Archive for Mai, 2011
Partnerprogramm der Woche: seitenreport.de
Mittwoch, Mai 25th, 2011Partnerprogramm der Woche: Microsoft Webmatrix
Dienstag, Mai 17th, 2011Neuer Service für Affiliates: Verbesserte Recherche nach Partnerprogrammen
Dienstag, Mai 17th, 2011Das Branchenportal 100partnerprogramme.de startet heute ein neues Recherchetool für Publisher. Im Mittelpunkt stehen eine übersichtlichere Darstellung der deutschen und internationalen Partnerprogramme sowie ein neu entwickelter Pagebrowser.
Affiliates, die ein passendes Partnerprogramm für ihre Website suchen, schätzen die netzwerkübergreifende Übersicht von inzwischen fast 7.000 Partnerprogrammen bei rund 30 deutschen und internationalen Affiliate-Netzwerken.
Heute wurde eine neue Funktionalität frei geschaltet. Nach Eingabe eines Suchbegriffes erscheint eine übersichtliche Trefferliste, sortiert nach Partnerprogrammen mit Vertriebsgebiet Deutschland, D/A/CH, EU und International. Mit einem Klick können die passenden Kampagnen angezeigt werden.
Innerhalb der Listendarstellung kann der Publisher nun direkt über Karteireiter zwischen den unterschiedlichen Vertriebsgebieten wechseln.
Um die Usability weiter zu verbessern, wurde die Listendarstellung der Partnerprogramme um einen neuartigen Pagebrowser erweitert. So kann nun beispielsweise bei der alphabetisch sortierten Programmliste direkt zu den Suchergebnissen von „bri – del“ gesprungen werden. Zufallsklicks auf „Seite 3 von 15“ gehören damit der Vergangenheit an.
Mit der technischen Umstellung auf jQuery – eine umfangreiche JavaScript-Klassenbibliothek – kann der Affiliate nun weitere Funktionen nutzen. In Sekundenschnelle sind nun Umsortierungen und Verfeinerungen der Ergebnisliste (z. B. Partnerprogramme mit Produktdaten, bestimmten Vergütungsarten, bestimmten Netzwerken etc.) möglich. Um noch schneller zum entsprechenden Partnerprogramm zu gelangen, kann die Ergebnisliste nun mit einem Suchbegriff eingeschränkt werden.
Bis zu zehn Partnerprogramme können markiert und miteinander verglichen werden, wobei einzelne Blöcke beliebig verschoben werden können.
Dazu Karsten Windfelder, Betreiber von 100partnerprogramme.de: “Das Nutzerverhalten steht im Vordergrund. Nun ist es zum Beispiel möglich, ein Partnerprogramm zum Thema “Blumen” zu suchen, die Suchergebnisse dann mit dem Begriff “Rose” einzugrenzen, dann alphabetisch zu sortieren. Um die Suche weiter zu verfeinern kann man sich dann Affiliate-Programme mit Produktdaten anzeigen lassen und sich auf bestimmte Netzwerke beschränken. Daraufhin kann man sich beispielsweise alle Pay-per-Sale-Programme anzeigen lassen und kann diese nach der Provisionhöhe sortieren.”
Im Zentrum von 100partnerprogramme.de steht die große, handgepflegte Partnerprogramm-Datenbank. Affiliates finden dort Detailinformationen zu fast 7.000 Affiliate-Programmen aller wesentlichen Affiliate-Netzwerke, die auf dem deutschsprachigen Markt tätig sind.
Die technische Realisierung in TYPO3 erfolgte durch die sytura® Internetagentur, Layout und Design durch die SITEFABRIK new media (beide Nürnberg).
Als Affiliate Geld verdienen mit Gold, Silber und Edelmetallen
Mittwoch, Mai 11th, 2011Die “goldenen“ Partnerprogramme
Die sogenannte Finanzkrise der letzten Jahre erschütterte bei vielen Bürgern das Vertrauen in Geld und Anlageformen der Banken und Aktienmärkte. Die größte Sicherheit für die Absicherung der Zukunft wird nun zumeist in Gold und anderen Edelmetallen gesehen. Der Goldkurs wird international einheitlich festgelegt und befindet sich seit den letzten Jahren auf einem steigenden Niveau. Preisliche Unterschiede machen die Kommission des Händlers und ggf. die Verarbeitung (z.B. Schmuck) aus.
