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Responsive Design, Dynamic Serving oder gleich eine eigene App?

Teil 1: Fastfood für´s Gehirn – mobiler Traffic weltweit
Teil 2: Responsive Design, Dynamic Serving oder gleich eine eigene App?
Teil 3: Apps, Coupons und Minigames – Monetarisierung von mobilem Traffic

Nachdem im vorangegangenen Artikel die Frage nach dem „was?“ beleuchtet wurde, widmen wir uns heute dem „wie?“

Wie bereits erwähnt, sollte man sich zunächst immer die vergleichsweise kleine Bildschirmgröße eines Smartphones vor Augen halten. Auch wenn viele Seiten zwar theoretisch auch auf kleinen Bildschirmen „korrekt“ dargestellt werden können, heisst das noch lange nicht, dass es auch optisch ansprechend wäre. Im schlimmsten Fall hat man die gesamte Seite im Querformat (Übersichtsmodus) mit einer Schriftgröße, die erst nach mehrmaligem zoomen zu erkennen ist. Horizontale und vertikale Bildlaufleisten erschweren die Navigation ebenso und machen das Surfen zur Qual.

Glücklicherweise stellen moderne Browser, wie sie auch von der neuesten Generation von Smartphones verwendet werden, verschiedene Optionen bereit um Websites auf verschiedenen Endgeräten angepasst auszugeben.

Sogenanntes Responsive Design ist eine dieser Optionen: Mithilfe von Media-Queries werden CSS-Regeln für die unterschiedlichen Geräte formuliert, ohne dass der HTML-Code verändert werden müsste. Man kann so über ein und die selbe URL verschiedene Versionen der selben Website ausgeben. Flexible Containerbreite/höhe für optimierte Textdarstellung oder die Option, große Banner/Grafiken in der mobilen Version nicht  anzuzeigen sorgen für korrekte Darstellung auf allen Geräten. Wer besonders viel Zeit und Lust hat, kann noch zusätzliche „Breakpoints“, abhängig von der Bildschirmgröße, einbauen, um so eine noch genauer abgestimmte Darstellung z.B. auf Tablets zu erreichen. Dazu müssen die Breakpoints einfach niedriger bzw. höher als die Auflösung eines Tablets gewählt werden, um so eine eigene Version der Seite auszugeben, die sich sowohl von der Desktop als auch von der mobilen Version unterscheidet.

Der Hauptvorteil dieser Methode ist offensichtlich die einfach und schnelle Implementierung, da nicht für verschiedene Geräte jedesmal ein anderes HTML erstellt werden muss. Allerdings hat Responsive Design auch seine Grenzen. Es gibt genügend Seiten, die entweder aufgrund ihrer Textmenge oder ihres generellen Aufbaus einfach nicht für mobile Geräte geeignet sind. Selbst wenn diese Dank Media-Queries „korrekt“ dargestellt werden, ist das nicht immer die optimale Variante.

Eine bessere Lösung, die es ebenfalls erlaubt, die selbe URL zu verwenden, ist „Dynamic Serving„, eine Methode, bei der sowohl andere CSS als auch gerätespezifisches HTML Verwendung finden. Durch Ermittlung des Users bzw. Gerätes, kann eine völlig angepasste Version der Seite angezeigt werden, was häufig den Vorteil hat, dass nur relevante Inhalte geladen werden. Hierdurch können auch Bandbreite gespart und Ladezeiten verkürzt werden, was je nach Netzqualität durchaus von Bedeutung für den Nutzer sein kann.

Wie so häufig im Leben ist alles eine Frage des Geldes. Je aufwendiger die Lösung, desto teurer und zeitraubender ist diese. Wer allerdings das nötige Kleingeld besitzt, oder selbst Erfahrung als Programmierer hat, sollte sich im Zweifelsfall direkt für eine mobile App entscheiden. Apps, kurz für Applikationen, sind speziell an die Bedürfnisse von Smartphones und deren Nutzern angepasste Programme, die sowohl die kleine Bildschirmgröße, als auch die Besonderheiten des Smartphones/Touchscreens berücksichtigen (können). Minigames, Wetterberichte oder Fahrplanauskünfte sind dabei wohl die bekanntesten Beispiele, doch letztendlich sind der Vorstellungskraft keine Grenzen gesetzt. Neben der optimalen Darstellung, lassen sich mit Apps auch noch andere Funktionen des Smartphones, wie Multitouch-Gesten, Standortbestimmung oder, bei nativen Apps, Bluetooth oder Bewegungssensoren einbinden, was die Usability erhöht und somit den Nutzer stärker einbindet.

Im nächsten Teil gehen wir dann auf das eigentliche Thema ein: wie kann man mobilen Traffic erzeugen und monetarisieren und welche Produkte aus dem Bereich lassen sich erfolgreich bewerben?

Wer das ganze einmal im Detail nachlesen möchte, kann dies bei Google tun, die freundlicherweise eine ganze Reihe von Tipps bereitgestellt haben, wie man seine mobile Seite auch im Google-Index gut platzieren kann.

Lektüre (Google u.a.)
•    Anpassung an mobile Geräte
•    Responsive Design
•    Beispiele für Responsive Design (Englisch)
•    Beispiele für verschiedene CSS bei gleichem HTML

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