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Tradedoubler jetzt mit FreeSpee, Deutsche Post und Otto launchen eigene Payment-Services und Googles neues AdMob

In Anbetracht der Tatsache, dass Google in den letzten Tagen wieder einmal die Schlagzeilen dominiert hat, könnte es sein, dass der ein oder andere die restlichen News der Woche verpasst hat. Hier eine kurze Zusammenfassung, die allerdings auch nicht ganz ohne den Suchmaschinengiganten auskommt, die Hausmesse in San Francisco lässt grüßen.

Tradedoubler integriert FreeSpee

Tracking und Analyse von mobilem Traffic bei Tradedoubler – mit Freespee

Das Performance-Marketing-Network Tradedoubler kündigte gestern (bzw vorgestern) in einer Pressemeldung eine neue und interessante Möglichkeit für Display-Advertiser an. In Zusammenarbeit mit FreeSpee, einem pay-per-call Provider aus Schweden, bietet das Netzwerk ab sofort eine einfache und leicht integrierbare Lösung für Tracking und Analyse von mobilem Traffic an.

Wie Google und auch diverse Marktforschungsunternehmen in den letzten Monaten festgestellt haben, steigert die Möglichkeit des Users, über eine kostenfreie Nummer direkt mit einem Servicemitarbeiter sprechen zu können, die CTR um teilweise bis zu 8%. Noch wichtiger ist, dass von diesen Usern über die Hälfte das Angebot zum Anruf auch tatsächlich nutzen. Je nach Produkt wollen über 2/3 aller Konsumenten vor dem Kauf gerne mit einem Mitarbeiter sprechen. Genau diese Möglichkeit bietet Tradedoubler seinen Publishern nun an – eine clickbare Nummer in ihre Ads zu integrieren, und das mit nur ein paar wenigen Zeilen Code.

Post jetzt mit Payment-Service, Otto folgt demnächst

Nachdem Google, Amazon und diverse andere bereits versuchen, an Paypals Thron zu rütteln, haben sich nun auch der Otto-Konzern und die Deutsche Post dazu entschlossen, mit eigenen Payment-Diensten an den Start zu gehen.

Den Start hat gestern die Deutsche Post gemacht, die ab diesem Monat in Zusammenarbeit mit Valuephone eine schnelle und vor allem sichere Mobile-Payment Lösung anbietet. Der Sicherheitsaspekt steht hierbei besonders im Vordergrund, wie Stefan Krueger, Geschäftsführer von Valuephone, in der Pressemeldung mitteilte:

„Mit unserer Mobile-Payment-Lösung stützen wir uns auf bekannte Prozesse und Infrastrukturen des Handels. Der Kunde identifiziert sich nur über das Mobiltelefon an der Kasse, und gibt über seine PIN den Kauf frei. Die Zahlungsabwicklung übernimmt die Post, die auch die Sicherheit des Zahlungsverkehrs garantiert. Damit bleibt jeder in seinem gesicherten Umfeld.“

Durch die Trennung von Enabler (Valuephone) und Provider (Post) werden zu keinem Zeitpunkt personenbezogene Daten in Zusammenhang mit Geldtransaktionen versendet, so dass ein Stehlen der Daten bzw. des Geldes nahezu ausgeschlossen ist. Wer sich die technischen Details antun will, kann diese hier nachlesen. (Pressemeldung)

Zweiter im Bunde ist der Otto-Konzern, der anscheinend ebenfalls große Summen in eine eigene Payment-Lösung namens Yapital hat fließen lassen. Wie Internetworld.de berichtet, gab Yapital CEO Nils Winkler diese Woche auf dem Payment-Kongress in Frankfurt bekannt, dass der Service bereits in den ersten Juliwochen auf den Markt kommen wird. Erste Partner sind unter anderem Baur Versand, Rakuten oder Görtz Schuhe, die Liste soll bis Jahresende allerdings deutlich länger werden. Kernstück des Angebots wird das Bezahlen von Waren, Services oder sogar Papierrechnungen über einen QR-Code sein. Die ersten Ankündigungen hierzu gab es bereits letztes Jahr.

Google überarbeitet AdMob

Noch eine letzte Nachricht von Google, bevor es ins Wochenende geht. Wirklich, die letzte, versprochen.

Spaß beiseite, auf dem zweiten Tag der Google I/O in San Francisco wurde gestern die neue Version von AdMob angekündigt und vorgestellt. Unabhängig von den ganzen anderen Details gab es dabei einen Punkt, den ich persönlich als äußerst praktisch erachte – der neue „Conversion Optimizer“, ein nettes kleines Programm, dass Developern erlaubt, eine gewünschte Cost-per-acquisition anzugeben, und Google sorgt dann von selbst dafür, dass die Ads zur passenden Zeit am passenden Ort platziert werden, um dem gewünschten  Ziel möglichst nahe zu kommen. Aktuelle Berichterstattung zur Google I/O findet Ihr auf TechCrunch.

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