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Unister = Abzocker? Die Partnerprogramme dennoch bewerben?

Ich war geschockt, als ich heute morgen den Artikel in der Online-Ausgabe der Welt gelesen habe: „Die Machenschaften des Abzock-Imperiums Unister. Für die Portale von Unister werben Prominente wie Reiner Calmund und Michael Ballack. Doch nun deckt Computer Bild auf: Die Firma zockt Tausende Deutsche mit skrupellosen Methoden ab.“

Als Quelle wird eine Untersuchung von Computerbild genannt.

Aus dem Welt-Artikel:

„Ein Beispiel vom Ausmaß gibt die illegale Service-Pauschale bei Flugbuchungen: Laut Informationen von Ex-Mitarbeitern verkauft Unister pro Tag rund 7000 Flugtickets. Multipliziert mit der Pauschale, die mit 20 bis 30 Euro pro Ticket heimlich im letzten Buchungsschritt aufgeschlagen wird, ergibt das einen täglichen Extra-Umsatz zwischen 140.000 und 210.000 Euro! Kaum zu glauben: Aufs Jahr gerechnet sind so bis zu 76 Millionen Euro drin. … Für Computer Bild ist dies ein eindeutiger Betrug am Kunden!“

Auch auf 100partnerprogramme.de haben wir aktuell diverse Partnerprogramme von Unister gelistet, z. B. ab-in-den-urlaub-deals.de, travel24-deals.de, hotelreservierung.de, unister-panel.de, fluege.de und kurz-mal-weg-deals.de.

Kann man Unister-Partnerprogramme weiterhin reinen Gewissens bewerben?

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18 Comments  comments 

18 Antworten

  1. Hallo Karsten,

    um dem Thema noch ein bisschen mehr Tiefgang zu verleihen, empfehle ich den folgenden Blogbeitrag inkl. Kommentaren:
    http://eblog.fvw.de/index.cfm/2012/7/3/Schadenfreude-ist-fehl-am-Platz

    Besten Gruß
    Daniel

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  2. Danke Daniel, guter Beitrag!

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  3. avatar pat

    Der Mann hat so oder so ausgesorgt.
    Aufgrund des nun schlechten Rufs würde ich jedoch von einer Bewerbung persönlich absehen.

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  4. avatar Flo

    Hi Karsten,
    ganz ehrlich – da würde ich strategische Schadensbegrenzung üben. Raus aus dem Programm, da steht a) dein Ruf auf dem Spiel sowas zu fördern und b) der deiner Kunden/Partner….

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  5. Wir werden die Programme im Laufe des Tages herausnehmen. Die Frage war eher an die Publisher selbst gerichtet, die vielleicht mit fluege.de erfolgreich sind.

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  6. Finde Ich gut, dass ihr die Programme rausnehmt!

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  7. avatar Juli

    Naja, mit Unister ist das halt wie mit Ryanair. Wenn man beim Buchen ordentlich hinschaut und alle Häkchen entfernt, dann zahlt man auch nix drauf. Bin kein Unister-Fan, aber Computerbild-Artikel ist schon sehr einseitig geschrieben und es werden Mängel beschrieben, die inzwischen schon korrigiert wurden.

    Wenn die Unister-Programme hier rausgenommen werden, dann müsste man auch min. die Hälfte aller Flugportale rausnehmen. Cheaptickets, Flugladen, Bravofly usw. sind da nämlich keinen Deut besser was Zusatzgebühren betrifft – haben halt nur nicht die Größe, um so in der Öffentlichkeit aufzufallen wie die Unister-Portale.

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  8. avatar Florian

    Hallo,

    danke für die wichtigen Infos bezüglich der „Betrüger“

    Erschreckend wie manche Leute „arbeiten“ um an Geld zu kommen. Ich werde das ganze sicherlich für meine Projekte beachten,

    mach weiter so! Gruß

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  9. Nun hat mich ein Unister-Mitarbeiter angeschrieben und sagt „Hier werden von ComputerBild Behauptungen aufgestellt die zum Einen nicht der Wahrheit entsprechen und zum Anderen nichts mit dem Affiliategeschäft zu tun haben.“

    Ich habe um eine offene Diskussion direkt hier in den Kommentaren gebeten und bin gespannt, ob man sich dem stellen wird.

    Wir können natürlich nicht prüfen, ob die Anschuldigungen stimmen. Aber wenn sie stimmen haben sie meiner Meinung nach sehr wohl etwas mit dem Affiliategeschäft zu tun, da jeder Affiliate Empfehlungen für Firmen und Angebote ausspricht, und damit selbst (nicht nur ethisch) in die Schusslinie gerät.

    Was meint ihr dazu?

