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Kündigung des Affiliates nach einem Partnerprogrammtest

Seit über drei Jahren schreibe ich Testberichte für Partnerprogramme. Da ich in den letzten acht Jahren viele Websites aus verschiedenen Themenbereichen ausprobiert und mit passender Werbung bestückt habe, sind durch diese Erfahrung über 150 Tests entstanden. Es gibt jedoch ständig neue interessante Partnerprogramme oder Branchen, über die mir keine statistischen Zahlen und Service-Feedback vorliegen. Daher nutze ich neue Methoden zum Überprüfen der Service-Leistungen und beziehe nun auch verstärkt die Ergebnisse von Testkäufen und Erfahrungen von anderen Affiliates oder bekannten Nutzern der jeweiligen Shops mit ein.

Der Vorteil bei realen Bestellungen ist, dass nicht nur das Partnerprogramm, sondern auch gleich der Kundenservice der beworbenen Website überprüft werden kann. Es gibt jedoch einige Merchants und Netzwerke, die Eigenbestellungen, Selbsteinträge mit den Kundendaten von Dritten und Aufforderungen zu Bestellungen untersagen. Ein realer Test ist in diesen Fällen nur möglich, wenn eine Person bekannt ist, die tatsächlich freiwillig ein Produkt oder eine Dienstleistung erwerben möchte, ohne dass diese Person die Website des Anbieters kennt. Das kommt im Bekanntenkreis häufig vor oder lässt sich sogar durch Testkauf-Ankäufer organisieren.

Mit dieser Testmethode sollte eigentlich sichergestellt werden, dass jede Seite zufrieden ist: der Merchant erhält reale sinnvolle Bestellungen, die er ansonsten höchstwahrscheinlich nicht bekommen hätte und der Tester erfährt, ob der Merchant vertrauenswürdig die Sales und Leads bearbeitet oder ob „technische Probleme“ es verhindern. Bislang war es eher Zufall, dass ich erfahren habe, dass reale Bestellungen storniert oder erst gar nicht getrackt worden sind. Immerhin lagen die Störfälle bei rund 50% aller mir bekannten Sales. Begründet wurde es anschließend zumeist mit „Kunde hat kein Cookie gesetzt“ oder „wir hatten ausgerechnet an dem Tag ein Trackingausfall, der aber natürlich niemals mehr vorkommen wird“. Fast alle Fälle wurden daraufhin nachvergütet.

Einzelfälle bestimmter Merchants oder Regelfall im gesamten Affiliate-Marketing?

Wie einzelne Programmbetreiber damit umgehen, zeigt gleich der erste Test, der mit der neuen Methode angefertigt worden ist. Ausgewählt wurde Schrottauto24, da ich zufällig mitbekam, wie eine mir bekannte Person sein Auto verschrotten wollte. Als er sich mir gegenüber darüber aufgeregt hatte, dass er bei einem normalen Schrottplatz noch Geld zahlen müsste, erinnerte ich mich an Schrottauto24, die Altautos kostenlos abholen und anschließend verwerten lassen. Er war begeistert, bestellte die Dienstleistung über einen Partnerlink und teilte mir anschließend über seine Erfahrung mit. Das Auto wurde innerhalb von wenigen Stunden von einem Partnerunternehmen abgeholt und auch abgemeldet. Bis auf eine Fehlinformation beim zwischenzeitlichen Rückruf wegen der Terminabsprache verlief der Kundenservice einwandfrei ab.

Auch in meiner Statistik schien zunächst alles in Ordnung zu sein. 5 EUR Vermittlungsgebühr wurden korrekt getrackt und ausgewiesen. Einem guten Testbericht schien also nichts im Wege zu stehen. Doch dann kam nach einigen Tagen die Überraschung. Der Merchant stornierte den Lead mit der Begründung „Eigenbestellung“ (was ja im eigentlichen Sinne nicht der Fall war) und ließ mit einer Standardmail des Netzwerks ADCELL mitteilen, dass die Partnerschaft gekündigt wurde. Als Grund wurde schlechter Traffic angegeben.

