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Studie: Was die Deutschen wirklich von Gutscheinen halten

Jeder zweite Marketing-Manager setzt regelmäßig Gutscheine ein. Doch spätestens seit den umstrittenen Daily Deals kämpfen Gutscheine und Coupons gegen ein schlechtes Image. Zu Unrecht, denn längst nicht alle Gutscheinarten stehen unter Druck. Rabatt-Gutscheine, die per Brief, E-Mail oder Paketbeilage an Konsumenten geschickt werden, erreichen unter deutschen Konsumenten Akzeptanzwerte von über 80 Prozent. Dies belegt das erste GutscheinBarometer 2013, das wir im Januar dieses Jahres mit dem Marktforschungsunternehmen Innofact erstellt haben.

Die alte Eminenz des Rabatt-Gutscheins feierte im letzten Jahr seinen 125-jährigen Geburtstag. Nur wenige Marketing-Tools halten sich so lange. Die wahrlich nicht neue Paketbeilage halten noch immer 85 Prozent der Befragten für interessant. 60 Prozent von ihnen heben Print-Gutscheine sogar für später auf. Eindeutig ein Zeichen für deren Wertigkeit. Diese große Akzeptanz resultiert überdies in steigenden Einlösequoten. Die repräsentative Umfrage ergab, dass 90 Prozent der Deutschen mehr oder zumindest genauso viele Gutscheine einlösen wie früher. Wie gesagt liegt der Grund keinesfalls in neuen Gutscheintypen wie Deals. Das Geheimnis liegt zum einen in der Reichweite und zum anderen in der Relevanz. Zwei Drittel der Deutschen erhalten regelmäßig Coupons als Paketbeilagen. Reichweite kann also hergestellt werden. Das Gießkannenprinzip wird dabei glücklicherweise von Methoden abgelöst, die eine bessere Relevant herstellen. Affiliate-Programme unterstützen dies. Denn wenn der Verteiler nur an jeder Einlösung verdient und nicht per se pro 1000 Auslieferungen, hat er erst ein Interesse, nur relevante Gutscheine seinen Paketen beizulegen. Dadurch gewinnen dann alle: Der Kunde fühlt sich durch relevante Gutscheine belohnt, was wiederum dem Image des Versenders gut tut und die Einlösequote steigert. Das wiederum freut natürlich sowohl den Versender (Provision) als auch den Absender des Gutscheins (Umsatz).

Im Online-Bereich ist dies inzwischen ebenso möglich: Wenn die Platzierung von Gutscheinen auf Transaktionsseiten von Shops performance-basiert ist, tritt diese Win-Win-Win-Situation auch hier in Erscheinung. Ein relevanter Gutschein wird von den Konsumenten als Belohnung angesehen und eine solche Belohnung nach dem Kauf wünschen sich laut Umfrage 77 Prozent der Konsumenten.

Ganz so einfach ist es allerdings nicht mit den Gutscheinen. Ein paar Grundregeln müssen immer beachtet werden. Einer Einlösung im Wege stehen laut GutscheinBarometer 2013 besonders:

  • Ein zu hoher Mindestbestellwert (87 Prozent)
  • Angebote ausschließlich für Neukunden (73 Prozent)
  • Ein unbekannter oder wenig vertrauenswürdiger Absender (57 Prozent)

Der Gutschein erlebt also gerade seinen zweiten Frühling, unterstützt von Technologie, die auch hier echte Affiliate-Systeme ermöglicht. Wer online damit gute Erfahrungen gemacht hat, sollte durchaus wagen, den großen Zeh in das Meer der Möglichkeiten stecken. Die Konsumenten sind für relevante Gutscheine mehr als offen.

Der kostenlose Studienband „GutscheinBarometer 2013“ kann über die AffiliPRINT-Website angefordert werden: http://affiliprint.com/gutscheinbarometer

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5 Comments  comments 

5 Antworten

  1. Eine sehr gute Zusammenfassung, mit der wir 100%ig übereinstimmen. Mit Gutscheinen haben wir sehr viele positive Erfahrungen gesammelt. Zu den Grundregeln: Insbesondere Neukundengutscheine sind für junge Unternehmen in der Startphase sehr attraktiv. Die Einlösung MUSS zwingend seriös funktionieren, denn sonst besteht grosse Gefahr, das der gewünschte Effekt in negative Kommunikation und/oder Beschwerdewellen und Unzufriedenheit kippt. Insbesondere auf Unternehmungen ohne sauber integrierte Gutscheinverwaltung kommen dann schnell noch zusätzliche Herausforderung wie z.B. Mehrfacheinlösungen oder Missbrauch in Affiliate-Programmen zu. Denn wenn ein Gutschein attraktiv ist, dann verbreitet er sich schnell…

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  2. Hallo Carsten,

    Gutscheinmarketing boomt derzeit ordentlich. Der Artikel ist sehr interessant und wer wusste schon, dass Coca Cola den ersten Coupon entwarf? Wichtig ist nur, dass die Coupons tatsächlich funktionieren und das Gutscheinfeld im Bestellvorgang leicht gefunden wird. Alles andere sorgt für Frust beim Kunden.

    Schade, dass die Zahlen offensichtlich nur für Offline-Gutscheine gelten. Bei Packetbeilagen kann ich mir gut vorstellen, dass 60 Prozent die Print-Gutscheine aufheben – aber wie ist die Akzeptanz bei Online-Gutscheinen? Wie viele suchen bei der Bestellung in einem Shop nachträglich nach Gutscheincodes im Netz?

    Die Infografik ist auch 1A. :)

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  3. Sehr interessanter Artikel, weil auch ich mit Gutscheinen arbeite. Daher war für mich sehr interessant das Gutscheine zum Teil über 80% positiv aufgenommen werden, was eigentlich meine Vorgehenseweie bestätigt. Ich verschicke meinen Gutschein per E-Mail nachdem sich Interessenten für meinen Newsletter bzw. mein Gratis Geschenk angemeldet haben. Leider habe ich noch nicht das Feedback, wie gut der Gutschein angenommen wird, da meine Aktion noch relativ neu ist. Aber dieser Artikel gibt mir richtig Mut und zeigt mir das ich auf dem richtigen Weg bin. Danke für den Artikel, gerne berichte ich wieder, wenn auch ich Ergebnisse habe. Da ich auch eine Affiliate Partnerschaft anbeite überlege ich ob ich evtl. für Affiliates extra Gutscheine machen soll – über eure Meinung würde ich mich da sehr freuen um zu sehen ob sich so eine Aktion lohnt.

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  4. avatar Michael

    Klingt für mich irgendwie als wenn sich Affiliprint auf die Fahne schreibt Offline-Affiliate-Marketing erfunden zu haben?

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  5. Ein sehr interessanter Artikel und eine hammergute Infografik! Lustig, dass Coca Cola die Coupons eingeführt hat. :-)

    Das zu unrechte schlechte Image der Gutscheinbranche erlebe ich tagtäglich. Wenn ich Leuten die ich kennenlerne von meinem Gutscheinportal erzähle, kommt fast immer nur: „Ah, sowas wie Groupon, jaja.“, oder so ähnlich zurück.

    Für mich sind Gutscheine ein super Marketing-Instrument, welches zugleich den Konsum der Verbraucher stärkt und dadurch die Wirtschaft ankurbelt.

    In diesem Sinne, hoch leben die Gutscheine!!! :-)

    LG

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