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Affiliate-Marketing vs. Info-Marketing – Eine Annäherung

Seit fast zehn Jahren beschäftige ich mich intensiv mit Affiliate-Marketing. Wir alle wissen – hier geht es um die Empfehlung von Produkten und Dienstleistungen mittels Textlink, Banner etc. Und man bekommt eine Provision für jede erfolgreiche Vermittlung.

Seit einigen Wochen setze ich für Marketingzwecke auch einen Autoresponder ein und habe einen Beitrag dazu geschrieben. Ich erinnere mich noch sehr gut an den Tipp von Thomas Hegenauer (ein Urgestein der deutschen Affiliate-Szene) vor mindestens fünf Jahren: „Affiliates müssen einen Autoresponder einsetzen, um erfolgreich zu sein“. Daraufhin kaufte ich mir ein englischsprachiges Buch über Listbuilding, las es und nahm mir vor es umzusetzen. Dann vergaß ich das Thema wieder.

Warum erzähle ich das? Auf meinen Bericht zu dem Newslettertool Klick-Tipp hin erhielt ich ein paar (sicherlich gut gemeinte) Ratschläge per E-Mail, Autoresponder seien doch böse und würden von diesen Info-Marketern eingesetzt, die auch alle böse sein sollen.

Nun begann ich, mich näher dafür zu interessieren und wollte wissen, um was es sich beim Info-Marketing handelt und ob das wirklich böse ist. Laut Definition erstellen die Info-Marketer digitale Produkte, die sie dann im Internet verkaufen. Das können E-Books sein, aber auch Webinare, Hörbücher oder DVD-Kurse. Da gibt es Ratgeber zu Themen wie Hobbys aller Art, Gesundheit, Finanzprodukte, Fitness, Softwarehandbücher, Erfolg, Geld verdienen, Abnehmen etc. Also eigentlich ziemlich ähnlich wie bei den Affiliates. Zu fast allen Info-Produkten gibt es ein Partnerprogramm und die Provisionen liegen in der Regel sehr viel höher, oft bei 50 % des Verkaufspreises. Klar, bei digitalen Produkten entfällt die mehrfache Herstellung und der physische Versand.

Da sah ich, dass in Berlin der Internet Marketing Kongress (IMK) stattfindet, wo es vor allem um die Vermarktung digitaler Produkte gehen sollte. Da es bei zehn der zwölf Vorträge um Themen ging, die auch für mein Geschäft als Affiliate relevant sind (Social Media, Netzwerken, Trafficgenerierung, Newsletterversand, Aufbau eines Partnerprogramms, Kundengewinnung, Community-Aufbau usw.) meldete ich mich an, um mal näher in die Szene hereinzuschnuppern.

So um die 200 Besucher kamen nach Berlin zum Internet Marketing Kongress 2012

Ich schrieb dann vom IMK aus in mein Blog und bekam prompt einen Kommentar, ich solle mich nicht „einwickeln lassen“. Da erinnerte ich mich daran, dass auch ein Kollege von mir, der Affiliate-Veranstaltungen in München organisiert, Gegenwind verspürte, weil er einen Speaker aus der Info-Marketing-Ecke eingeladen hatte.

Berührungsängste

Also, es scheint doch große Berührungsängste zu geben und ich versuche mal zu ergründen, woran das liegt. Hintergrund sind wohl die reißerisch angepriesenen Produkte mit unglaublichen Versprechungen und fiesen Psychotricks, mit denen für manche Produkte geworben wird. Da steht ein braungebrannter Typ vor seinem Porsche Cayenne, im Hintergrund erkennen wir sein Schlösschen. Die dicke Uhr fällt sofort auf. Er redet von seinem Segelboot und seinen Frauen und sagt, dass wir es auch schaffen können, wenn wir ihm folgen. Er ist irgendwie wie ein Guru. Finde ich sehr unangenehm – spricht mich nicht an.
Oder diese Versprechungen, Sie haben dieses oder jenes Problem und wenn Sie hier auf den Button klicken verrate ich Ihnen mein Geheimnis, welches Sie in wenigen Tagen vom hässlichen, verpickelten Typen zum Star jeder Disko macht. Usw.

Okay – kennen wir alle und mit so etwas wollen wir Affiliates nicht in einen Topf geworfen werden. Meiner Meinung nach sind das die schmutzigen Randerscheinungen einer Branche, in der viel Geld umgesetzt wird.