Auch wenn es verständlich ist, dass Merchants Affiliates ausfiltern möchten, die dem Unternehmen nichts nutzen, sondern sich nur selbst bereichern wollen, so ist diese Verhaltensweise nach nur einem Klick, der zudem ein völlig korrektes Geschäft nach sich zog, und ohne jegliche Kontaktaufnahme seitens des Merchants doch sehr fragwürdig. Allerdings konnte ich dadurch den Testbericht inhaltlich aufwerten.

Es wird jetzt spannend werden, wie zukünftig die Betreiber von Partnerprogrammen bei solchen Testkäufen reagieren. Generell stellt sich aber auch die Frage, warum Eigenbestellungen oder für Dritte häufig nicht gewünscht werden. Verständlich ist diese Bestimmung z.B. bei Buch-Shops wegen der gesetzlichen Buchpreisbindung. Insbesondere auch bei kostenlosen Leistungen, die sich erst später durch Werbung rentieren (z. B. Games, Foren, Newsletter- oder Katalogbestellungen) ist es logisch, dass Anbieter Fake-Einträge so schnell wie möglich aufspüren und die Partner verbannen möchten.

Auch möchten Merchants nicht, dass sich Käufer einen einmaligen Rabatt verschaffen, indem sie sich für einen Einzelkauf als Partner anmelden. Allerdings fängt hier schon das Unverständnis an. Ist der Kunde vom Produkt überzeugt, denkt er vielleicht darüber nach, den Shop weiterzuempfehlen, wodurch dann doch noch weitere Sales zustande kommen.

Oder möchten einfach einige Merchants nicht, dass sie getestet werden? Doch wie sollen Affiliates herausfinden, warum Stornoquoten von über 30% (wie in diesem Fall) zustande kommen? Die Betreiber möchten Vertrauen zu ihren Partnern haben, umgekehrt aber auch.

Oder sind die Merchants schon so sehr von Betrügern (Partnern) umgeben, dass sie einfach gar nicht mehr jeden Einzelfall betrachten und kontaktieren können, sondern ähnlich wie bei E-Mail-Spams mittels automatischen Filtern einfach blind löschen? Das wirft dann ein schlechtes Licht auf die Affiliates, aber auch auf die Methoden der Merchants.

Partnerprogrammtest: schrottauto24.de

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16 Comments  comments 

16 Antworten

  1. […] Das Partnerprogramm für kostenlose Altautoentsorgung enttäuscht durch eine hohe Stornoquote (siehe hierzu auch: Kündigung des Affiliates nach einem Partnerprogrammtest). […]

  2. Krasses Beispiel dafür, wie man es nicht machen sollte. Von der Merchantseite.
    „Das wirft dann ein schlechtes Licht auf die Affiliates, aber auch auf die Methoden der Merchants.“ – Mit dem letzten Absatz verdeutlichst du dann auch das ganze Dilemma der Branche. Ich denke, dass hier recht zügig ein übertragbares, verbindliches „Reglement“ her muss, welches die ganze Affiliate-Branche wieder heilt. Denn IMHO krankt sie schon zu lange vor sich hin. Dein Merchant kann Täter oder Opfer sein. So genau kann das von außen niemand beurteilen.

    Grüße vom sonnigen Bodensee
    Jörg

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  3. Leider passiert dies ständig. Etwas was mich wirklich schon lagen stört, neben einigen anderen Sachen im Affiliate-Marketing. Mich würde interessieren, wie sie darauf gekommen sind, dass dies eine Eigenbestellung ist?!

    Viel ärgerlicher finde ich es, dass bei Testbestellung der Sale/Lead oft gar nicht getrackt wird. Trackingproblem kommt bei meinen Testbestellung häufiger vor. Oder ich mache immer etwas falsch…

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  4. Eine Ergänzung:
    nach Veröffentlichung des Testberichts hat sich der Merchant Schrottauto24.de doch noch bei mir gemeldet. Ich habe angeboten, die telefonische Stellungnahme hier zu veröffentlichen.

