Archive for Oktober, 2011

Affiliate Conference: Customer-Journeys vollständig abbilden

Freitag, Oktober 28th, 2011

Auf der Affiliate Conference 2011 (Nachbericht…) haben wir ein paar Vorträge besucht und stellen kleine Zusammenfassungen hier ins Blog.

In seinem Kurzvortrag stellte Mischa Rürup von intelliAd die Analyse von Käuferverhalten über mehrere Kanäle sowie den Zusammenhang zum Retargeting dar.

Rürup zeigte die einzelnen Kanäle auf, die in der Online-Marketing-Praxis meist isoliert betrachtet werden.

Zu den Kanälen im Kaufentscheidungsprozess gehören: Direct-Traffic, Google organisch (SEO), Google AdWords (SEA), Facebook Ads, Affiliate, Retargeting, Produktdaten-Marketing, Newsletter und Twitter.

  • Betrachtung aller Kanäle bei der Verfolgung von Customer Journeys
  • über 30 % der Conversions werden durch mehrere Kanäle beeinflusst
  • Einbeziehung des Faktors “Zeit” (Conversions treffen ab dem ersten Klick meist zeitverzögert ein – zwischen 20 – 40 Tagen)

Rürup empfahl deshalb, Cross-Channel-Effekte sauber zu messen und Multi-Channel Tracking mit Attribution-Modell anzuwenden.

Anhand eines Beispiels zeigte Rürup einen möglichen Kaufentscheidungsprozess auf:

Bei der Messung von Customer Journeys sind folgende Kriterien einzubeziehen:

  • Beteiligte Kanäle / Keywords
  • 
Art der Interaktionen (Impressions/ Klicks/Anrufe/Conversion-Typen)
  • Umsatzhöhe der Conversions (Warenkorbwert)
  • Länge (Anzahl der Touchpoints)
  • Anzahl Conversions (Wiederkaufrate, CLV)
  • Gesamtdauer & Übergangsdauer (Zeit)

Wichtig: Wechselwirkungen zwischen den Marketing-Kanälen berücksichtigen

Nutzen aus der vollständigen Abbildung von Customer Journeys:

  • Berücksichtigung aller User-Interaktionen (Klicks & Impressions) über Online- und Offline-Kanäle
  • Realitätsnahe Abbildung der tatsächlichen Wertschäpfungskette
  • Leistungsgerechte Verteilung des Online-Werbebudgets unter Anwendung von Attribution-Modellen (Zeit/Interaktion/Kettenteil)
  • Transparente Abrechnungsbasis für Affiliate-Marketing und Werbenetzwerke

Customer-Journey-Analyse und Retargeting

Wichtige: Anpassung von Marketingmaßnahmen an den Customer Journey

=> Betrachtung der Klickketten (im Durchschnitt zwei verschiedene Werbekanäle, ca. drei Klicks, Dauer 6,5 Tage)
Je teurer das Produkt, desto länger die Kette, bis zu zehn Touchpoints bzw. 20 Tage.
=> Hier werden Retargeting-Maßnahmen eingesetzt.

Maßnahmenplan:

  • Kurze Ketten (nur ein Klick): Incentivierungsmaßnahmen sinnvoll
  • Kettenanfang: Adwords/SEA, geeignet für Neukundengewinnung
  • Kettenende: Direct-Traffic (z.B. Type-In) und SEO für die Conversion entscheidend

Studienergebnis

Dann präsentierte Rürup noch die Ergebnisse aus einer Studie mit der TU München:
Fazit: Der Kaufentscheidungsprozess dauert bei Retargeting länger.

Vorteil: Retargeting reaktiviert „verlorene“ Käufer, gewinnt sie also zurück.