Es gibt mittlerweile mehrere Partnerprogramme für diese Branche. Dabei ist zu unterscheiden zwischen Shops, die Gold verkaufen und Merchants, die Gold aufkaufen. Es gibt aber auch Mischformen.
Goldverkauf – Shops
100ppRank: 2,4
Sale: 25% (von der Kommission), 6,25% ab Stufe 2 über empfohlene Kunden/Partner (2 Jahre lang)
Netzwerk: Inhouse (Auszahlung über BullionVault-Kundenkonto)
Sofortfreigabe: ja
SEM: keine Angabe
Cookielaufzeit: 60 Tage
Bei BullionVault macht das Handeln mit Gold und Silber richtig Spaß. Als Anreiz erhalten neue User 1 Gramm Gold, das sie gleich zum Verkauf anbieten oder als Grundlage für den Ankauf weiterer Edelmetalle nutzen können. Die eingebauten Tools sind einfach zu bedienen, gut verständlich und übersichtlich angeordnet. Die Goldpreise auf internationalen Märkten werden in Echtzeit angezeigt. Auch die Preisentwicklung der letzten Monate und Jahre können eingesehen werden. Das Portal wird in sieben verschiedenen Sprachen angeboten.
Nicht sofort zu finden ist das Partnerprogramm, das in das Gesamtkonzept integriert ist. Es befindet sich unter dem Menüpunkt „Verlauf“. Im Grunde ist es ein klassisches Freundvermittlungsprogramm für registrierte Teilnehmer. D.h. als Partner muss man sich selbst zunächst bei BullionVault anmelden. Es gibt aber keine Grundgebühren (sofern man kein Gold lagert) oder ähnliches, so dass dieser Umstand keinen Nachteil hat. Im Gegenteil: auch Affiliates können mit dem Handel von Gold zusätzliche Einnahmen generieren oder etwas für ihre Altersvorsorge tun.
Die Werbemittel machen auf ihre recht einfache, aber aussagekräftige Art neugierig.
Bei der lukrativen Provision von 25% ist zu beachten, dass sie nicht auf den gesamten Umsatz gezahlt wird, sondern nur auf die Kommission, die BullionVault als Vermittlungsplattform bei jeder Transaktion einbehält. D.h. der Goldpreis wird abgezogen. Die Kommission ist abhängig vom Ankaufsvolumen des Users und liegt zwischen 0,02 und 0,8%. Der Reiz des Programmes liegt daher eher an den dauerhaften Aktionen des vermittelten Teilnehmers und an den anteiligen Vergütungen vermittelter Kunden in der zweiten Stufe über einen Zeitraum von zwei Jahren.
Insbesondere für größere Websites mit mindenstens 5.000 Besuchern in der Zielgruppe ist das Programm Gold wert.
Fallbeispiel (9.5.11):
10 Gramm: 339,44 € = 2,72 € Kommission =0,68 EUR Provision (bei Einstiegsumsätzen)
1.000 Gramm: 33.944 € = 271,55 € Kommission = 67,89 EUR Provision (bei Einstiegsumsätzen)
–
100ppRank: 1,7
Sale: 0,38 – 1,15%
Netzwerk: affilinet, adgoal
Sofortfreigabe: nein
SEM: erlaubt
Cookielaufzeit: 60 Tage
Auch der TG Gold Super-Markt bietet eine Einlagerung von Gold, Silber, Platin und Palladium an. Doch im Mittelpunkt steht der Verkauf von echten Goldbarren und Goldmünzen, die z.B. auch in geprägter Form zum Verschenken geeignet sind.
Vorteile des Shops sind der Rund-um-die-Uhr-Service (365 Tage – 24 h geöffnet) und die Sicherheitsstandards. So besitzt die Website eine Trusted Shop-Siegel mit zugehörigen sehr positiven Kundenbewertungen. Der Bestellprozess ist zudem recht einfach. Mehrere Features wie Charts der Goldkurse, Preisvergleiche und ein Goldoptimierer fördern die Freude am Kauf.
Auffällig am Partnerprogramm ist die hohe Zahl an Werbemitteln. So stehen z.B. 81 Banner zur Verfügung. Sie richten sich sowohl an Käufer, die Gold als eigene Anlage erwerben möchten als auch an Schenker.
