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Werbemittel richtig gestalten: Tipps für Merchants

Die ersten Hürden auf dem Weg zum Partnerprogramm sind genommen: Sie haben das richtige Netzwerk ausgesucht, Konditionen bestimmt, eine Programmbeschreibung verfasst und nun fehlen Ihnen nur noch die passenden Werbemittel? Wir von designenlassen.de, dem Online-Marktplatz für Kreativdienstleistungen, standen kürzlich genau vor dieser Aufgabe als wir unser Partnerprogramm bei SuperClix eingerichtet haben, wohlwissend, dass die Qualität von Werbemitteln eine entscheidende Rolle spielt. Deswegen haben wir unser Branchenwissen zusammen mit den eigenen Erfahrungen bei der Vorbereitung unseres Partnerprogramms in diesem Gastartikel für Sie in Form von fünf Aspekten und der alles entscheidenden Regel zusammengetragen.

1. Aspekt: Banner Blindness entgegenwirken

Ob statisch, animiert oder interaktiv: Banner erfreuen sich bei Werbetreibenden großer Beliebtheit. Ihr Design sollte allerdings wohl überlegt sein. Der Grund: Banner Blindness. Erfahrene Webnutzer lassen heutzutage alles, was sich bewegt, blinkt oder nur im Ansatz einem Banner ähnelt, unbeachtet. Um diesem Phänomen entgegen zu wirken, sollten Sie Ihre Banner mit Kaufanreizen versehen und unbedingt immer auf die richtige Unterseite verlinken. Im Hinterkopf sollte überdies immer die Frage “was genau möchte ich bewerben” mitschwingen. Lautet die Antwort “ein spezielles Produkt”, dann erstellen Sie einen aussagekräftigen Banner für dieses Produkt, nicht für Ihr Unternehmen im Allgemeinen.

2. Aspekt: Auf Inhalt und Gestaltung eines Banners achten

Tipps für den Werbetext? Ein kurzes und knackiges Statement muss her. Verwenden Sie aber keine Superlative für Ihr Unternehmen, die Sie nicht nachweisen können. Eventuell lohnt es sich auch, die Firmen-URL zum Zwecke der Wiedererkennung textlich in den Banner einzupflegen. Zur Optik des Werbetextes: nie mehr als drei verschiedene, gut leserliche Schriftarten verwenden. Weniger ist immer mehr, lautet an dieser Stelle die Merkregel.

Bei Animationen sollten Sie sich ebenso in Zurückhaltung üben. Eine Animation sollte die Dauer von ca. fünf Sekunden nicht übersteigen und sich nur auf eine Stelle beschränken. Richtig: Die Banner Blindness könnte sonst wieder zupacken.

Schlagwort Farbgebung: Eine kleine Wissenschaft für sich. Farben wecken Emotionen, Assoziationen und bleiben leichter im Gedächtnis haften als Sätze. Das Beispiel “goldenes M” bedarf sicherlich keiner weiteren Erläuterung. Intensive Beschäftigung mit der Farbgestaltung Ihres Banners sollte Ihnen also etwas Zeit und Recherche wert sein. Je nach Zielmarkt Ihres Partnerprogramms sollten Sie auch unbedingt auf die Bedeutung Ihrer Farben in den verschiedenen Kulturkreisen achten. Gleichen Ihre Banner einem Farbenfeuerwerk, sollten Sie es in Erwägung ziehen, überdies Banner mit wenigen, gedeckten Farben anzubieten. So kann der Publisher das Werbemittel wählen, das in Bezug auf das Design am Besten zu seiner Seite passt.

Die Bannergröße betreffend haben sich bestimmte Formate durchgesetzt. Hier eine kleine Auflistung (alle Angaben in Pixel): Fullsize Banner: 468×60, Halfsize Banner: 234×60, Micro-Button: 88×60, Leaderbord: 728×90, Skyscrapper: 120×60, Wide Skyscrapper: 160×60, Popup-Banner:250×250.