Telefonanrufe im Customer-Journey

=> Jeder Shop-Besucher bekommt eine individuelle Nummer zugeteilt

Vorteile für das Affiliate-Marketing

  • Telefon-Tracking: Faire Vergütung von Publishern
  • Erfassung von Warenkorbwerten und Bestellungen
  • Telefonkontakt wichtig bei erklärungsbedürftigen Produkten
  • CPO sinkt durch Berücksichtigung von Anrufen in User-Journeys
  • Sämtliche Daten fließen in die „Entscheidung“ der Cookie-Weiche ein

Fazit

Ein anspruchsvoller Vortrag, der zeigt, dass der Kaufentscheidungsprozess nicht zu vernachlässigen ist, um Marketing-Maßnahmen und -Budget sinnvoll einzusetzen.

Als Leuchtturm erfolgreicher Affiliate werden

Donnerstag, Oktober 27th, 2011

Mit einer Webseite und im Grunde fremden Produkten Geld verdienen – das ist das Ziel aller Affiliates. Durch diese Partnernetzwerke lässt sich mit wenig Aufwand ein kontinuierlicher Geldfluss ermöglichen – so heißt es. Affiliate-Netzwerke sind aber nur dann profitabel, wenn man genügend Traffic auf den eigenen Seiten hat. Der Knackpunkt ist allerdings, eben diese ausreichende Zahl an Besuchern zu erreichen. Effizient und dauerhaft lässt sich das mit dem Status eines Experten bewältigen.

Die Rolle des Experten oder Leuchtturms für erfolgreiche Affiliate-Werbung

Experten, also Leuchttürme, bieten Orientierung. Sie kennen diese Wirkung aus Ihrem eigenen Bekanntenkreis. Wer einen Handwerker sucht greift gerne auf Bekannte zurück die in dem Bereich arbeiten. Oft verzichtet man Aufgrund des Kennens auf die Recherche nach Konkurrenz Angeboten und entscheidet sich für die Person, die ein vermeintlicher Experte auf dem Gebiet ist und zu dem man bereits eine vertrauensvolle Basis auf Grund der Bekanntheit hat.

Die Regel, dass Experten und Leuchttürme automatisch Kunden anziehen, lässt sich auch im Internet beobachten. Für Firmen, die sich mit Affiliate Marketing beschäftigen, ist die Konkurrenz allerdings besonders groß. Zudem fehlt dabei oft das „persönliche“ Kennen. Deswegen ist es so wichtig, dass Sie als Unternehmen als Leuchtturm agieren. Alle Produkte, die Sie als Affiliate dann vermarkten, werden von Ihren Besuchern bevorzugt und als besonders vertrauenswürdig eingestuft. Damit ersparen Sie sich selbst eine große Menge an aufwendiger Werbung – Ihre Kontakte werden selbstständig zu dem Schluss kommen, dass die von Ihnen empfohlenen Produkte die richtigen für die eigenen Bedürfnisse sind.

XING und Co. für Affiliate-Vermarktung nutzen

Wie erreichen Sie so einen Expertenstatus? Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten. In der Praxis hat sich gezeigt, dass die Kombination aus mehrwert-bietendem Content und die Nutzung von sozialen Netzwerken am effektivsten sind. Viele Affiliates nutzen Blogs um über Produkte zu informieren oder Facebook und Twitter um mit potentiellen Kunden zu kommunizieren. Ein großes Netzwerk wird mit viel Potential wird von Affiliates oft nicht genutzt. Xing. Die Vermarktung von Produkten und das Erstellen eines Expertenstatus über Xing wird bei dem PreSales Marketing Prinzip beschrieben. Im PreSales Marketing werden als praktische Tools die sozialen Netzwerke für die Kontaktgewinnung und Kontaktpflege eingesetzt. Für den Erwerb eines Expertenstatus eignet sich XING als Business-Portal perfekt: Sie können hier Ihre berufliche Expertise professionell darstellen. Als Gruppenmoderator beweisen Sie zusätzlich Ihr Fachwissen für Ihre Branche, indem Sie den Gruppenmitgliedern neue Informationen aus der Branche näher bringen, sich bei Fachdiskussionen beteiligen und bei komplexen Fragen vermitteln.

