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Meine Erfahrungen: Offline-Affiliate bei Spreadshirt

Seit Anfang April bieten wir Affiliates an auch Offline für uns zu werben. Das Tracking funktioniert dabei per Gutscheincode. Jedem interessierten Affiliate wird also ein individueller Code zur Verfügung gestellt, der auch im Netzwerk dem einen Affiliate direkt zugewiesen wird (wir nutzen dazu den Gutschein-Manager von Webgains). Jedes Mal, wenn der Gutschein eingelöst wird, bekommt der Affiliate die vereinbarte Provision. Der Affiliate profitiert also auch von Wiederkäufen, Verbreitung in sozialen Netzwerken bzw. Mundpropaganda und Gutscheinseiten, die diesen Gutschein bei sich veröffentlichen (und nicht wissen, dass der Gutschein bei uns den Click-Cookie überschreibt). Soviel zum Setup.

Selbstversuch – wie funktioniert es?

Da dieser Bereich des Affiliate-Marketing eher neu ist habe ich mich Ende März dazu entschlossen einen Selbstversuch zu starten. Dazu habe ich mir zunächst einmal einen Pullover mit dem Gutscheincode „LEIPZIG“ gedruckt und fleißig in meiner momentanen Wahlheimat getragen. Da ich neben dem Text auf der Rückseite des Pullovers noch ein Motiv auf der Vorderseite hatte, hat der komplette Hoodie mich 40,90 € gekostet.

Außerdem habe ich 1.000 Flyer mit dem Gutscheincode „POSTNIX“ bestellt und an verschiedenen Stellen (Bars & Sportstätten) ausgelegt. Die Flyer haben mich 20,86 € gekostet.

Weil es schneller geht zunächst einmal die Resultate für den Pullover: Nichts. Bis auf meine Testbestellung kam leider nichts rein. Ein Misserfolg! Für die Flyer sieht es etwas besser aus: Drei Bestellungen, die mir insgesamt eine Provision von 28,33 € einbrachten. Die Flyer haben sich somit zwar refinanziert, waren den Aufwand der Erstellung und Verteilung aber wohl kaum wert.
Der Versuch ist also eher gescheitert. Trotzdem habe ich einiges daraus gelernt.

So kann man es besser machen

So empfehle ich jedem, der den Gutscheincode auf eine Textilie druckt kein Verfallsdatum dazuzuschreiben. So kann man einfach bei Spreadshirt nachfragen, ob der Gutschein verlängert werden kann und die Kleidung weiter anziehen (und hoffen). Außerdem war der Text auf meinem Hoodie nicht wirklich werbewirksam und verständlich genug. Der Text hätte außerdem etwas tiefer gemusst, da die Kapuze leider oft über der URL hing.
Auch den Flyer würde ich nächstes Mal anders gestalten. Die Domain sollte deutlich größer sein und es sollte den Leuten klarer verdeutlicht werden, dass hier was gespart werden kann. Außerdem muss man wohl (leider) immer noch erklären, was Spreadshirt ist und was man dort machen kann. Nicht zuletzt war die Verteilung schlecht. Optimalerweise teilt man die Flyer direkt in der Fußgängerzone aus, wozu ich leider weder Zeit noch Geduld hatte. Oder man hat sogar ein eigenes Geschäft, wo man mit einem angepassten Flyer den Leuten einen echten Mehrwert zum eigenen Angebot machen kann (so kann z. B. der Betreiber eines Fitnessstudios einen Flyer zum Thema Sportkleidung gestalten und auslegen).

Fazit

Trotzdem dieser Test also gescheitert ist, denke ich, dass dieses Thema Potential hat und werde wohl privat weiter testen. Testen, optimieren, testen, optimieren, … scheint auch für Offline-Affiliates ein Muss zu sein. Außerdem gibt es neben Flyer und Pullover ja noch 100 andere Wege einen Gutschein unter das Volk zu bringen.
Falls Du Interesse an einem eigenen Test hast, wende Dich bitte an mich, Torge (tka@spreadshirt.net).

Grüße,
Torge

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3 Comments  comments 

3 Antworten

  1. 3 Conversionen aus 1000 Flyern? Das find ich aber schon richtig gut! Also wenn ich aus 1000 Banner-Einblendungen ebenso 3 Sales generieren könnte – ich würde sofort den Online-Sekt aufmachen! ;-)

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  2. avatar Torge Kahl

    Stimmt, aber der TKP sollte online auch nicht bei 20,86€ liegen ;-)

    Aber wie gesagt, ich denke, wenn man das Targeting der Flyer verbessert (=selber aktiv austeilt) ginge noch mehr.

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  3. Meine Rede, aber erzähl das mit dem TKP mal den Vermarktern… ;-)

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