Die Info-Marketer in Berlin wussten auch um Affiliatebetrug, bewerteten dies aber nicht und waren insgesamt sehr offen gegenüber unserer Branche. Klar – hat doch jeder Info-Marketer sein eigenes Partnerprogramm oder – falls er kein eigenes Produkt hat, bewirbt er ja selbst Partnerprogramme über seinen E-Mail-Verteiler.

2 Tage Internet Marketing Kongress – Die Themen

Ich habe nur acht der zwölf Vorträge bis zum Ende besucht, da mich nicht alle Themen interessiert haben. Hier dennoch die Komplettübersicht:

  • Mario Wolosz: „Undercover Listbuilding 2012“ (3 Videos)
  • Mario Schneider: „Wie Sie mit einer eigenen Nischen-Community die Nummer 1 Ihrer Branche werden und gleichzeitig ein passives Einkommen schaffen!“
  • Thomas Klußmann: „Wie Sie Ihr Online-Business systematisieren und automatisieren“
  • Ralf Schmitz: „Die nächste Generation Internet-Marketing: Wie man 1100 Mitarbeiter mit 2 Stunden Aufwand pro Woche beschäftigt und nie mehr SEO betreiben muss!“ (7 Videos)
  • Marcel Schlee: „Wie man sich rasend schnell ein großes Netzwerk im Internet aufbaut!“ (6 Videos)
  • Dirk Michael Lambert: „38% mehr Umsatz schaffen meine Klienten im Durchschnitt!“ (5 Videos)
  • Kristof Lindner: „3 unkonventionelle Techniken, um ein profitables Online-Business aufzubauen“ (5 Videos)
  • Kris Stelljes: „Wie Sie sich aus dem Nichts ein echtes Experten-Business aufbauen und mit Ihrer Geschichte und Ihrem Wissen Millionen verdienen.“ (1 Video)
  • Matthias Brandmüller: „Wie Sie als Einzelunternehmer Millionenumsätze generieren!“
  • Stefan Berns: „Wie Sie Fachwissen von sich und anderen Experten in monatliches Einkommen verwandeln“ (5 Videos)
  • Heiko Häusler: „Mit Star-Kunden zu mehr Erfolg und Glück“ (2 Videos)
  • Daniel Dirks: „Wie Sie Fachwissen von sich und anderen Experten in monatliches Einkommen verwandeln“

Man sieht es schon an den Formulierungen der Vortragsthemen. Manches klingt etwas übertrieben, anderes wieder hoch interessant. Ich habe jedenfalls an den zwei Tagen 20 Seiten meines Blocks vollgeschrieben, weil doch sehr viel zu meinem Business gepasst hat und ich einiges davon auch umsetzen möchte.

Mit fast allen Referenten konnte ich Kurzinterviews führen. Die ersten liegen bereits vor, ich werde sie nach und nach veröffentlichen. Es wird einige sehr interessante Aussagen geben.

[Ergänzung 28.05.2012]: Aufgrund der kontroversen Diskussion in den Kommentaren unten habe ich mich dazu entschlossen, die Interviews nicht hier im Blog zu veröffentlichen, sondern Interessenten per E-Mail zukommen zu lassen. In der Erstausgabe das Interview mit Mario Schneider zum Thema „Eine Studie zum Aufbau einer eigenen Community: Aus der Theorie in die Praxis und zurück„.

Jetzt Eintragen und das erste Interview sofort per E-Mail erhalten


 

Fazit

Info-Marketer stehen vor den gleichen Herausforderungen wie Affiliate-Marketer. Sie beschäftigen sich mit Nischensuche, Traffic-Generierung, SEO & SEM und Kundengewinnung. Sie möchten im Internet Geld verdienen. Sie werben teilweise etwas agressiver, aber in aller Regel rechtlich unbedenklich. Nicht alle Angebote treffen meinen Geschmack – aber vieles was ich gesehen und gelernt habe kann so manchen Affiliate nach vorne bringen.