Die Provision ist abhängig von der „Größe“ der Artikel. Je hochwertiger der Goldbarren desto geringer ist der Anteil. Eine Lifetimevergütung gibt es bei diesem Partnerprogramm leider nicht. Daher bieten sich bei der Bewerbung vor allem Personen an, die Gold einmalig zu Hochzeiten, Konfirmation, Geburtstag usw, verschenken möchten.
Fallbeispiel (9.5.11):
10 Gramm (Goldbarren): 363,42 € = 1,38 EUR Provision
1.000 Gramm (Goldbarren, inkl. Versand): 34.249,11 € = 122,55 EUR Provision
–
100ppRank: 1,3
Sale: 0,70 %
Netzwerk: affilinet, financeAds, Zanox, adgoal, lovedby
Sofortfreigabe: nein
SEM: nicht erlaubt
Cookielaufzeit: 14 Tage
Auch Anlagegold24.de setzt auf den Verkauf von Barren und Münzen zu den aktuellen Kursen. Der Kundenzufriedenheitsfaktor über Trusted Shops ist etwas geringer als bei gold-super-market.de. Der größte Kritikpunkt hierbei ist die lange Lieferzeit.
Die Website ist übersichtlich und zeigt ebenfalls die Kursentwicklung für Gold und Silber an.
Das Partnerprogramm wird von nonstopConsulting betreut. Das spricht für einen guten Service. Die Werbemittel sind jedoch rar und wenig aussagekräftig. Die Cookielaufzeit ist mit 14 Tagen wesentlich geringer als beim direkten Konkurrenten.
Dafür gibt es aber einen nicht unwesentlichen Pluspunkt: die Provision ist mit 0,7% konstant. Große Barren und Mengen bringen somit mit diesem Partnerprogramm effektiv höhere Vergütungen, wie auch das Fallbeispiel zeigt. Nur bei sehr leichten Münzen und Goldstücken sieht es anders herum aus.
Fallbeispiel (9.5.11):
10 Gramm (Goldbarren): 354 € = 2,48 EUR Provision
1.000 Gramm (Goldbarren): 34.225,00 € = 239,58 EUR Provision
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Goldankauf – Shops
100ppRank: 3,1
Sale: 10 – 12 €
Netzwerk: SuperClix, adgoal
Sofortfreigabe: ja
SEM: eingeschränkt erlaubt
Cookielaufzeit: 90 Tage
Seit November 2009 existiert das Partnerprogramm von MoneyGold. In diesem Shop geht es um den reinen Ankauf von Gold, Silber und Platin in allen Formen von Händlern und Privatpersonen. Auch Alt- und Zahngold wird angenommen. Der Preis richtet sich nach der Karatzahl. Ein Preisrechner ermittelt den aktuellen Wert. Doch erst ein Experte gibt binnen 48 Stunden nach dem Versand, bzw. der Abholung ein konkretes Angebot ab. 99% davon werden angenommen. Da die Stornoquote derzeit bei ca. 25% liegt, könnte man folgern, dass auch nur rund 75% ein Angebot erhalten und das übrige Gold von ungenügender Qualität ist.
Der EPC liegt bei ca. 10 EUR (Superclix-Angabe), die Conversion Rate bei ca. 8% nach eigenen Angaben.
Die 32 Werbebanner sind sehr gut gelungen. Sie werden auch in englischer Sprache angeboten. Eine Bewerbung beim Programm ist nicht notwendig.
Im Gegensatz zu den bislang besprochenen Programmen setzt der Merchant hier auf eine Fixprovision von 10 EUR, unabhängig vom Umsatzvolumen. Ab 10 Sales steigt die Provision auf 12 EUR. Für niedrige Goldwerte im dreistelligen Bereich, die vermutlich auch den Großteil ausmachen, lohnt sich diese Variante für Partner. Für größere Goldbarren ist es eher ein größerer Gewinn für MoneyGold, wie das Fallbeispiel zeigt.
Die Zielgruppe sind vor allem Personen, die Geld benötigen und deshalb ihren Goldbestand möglichst einfach und ohne Risiko verkaufen möchten.