Ein weiterer Baustein ist der Erwerb von Auszeichnungen und Preisen. Selbst wenn außerhalb Ihrer Branche die Auszeichnungen niemandem bekannt sind: Eine lange Liste an Auszeichnungen beeindruckt Ihre Kontakte trotzdem. Der Erhalt eines Preises wird immer mit einer entsprechenden Kompetenz gleichgesetzt, außerdem bedeutet die Bewerbung für eine Auszeichnung auch ein großes Engagement in der Bewerbung. Referenzen und Kundenstimmen, die Ihre Expertise bestätigen, unterstreichen Ihren Expertenstatus zusätzlich.

Über eine sorgfältige Kommunikation mit Ihren Kontakten und Kunden beispielsweise über XING können Sie neben Ihren eigenen Angeboten auf bequeme Weise auch Affiliate-Produkte vermarkten. Als Empfehlung ist dies besonders gut durchführbar, weil Sie Ihren Kontakten glaubwürdig vermitteln können, dass Sie selbst nicht Schöpfer des E-Books oder der empfohlenen Dienstleistung sind, selbst aber dieses Produkt uneingeschränkt weiter empfehlen. Für Ihre Kontakte ist dies Ausdruck Ihres Vertrauens, wenn Sie Ihnen beispielsweise ein sehr praktisches Tool, das Ihnen selbst bei der Arbeitsorganisation geholfen hat, weiter empfehlen. Das ergibt ein Plus auf dem Beziehungskonto, das sich letztlich nicht nur in Form der Provision des Affiliate-Produktes auszahlen wird.

Affiliate als Bestandteil im Vertrieb

Die meisten sehr erfolgreichen Internet Marketer haben damit begonnen, zunächst die eigene Reputation zu stärken, eigene Produkte oder Dienstleistungen auf den Markt zu bringen – dann folgten auch Affiliate-Produkte als zusätzliches Standbein. Über den bereits vorhandenen Expertenstatus ist die Affiliate-Vermarktung effizient und lässt sich einfach in vorhandene Marketingstrukturen einbinden.

PreSales Marketing optimiert die Vermarktung von Produkten durch eine ehrliche und direkte Kommunikation zwischen Unternehmen und deren potenziellen Kunden. So wird jede Empfehlung als genau das aufgefasst, was sie ist: Eine Empfehlung von Ihnen als Experte an Ihre Kontakte und Kunden. Über dieses Vertrauensverhältnis wird der Vertrieb von Affiliate-Produkten erleichtert. Zusätzlich können Sie bereits vorhandene Strukturen für den Vertrieb Ihrer eigenen Produkte mit einbinden. So gibt es in der Regel bereits einen Online-Shop, ein Blog mit regelmäßigen Informationsangeboten, eine XING-Gruppe für den fachlichen Austausch und eine Unternehmensseite, auf der sowieso bereits das eigene Angebot beschrieben wird.

In Kombination mit einem vorhandenen Expertenstatus ist Affiliate-Vermarktung deswegen die effiziente Ausnutzung bereits vorhandener Ressourcen.

Robert Nabenhauer: Unternehmer und Erfolgsautor, der das PreSales Marketing-Prinzip selbst erprobt, getestet und mit großem Erfolg angewendet hat. Robert Nabenhauer ist der Beleg dafür, dass dieses Prinzip nicht nur in der Theorie erfolgversprechende Taktiken darlegt, sondern auch in der Praxis extrem gut funktioniert.

Partnerprogramm der Woche: lindner.de

Dienstag, Oktober 25th, 2011

Alle Partnerprogramm-Neustarts der letzten Tage im großen Quick-Check…

TIPP der Woche

Affiliate Conference: Effektive Tools für Affiliate-Manager

Dienstag, Oktober 25th, 2011

Auf der Affiliate Conference 2011 (Nachbericht…) haben wir ein paar Vorträge besucht und stellen kleine Zusammenfassungen hier ins Blog.

Den vierten Vortrag zum Thema Affiliate-Management hielt Markus Kellermann, Head of Affiliate-Marketing bei explido.