 

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22 Comments  comments 

22 Antworten

  1. avatar Horst

    Hallo Karsten,

    ich habe mich mit der Szene auch intensiver befasst. Einerseits sind da durchaus gute Tipps dabei, andererseits eben auch vieles unseriös übertrieben. Man merkt vielen Machern einfach an, dass sie „lügen“ – oder freundlicher ausgedrückt – übertreiben.
    Was mich eher wundert ist, dass das so negativ aufgenommen wird. Letztlich machen das doch andere Branchen auch. Schau Dir mal die 5 Stunden Woche an. Das ist inhaltlich genauso übertrieben. Oder so gut wie jeder Abnehm-Ratgeber. Schlank im Schlaf – ja klar. Selbst seriöse Artikel in einer Zeitschrift auf hohem Niveau beleuchten immer nur einen Teilaspekt und heben den sehr stark hervor. Der einzige Unterschied ist wohl, dass die Info-Marketer angeben, damit viel Geld zu verdienen.

    Und das mit der Liste: Ich habe ein paar Listen aufgebaut, auch durchaus mit 4-stelligen Empfängern. Der Verdienst ist nahezu null.

    Grüße aus der alten Heimat

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  2. avatar Der Inter Nette

    Lieber Karsten,

    Du bist doch nun auch schon ein alter Hase in der Affiliate Welt. Du hast doch eine Menge Höhen und Tiefen mitgemacht und Du bist auch jemand, der weiß wie schwierig es ist im Internet als Affiliate Geld zu verdienen.Du hast die einen guten Ruf aufgebaut. Allerdings setzt Du Ihn gerade auf Spiel mit dem Promoten der Internetmarketer. Die Goldgräber Zeiten, wo man mal eben schnell eine Seite hochgefahren hat, sind VORBEI. Heute muss man als Affiliate richtig Gas geben um etwas zu erreichen.

    Ich kann nicht ganz nachvollziehen, warum Du dich jetzt auf die Seite der der „Internetmarketer“ stellst und die Leute promotest und unterstützt. Du selbst hast ja schon richtig festgestellt, das die Aussagen der Marketer übertrieben sind. (das find ich schon mal eine gute Bewertung).

    Nur ein Beispiel:
    Kris Stelljes: „Wie Sie sich aus dem Nichts ein echtes Experten-Business aufbauen und mit Ihrer Geschichte und Ihrem Wissen Millionen verdienen.“

    Was für ein Blödsinn. Kriss Stelljes hat doch selbst keine Million verdient. Woher will er also wissen, wie man ein Millionen Business aufbaut? (ich kenn seine Videos die mehr als Schwachsinnig sind) 1 Stunde Telefonberatung im Wert von 750 Euro.. wer auf so einen Schrott reinfällt.. lächerlich macht er sich damit. Welcher der Internetmarketer hat eine erfolgreiche Internetseite, die richtig viel Geld einbringt (Affiliate Marekting)? Es wird einfach nur mit Halbwahrheiten gearbeitet und den Leuten dummes Zeug angedreht.

    Das Geld liegt in der Liste? Das ist auch eine Aussage von Ihnen… Frag doch mal die großen E-Mail Firmen wie gut es Ihnen geht und ob Ihre E-Maillisten noch gut funktionieren… (mit bis zu 1 Million Empfängern und mehr)

    Für alle Leute die Geld verdienen wollen im Internet. KEINER der INTERNETMARKTER wird euch im E-Book für 29,99 Euro oder auch für 999 Euro erzählen wie man schnell im Internet Geld verdient.(Sie wissen es nämlich selber nicht :) Alle Information die dort stehen, erhält man auch bei einer gründlichen Recherche über Google…

    Das schnell Geld im Internet ist vorbei. Affiliate Marketing ist ein harter Job, so wie jeder andere auch…

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  3. @Horst: Genau diese Aussage „Der Verdienst ist nahezu null“, wäre ein Grund gewesen nach Berlin zu kommen. Ansonsten gebe ich dir recht mit deinem Beitrag. Auch andere Konzerne betreiben Werbung ohne Ende und übertrieben. Nehmen wir den großen Elektronik Riesen: „Der beste Preis der Stadt“. Ich denke alle Wissen wen ich meine. Und alle laufen dann hin!
    Mehr muss man dazu nicht sagen.

    Ich finde den Ansatz von Karsten hier toll, und beide Seiten könnten richtig satt voneinander profitieren. Vor allem die die „uns“ schon bewerben und das unter einem anderen Namen tun, damit aus der „seriösen“ Ecke keine Prügel kommt.

