Suchmaschinenoptimierung von Websites und Onlineshops und ein nützliches Werkzeug in Form von einer Sammlung sinnvoller SEO-Tools, um Standardaufgaben zu automatisieren und statistisch zu kontrollieren.
Die Software eignet sich in erster Linie für Website-Betreiber, die mit einfachen Mitteln erste positive Ergebnisse beim Ranking erzielen möchten. Dabei hilft auch die einfach gehaltene und übersichtliche Hauptansicht, auf der alle wichtigen Funktionen über Buttons erreichbar sind.
Der Seo Traffic-Booster ist aber keine Wunderwaffe. Er ersetzt nicht die nötigen Kenntnisse und das Feingespür für das Verhalten der Besucher und für die Wünsche der Suchmaschinen. Das beginnt schon bei den Definitionen für die Optimierungswerte. Zwar teilt das Programm z.B. mit, ob die Länge des Description-Tags oder die Keyword-Dichte auf der Webseite in Ordnung sind. Aber die hierfür benötigten Basiswerte legt der Nutzer selbst vorher fest.
Es gibt zum Start Default-Werte, die durchaus sinnvoll sind. Jedoch gibt es auch Ausnahmen und man sollte die Nutzerfreundlichkeit der Website nicht außer Acht lassen. Eine listenbasierte Seite hat logischerweise andere Anforderungen als ein reiner Beschreibungstext. Man sollte also nicht krampfhaft versuchen, in den grünen Bereich zu kommen, wenn dadurch andere wichtige Elemente leiden müssen. Eine Annäherung kann durchaus ausreichen. Insofern ist die Software als Richtlinie anzusehen, aber nicht als Richter.
Ähnliches gilt für das Keyword-Tool. Trotz aller technischen Unterstützungen ist oftmals der gesunde Menschenverstand am sinnvollsten, um die Suche der User zu verstehen.
Die drei neuen Tools sind hilfreiche und gelungene Ergänzungen. Die Handhabung ist sehr benutzerfreundlich. Es werden schnelle und übersichtliche Ergebnisse geliefert. Vor allem der Backlink-Checker überzeugt hier im Vergleich zu den einfachen Hausmitteln der Suchmaschinen.
Am sinnvollsten ist wohl der Ranking Monitor. Dieser erspart die ständige Kontrolle und gibt einen sauberen dauerhaften Überblick über die Optimierungsmaßnahmen.
Der Social Bookmark Submitter ist zwar auch ein nettes Feature, doch ist es im Grunde nur eine Listenerweiterung der Suchmaschinen und Webkataloge, die trotzdem für meine Bedürfnisse immer noch nicht groß genug ist.
Abschließend ist festzuhalten, dass die typischen SEO-Maßnahmen gut abgedeckt werden. Es beginnt mit der Onpage-Optimierung, geht über in die Bewerbung und Verlinkung und endet in der fortlaufenden Kontrolle seines Rankings.
Ob sich der Kauf der Software lohnt ist natürlich auch eine Frage des Preises. Deren Festlegung ist natürlich immer schwierig für ein Software-Unternehmern. Er darf nicht zu hoch sein, weil es zumindest für einzelne Tools kostenlose Freeware gibt. Anderseits darf das Gesamtpaket auch nicht zu niedrig sein, denn dann würde es Stimmen geben wie „wenn es so billig ist, kann es ja nichts taugen“ und man wählt dann deutlich teure „Profi“-Produkte. So war der Preis der Basis-Version fast schon zu günstig. Der Unterschied zur Unlimited-Version ist nun recht deutlich, zumal im Grunde eigentlich nur zwei neue Features hinzugekommen sind.
Es wird sicherlich Kritiker geben, die zu bedenken geben, dass alle Funktionen einzeln auch gratis zu erhalten sind, z.B. in den Google-Tools. Und die meisten Programmteile lassen sich auch manuell erzeugen. Allerdings kostet auch das Suchen, bzw. die Pflege Zeit. Und nicht alle Alternativen bieten qualitativ hochwertige Ergebnisse. In diesem SEO Traffic Booster-Paket haben Website-Betreiber, die ihre Seiten erfolgreicher machen wollen, einen kompletten Werkzeugkasten zur Hand, der sie bei ihrer Arbeit gut unterstützt. Aus dieser Sicht ist der einmalige Anschaffungspreis – im Gegensatz zu häufigen monatlichen Gebühren für alternative SEO-Dienste – durchaus angemessen. Das gilt insbesondere für Kunden, die mehrere Websites betreiben oder auch externe Projekte betreuen.
Dass es in Einzelbereichen noch weitere Verbesserungsmöglichkeiten gibt, hatte ich bereits erwähnt.
- Mehr Informationen zum SEO Traffic-Booster
- Kostenloser SEO Basis Check: Klicke dort auf den roten Button “Jetzt testen”
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Partnerprogramm TIPP der Woche: heels-and-pumps.de
Dienstag, März 15th, 2011Rückblick: iCrossing Affiliate Winter Games 2011
Dienstag, März 15th, 2011Die iCrossing Affiliate Winter Games waren auch 2011 wieder ein sensationeller Erfolg! In Zusammenarbeit mit den iCrossing Kunden Kaspersky, Telefonica Deutschland (mit Alice, Fonic und o2) und ARAG sowie den Affiliate-Netzwerken affilinet, commission junction, TradeDoubler und zanox und unserem Medienpartner 100partnerprogramme.de konnte ein neuer Rekord von über 60 Wintergames-Teilnehmern erzielt werden. An zweieinhalb Tagen wurden in Hall in Tirol (Österreich) eine Vielzahl von interessanten Gesprächen geführt und zahlreiche neue Kontakte geknüpft. Das sehr abwechslungsreiche und teamfördernde Rahmenprogramm waren ein ideales Umfeld für das Knüpfen neuer Geschäftskontakte und Networking.
“Nach den zahlreichen positiven Rückmeldungen der begeisterten Teilnehmer können wir mit Stolz sagen, dass die iCrossing Winter Games auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg waren. iCrossing Networking at it’s best wird es auch in 2012 wieder geben! Noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle Sponsoren und Teilnehmer!”, berichtet Gottfried Häuserer, Geschäftsführer der iCrossing GmbH.
Hier ist ein Überblick zur Agentur iCrossing und eine Aufstellung der betreuten Partnerprogramme.

