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Warum nicht gleich so? Google führt „Flexible Bid Strategies“ ein

Ausgestellt am 21. Mai 2013 von in SEM

Manchmal bin ich mir nicht sicher, ob die Nerds aus Mountain View sich einen Spaß daraus machen, regelmäßig die Performance-Marketing-Welt in wilde Aufregung zu versetzen, oder die eigene PR-Abteilung erstaunlich schlecht im Vermitteln gewisser Neuerungen ist. Ob AdWords, AdSense oder Penguin, Google hat ein Talent dafür, die „unangenehmen“ Änderungen immer zuerst zu implementieren, um dann Wochen oder Monate später Nachbesserungen zu liefern. Vielleicht hat Google mittlerweile auch einfach derartige Unsummen an Kapital angehäuft, dass man es sich erlauben kann, etwaige Veränderungen einfach in der Praxis zu testen und bei Nichtgefallen einfach wieder unter den Teppich zu kehren.

Alles wie gehabt?

Wie dem auch sei, Google bleibt auch bei den neuen Enhanced Campaigns der oben beschriebenen Linie treu. Die erste Version der neuen AdWords Enhanced Campaigns erhielt reichlich negative Reviews, besonders von mobilen Marketern, denen die Möglichkeit genommen wurde, die Kampagnen auf bestimmte Geräte anzupassen. Auch Desktop und Tablets wurden zusammengelegt, was bei bestimmten Kampagnen äußerst wenig Sinn macht. Generell machte es den Eindruck, als würde Google Individualität zugunsten von großen Advertisern und Trafficlieferanten opfern und so kleinere Publisher (bewusst?) benachteiligen.

Langsam, aber sicher

So weit, so schlecht. Allerdings gelobt Google Besserung. Wie man gestern im Adwords-Blog lesen konnte (bzw der Support-Sektion von Adwords, wo das ganze schon zwei Tage früher auftauchte), werden im Laufe der nächsten Wochen (also noch bevor alle Kampagnen automatisch auf „enhanced“ umgestellt werden) sogenannte „Flexible Bid Strategies“ eingeführt. Hinter diesem Namen verbirgt sich die Möglichkeit, mit wenigen Klicks verschiedenste Parameter für einzelne Kampagnen, Keywords, Endgeräte und dergleichen einzustellen. So kann man zum Beispiel mehrere Keywords innerhalb der selben Kampagne testen, oder ein Keyword in verschiedenen Kampagnen. Neben den bereits bekannten Tools wie Conversion Optimizer oder Enhanced CPC, bietet die neue Version jetzt noch die „Target search page location“, eine eine Bid Strategy, die vor allem darauf abzielt, die Ads an die Spitze der SERPs zu bringen oder zumindest auf Seite 1 zu platzieren.  Auch die bereits bekannten Tools liegen in einer „flexiblen“ Version vor, die meistens auf RTB basiert und Informationen wie Endgerät, Location und andere Kontext-Signale miteinbezieht, um so dem gewünschten CPA-Ziel näher zu kommen oder den Traffic zu maximieren.

Wer sich vorab schon einmal genauer informieren will, kann das im Help Center tun, wo die Nutzung im Detail erläutert wird.

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