    Meine Unterstützung hast du Karsten!

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  4. Vielen Dank für den Artikel. Da ich Infomarketer bin, habe ich mich mit dem Thema beschäftigt. Wie schon Horst sagt, in jeder Branche wird übertrieben, um das Produkt an den Mann zu bringen. Bestes Beispiel ist in Amerika Teleshopping. Übertriebene Produktvorführung, gefakte Kundenmeinung… das ist halt Marketing und bringt einer ganzen Branche Milliarden US Dollar Umsatz… jeder Marketer muss selber sehen, was er ehtisch vertreten kann.

    Ein paar Interviews und eine FB Gruppe mit 600 Infomarketern habe ich auf http://www.infomarketer-mastermind.de/ , wer sich ein Bild davon machen will

    LG Joschka

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  5. Hallo,
    ich betreibe sowohl klassiches Old-Skool Affiliate Marketing und tobe mich nebenbei im Infomarketing. Ich denke die Bereiche unterscheiden sich gar nicht mal so großartig, mit dem kleinen Unterschied, dass man im Infomarketingbereich auch selber zum Merchant werden kann und sich bei den richtigen Kontakten um Traffic keine Sorgen machen muss.

    …vorausgesetzt man kennt die richtigen Affiliates :P

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  6. @Der Inter Nette
    Wieder so ein „gut gemeinter Rat“, dazu noch anonym ;-) Hey, ich habe nun wirklich niemanden promotet und finde den Beitrag recht kritisch.
    Wenn ich das tun werde, dann nur Dinge, hinter denen ich stehe und die mich auch selbst weiterbringen. Das muss natürlich nicht für jeden gelten.

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  7. Nun bin ich in der Tat nicht wegen Kris Stelljes auf den Kongress gefahren und ich habe seinen Vortrag auch nicht besucht (bis auf die letzten 5 Minuten, da sich das Programm verschoben hatte).

    (Kommentar editiert am 13.06.12, entschuldige, Kris, ich wollte nicht so persönlich werden)

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  8. @Horst: Ja, klar, die Liste allein reicht auch nicht, um „auf Knopfdruck Geld zu verdienen“. Da gehören dann wieder viele Feinheiten dazu wie Versandhäufigkeit, Vertrauensaufbau, Themenbesetzung (was wurde denn vom Abonnenten erwartet, als er sich eingetragen hat?) etc.

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  9. @Der Inter Nette hier muss ich Karsten 100% recht geben. Hetzen, alles schlechtmachen und sich anonym hier beteiligen. Finde ich persönlich eher lächerlich. Karsten will hier eine Diskussion und ich denke dazu gehört auch das man sich zu erkennen gibt. Jeder hat doch seine Meinung. Ich auch meine, aber die würde ich niemals anonym kundtun. Also warum?

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  10. avatar Sebastian

    Ich frage mich gerade, warum die ganzen Informarketer ihren Job mit Affiliate Marketing gleichsetzen?

    Man braucht nur mal diverse XING-Gruppen anzuschauen (von den ganzen Kontaktanfragen ganz abgesehen), da geht es nicht um klassisches Affiliate-Marketing, sondern rein um Infomarketing. Ob das für den Ruf der eh in vielen Konzernen schon sehr kritisch betrachteten Affiliate-Branche gut ist?

    Was z.B. Ralf Schmitz macht, ist für mich einfach kein Affiliate Marketing, da er vom Verkauf seiner eigenen digitalen Produkte lebt. Trotzdem wird der „Deckmantel“ Affiliate-Marketing genommen, da es sich wohl einfach besser anhört als „Informarketing“…

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  11. […] und meiner Meinung nach "objektive" Darstellung des Kongresses gibt es hier: Affiliate-Marketing vs. Info-Marketing Ich war nicht vor Ort, kann also daher nicht sagen, wie es war. […]

  12. @Sebastian Da gehen viele Formen ineinander über. Jeder der ein Partnerprogramm betreibt, nutzt Affiliate-Marketing als einen Kanal zur Generierung von Kunden. Umgekehrt geht es ja nicht (also als Affiliate-Marketer Info-Marketing nutzen).
    Ralfs 90-minütiger Vortrag ging in der Tat nur um Affiliate-Marketing – hier aus der Sicht des Merchants.