    Eine Mehrzahl der von Partnern generierten Leads seien Fakes. So würden wohl häufig Eigenbestellungen produziert. Wenn die Autos dann abgeholt werden sollen, heißt es dann oft, das Auto sei schon verkauft. Um diesen Fakes einen Riegel vorzuschalten, hat Schrottauto24 Mechanismen entwickelt, wie man halbwegs automatisch nicht vailde Leads und Eigenbestellungen ausfiltert. Dazu gehört auch die Überprüfung der E-Mail-Adresse. Steht die in irgendeinem Zusammenhang mit dem Partner (Namensteile, Besitzer der Website etc.), wird der Lead gelöscht und die Partnerschaft gekündigt.

    Ich hatte mich schon gewundert, wie der Merchant überhaupt dazu kommt, dass es sich um eine Eigenbestellung handeln könnte. In diesem Fall wurde tatsächlich eine Mailadresse eines meiner Projekte genutzt, bei der ich Mailadressen für Personen vergebe, die keine eigene haben (mangels Internet, z.B. reine Telefonbesteller) und auch für Tests benutzt werden. Die großen E-Mail-Verkäufer wie t-online seien aber von diesem Filter nicht betroffen, da man diese ja kenne und selbst als Merchant tätig sind.

    Eine Kündigung habe man dann nach der Stornierung ebenfalls sofort vorgenommen, da Schrottauto24.de davon ausgeht, dass ein Eigenbesteller nach einem erfolgten Lead danach mit massenhaftem Betrug startet, dem man dann nicht mehr so einfach Herr werden könne.

    Der Merchant hat festgestellt, dass mein Lead in der Tat rechtmässig zustande kam. Er hat mir eine Nachvergütung angeboten. Aber es geht hier ja nur um den Test. Man habe den Lead nicht genau genug betrachtet. Aber man solle auch die andere Seite betrachten. Die Fülle der Fakes sei bei über 100 Leads am Tag kaum noch zu überblicken, ansonsten müsse man neue Mitarbeiter nur dafür einstellen.

    Schrottauto24.de hat durch den Testbericht bemerkt, dass es durch das Filterverfahren doch noch Partner gibt, die unverschuldet durch das Raster fallen. Grundsätzlich gäbe es aber auch keine andere Lösung, um Betrug rechtzeitig auszuschalten.

    Ich hatte noch eingewendet, dass es aber doch immer mal sein kann, dass neue Partner erstmal die Merchants oder auch die Produkte/Dienstleistungen selbst testen möchten, bevor sie diese vermarkten. So könne man dann doch bei der 2. Eigenbestellung kündigen und nicht gleich beim ersten Mal. Das System lasse es aber wohl nicht zu und erst nach dem ersten vergüteten Lead würde die Welle erst richtig losschlagen.

    Insgesamt war es also ein richtig blöder Zufall, der sowohl Storno und Kündigung auslöste. Mit fast jeder anderen E-Mailadresse wäre das nicht passiert. Das zeigt aber dennoch aus meiner Sicht die Fehler im System. Und damit beziehe ich es aber auch bewusst auf beide Seiten. Denn eins ist klar: wenn es nicht so viele Affiliates gibt, die wirklich systematisch betrügen, dann müssten Merchants auch nicht so viele Filterprogramme erstellen, die fehlerhaft arbeiten. Insofern stimme ich mit Schrottauto24.de ohnehin überein, dass immer beide Seiten zu betrachten sind.

    Es geht hier sicherlich um ein allgemeines Problem. Dass Schrottauto24 nun davon betroffen wurde ist genauso ein blöder Zufall wie mein stornierter Lead.

    Weitere Stellungnahmen und Gedanken überlasse ich den Lesern.