iCrossing Affiliate Winter Games 2011 – Teilnehmer

Münzprägung in der Münze Hall in Tirol

A Knights Night – Krönung des Burgfräuleins und Ritters

Mittelalterliches Festessen in Hall

Quad Fahren – Gesponsert von Kaspersky und o2

Quad Fahren – Gesponsert von Kaspersky und o2

Bogenschießen – Gesponsert von Alice

Bollerwagen Station – Gesponsert von ARAG

Wettsägen – Gesponsert von Fonic

Pferderennen – Gesponsert von iCrossing

Wettsägen – Gesponsert von Fonic

Die Ritter der Cookienuss – Das Gewinnerteam der iCrossing Affiliate Winter Games 2011

Präsentation des Top-Sponsors Kaspersky

Altstatt Hall in Tirol
Bringt das Datenschutzgesetz Affiliate-Marketing in Gefahr?
Donnerstag, März 10th, 2011Der Fall eines Forenbetreibers, dessen Website kürzlich von einem niedersächsischen Datenschutzbeauftragten ins Visier genommen wurde, schürt Empörung in der Branche. iBusiness berichtete die Tage ausführlich.
Dabei geht es um die “IP-Adressen-Übermittlung”, was laut Datenschützern die Übertragung personenbezogener Daten darstellt und nach Datenschutzgesetz nicht zulässig ist. Für Websitebetreiber bedeutet dass, das alle diejenigen Seiteninhalte “illegal” sind, die für ihre Auslieferung die IP-Adresse des Besuchers benötigen.
Hinzu kommt noch eine der Neuerungen der E-Privacy-Richtlinie:
„Cookies“ oder „Spyware“ dürfen künftig nicht mehr ohne Zustimmung des Internetnutzers auf dessen PC installiert werden dürfen. Auf die Information des Users darf also nur zugegriffen werden, wenn dieser zugestimmt hat.
Was für “verrückte” Datenschützer sind hier unterwegs, die die Nadel im Heuhaufen suchen? Das funktionierende Geschäftsmodell des Affiliate-Marketings stoppen und mehr Arbeitslose generieren?
Dennoch: Welche Bedeutung hat der Vorfall für das Online- und Affiliate-Marketing?
Ganz klar: Mit solch einem Vorgehen der Datenschützer wäre das Modell des Affiliate-Marketing dahin.
Was kann die Online-Branche tun?
Meines Erachtens ist hier einerseits der BVDW gefragt, sich als Branchenverband für seine Mitglieder einzusetzen. Andererseits könnten sich auch Merchants zusammenschließen und in der Sache tätig werden. Das Internet ist mittlerweile ein wichtiger Vertriebskanal, der nicht mehr wegzudenken ist.
Wir sprachen gestern mit Rechtsanwalt Dr. Martin Bahr zu diesem Thema und fragten ihn u. a., wie betroffene Affiliates darauf reagieren sollen:

100partnerprogramme.de: Hattest du schon mit ähnlichen Fällen in der Praxis zu tun?
Dr. Martin Bahr: Ja, die Problematik kommt häufiger vor. Wir hatten dazu bereits diverse Verfahren.
100partnerprogramme.de: Gibt es schon Urteile oder Aufsätze, die sich mit der Thematik IP-Adresse beschäftigen?
Dr. Martin Bahr: Ja, dazu gibt es inzwischen doch einige Entscheidungen, leider aber erst instanzgerichtlich. Und diese ist zum überwiegenden Teil sehr widersprüchlich. Eine höchstrichterliche Rechtsprechung fehlt leider bislang.
100partnerprogramme.de: Was rätst du einem Affiliate, der eine Abmahnung in dieser Sache erhält?
Dr. Martin Bahr: Ruhig bleiben, sich nicht aufregen und – wenn es finanziell und organisatorisch machbar ist – sich gegen die behördliche Maßnahme wehren.
Es ist in der Realität ja so, dass sich die Landesdatenschutzbeauftragten selbst (z.T.) nicht rechtskonform verhalten. Das veranschaulicht z.B. der Bericht zum Hamburgischen Landesdatenschutzbeauftragten zu Google Analytics…
Der Niedersächsische Landesdatenschutzbeauftragte benennt in seiner Online-Datenschutzerklärung selbst Datenschutzgesetze, die es seit Jahren nicht mehr gibt.
Und dann wäre da noch die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs, wonach die gesamte Ausgestaltung der deutschen behördlichen Datenschutzkontrolle gegen geltendes EU-Recht verstößt…
100partnerprogramme.de: Wie schätzt du die Lage ein: Kann dieser Vorfall ein realistisches Problem für die Affiliate-Branche werden?
Dr. Martin Bahr: Nein, ein wirkliches Risiko sehe ich nicht. Das Thema ist aber lästig und nervt und ist im Ergebnis ein klarer Standortnachteil.
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Kurz gefasst ist für Dr. Martin Bahr “Das deutsche Online-Datenschutzrecht an Absurdität und Schwachsinnigkeit kaum zu überbieten.” (Quelle: dr-bahr.com)
Wie seht ihr die Lage?
Partnerprogramm TIPP der Woche: bg-world-engine.com
Dienstag, März 8th, 2011Was ist los mit Vitrado?
Freitag, März 4th, 2011Kurzer Rückblick: Anfang 2010 startete das Netzwerk nach seinem Relaunch mit neuer Technik und Funktionen. Dazu kam auch die neue Tracking-Methode: Das “Script-Tracking” oder auch “Parameter-Tracking” genannt.
Seit einigen Wochen fiel mir auf, dass sich beim Netzwerk vitrado in Sachen neuer Partnerprogrammstarts nichts mehr getan hat.
Der Sache bin ich auf den Grund gegangen: Unter dem Menüpunkt “Programme” stellte ich fest, dass aktuell nur noch 25 Partnerprogramme gelistet sind. – Von ehemals über 100 die wir von vitrado auf 100partnerprogramme.de gelistet hatten.
Betrachtet man die einstige vitrado-Programmliste mit den heute 25 verbleibenden Programmen, so bleiben in den Rubriken “Telekommunikation & Mobilfunk” und “Internet” die meisten übrig. Davon vor allem die hausinternen Marken rund um freenet.
Verschwunden sind aus dem Programm-Portfolio bekannte Marken wie tchibo, easycredit.de, blume2000, vistaprint, docmorris, betten-braun, bakker-holland, napster, misco, viking und toluna.
Damit stellt sich die Frage, wie es mit vitrado weiter geht. “Zurück zu den Wurzeln”, also Telekommunikation. Oder droht dem Netzwerk ganz das Aus?

