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  13. @Sebastian: Zuerst mal schade wieder jemand anonym. Zudem auch krass falsch von dir. Ich lebe von beidem. Schau dir nur die Leaderboards an, dann wirst du sehen das ich dort immer und weit vorne vetreten bin. Was heißt denn Affiliate-Marketing? Das ist das nicht über XIng machen darf? Sehe ich komplett anders, ich finde nur meine Leser und Besucher denen ich Empfehlungen gebe anders als andere. Das Ergebnis bleibt das gleiche = Provision!

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  14. avatar Uwe

    Bevor man überhaupt in diese Business einsteigt sollte man sich vorher im klaren sein ob man dazu geeignet ist,-ob es die Erwartung auch erfüllt.Das erste was passiert ist eine Informationsüberflutung da einem Neuling tausend Informationen aus allen Ecken um die Ohren fliegen,was bedeutet das man natürlich viele Produkte und Informationen kauft und natürlich auf einmal 100 Baustellen hat .Klar das man damit nicht erfolgreich wird…….und natürlich neidisch und frustriert.Warum ich soweit aushole?…..ich bin einer von diesen Überfultungsopfern :-). Aber was wäre dieses Business wenn es nicht solche Marketer wie Ralf-Mario W.-…..auch Dr.P. usw gäbe ? Ich weiss heute das mich das Affiliate Marketing persönlich mehr anspricht als eigene Produkte zu erstellen.Durch Ralf weiss wie ich verschiedene technische Dinge und Marketing umsetzen kann , ob ich erfolgreich bin mit meiner Idee und Umsetzung liegt doch an mir.Genauso wie manch andere Marketer die sich spezialisiert haben ist doch immer etwas dabei was man für sich verwerten und umsetzen kann.die 1o Min.Geldmethode gibt es nicht…….wer nicht bereit ist auch 11 oder mehr Min. zu investieren der sollte seinen normalen job weitermachen und weiter rumheulen.Ich gönne jedem Marketer einen Riesenumsatz wenn er mir die Möglichkeit aufzeigt mein Business voranzutreiben.Dazu gehört auch der Besuch eines IMK ,ob man dort kauft bleibt jedem selbst überlassen,aber Informationsaustausch und Tipps am Rande solch einer Veranstaltung…….sind unbezahlbar.

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  15. Ich verstehe jetzt nicht, was das mit den Übertreibungen soll?

    Wir werden JEDEN Tag zu absolut JEDEM Thema aus dem Alltag mit maßlosen Übertreibungen aus jeder Art von Medien mit meist maßlosen Übertreibungen überflutet. Nur beim Thema Geld darf man das anscheinend nicht….

    Es scheint so eine deutsche Angelegenheit zu sein, dass man das Thema Geld nicht ansprechen darf – selbst wenn man bei rein realen und tatsächlichen Zahlen bleibt, scheint das für den deutschsprechenden Menschen schon zu viel zu sein.

    Mein Statement dazu: Wer es nicht lesen will, soll drüber lesen, weglicken – was auch immer.
    Ich Publizier weiter Screenshots und Videos von Affiliatekonten mit 60.000 Euro Monatsprovisionen, etc…. um Affiliates zu überzeugen, dass sie meine Kiste bewerben sollen. Wichtig dabei: Die Screenshots müssen echt sein – Fakes in dem Bereich sind ein No-go – deshalb besser Videos verwenden.

    Auch bei Kundenwerbung verzichte ich nicht auf Videotestimonials von Kunden die begeistert berichten, etc… warum soll ich nicht auch die Methoden der großen Medien verwenden dürfen?

    Ich verdien lieber viel Geld als dass mir jeder nachsagt, wie „ach seriös“ ich bin…

    In diesem Sinne wünsch ich frohes schaffen/übertreiben ;-)

