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Studie zeigt Betrugs- und Wachstumsproblem im deutschen Affiliate-Markt

Das deutsche Affiliate-Marketing hat mehrere fundamentale Probleme. Das zeigt die neue iBusiness-Analyse zur Entwicklung dieses Performance-Segmentes. Die beiden Hauptprobleme: Sein unterdurchschnittliches Wachstum und der wachsende Anteil an Affiliate-Betrug.

Obwohl der ECommerce-Markt in Deutschland nach Umsatz und Zahl der Unternehmen jährlich wächst, zeigt sich auf dem Affiliate-Markt die entgegengesetzte Entwicklung: Sein Anteil am Commerce entwickelt sich laut iBusiness-Erhebungen seit 2009 rückläufig. 2012 werden Affiliates innerhalb und außerhalb von Netzwerken rund 553 Millionen Euro erwirtschaften – das entspricht gerade mal 2,2 Prozent des ECommerce-Marktes. Damit ist der Anteil am ECommerce-Markt gegenüber 2009 um knapp ein Drittel geschrumpft.

Gleichzeitig wächst der Anteil der Affiliate-Betrüger und Adhijacker enorm. Dieses Jahr verschwindet jeder sechste Euro, der im Affiliate-Segment umgesetzt wird, in schwarzen Kassen – eine Steigerung von knapp 30 Prozent im Vergleich zu 2011.

Die iBusiness-Analyse zum Affiliate-Markt in Deutschland ist ab Dienstag, den 27. März auf iBusiness.de nachlesbar:
http://www.ibusiness.de/aktuell/db/435673jg.html

Neben zahlreichen, erstmals veröffentlichten Charts mit Marktzahlen zeigt sie, auf welchen Feldern das Affiliate-Marketing Potential verschenkt.

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11 Comments  comments 

11 Antworten

  1. avatar Karsten Windfelder

    Harter Tobak wenige Tage vor der Affiliate TactixX. Ich bin gespannt auf die Veröffentlichung der kompletten Studie und freue mich auf Feedback.

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  2. avatar Andreas

    interessant wäre der Vergleich innerhalb Europas … bzw. die Frage, ob Affiliate-Marketing in allen nennenswerten Ländern gleich rückläufig ist.
    und wie werden Affiliates genau definiert? werden In-House-Programme auch berücksichtigt?

    … wir können gespannt sein!

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  3. avatar Karsten Windfelder

    @andreas: Ja, ohne da zu weit vorgreifen zu wollen – Inhouse-Programme wurden auch berücksichtigt. Allerdings sind sie schwerer “fassbar”, als die Programme bei den Netzwerken, so dass hier Schätzungen mit eingeflossen sind.

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  4. avatar Konrad

    Also ich finde ja solche Statistiken immer lustig. Was genau soll die aussagen?
    Mir ergeben sich spontan folgende Fragen:

    1. Wurde nur der Onlinehandel betrachtet oder auch Dinge wie DSL Verträge etc. Ich würde mal behaupten, dass im Bereich DIenstleistungen im Affiliate Marketing deutlich mehr passiert, als im Bereich Shopping. Man denke nur an die Bereiche Finanzen, Versicherungen, Handyverträge etc. Ich vermute, dass hierbei nur Onlineshops betrachtet wurden.
    2. Ich nehme an, gemeint ist, dass 2,x % des E-Commerce Umsatzes durch Affiliate Marketing generiert werden? Das halte ich nicht für wenig, wenn man bedenkt, dass für ebay und viele kleinere Onlineshops oft keine Affiliateumsätze anfallen, diese Systeme aber gleichzeitig für hohe E-Commerce Umsätze verantwortlich sind.
    3. Was sind die 500 Mio €? Affiliate Provisionen? Umsätze die durch Affiliate Marketing generiert wurden? Zählen Netzwerkprovisionen etc. auch rein?
    4. Wie werden Affiliates definiert? Zählen da auch Preisvergleiche mit rein?
    5. Woher stammen bitte die Zahlen zu den Betrügern? Die Affiliates können es nicht überprüfen und die Betrüger selbst werden solche Zahlen wohl kaum nennen?
    6. Woher stammen allgemein die Daten? Ich bin mir sehr sicher, dass z.B. Amazon keine Zahlen veröffentlicht und auch bei anderen großen Playern kann ich mir das nicht vorstellen und genau die sind ja wegen der Beliebtheit unter Affiliates sehr entscheidend.
    7. Was ist mit Umsätzen die von Affiliates für ausländische Merchants generiert werden?

    Für mich ist das mal wieder eine weitere sinnlose Statistik, die keinerlei Aussagekraft hat – es sei denn, die Fragen oben werden in der Studie vernünftig beantwortet und die Daten nach wissenschaftlichen Methoden erhoben.

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  5. avatar Karsten Windfelder

    Diskussion dazu auch bei Facebook:

    https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=241230455972964&id=100003125336212&notif_t=share_comment

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  6. avatar Karsten Windfelder

    Hallo Konrad,

    danke dir, bin auch sehr gespannt auf die komplette Studie.

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  7. avatar Konrad

    Kann da leider nicht kommentieren :( Du solltest vllt mal über eine Integration facebook für die Kommentarfunktion nachdenken?

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  8. avatar Karsten Windfelder

    @Konrad Muss ich mal genau durchdenken. Man will ja eigentlich, dass die Besucher im Blog diskutieren und nicht auf Facebook ;-)

    Habe FB-Kontaktanfrage an dich geschickt, damit du kommentieren kannst.

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  9. avatar Konrad

    Es gibt ein Plugin, dass die Kommentare von Facebook automatisch in den Blog integriert und anders rum -> In der Blogdiskussion fehlen keine Beiträge und umgekehrt sind auch alle bei facebook vorhanden. weiß leider gerade nicht, wie das plugin heißt, aber dass ist auf jeden fall kein javascript müll sondern wirklich in den blog eingebunden und die kommentare werden auch von google indexiert. Musst dann nur einen Hinweis schreiben, dass du den Kommentar auch auf facebook veröffentlichst.

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  10. avatar Karsten Windfelder

    Hört sich gut an, werde ich mal recherchieren. Danke!

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  11. Tja, als Affiliate hat man ein entscheidendes Problem: Wenn heute einer über meinen Affiliate-Link beispielsweise bei Otto-Versand einkauft, warum sollte dieser Kunde beim nächsten Mal wieder über den Affiliate-Link bei Otto einkaufen? Zumal Otto ja jetzt die Daten des Kunden hat und diesen in kleinen Abständen über neue Produkte und Sonderangebote informiert.

    Dieser Problematik sollte man sich als Affiliate bewusst sein. Abhilfe könnte hier z.B. eine eigene Interessenten-Liste sein, die man per E-Mail regelmäßig mit den Sonderangeboten der Partner konfrontiert und die man über andere Angebote informieren kann, z.B. über eigene Produkte oder Dienstleistungen.

    Und nunja, betrogen und getrickst wird ja in jeder Branche. Ich denke, das mit dem wachsenden Betrug im Online-Bereich ist längst nicht nur auf Partnerprogramme beschränkt.

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