Fallbeispiel (9.5.11):
10 Gramm (999er Feingold): 323,40 € = 10,00 EUR Provision (Basis)
1.000 Gramm (999er Feingold): 32.300,00 € = 10,00 EUR Provision (Basis)
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goldankauf-affiliate.com (goldankauf123.de)
100ppRank: 2,6
Sale: 1 – 10 %, 25 EUR zum Start, Lifetime
Netzwerk: Inhouse (im weitesten Sinne)
Sofortfreigabe: ja
SEM: eingeschränkt erlaubt
Cookielaufzeit: 30 Tage
Etwas verwirrend ist die Website von goldankauf-affiliate.com. Es ist das Partnerprogramm von goldankauf123.de, das aber selbst auf seiner Seite eine Registrierungsmöglichkeit anbietet. Dennoch ist eine indirekte Anmeldung für neue Partner attraktiver, da es 25 EUR Startbonus gibt.
Angekauft werden auch bei goldankauf123.de Fein- und Altgold, Silber, Platin und Palladium geringfügig besseren Preisen als z.B. bei MoneyGold. Die Ware wird per Post ohne Gebühren versendet oder kann auch abgeholt werden.
Das Partnerprogramm ist noch relativ neu. Neben den akzeptablen Werbebannern überzeugt vor allem das Goldrechner Widget. Es ist ein Modul, mit dem User eine Preisanfrage für ihr Goldgewicht stellen können und mit dem Ergebnis auf der Zielseite landen. Auf Anfrage gibt es auch einen Rechner für eine ganze Landing Page, der alle Edelmetalle abdeckt. Für Premiumpartner können auch individuelle Werbemittel angefertigt werden. Der Service scheint für Affiliates also sehr hilfreich zu sein.
Die Provision ist höher als bei Mitbewerbern. Der Anteil richtet sich an den Edelmetallen:
Feingold: 1%, Altgold 3%, Zahngold 5%, Silber 10%, Platin und Palladium 5 %.
Das Besondere ist, dass die Vergütung Lifetime für jeden weiteren Verkauf des vermittelten Kunden gezahlt wird. Die durchschnittliche Provision wird mit 31 EUR angegeben.
Das Programm ist für den Goldankauf sicherlich das attraktivste.
Fallbeispiel (9.5.11):
10 Gramm (999er Feingold): 324,21 € = 3,24 EUR Provision
1.000 Gramm (999er Feingold): 32.421 € = 324,21 EUR Provision
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goldaffiliate.de (gold-verkaufen-ge.de)
100ppRank: 1,7
Sale: 2,50 – 60 EUR, 10% ab Stufe 2 über empfohlene Partner
Netzwerk: Inhouse
Sofortfreigabe: ja
SEM: erlaubt
Cookielaufzeit: 30 Tage
Auch bei gold-verkaufen-ge.de befindet sich das Partnerprogramm auf einer eigenständigen Website.
Das Design fällt deutlich hinter den bereits beschriebenen Goldankaufsportalen zurück. Es wird damit geworben, dass die Ankaufspreise die Angebote von Juwelieren, Pfandhäusern und anderen Ankaufsstellen meist um 10 bis 40 Prozent übersteigen. Der Preisrechner auf der Website zeigt aber einen etwas geringeren Preis an (siehe Fallbeispiel). Auch der Service ist nicht so umfangreich. So erfolgt der Versand i.d.R. per Post auf eigene Gefahr. Es wird in den FAQ lediglich darauf hingewiesen, auf was man achten sollte und dass ab einem bestimmten Wert ein Post-Abholservice organisiert werden kann.
Die Zuordnung des Affiliates erfolgt durch ein Begleitschreiben. Lifetime-Vergütung gibt es nur ab der zweiten Stufe bei einer Vermittlung eines neuen Affiliates. Ansonsten wird nur eine Folgebestellung zusätzlich verprovisioniert.
Durchschnittlich sind 27 EUR zu erwarten. Die Provision ist abhängig vom Gewicht des Edelmetalls. Sie liegt unter den Werten von goldankauf123.de, die Lifetime auszahlen.
Gut ist jedoch die Standardausstattung von Werbemitteln. Darunter befinden sich z.B. zwei Pagepeels und zwei Werbekarten, um auch offline für den Shop zu werben.
Fallbeispiel (9.5.11):
10 Gramm (999er Feingold): 320 € = 2,50 EUR Provision
1.000 Gramm (999er Feingold): 32.000 € = 155 EUR Provision
–
Fazit
Der Markt für Gold-Partnerprogramme entwickelt sich so langsam.