    Gruß
    Martin

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  16. Danke Karsten und danke Ralf,
    auch mein Dank an alle andere Beiträge. Jedes Infoprodukt das ich gekauft habe hat mich für meine Positionierung und mein Business weitergebracht. Und das schöne daraus ist, wenn sich jeder täglich aus seiner Komfortzone bewegt, kann er von jedem Speaker etwas lernen. Das gute behalte das schlechte lasse da. Es gibt viele Menschen die übertreiben oder ihr Marketing mit Halb-Wahrheiten pushen. Die Kunst dabei ist : jetzt für sich die richtige Hälfte dieser Wahrheit zu erkennen, und danach auch zu handeln ;-O). Ich fühle wie viele von euch denken und ticken. Erfolg fängt immer bei einem selber an…. Jeder bekommt seine Karamapunkte für das was er saet. Verdienen kommt von dienen. Und da ist Ralf für mich das beste Beispiel: Er ist immer für seine Kunden und auch für seine Affiliates da. Das Ergebniss sieht man immer in den Leaderboards. Mein Dank und meine Wertschätzung auch nochmal an dich lieber Ralle. Ich habe dir alles zu verdanken. Meine Liste ist klein , aber fein. Und ab und an bewerbe ich auch Produkte hinter denen ich mit vollem Herzen stehe und siehe da , mein Name erscheint auch in den Leaderboards. Moral, Ethik und Werte muß jeder für sich selbst definieren. jeder hat sein eigenes *Warum*, wieso er sein Business in der Online Marketing Industrie betreibt. Kris, hat es seinen Erfolg verdient und da spielt es keine Rolle Wieso Weshalb Warum ?. Jeder der ein unternehmerisches Denken und Business betreibt ist erwachsen genug auch daraus zu lernen.
    Es gibt IM´s die Fehler machen, auch denen bin ich sehr dankbar. Wenn man diese Fehler erkennt muss man sie nicht gleich öffentlich an den Pranger stellen und DU DU DU schreien. ein Unternehmer erkennt sie und macht es für sich besser. Seine Kunden werden es im Danken ;-).
    In diesem Sinne höre ich mal auf und wünsche alle den besten Tag im Heute. Fange an zu Leben, denn das Internet ist morgen auch noch da ;-O).
    Sonnige Grüße aus FFM Hanshans
    P.S.: *Die wichtigste Gehirnzelle sitzt im Herzen*

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  17. avatar Sebastian

    @Ralf: Ich habe nicht behauptet, dass du nicht über XING Werbung machen darfst. Stattdessen kritisiere ich, dass diverse Affiliate-Marketing-Gruppen und Veranstaltungen bei XING eigentlich nur reines Informarketing und Verkauf digitaler Produkte als Inhalt haben – was einfach nichts mit dem klassischen Affiliate-Marketing zu tun hat. Trotzdem heißt so was dann „Professionelles Affiliate-Marketing“ – warum wird hier der Begriff so benutzt, wenn du eigentlich nur erklärst wie man als Informarker arbeitet?

    Mich stört einfach, wie Informarketer den Begriff „Affiliate Marketing“ darstellen und der Branche so einen faden Beigeschmack bringen. Bei vielen Merchants hat das Thema Affiliate-Marketing schon jetzt einen schweren Stand (Berichte über Fraud etc.). Wenn dann der Eindruck erweckt wird, Affiliate-Marketing besteht nur aus irgendwelchen kostenpflichtigen Webinaren oder Videos, in denen man erklärt bekommt, wie man Millionär wird, macht es die Sache nicht gerade einfacher, seine Themen in den Konzernen durchzusetzen.

    Du machst Geld mit deinen E-Mail-Listen und den darauf resultierenden Verkäufen deiner digitalen Produkte. Auf der Tactixx hast du selbst gesagt, dass du dich rein auf E-Mail-Marketing stützt. Daran ist auch gar nichts auszusetzen. Aber für mich persönlich steht hinter Affiliate-Marketing einfach mehr als das Thema „digitale Produkte“ – und das wird den meisten Lesern hier auch so gehen. Schau einfach mal in Karstens Top 100 wieviele Programme von „Digitalen Produkte“ dort oben stehen.

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  18. Sebastian, das sehe ich nun mal völlig anders. Wer besitzt denn hier den Anspruch auf „Affiliate-Marketing“? Affiliate-Marketing kann auf vielen Wegen erfolgen. Früher sind Autos auch nur mit Benzin gefahren und heute mit Strom. Hat vor 100 Jahren auch niemand geglaubt und belächelt.

    Wichtiger ist doch über den Tellerrand zu schauen. Und was du da anmerkst für schweren Stand bei Merchants kann ich nun beim besten Willen nicht erkennen oder bestätigen. Ich bekomme jede Menge Anrufe und Anfragen von Merchants die mir satte Prov´s bieten wenn ich einsteige. Hier meine ich nicht IM Produkte.