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  5. Ich denke, für solche Fälle gibt es Affiliate-Manager, welche dies meines Erachtens sehr gut händeln können. Eine Überprüfung der Affiliates sollte demnach immer erfolgen. Schießt eine Affiliate von 0 auf 100 ist eine Überprüfung und Stornierung doch recht schnell gemacht. Es ist natürlich schade, dass es immer noch einige schwarze Schafe gibt, welche versuchen die Advertiser abzuziehen. Leider ist es aber andersrum anscheinend auch so. Das dafür kleinere Affiliate unter Umständen leiden müssen ist sicher auch nicht Sinn der Sache. Also weiter optimieren!

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  6. avatar schrottauto24.de

    Stornos sind ein ständiges Ärgernis für beide Seiten. Unser Partnerprogramm gibt es seit fast 4 Jahren und dieses wird immer wieder von Spammern und betrügerischen Affiliates heimgesucht. So gibt es Tage an denen über die Hälfte aller Leads Fake sind. Es geht sogar soweit, dass echte Daten benutzt werden und logischerweise die dann kontaktierten Personen mit Unmut reagieren. Da wird man vorsichtig und ggf. kündigt man auch mal zu vorzeitig. Hier wurde die Emailadresse des Publishers verwandt so dass es wie ein „Eigenlead“ aussehen musste. Hierbei haben wir vorschnell eine betrügerische Absicht angenommen. Leider checken Betrüger oft die Freigabebereitschaft um dann mit Leadgeneratoren diese automatisiert zu generieren.
    Natürlich hätten hier beide Seiten die Kommunikation suchen sollen. Gerade wenn es um einen forcierten Test geht. Das hätte auf alle Fälle diesen Testbericht abgerundet und dem Verfasser die Möglichkeit gegeben beide Seiten sowie auch den Umgang unsererseits mit Fehlern hier zu dokumentieren.
    Was in der Betrachtungsweise auch leider keine Beachtung findet ist, dass unsere Art von Partnerprogramm keinen Vorteil von ungerechtfertigten Kündigungen oder Stornierungen hat. Der Sinn unserer Teilnahme bei Adcell ist es ja Webmaster und Plattformen zu finden um mit diesen erfolgreich zusammen zu arbeiten und somit mehr Aufträge zu erhalten. Wenn wir diese alle kündigen würden und Leads in großer Zahl stornieren ist der Erfolg der Kampagne gefährdet und wäre wenig zukunftsorientiert.
    Ziel ist eine Win – Win Situation. Doch das gilt für Beide Seiten. Wir werden uns bemühen künftig genauer hinzusehen um solche Fehler zu vermeiden.
    Selbstverständlich werden wir einen fehlerhaft stornierten Lead wieder freigeben.

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  7. avatar joghurtKULTUR

    Sorry, aber das ist ein absolutes No-GO! Bevor ich Geld in die Hand nehme um ein Partnerprogramm zu bewerben gehört eine Testbestellung einfach dazu.

    Noch witziger wird der Kündigungswahn aber wenn man direkt vom Netzwerk gekündigt wird. Das ist mir erst kürzlich passiert http://www.milchrausch.de/affiliate-netzwerke-wer-meckert-fliegt/

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  8. avatar Michael

    Interessant finde ich auch, daß man im Impressum/Kontakt von schrottauto24.de den Geschäftsführer sieht, der ganz zufällig auch der Geschäftsführer des betr. Netzwerkes ist…

    Also alles Zufall ? Hmmm…

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  9. avatar Heiner

    Hallo,

    aus eigener Erfahrung kann ich leider sagen, dass es tatsächlich viele, viele Betrugsversuche im Affiliate-Bereich gibt. Ich arbeite selbst als E-Com-Projektleiter auf Agenturseite und damit quasi vertretend für die Merchants. Es ist erschreckend, wie viele Probleme man mit den Affiliates hat. Und dazu kommt, dass auch die Zusammenarbeit mit Affiliate-Agenturen nicht immer hilft – denn die sind unter Umständen gar nicht so unglücklich über die Betrugsfälle, da dadurch die eigene Provision ja auch steigt…

    Ich kann die Affiliate-Seite gut verstehen, aber „gefühlt“ muss ich sagen, dass ein Merchant, der nicht relativ strikt gegen Betrugsversuche vorgeht, ganz schnell dermaßen über den Tisch gezogen wird, dass sich dass Geschäft nicht mehr lohnt.