Im Bereich Verkauf liegen gold-super-markt.de und anlagegold24.de auf ähnlichem Niveau. Hier entscheiden einzelne persönliche Gewichtungen der Affiliates.
Für den Goldankauf hat goldankauf123.de (über goldankauf-affiliate.com) doch recht deutlich die Nase vorn.
Eine sehr elegante Kombilösung bietet bullionvault.de an. Auch wenn Einzelkäufe niedriger vergütet werden überzeugt das Gesamtkonzept.
Die Euphorie des neuen Goldbooms birgt aber auch Gefahren. So mancher Anbieter startet sicherlich mit viel Ambitionen, muss dann aber nach kurzer Zeit doch wieder seine Geschäftsidee aufgeben. Wenn hierfür auch ein Partnerprogramm angeboten wurde, könnten nicht nur die angefallene Arbeiten für die Integration der Werbemittel und dem verbundenen Content-Umfeld umsonst gewesen sein, sondern auch erzielte Provisionen verloren gehen. Ein Beispiel hierfür sind goldonlineshop.de und eurofuergold.de, von denen nur noch eine Schablone sichtbar ist. Daher ist sicherlich auch die bisherige Dauer auf dem Affiliate-Markt ein Kriterium, auf das potentielle Partner achten sollten.
Partnerprogramm der Woche: affilinet Comparison Tables Telko
Mittwoch, Mai 11th, 2011Meine Erfahrungen: Offline-Affiliate bei Spreadshirt
Montag, Mai 9th, 2011Seit Anfang April bieten wir Affiliates an auch Offline für uns zu werben. Das Tracking funktioniert dabei per Gutscheincode. Jedem interessierten Affiliate wird also ein individueller Code zur Verfügung gestellt, der auch im Netzwerk dem einen Affiliate direkt zugewiesen wird (wir nutzen dazu den Gutschein-Manager von Webgains). Jedes Mal, wenn der Gutschein eingelöst wird, bekommt der Affiliate die vereinbarte Provision. Der Affiliate profitiert also auch von Wiederkäufen, Verbreitung in sozialen Netzwerken bzw. Mundpropaganda und Gutscheinseiten, die diesen Gutschein bei sich veröffentlichen (und nicht wissen, dass der Gutschein bei uns den Click-Cookie überschreibt). Soviel zum Setup.
Selbstversuch – wie funktioniert es?
Da dieser Bereich des Affiliate-Marketing eher neu ist habe ich mich Ende März dazu entschlossen einen Selbstversuch zu starten. Dazu habe ich mir zunächst einmal einen Pullover mit dem Gutscheincode „LEIPZIG“ gedruckt und fleißig in meiner momentanen Wahlheimat getragen. Da ich neben dem Text auf der Rückseite des Pullovers noch ein Motiv auf der Vorderseite hatte, hat der komplette Hoodie mich 40,90 € gekostet.
Außerdem habe ich 1.000 Flyer mit dem Gutscheincode „POSTNIX“ bestellt und an verschiedenen Stellen (Bars & Sportstätten) ausgelegt. Die Flyer haben mich 20,86 € gekostet.
Weil es schneller geht zunächst einmal die Resultate für den Pullover: Nichts. Bis auf meine Testbestellung kam leider nichts rein. Ein Misserfolg! Für die Flyer sieht es etwas besser aus: Drei Bestellungen, die mir insgesamt eine Provision von 28,33 € einbrachten. Die Flyer haben sich somit zwar refinanziert, waren den Aufwand der Erstellung und Verteilung aber wohl kaum wert.
Der Versuch ist also eher gescheitert. Trotzdem habe ich einiges daraus gelernt.
So kann man es besser machen
So empfehle ich jedem, der den Gutscheincode auf eine Textilie druckt kein Verfallsdatum dazuzuschreiben. So kann man einfach bei Spreadshirt nachfragen, ob der Gutschein verlängert werden kann und die Kleidung weiter anziehen (und hoffen). Außerdem war der Text auf meinem Hoodie nicht wirklich werbewirksam und verständlich genug. Der Text hätte außerdem etwas tiefer gemusst, da die Kapuze leider oft über der URL hing.