    Klar setzte ich auf Email-Marketing denn es ist ein Faktor den alle „alt eingesessenen“ Affiliate mal überdenken sollten. Vllt. ist es doch mit Email-Marketing ein Stück einfacher gewisse Automatisierung zu erreichen. Mich wundert es immer wieder das die Branche oft gar nicht weiß was dahinter steckt, auch das habe ich in München oft gehört.

    Im Prinzip würde es aber allen gut tun etwas mehr Verständnis aufzubringen und nicht draufzuhauen. Denn beide Bereiche haben ihre Berechtigung. Aus einer ecke kommt aber oft der Hammer.

    Und lieber Sebastian, betreibe ich sehr wohl reine Affiliate-Seiten außerhalb der Info-produkte. Ich sehe auch im Gegensatz zur „anderen Seite“ keinen Grund das nicht zu tun. Ich denke auch ich konnte da in München etwas zu beitragen das es auch mal in die andere Richtung geht. Aus den Anmeldungen in meinem PP kann ich sagen da erfolt Annäherung und kein Zeit verschwenden mit draufhauen.

    Ich hoffe Karsten schafft was in die Richtung, und ich finde es sehr sehr unfair das er dafür sogar „Prügel“ einstecken musste.

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  19. Stellen Sie sich vor eine Gruppe von 10 Leuten diskutiert und einer davon hat eine Tüte auf dem Kopf und macht eine Gruppe nieder, die ebenfalls einige Meter danebenstehen und diskutieren. Würde irgendeiner der Anwensenden demjenigen überhaupt Beachtung schenken? Nöö. Deswegen sollte man die Kommentare derjenigen, die unter Pseudonym kommentieren, gar nicht beachten. Entweder stehe ich zu meiner Meinung oder nicht.

    Ich sehe außerdem kein VS., sondern eher ein miteinander, da die Affiliates ohne Produkte auch nichts verdienen würden.

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  20. Ja, es gibt auch unter Affiliates genug Spieler, aber sie sind nicht so systemimmanent wie bei den ebook-Abzockern. Was ich grundsätzlich von Infomarketern halte, habe ich angesichts des (mittlerweile glücklicherweise wieder rückgängig gemachten) Verkaufs der drweb.de an einen mit-eBooks-reich-werden Fatzke geschrieben: http://randolf.jorberg.de/2011/07/11/drweb-de-verkauft/ Jeder einzelne Kontakt mit ihnen war bisher extrem negativ. Ein KrissKross-Verschnitt, der mich ohne Anlass und mit Versicherungsvertreter-Spruch auf Xing adden will, heiße Luft auf allen Webseiten oder Konferenzen, einfach nur unsympathisch und sie brauchen definitiv nicht die Aufmerksamkeit etablierter Affiliate-Marketer wie Karsten…

    P.S. bevor mir wieder wie in den Kommentaren zu meinem Blogpost Heuchelei vorgeworfen wird – ich war auch schon häufig genug Grenzgänger, habe mit internationalen Projekten etliche Dollar bei Clickbank verdient und 1998 war mein erster Partner mit dem ‚Hackers Blackbook‘ sowas wie ein analoger eBook-Fatzke und war auch im Dialer-Business nicht unerfahren. Ich spreche also nicht _nur_ aus Beobachtung, sondern konkreter eigener Erfahrung und akzeptiere für Blackbook und Dialer-Vergangenheit auch gerne jegliche Kritik. Diese Praktiken sind aber damals aus gutem Grund nicht oder nur in seltenen Ausnahmefällen mit positiver Berichterstattung bedacht worden…

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  21. avatar F. Engel

    Ich empfinde Infomarketing, so wie ich es erfahren habe, als Dampfplauderei auf hohem Niveau mit dem Hang zur Unwarheit und Übertreibung um nicht zu sagen, die Butterfahrten des Onlinemarketing. Und wenn ich lese das es wichtiger ist Geld zu verdienen als seriös zu sein (siehe weiter oben) fühle ich mich in meiner Wahrnehmung erneut bestätigt.

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  22. […] der Geld verdienen Szene auslässt geht es im Blog von Karsten Windfelder um das Klassische Affiliate-Marketing vs. Info-Marketing.Diese Diskussion finde ich ganz ehrlich wesentlich spannender und möchte hierüber einmal meinen […]