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Neues aus dem Hause Google

Der Suchmaschinenriese hat in den letzten Tagen für zahlreiche News gesorgt, zum Beispiel eine neue Version des AdMob SDK für iOS v6.4, eine Änderung in den Enhanced Campaigns für Mobile, die vierte Version des Google Play Stores ein interessantes Video von Matt Cutts, aber auch Stress mit der EU oder eine Absage von WhatsApp.

Doch alles der Reihe nach.

Neue Version des iOS SDK ohne UDID

Mit der aktuellen Variante des SDK für iOS 6 folgt Google der Vorgabe von Apple, künftig nicht mehr die UDID-Funktion zu nutzen, sondern stattdessen nun ausschließlich den im September 2012 eingeführten IDFA (Identifier for Advertising) zu verwenden. Damit werden zukünftig alle mobilen Advertising-Maßnahmen auf Apple-Geräten einheitlich behandelt, was die Erstellung von Kampagnen deutlich einfacher gestalten sollte.

Google rudert zurück bei Enhanced Campaigns

Und versucht das Ganze auch noch wie einen Fortschritt aussehen zu lassen. Google hat vor knappen 2 Wochen neue „Value Track-Parameter“ wie es in der deutschen Version heißt, angekündigt, die vermutlich ab Mitte Mai bei den Enhanced Campaigns Anwendung finden werden. In der Praxis bedeutet dies, dass Advertiser/Publisher nun DOCH die Möglichkeit haben werden, Bids für Ads auf verschiedenen Geräten, in diesem Fall Smartphones, Tablets oder Desktop, anzupassen. Diese waren nämlich vorher so aufgeteilt, dass Desktop und Tablets aufgrund „eines größeren Screens“ zusammengefasst wurden. Smartphones werden mehr oder weniger auch in einen Topf geworfen und und die Aufschlüsselung nach Gerät, OS, Version und anderen Parametern ist nicht wirklich möglich. Ob das neue System wirklich „besser“ sein wird, darf bezweifelt werden, wenn man bedenkt, dass Google wohl im Juli ALLE Publisher zwangsweise auf Enhanced Campaigns umstellen wird. Wem das wohl nutzen mag, Publishern oder doch eher Google selbst?

Ein Facelift für Google Play

Google hat mit der neuesten Version seines Play Stores, der gestern online gegangen ist, einen guten Weg gefunden, die gewaltige Angebotsflut übersichtlicher zu gestalten und dem User die Möglichkeit geben, sich intuitiv durch den Shop zu browsen. Die neue, thematisch angeordnete Übersicht lässt den User schneller relevante Produkte finden, egal ob Musik, Bücher oder Spiele. Die ebenfalls überarbeitete Checkout-Funktion ermöglicht noch schnelleres Shoppen, und damit vor allem noch schnelleres Entertainment auf Abruf. Mehr dazu im offiziellen Android-Blog.

Matt Cutts erklärt Google Ranking für neue Seiten und QDF

Wer sich wirklich für SEO interessiert und dem Ranking seiner eigenen Website einen gewissen Wert beimisst, sollte den Worten von Googles Spambekämpfer Matt Cutts regelmäßig Beachtung schenken. In seinem neuesten Video beantwortet er eine interessante Frage, die wohl einige Leute nach dem letzten Panda Update auch beschäftigt haben könnte: Warum wird meine Website anfangs sehr hoch geranked und stürzt dann ab, ohne dass sich augenscheinlich etwas geändert hätte? Er erklärt auch, was es mit „QdF“ auf sich hat.

Das EU-Kartellamt hält Google weiterhin auf Trab

Oder umgekehrt, wie immer man das sehen möchte. Fest steht, dass Google wegen seiner Politik, gesponserte Links, Angebote von Partnern und ähnliches in den Suchergebnissen höher zu platzieren, ohne diese deutlich zu kennzeichnen, nach wie vor in der Kritik steht.
Um dieser Methode zumindest teilweise entgegen zu wirken, hat EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia hat in einem New York Times-Interview angekündigt, dass man über ein Labeling der Google-unterstützen Search Results nachdenken würde, um zumindest eine optische Unterscheidung für den User möglich zu machen. Wettbewerber, die sich eine deutlich schärfere Vorgehensweise gegenüber Google gewünscht hätten, dürften enttäuscht sein, da bereits die FTC, die entsprechende Wettbewerbsbehörde in den USA, angekündigt hatte, nicht wirklich gegen Google vorgehen zu wollen. Der Suchalgorithmus bleibt ebenfalls unangetastet, also wird Google auch in Zukunft in der Lage sein, Suchergebnisse zu manipulieren. Mehr dazu auf SearchEngineLand.com.

WhatsApp ist nicht käuflich

Der unglaublich beliebte Messaging-Dienst WhatsApp war laut Insidern schon seit längerem auf der Wunschliste des Suchmaschinenkonzerns, der mit dem Kauf anscheinend seine eigene Plattform Babble stärker in den Fokus rücken wollte. Allerdings muss sich Google wohl andere Wege suchen, seine Milliarden auszugeben, da WhatsApp etwaige Übernahmegerüchte nun endgültig dementiert hat, wie Allthingsdigital berichtet.
Passend dazu ist gestern durchgesickert, dass es seine Messagingdienste und andere Plattformen künftig zusammenlegen will, um so das herrschende Durcheinander in den Griff zu kriegen, welches zwischen den jeweils eigenen Funktionen von Google+, Chrome, Android, Gmail oder auch iOS herrscht, wie Droid-Life berichtet.

Ich persönlich wäre Google jedenfalls dankbar, wenn sie sich dazu entschließen könnten, ihre News und Pressemeldungen zusammen zu fassen, und diese nicht über das gesamte Internet zu verteilen, damit wäre mir schon geholfen…

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1 Comment  comments 

Ein Antwort

  1. […] wir letzte Woche bereits berichteten, schienen sich die Verhandlungen zwischen dem US-Konzern und der EU-Kartellbehörde, die […]