Auch den Flyer würde ich nächstes Mal anders gestalten. Die Domain sollte deutlich größer sein und es sollte den Leuten klarer verdeutlicht werden, dass hier was gespart werden kann. Außerdem muss man wohl (leider) immer noch erklären, was Spreadshirt ist und was man dort machen kann. Nicht zuletzt war die Verteilung schlecht. Optimalerweise teilt man die Flyer direkt in der Fußgängerzone aus, wozu ich leider weder Zeit noch Geduld hatte. Oder man hat sogar ein eigenes Geschäft, wo man mit einem angepassten Flyer den Leuten einen echten Mehrwert zum eigenen Angebot machen kann (so kann z. B. der Betreiber eines Fitnessstudios einen Flyer zum Thema Sportkleidung gestalten und auslegen).
Fazit
Trotzdem dieser Test also gescheitert ist, denke ich, dass dieses Thema Potential hat und werde wohl privat weiter testen. Testen, optimieren, testen, optimieren, … scheint auch für Offline-Affiliates ein Muss zu sein. Außerdem gibt es neben Flyer und Pullover ja noch 100 andere Wege einen Gutschein unter das Volk zu bringen.
Falls Du Interesse an einem eigenen Test hast, wende Dich bitte an mich, Torge (tka@spreadshirt.net).
Grüße,
Torge
Das Ende der Kredit-Partnerprogramme? Reine Panikmache…
Mittwoch, Mai 4th, 2011Ein Kommentator machte uns auf ein neues Gerichtsurteil aufmerksam:
“Per Gerichtsbeschluß wurde untersagt Kredit-Partnerprogramme auf seiner Webseite zu betreiben ohne der Erlaubnis zur Kreditvermitlung nach §34c Gewerbeordnung.”
Was ist dran an der Geschichte? Wir fragten RA Dr. Martin Bahr:

Was bedeutet dieses Urteil für Merchants und Affiliates?
Dr. Bahr: Nichts wirklich Neues.
Die Frage, ob Affiliates eine Genehmigung nach § 34 c GewO brauchen, ist höchstrichterlich nach wie vor unbeantwortet. Insofern wird immer wieder von vereinzelten Gerichten eine kaum nachvollziehbare und vor allem inhaltlich grottenfalsche Ansicht vertreten.
Es empfiehlt sich aber ein Blick in die bislang vorliegende Rechtsprechung, und die sagt ganz klar: Ein Affiliate braucht grundsätzlich keine besondere Erlaubnis nach der GewO für seine Tätigkeit, wenn er Kredit-Partnerprogramme bewirbt.
Siehe dazu ausführlich den Aufsatz “Kritische Angebote in Partnerprogrammen: Finanzprodukte” von mir
Kurz gesagt: Nicht jeder Affiliate ist automatisch ein Kreditvermittler und benötigt eine Erlaubnis nach § 34c GewO. Vom erlaubnispflichtigen Vermittler ist nämlich der sogenannte Tippgeber zu unterscheiden. Der Tippgeber braucht keine solche besondere Erlaubnis.
Der Tippgeber stellt lediglich den Kontakt zwischen dem Interessenten und einem Vermittler bzw. dem späteren Vertragspartner her. Die Nennung von Abschlussmöglichkeiten und die Anbahnung von Verträgen stellt gerade noch keine Vermittlung dar, wenn sie als vorbereitende Handlungen nicht auf eine konkrete Willenserklärung des Interessenten zum Abschluss eines Vertrages abzielen.
So sieht das auch die Rechtsprechung, vgl. z.B. Beispiel das LG Hamburg im Tchibo-Fall.
Bedeutet im Klartext: Bei der herkömmlichen Affiliate-Werbung (z.B. “Pay per Sale”) liegt kein Vermitteln vor. Anders könnte dies beim “Pay per Lead” sein. Hier steht und fällt aber alles mit der konkreten Ausgestaltung im Einzelfall.
Die Entscheidung des AG Straubing ist daher – höflich formuliert – doch mehr als erstaunlich. Dort wird nämlich nicht weiter differenziert, sondern es wird alles über einen Kamm geschert. Der Leser sucht vergeblich die Abgrenzung zwischen bloßem Tippgeber und Vermittler.