Darin stellte er nützliche Tools zur Nutzung für folgende Punkte vor: Trackingtests, Partner-Management, Zeitmanagement, Fraud-Management und Partner-Datenbank.

Markus Kellermann bei seinem Vortrag

1) Für den Trackingstest lassen sich einsetzen:

  • Firebug: Das Tool bietet eine Vielzahl von Funktionen wie editieren, debuggen und überwachen von CSS, HTML und JavaScript.
  • Live HTTP Headers (Firefox-Plugin): Hier können Banner etc. geprüft und gesetzte Cookies, Cookieweichen etc. herausgefunden werden.
  • Cookie-Manager+ (Firefox-Plugin): Er ermöglicht Cookies sichtbar zu machen, zu bearbeiten und neue Cookies zu generieren sowie weitere Infos über sie zu erhalten.
  • webpagetest.org: Dieses Tool erlaubt es, Schnelligkeit, Ladezeit etc. von Affiliate-Seiten zu testen.

 

2) Zum Partnerprogramm-Management sind folgende Tools empfehlenswert:

  • Excel-Pivots: Dort können eine Vielzahl von Daten rund um ein Partnerprogramm verwaltet werden. Es ermöglicht beispielsweise bei einem Partnerprogramm, das bei verschiedenen Netzwerken läuft, die Aktivitäten der Publisher zu vergleichen und diese gezielt anzusprechen.
  • XOVI Affiliate-Tool: Es kann zum Beispiel geprüft werden, welcher Affiliate, welchen Banner eines Partnerprogramms eingebunden hat, wie wertvoll die Seite ist etc. (Eine detaillierte Vorstellung des Tools gibt es auch bei eisy).
  • Xi-Porter: Damit können Xing-Kontakte exportiert und Mails in HTML- oder Textformat verschickt werden.
  • Supermailer: Mit dieser Newsletter- und E-Mail Marketing Software können Newsletter und Serien-E-Mails in persönlichem Stil erstellt werden.
  • 100partnerprogramme.de Toolbar: Hier können wichtige Affiliate-Netzwerke mit wenigen Klicks erreicht werden.
  • Azwebsiteworth (Firefox-Plugin): Diese Extension gibt Informationen zu Websites aus (Wichtigkeit, Backlinks, Besucher pro Land etc.).

 

3) Um das Zeitmanagement zu optimieren eignen sich diese Tools:

  • 1password.com: Mittels dieses Tools können User Passwörter kreieren, verwalten und vieles mehr.
  • KeyTweak (Freeware): Mit der Freeware KeyTweak kann die Belegung der Tastatur selbst bestimmt werden.
  • ActionThis: Eine Software zum Anlegen von ToDos und zur Projektverwaltung.

 

4) Fraud-Management – PPC Brandhijacking kann entlarvt und Brand Protection betrieben werden mit:

  • xamine.com: Das Tool ermöglicht Analysen und Rundum-Blick auf die SEA-Aktivitäten der Marktteilnehmer und Wettbewerber in den Suchmaschinen.
  • sem-scout.de: Bietet professionelle SEO- und SEA-Analysetools.
  • sistrix-toolbox: Mit dieser Software können die SEO-Strategien der Mitbewerber analysiert werden.
  • bestbrandprotection.de: Tool zur Markenüberwachung im Minutentakt.
  • adpolice.de: Die Komplettlösung liefert Informationen rund um SEM-Kampagnen und überwacht die Marke.

 

5) Nutzung einer Partner-Datenbank:

Welche Wichtigkeit die Verwaltung von Publishern in einer Partner-Datenbank hat, stellte Markus schließlich noch anhand der agenturinternen Partner-Datenbank dar.
Dadurch sind vielfältige Aktionen möglich, wie Betrachtung einzelner Publisher, gezielte Kommunikation…

Fazit

Markus verschaffte komprimiert einen guten Überblick über brauchbare und wichtige Tools, die Affiliate Manager im Arbeitsalltag einsetzen können.

