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SEO Campixx: Erfolg mit Google Shopping – ein Affiliate-Thema?

Recap SEOCAMPIXX 2012: Eines der Highlights für SEOs und Affiliates ist das jährlich stattfindene Event in Berlin. Wir fassen hier in loser Folge ein paar interessante Vorträge für euch zusammen:

Jens Tonnier, Head of SEO bei ad agents, brachte einen spannenden Vortrag zum Thema “Google Shopping”. Anhand des Nischenthemas “Tina, wat kosten die Kondome” zeigte er auf, was alles zu beachten ist, um als Online-Händler bei Google Shopping mit dabei zu sein.


Google Shopping

Google Shopping Optimierung – Organische Ergebnisse & Universal Search

Für Google Shopping hat Google eigene Richtlinien entwickelt, die es für jeden Online-Händler zwingend zu beachten gilt.

Wichtige Kriterien für eine Shop-Listung bei Google sind:

  • mehr als 3.000 Produkte
  • homogene Warengruppe (z. B. Schuhe)
  • Online-Bezahlmöglichkeit

Die Pflichtattribute für Google Shops sind:

  • ID, Title, Link, Preis, Description, Versand, Zustand, Bild, Verfügbarkeit
  • Marke, GTIN/EAN, MPN (mindestens zwei)
  • Google Taxonomie (Produktkategorien) beachten
  • Geschlecht, Altersgruppe, Farbe, Größe, ggf. Material & Muster (bei Mode in US)

(eine ausführliche Übersicht zu den Attributsanforderungen findet ihr im Google Händler Blog…)

Zusatzattribute für das Google Shopping sind:
Zusätzliche Bilder, Keywords, Sonderangebote, Hersteller, Produktbewertungen, Genre, Kompatible andere Artikel, Höhe, Breite, Länge, Modell, UVP, Datenblätter, Videos (OnPage & YouTube) uvw.

Die Umsetzung:

  • Gute Titles verwenden (z.B. “Brand Unterkategorie Artikel Modell“) (mehr zu Google Produktkategorie…)
  • Wichtige Keywords in Titles, Descriptions und weiteren Feldern sinnvoll unterbringen
  • So viele Infos wie möglich im Shop einbringen, dabei auf gute Strukturierung achten
  • Aus Eins mach Viele (alle Artikelvarianten,item_group_idverwenden)
  • Baue und wahre Historie
  • Bewertungsmöglichkeit im Shop einbinden
  • Wichtig: Einsatz von Bildern (mind. 500 x 500 Pixel)


Google Shopping: Suchergebnis zu “Schuhe”

AdWords Anzeigen-/Produkterweiterungen

Die Google Plusbox

Vorteile für den Shop:

  • Gebotsunabhängige Einblendung
  • CPC keywordbasiert

Nachteile für den Shop:

  • Konkurriert mit anderen Anzeigenerweiterungen
  • wenig Volumen

Umsetzung der Plusbox:
Verwendung von…

  • adwords_grouping (String)
  • adwords_labels (String, mehrfach erlaubt)
  • adwords_publish (true / false)
  • adwords_redirect (Tracking-Links erlaubt!)

Product Listing Ads

Vorteile für den Shop:

  • Neues Anzeigenformat, Eyecatcher
  • Kombination aus Bild, Text und Preis
  • Gute Conversion Rates

Nachteile für den Shop:

  • Höherer Klickpreis, analog zur Platzierung (Gebote prüfen)
  • CPC auf Anzeigengruppenebene

Umsetzung von Product Listing Ads:

  • Verwendung der AdWords-Attribute im Feed
  • Anlegen einer Kampagne für jedes adwords_grouping/adwords_labels um verschiedene Bereiche über Tagesbudgets besser aussteuern zu können(z. B.Hauptkategorien)
  • Anlegen einer Anzeigengruppe für jedes adwords_labels/adwords_grouping, da PLA ohnehin nur über Anzeigengruppen-CPC steuerbar (z. B.Unterkategorien)
  • „Anzeige mit Produktinformationen“ in die Anzeigengruppen legen (= zusätzliche 35 Zeichen Freitext)

Probleme bei Plusbox und Product Listing Ads:

  • adwords_redirect wird sowohl bei Plusbox als auch bei Product Listing Ads gleich ausgeliefert
  • Einzige Möglichkeit ist den Referrer auf den Parameter„ctype“zu prüfen (2=Plusbox, 5=PLA)
  • Genaue Aussteuerung der Artikel nicht möglich
  • Kannibalisierungseffekt mit eigenen Universal-Search-Einblendungen

Closed Beta: Google Local Shopping

(Info: Google Local Shopping findet das gesuchte Produkt und zeigt die Produktverfügbarkeit bei den Onlineshops an. Neu dabei ist, dass auch von Geschäften vor Ort die Verfügbarkeit angezeigt wird).

Die Voraussetzungen:

  • Merchant Center Account einrichten (Online)
  • Datenfeed mit Produkten anlegen (Online, aktualisieren!)
  • Google Shopping Accounts für die Lokalen Produkte hinzufügen (Verknüpfung mit Online Merchant Center Account & Places Account)
    • Local Shopping Feed (Local, weekly update, Verknüpfung webitemid mit itemid oder gtin)
    • Price-Quantity-Feed (hourly-daily update, Verknüpfungstore_code mit itemid, price & quantity)
  • Places Account Places Feed (kann auch in den Local Merchant Center Account hochgeladen werden)

Außerdem drängt Google jetzt auch in den Markt der Online-Bezahlsysteme vor. Mit “Google Wallet” bietet Google eine kostenlose Android-App, mit der man über das Mobiltelefon bezahlen kann.

Google Shopping – ein Thema für Affiliates?

Die Google-Richtlinien verbieten den Einsatz von Affiliate-Links. Wir fragten Jens, inwiefern ein Affiliate dennoch Google Shopping einsetzen kann.

Dazu Jens: “Da ist wenig Kreativität gefragt, um den Google-Richtlinien gerecht zu werden. Möglich sind z. B. Direktverlinkungen mit Tracking-Parametern und Direktkooperationen. Oder aber auch gut gemachte Whitelabels unter eigener Domain oder Dropshipper – also Wiederverkäufer im Streckenhandel – können Google Shopping nutzen.”

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Über 

Claudia Windfelder ist als Online-Redakteurin für 100partnerprogramme.de tätig. Claudia twittert und hat ein Profil auf AffiliatePeople.

 
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