3. Aspekt: Auf Corporate Identity Wert legen

Grundsätzlich gilt: Schneiden Sie den Banner stilistisch auf Ihre Zielgruppe zu und greifen Sie das Design Ihrer Webseite zum Zwecke der Corporate Identity auf. Das Motiv: Sie sprechen von vornherein das richtige Klientel an, geben etwas von Ihrem Unternehmenscharakter wieder und erhöhen den Wiedererkennungswert Ihres Banners. Dieser soll schließlich neben einem regen Klickverhalten auch mittel- und langfristige Ziele wie Markenbekanntheit, Werbeerinnerung und positives Image erreichen. Dies gelingt allein durch die Wahrnehmung wie diverse Studien nachgewiesen haben. Es besteht die Möglichkeit, dass Besucher den Banner zwar nicht anklicken, dafür aber seine Botschaft im Gedächtnis speichern und erst später in eine Reaktion umwandeln, ein Phänomen namens Depotwirkung. Sollte Ihr Banner die gewünschten Effekte nicht erzielen, nehmen Sie kleine Änderungen vor. Meist haben diese bereits eine hohe Wirkung.

4. Aspekt: Textlinks ausreichend Bedeutung schenken

Textlinks stellen ein weiteres wichtiges und vor allem zu pflegendes Werbemittel dar. Warum? Sie umgehen meisterhaft die Gefahr, die von Banner Blindness ausgeht, und liefern Information auf kleinen Raum, wo blinkende Skyscraper viel Platz kosten. Bei guter Platzierung werden Textlinks aufgrund der Verwebung mit dem restlichen Inhalt auch nicht als Werbung, sondern im Idealfall sogar als Empfehlung wahrgenommen. Ein sehr nützlicher Nebeneffekt, wenn man bedenkt, welchen Einfluss Empfehlungen auf unser heutiges Kaufverhalten ausüben. Ihre Textlinks sollten daher sehr konkret sein, Fakten übermitteln und exakte Zahlen liefern. Eventuell lohnt es sich Textlinks direkt als persönliche Weiterempfehlung zu formulieren. Was sie aber auf alle Fälle beachten sollten: Verwenden Sie Schlagworte, die dem Leser sofort signalisieren, mit welchem Inhalt er hinter diesem Link rechnen kann. So bewahren Sie potentielle Kunden vor unnötigen Enttäuschungen.

Endspurt: Ein letzter Tipp und die goldene Regel

Fügen Sie Ihren Werbemitteln auch Ihr Unternehmenslogo bei. Publisher haben so die Möglichkeit im Falle eines Artikels über Ihr Unternehmen auch das Logo anstelle eines Werbebanners oder Textlinks einzubinden und so eine mögliche Werbelastigkeit des Artikels zu umgehen.

Die goldene Regel zum Schluss: Nehmen Sie sich im Vorfeld genug Zeit, eine Bandbreite an verschiedenen, gut durchdachten Werbemitteln zusammenzustellen. Die aufgeführten Gründe wie Bekanntheit und Wiedererkennung sollten Motivation genug sein.

Bei designenlassen.de kann man die Erstellung von Werbebannern, Logos etc. über einen Designwettbewerb bei einer internationalen Designer-Community ausschreiben. Einige Designentwürfe seht ihr hier

Selber machen oder Spezialisten beauftragen?

Wenn man selbst kein Designprofi ist, dann sollte man die Gestaltung der Werbemittel einem Spezialisten übertragen. Hierfür bieten sich mittlerweile zahlreiche Möglichkeiten: Arbeiten Sie bereits mit einem Designer bzw. einer Werbeagentur Ihres Vertrauens zusammen? Wunderbar, dann stellen Sie ein gutes Briefing zusammen und achten Sie bei der Umsetzung auf die oben angesprochenen Punkte. Wenn Sie noch nicht fest mit einem Designer zusammenarbeiten oder mal etwas neues ausprobieren wollen, dann nutzen Sie eine Crowdsourcing-Plattform (z.B.  designenlassen.de). Hier erhalten Sie für ein festes Budget, das Sie im Vorfeld festlegen, Vorschläge unterschiedlicher Designer und können sich am Ende das beste Design aussuchen.

Was ist Ihre goldene Regel und welche Erfahrungen haben Sie mit Ihren Werbemitteln gemacht?

Designenlassen.de betreibt auch ein Partnerprogramm bei SuperClix, es werden 5,00 Euro pro Sale gezahlt.

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2 Comments  comments 

2 Antworten

  1. Aus der Praxis habe ich auch erfahren, dass Banner nur dann eine Wirkung haben, wenn der Werbetext kurz, klar und treffsicher ist. Bei zu viel Inhalt oder Farbe geht die eigentliche Message verloren.

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