Partnerprogramm der Woche: wisedock.eu

Dienstag, Oktober 18th, 2011

Alle Partnerprogramm-Neustarts der letzten Tage im großen Quick-Check…

TIPP der Woche

Affiliate Conference: Affiliate Akquise – online und offline

Montag, Oktober 17th, 2011

Auf der Affiliate Conference 2011 (Nachbericht…) haben wir ein paar Vorträge besucht und stellen kleine Zusammenfassungen hier ins Blog.

Den zweiten Vortrag des Tages hielt Daniel Frerichmann, Spezialist Affiliate Marketing bei der DB Vertrieb GmbH und Blogger auf affiliatepraxis.de.

Er behandelte das Thema “Affiliate Akquise – wie findet man off- / online geeignete Affiliates” und zeigte entsprechende Vorgehensweisen auf.

1) Zuerst wurde die “Aktive Affiliate Akquise” besprochen.

Zu den Wegen der Online-Akquise zählen:

  • über Google (inkl. Keyword Tool)
  • Wettbewerbsbeobachtung
  • Nutzung von Tools wie Sistrix oder Xovi
  • Google Adwords
  • zanox Marketplace / Affiliate Window
  • Promotion über die Netzwerke
  • Bewerbung bei 100partnerprogramme.de
  • Facebook, Twitter, Google+ & Co.
  • Nutzung des Merchant Blog
  • Landing Page

Möglichkeiten, Affiliates offline anzusprechen, sind:

  • Messen, Konferenzen, Events, Kongresse…
  • Netzwerken
  • auf dem Postweg (Testprodukte, Gutscheine)
  • POS Aktionen

 

2) Bei der “Passiven Affiliate Akquise” werden potentielle Publisher indirekt angesprochen.

Auf dem Online-Weg kann dies geschehen über:

  • Agenturen
  • Netzwerke
  • Pressemitteilungen
  • Affiliate Verzeichnisse
  • Affiliate Marketing Foren
  • Branchen Websites
  • Aufgreifen im Endkunden Newsletter
  • Eintrag im Footer der Homepage
  • Notiz im Quelltext der Seite

Zur Offline-Gewinnung werden genutzt:

  • Anzeigen in Zeitschriften
  • Virals (Aufkleber, T-Shirts)
  • Fernsehwerbung

Schließlich gibt Daniel noch generelle Tipps und Tricks zur Publisher-Gewinnung:

  • Fokus auf Top-Affiliates richten
  • Individualisierte Mails schreiben / nicht spammen
  • Interesse an der Partnerschaft deutlich machen
  • Vorteile der Zusammenarbeit aufzeigen
  • Konkrete Integrationsvorschläge bieten
  • Individuelles Provisionskonzept anbieten
  • Nur wenige Affiliates gleichzeitig angehen
  • Exklusiven Content liefern
  • Ansprechpartner / Kontakt nennen
  • Begründung / Incentive liefern
  • Verhalten: Ehrlich, fair und transparent
  • Erfolgskontrolle durchführen / Nachfassen

Fazit

Mit seinen Ausführungen gab Daniel Frerichman einen Leitfaden für die Praxis an die Hand, der Affiliate Managern eine strukturierte Vorgehensweise ermöglicht.

Affiliate Conference: Conversionoptimierte Affiliate-Landingpages

Freitag, Oktober 14th, 2011

Auf der Affiliate Conference 2011 (Nachbericht…) haben wir ein paar Vorträge besucht und stellen kleine Zusammenfassungen hier ins Blog.

Vortrag: “Umsatzsteigerung durch conversion optimierte Affiliate-Landingpages”
von Gabriel Beck (conversiondoktor.de / Head of Conversion Optimization bei explido)

Im ersten Vortrag auf der Affiliate Conference zeigte Gabriel anhand verschiedener Fallbeispiele auf, welche Faktoren für die Conversionoptimierung ausschlaggebend sind.