Der Ausgang des Verfahrens hat (wohl) auch maßgeblich mit den konkreten Umständen des Falles zu tun. Der Beschuldigte war nicht anwaltlich vertreten, sondern trat allein vor Gericht auf. So kam das eigentliche Thema – nämlich die Abgrenzung zwischen Tippgeber und Vermittler – in den Verteidigungsargumenten kaum bzw. gar nicht vor, so dass sich das Gericht auch mit diesem wesentlichen Punkt nicht näher beschäftigt hat. Ebenso gilt es zu berücksichtigen, dass der Beschuldigte durch seinen gestellten, aber abgelehnten Antrag auf Erlaubnis dem Richter den Eindruck vermittelt hat, dass er selbst von der Erforderlichkeit einer Genehmigung ausging, diese aber nicht bekam und dennoch weitermachte.
Was rätst du Affiliates, die aktuell ein Kreditpartnerprogramm bewerben und wie sollte er sich im Falle einer Abmahnung verhalten?
Dr. Bahr: Ruhe bewahren und einen Kaffee trinken gehen. Es besteht keinerlei Grund, in Panik und Hektik zu verfallen. Die aktuelle Gerichtsentscheidung ändert nichts an der bestehenden Rechtslage.
Da es weiterhin an einer höchstrichterlichen Rechtsprechung fehlt, müssen die Affiliates mit der ihnen schon bekannten Rechtsunsicherheit weiterhin leben. Durch das vorliegende Urteil ist aber keinerlei Verschärfung eingetreten. Es ist daher reine Panikmache, zu behaupten, die Entscheidung wäre das Ende der Kredit-Partnerprogramme im Netz.
Partnerprogramm TIPP der Woche: ultraforce.de
Dienstag, Mai 3rd, 2011Buchtipp: “Erfolgreiche Websites” vermittelt kompaktes Online-Marketing-Wissen
Dienstag, Mai 3rd, 2011Geballtes Online-Marketing-Wissen, das ist wohl ein treffender Begriff für das fast 800 Seiten umfassende Werk “Erfolgreiche Websites”. Das erst kürzlich erschienene Buch der Praxisexperten Esther Düweke (imedo.de) und Stefan Rabsch (zalando.de) widmet sich ausführlich den Themen Online-Marketing, Suchmaschinen und Usability. Beispielwebsites und Grafiken lockern den Text auf. Die Zielgruppe des Buches ist breit gefächert: Von Shop-Betreibern über Blogs bis hin zu redaktionellen Websites werden alle Leser fündig werden.

Die Autoren selbst bezeichnen ihr Buch als einen “Trainingsplan”, der sich sechs Schwerpunktthemen widmen soll:
Zunächst wird Basiswissen Online-Marketing vermittelt, bevor es mit Online-Werbung weitergeht. Hier erfährt man, wie erfolgreiche Bannerwerbung aussieht.
Um “Effektives Affiliate-Marketing” geht es in Kapitel 2.2 “Effektives Affiliate-Marketing”. Dort erhält der Leser einen Überblick zu Affiliate-Netzwerken bis hin zu Trackingmethoden sowie mögliche Schwachstellen der Werbeform.
Im Folgenden werden sieben verschiedene Online-Werbemöglichkeiten aufgezeigt zu denen die Autoren jeweils eine Checkliste für die Praxis anbieten.
Den Schwerpunkt des Buches legen die Autoren auf Suchmaschinenwerbung und Suchmaschinenoptimierung. Im Anschluss werden die Punkte Zielgruppe, Kundenbindung, Usability, Conversion und Testverfahren behandelt. Auch hierzu gibt es wieder Checklisten.
Wie man Web-Analyse betreiben und mit seiner Website Geld verdienen kann, wird im Anschluss dargestellt. Hier geht es dann auch nochmal um Affiliate-Marketing. Das “Website-Glossar” sowie eine DVD mit Video-Lektionen und Checklisten runden das Buch ab.
Mein Fazit
Das Buch ist ein wahrer “Rundumschlag” wenn es um den Aufbau einer erfolgreichen Website geht. Der Leser erhält komplexes Wissen und wertvolle Tipps für seine Website. Zu Affiliate-Marketing finden Insider bekanntes Know-how. Interessant scheint mir hier eher der Punkt “Gefahren” im Affiliate-Marketing.
Nachdem die Autoren ihr Buch als sechsteiligen “Trainingsplan” bezeichnen, habe ich mir Gliederung und Aufbau des Buches auch derart vorgestellt. Die Gliederung ist zwar einerseits bis ins Detail strukturiert. Andererseits finde ich sie persönlich mit insgesamt 24 “optisch gleichwertigen” Kapiteln doch recht verwirrend.