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  10. avatar Knut

    Leider passiert es relativ oft das Leads und Sales nicht ordentlich getrackt werden. Und die Ausreden der Betreiber sind zum Teil einfach lächerlich.

    Natürlich ist es blöd wenn der Merchant beim vermeintlichen Kunden anruft, und der weiß von nichts. Aber dann wird der Lead storniert und man kann anschließend den Partner überprüfen.

    Und die Ausrede mit den Automatisch generierten Leads ist einfach zu blöd. Maschinen kaufen keine Dienstleistungen und Waren.

    Ich mache in dem Sinne keine Testbestellungen, kaufe aber gern auch in dem Shop ein den ich bewerbe. Ich kann darin nichts schlimmes finden. Ganz im gegenteil!

    Wenn die Nutzererfahrung gut ist, kann sich der Betreiber auch über zukünftige Einkäufe freuen, denn dann bewerbe ich den Shop noch intensiver. Denn wenn`s gut ist soll man es auch sagen.

    Aber daran denken viele Merchants offenbar nicht.

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  11. avatar Andre

    Wenn man sich das jeweilige Impressum ansieht, kommt man schon ins Grübeln. Der gleiche Name, die selbe Stadt. Ich denke da ist eine Erklärung angebracht, das macht mich irrsinnig neugierig.

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  12. Hallo,

    zunächst sollte man wissen, dass die Kündigungsgründe bei Adcell mehr als eingeschränkt sind. Auch wir waren von automatisch generierten Leads betroffen. @Knut kostenlose Anmeldung von Frauen wurden vergütet. Ich meldete diese Fälle an Adcell und bat um Ausschluß von solchen Betrügern. Da dies aber zum ersten mal vorgekommen wäre, würde man mit dem Affiliate das Gespräch suchen, aber nicht sofort an die Luft setzen. Wenn Sie mich fragen, sollte man versuchen solche Betrüger von einem Netzwerk fern zu halten. Es wurde mir von Adcell empfohlen den Affiliates selbst zu kündigen. Das tat ich und wollte dem Affiliate auch als Begründung die Betrugssache schreiben. Weit gefelt, es geht einfach nicht. Man kann (genau erinnere ich mich jetzt nicht mehr) aus 3 Gründen auswählen. Wie unpassender Traffic und solche merkwürdigen Geschichten :-)

    Mein Fazit war: Ich habe die Kampagne Zur Leadvergütung (kostenlose Anmeldung von Frauen) zurückgezogen. Die Betrugsquote lag bei ca. 60 %

    Eigenbestellungen: Testbestellungen auf der Basis, wie Sie Frank vorgenommen hat sind aus meiner Sicht absolut korrekt. Selbst wenn die Emailadresse des Publishers genommen wurde (warum auch immer?). Grundsätzlich denke ich muss es doch egal sein, ob der Affiliate sein eigenes Auto verschrotten möchte, oder den Tip an einen Freund weiter gibt?!

    Weiterhin wünsche ich allen hier tolle Geschäfte,
    Thomas Traegner

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  13. Hallo an alle Beteiligten,

    nachdem mich Karsten darum bat, schreibe ich gerne einen kurzen Kommentar:

    @Herr Traegner: man kann bei ADCELL aus drei vorgegebenen Gründen wählen und zusätzlich, wenn keiner der 3 Gründe zutreffen sollte, völlig frei einen eigenen Grund in ein Freifeld eintragen. Das ist schon seit mehr als 12 Monaten so.