Dazu gehören Werbemittel, Landing Page, Produktbeschreibung, Formular/Warenkorb, Anfrage/Kauf. Doch gerade dort liegt die Gefahr von Absprüngen.

Die Grafik zeigt, durch welche Faktoren (rechts) die Conversionrate sinkt und wie hoch die Absprungraten sind. Hier gilt es anzusetzen, um den Interessenten bis zum Kauf zu führen.

Am Beispiel von sechs verschiedenen Landingpages zeigte Gabriel anhand von Tests die Wichtigkeit der Conversion-Faktoren und die Verbesserung der Conversion Rates auf.

Steigerung der Conversion u. a. möglich durch:

  • Wesentliche Kaufargumente und der Absendebutton müssen im sichtbaren Bereich der Website liegen (ohne scrollen, mehrere Bildschirmgrößen testen)
  • Wie sucht der Interessent? (über Shop-Kategorien, über direkte Sucheingabe)
  • Richtige Sortierung der Produkte (“Relevanz”)
  • Generische Landing Pages
  • Produktvorteile visualisieren
  • Formulare können die Conversion Rate senken oder erhöhen (Testen!)

Fazit

Sowohl jeder Affiliate als auch jeder Merchant ist daran interessiert, die Conversion Rate zu maximieren. Gabriel hat wesentliche gerne gemachte Fehler beschrieben und Verbesserungspotential aufgezeigt.

Das 100pp-Gütesiegel – für 5 Sterne im Partnerprogramm-Test

Freitag, Oktober 14th, 2011

[Ergänzung 31.10.11]

Es gibt nun auch Gütesiegel für Affiliate-Netzwerke und -Agenturen:

Grundlage für die Verleihung ist Platz 1 im jährlich ermittelten Affiliate-Ranking.

Wir haben heute das 100pp-Gütesiegel eingeführt:

Das 100pp-Gütesiegel dürfen alle Partnerprogrammbetreiber in ihrer Kommunikation verwenden, die mit 5 Sternen im Partnerprogramm-Test abgeschnitten haben.

Das Gütesiegel steht in verschiedenen Dateiformaten zur Verfügung.

Hier kann das Gütesiegel verwendet werden:

  • auf der eigenen Website, Informationen zum Partnerprogramm
  • in der Partnerprogrammbeschreibung bei Affiliate-Netzwerken
  • in Pressemitteilungen und Artikeln
  • in Flyern und Broschüren
  • auf Messedisplays

Mehr Infos und downloadbare Grafiken findet ihr hier…

Affiliate-Manager-Workshop: Affiliate2Do – Das richtige Handling

Mittwoch, Oktober 12th, 2011

Auf der Affiliate Conference 2011 (Nachbericht…) haben wir ein paar Vorträge besucht und stellen kleine Zusammenfassungen hier ins Blog.

In seinem Workshop gab Tibor Bauer (affilex) einen Einblick zum Aufgabenfeld “Affiliate Management”. Dabei ging er detailliert auf die Punkte Affiliate Manager, Partnerprogramm, Netzwerke, Publisher, Postview und Retargeting ein.

Zuerst erklärte Tibor, wie Affiliate Manager ihren Arbeitsablauf optimieren können. Dazu gehören:

  • Wochenplan erstellen
  • Strukturierung von Mail und Kontaktdaten durch Nutzung von Tools, wie z. B. “xobni

Die Arbeitszeit sollte wie folgt aufgeteilt sein:

  • 50 % Kommunikation
  • 25 % Recherche
  • 15 % Verwaltung
  • 10 % Sonstige Aufgaben

Als Recherchequellen können genutzt werden:

  • Affiliate Marketing Blogs
  • Affiliate Marketing Portale
  • Seitwert.de
  • Tweetdeck
  • Zeitschriften (Website-Boosting, Webselling, IWB)
  • Browsertools
  • Anmeldung bei Netzwerken als Publisher

Anschließend gab Tibor einen Überblick zu den Aufgaben rund um ein Partnerprogramm, wie:

  • Reporting
  • Provisionsarten und deren Abrechnung
  • Programm-Push (Jahresplanung, Aktionen, Twitter, Blog, Anzeigen, Aktuelle Werbemittel…)
  • Do Never (Werbemittel / Produktdaten löschen, Provision senken, Trackingfehler geheim halten, Hotline)

Nach einem Überblick zu den bekannten Netzwerken wurde aufgezeigt, welche Arten von Publishern es gibt, wie man sie ausfindig macht und wie sie arbeiten.