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  10. Ryanair ist da auch nicht besser,
    Beim buchen wird wird beim Handgepäck nach Hart od. Weichschale gefragt, wer hier antwortet bestellt einen Koffer, nur die Angabe „keines von beiden“ schützt vor Kauf
    Die Reiseversicherung kann man nur abwählen indem man unter der Länder auswahl unter N “ nicht versichern auswählt

    Die zocken genauso ab

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  11. Zwar halte ich wenig davon alles lesbare zu glauben, doch dieser Bericht gibt zu denken. Solche Machenschaften sollten gestoppt werden, da so seriöse Affiliate mit in den Abgrund gezogen werden können. Eine Stellungnahme seitens Unister wäre mehr als angebracht!

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  12. avatar Michael

    Ich würde Unister weiter auf 100pp listen. Von den 7.000 Programmen sind einige dabei die „Dreck am Stecken“ haben oder hatten.

    Es gibt auch Affiliate-Netzwerke die nicht sauber arbeiten, aber will man die auch vom Portal nehmen?

    Ich glaub auch, dass viele Affiliates weiter die Unister-Programme bewerben. Ethik spielt im Affiliate-Marketing kaum eine Rolle und bis die breite Öffentlichkeit davon Wind bekommt heißt es wohl weiter „Geld stinkt nicht“

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  13. avatar Volker

    Vergesst nicht die Aktion mit den versteckten Links in den Werbemitteln. Ich traue Unister schon seit dieser Sache nicht mehr:
    http://blog.netprofit.de/affiliate-werbemittel-mit-versteckten-links.html

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  14. Ehrlichkeit währt am längsten! Das war schon immer so und gilt auch im Online-Business. Selbst wenn der Artikel von Computer Bild einseitig wäre und einige Mängel von Unister bereits behoben wurden, kann man es wohl als erwiesen ansehen, dass unsauber gearbeitet wurde. Zum Glück gibt es auch seriöse Partnerprogramme im Reise-, und Finanzbereich. Dennoch denke ich, dass Schadenfreude echt fehl am Platze wäre …

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  15. Ich bin wirklich erstaunt, dass sich die Frage erst jetzt nach der Veröffentlichung durch Computerbild für euch hier ergibt? Das bedeutet ihr überprüft nicht, was ihr bewerbt?

    Die Sache mit Unister ist mindestens schon seit 3 Jahren bekannt.

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  16. Hallo Konrad,

    es gibt immer eine gewisse Toleranzgrenze. Dass die Vorwürfe so massiv sind, war mir nicht klar.

    Ich sehe 100partnerprogramme.de auch wie einen Supermarkt, der 8.000 Produkte im Sortiment hat. Der Ladenbesitzer kann auch nicht alle Produkte einzeln prüfen, ob sie gesundheitsschädlich sind etc. Er verlässt sich auf seine Lieferanten. So verlassen wir uns auf die Affiliate-Netzwerke, die die Programme listen und erwarten, dass dort eine Vorauswahl für Programme getroffen wird, die der Publisher guten Gewissens bewerben kann.

    Gruß
    Karsten

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  17. Hallo Karsten, dass war auch nicht an dich gerichtet, sondern an die Affiliates die das bewerben und bezog sich auch nicht nur auf die Diskssion hier, sondern darauf was ich die letzten Tage auf diversen Kanälen gehört habe ;)

    Im Fall von 100pp ist es ganz klar, dass man das nicht alles überprüfen kann und irgendwo ja auch der Affiliate für sich selber entscheiden muss, was er bewerben möchte und was nicht. Da hat ja jeder ganz andere Moralvorstellungen, siehe auch Lotto, Glücksspiel usw.

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  18. avatar Kommodore

    Ich wolle Unisterm vor einigen Wochen mit einem „Testkauf“ testen und bin von dem Unternehmen am Ende enttäuscht.

    Gebucht wurden einige Hotelübernachtungen über ab-in-den-Urlaub.de indem ich einen Link des Zanox-Shops angeklickt hatte.

    Ergebnis: die Bestellung wurde nicht getrackt, da man offenbar (unbemerkt) auf das Unister-Unternehmen „Hotelreservierung.de“ weitergeleitet wurde.

    Fazit: Wer ab-in-de-urlaub bewirbt bekommt ggf. keine Proisionen für Hotelbuchungen!!

    Nun zur Abwicklung:
    Ich habe bewusst alle Newsletter-Haken und „Werbeeinverständnis-Erklärungen“ deaktiviert und wurde kurz nach der Buchung mit Werbeemails von Unister-Unternehmen und sogar Werbe-Telefonanrufen überzogen. Man hatte Bezug auf meine Buchung genommen und gefragt ob ich denn nicht noch was anderes bei ihnen buchen will.

    Fazit: Diese Firma ist eine Zumutung für mich, und ich will diese Leute meinen treuen Webseitenbesuchern auch nicht zumuten.

    Finger weg!

    Und nachdem ich den Artikel der Welt gelesen habe, wird mir klar dass ich den richtigen Riecher hatte.

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