    @Andre und Michael: wie man ganz klar erkennen kann, stehe ich als Gründer des Entsorgungsunternehmen „Entsorgung Punkt DE GmbH“ mit im Impressum der Seiten. Wie Frank aber bereits geschrieben hat, kümmert sich Thomas Wagner um das Affiliate Programm (und das seit inzwischen 5 Jahren), da er auch die Anfragen an die Kundenbetreuung weitergibt und das Feedback bekommt. Thomas hat sich sofort telefonisch bei Frank gemeldet um die Unklarheiten aus dem Weg zu räumen und auch sonst steht er im engen Kontakt zu den Schrottauto24 Affiliates (einige begleiten uns bereits seit mehr als 4 Jahren). Aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen, dass man diese Reaktion und Nähe zu den Affiliates bei anderen Partnerprogrammen vergebens sucht.

    Mich wirst du bei mehreren Firmen und GmbHs im Impressum finden, da ich auch anderen Unternehmungen habe. Und viele davon haben ein Affiliate Programm bei ADCELL oder auch in anderen Netzwerken. Ich denke auch, dass man als Inhaber einer Partnerprogramm-Netzwerks die Vorteile des Affiliate Marketings kennt und deswegen auch in seinen eigenen Firmen zum Erfolg aller Beteiligten einsetzt.

    Ich hoffe, dass ich helfen konnte und wünsche eine angenehme und kurze Woche – Marcus

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  14. avatar Karsten Windfelder

    Ich finde es auf jeden Fall bemerkenswert, dass der Geschäftsfüher nach Veröffentlichung selbst zum Telefon gegriffen hat um Klarheit in den Fall zu bringen.

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  15. avatar Jochen

    Zu dem ganzen Thema gibt es nur eins zu sagen:

    Jeder zu Stande gekommene Sale, jeder Lead gehört vergütet.

    Sofern etwas bestellt und nicht zurück geschickt wird hat man dem Affiliate die Provision auszubezahlen. Selbst dann wenn der Kunde welcher die Ware bestellt hat nicht zahlt. Der Vertrag ist zu Stande gekommen. Alles andere interessiert nicht aus rechtlicher Sicht. Da müssen dann andere Institutionen einspringen (Inkasso und Co) was ohnehin gemacht wird. Dann aber dem Affiliate das Futter aus der Hand zu schlagen um es später, bei erfolgter Begleichung selbst zu essen ist eine Sauerei!

    Es spielt auch keine Rolle ob die Mutter des Affiliates oder der Schwipschwager etwas bestellt, es handelt sich dabei um einen gültigen Lead oder Sale sofern die Bestellung oder der Lead real sind.

    Wir haben zuviel Beschiss über uns ergehen lassen. Wir müssen dafür sorgen das richtige Transparenz herrscht, für alle Seiten. Jeder stornierte Lead/Sale gehört mit einer nachvollziehbaren Begründung versehen und Trackingprobleme müssten ausgeschlossen werden, eine 99% uptime des Trackings MUSS gewährleistet werden, genau so wie es Webhoster auch tun. Es geht hier um kein technisches Wunderverfahren sondern um solide Alltagsscripte!

    PS. Und wenn es zuviel verlangt ist 100 Leads pro Tag zu überprüfen… Dafür gibt es Einzelfreischaltung von Leads/Sales die man nach erfolgtem Auftragsabschluss durchführen sollte. Das ist im Bereich von 100 Leads mit Sicherheit kein Problem und lässt sich sogar automatisiert durchführen.

    Wenn man denn wöllte…

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  16. avatar Knut

    Da gebe ich Jochen uneingeschränkt Recht. Sobald ein Vertrag zustande kommt muss bezahlt werden. Und es muss nachvollziehbar sein wenn ein Lead oder Sale storniert wird.

    Ich habe in letzter Zeit auf Nachfrage die abenteuerlichsten Stornogründe bekommen. So zum Beispiel das man nach zwei Monaten wegen des hohen Traffics nichts mehr nachprüfen könnte, der Klick verloren ging usw.

    Aus diesem Grund Werbe ich nicht mehr für Programme, wo ich mitbekomme das derartiges passiert. Und ich hoffe das es andere auch so machen.

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