Hier informieren sich Affiliates:

  • Suchmaschine
  • Programmbetreiber
  • Affiliate-Marketing-Plattform
  • Netzwerke

Zu den Publishern zählen:

  • Blogger
  • Online-Shop
  • Content-Seiten
  • Vergleichsportale
  • E-Mail
  • Gutschein-Publisher
  • SEM
  • Social Publisher

Ansprache der Publisher:

  • Persönliche Ansprache
  • Über dessen Website
  • Partnerprogramm kurz vorstellen
  • Werbemittel nennen
  • Anmeldelink einbinden
  • Ansprechpartner mit Kontaktdaten geben

Zuletzt ging Tibor noch auf “Retargeting” ein und zeigt, wie sich mit Konsumpsychologie die Conversion Rate steigern lässt.

  • Verknappung: Knappheit steigert Attraktivität (Künstliche Herabsetzung des Angebotes, Verknappung von Plätzen…)
  • Reziprozität (Gutschein-Geschenk, Aufmerksamkeitsgeschenk…)
  • Sympathie (Attraktivität, Ähnlichkeit, Vertrautheit, Sprache)
  • Social Proof: Die Masse macht’s (Besucherzahlen, Clickzahlen, Facebook-Like etc. kommunizieren)
  • Autorität (Prüfsiegel, Testsiegel, Auszeichnungen…)
  • Stellungnahme: Commitment und Konsistenz
  • Kontrast (gut-schlecht, teuer-billig)

Fazit

Ein praxisnaher Vortrag mit vielen Tipps und Anregungen für den “Alltag” im Affiliate-Management.

Das war die Affiliate Conference 2011

Dienstag, Oktober 11th, 2011

Wir haben fast alle Vorträge besucht und werden in den nächsten Tagen noch weitere Einzelbeiträge liefern:

Erstmalig fand am 6. Oktober 2011 die “Affiliate Conference” im Vorfeld der etablierten NetworxX statt.
Zahlreiche Teilnehmer aus den unterschiedlichen Bereichen des Affiliate-Marketing waren im “municon” am Münchner Flughafen anzutreffen.


Markus Kellermann (explido WebMarketing), Fabian Schleicher (ad agents) mit Karsten Windfelder (v. l. n. r.)

Bereits am Vormittag gab es einen Exklusiv-Workshop von Tibor Bauer zum Thema “Das richtige Handling – Affiliate2Do”.


Tibor Bauer (affilex), Jan Bischoff (NetSlave), Theo Antonakoudis (getperformance) mit Karsten Windfelder (v. l. n. r.)

Am Nachmittag wurden zu den Themenschwerpunkten “Partnerprogramm-Management”, Neue “Publisher-Modelle” und “Affiliate Netzwerke” insgesamt 13 Kurzvorträge von verschiedenen Referenten abgehalten (die Zusammenfassungen dazu folgen in Kürze in diesem Blog).


Karsten Windfelder mit Daniel Frerichmann (bahn.de), Theo Antonakoudis, Karsten Windfelder mit Jan Bischoff (v. l. n. r.)

Networking und interessanten Fachgespräche wurden in den Kaffeepausen geführt.

Insgesamt lieferten die 20-minütigen Vorträge einen Abriss zum jeweiligen Thema. Mal an der Oberfläche, mal mehr in die Tiefe gehend.

Vielleicht wird sich das Konzept ja in der Zukunft etablieren. Mir hat der Nachmittag auf jeden Fall gefallen.

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Karsten Windfelder