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Short-News: Google auf Platz 1, Yahoo vs. Datenschutz und Apple muss sich beeilen

Der Beginn dieser Woche lieferte wieder eine ganze Reihe interessanter Marketing-News: Google ist das weltgrößte Medienunternehmen, Yahoo Mail ändert Layout und Datenschutzrichtlinien und Apple muss sich beeilen, wenn es seinen Musikservice bis nächste Woche auf den Markt bringen will.

Was wir alle längst wussten…

…ist nun offiziell: Google ist das weltgrößte Medienunternehmen, sowohl vom Umsatz als auch von den getätigten Investionen her. Ein aktueller Bericht von ZenithOptimedia, der „Top Thirty Global Media Owners Report“, zeigt, dass der US-Konzern mittlerweile 39% höhere Umsätze als der nächstgrößte Konkurrent, DirectTV, verbuchen kann. Bei den Werbeausgaben bzw -einnahmen in den letzten Jahren sind die Zahlen sogar noch deutlicher: In 2011 war Google alleine für 49% (!!!) aller weltweiten Werbeausgaben verantwortlich, Schätzungen zufolge sind es beim Umsatz für Search Advertising und Digital Display Ads sogar bis zu 82%. Den gesamten Bericht finden Sie hier.

Yahoo! Verkauft Email-Inhalte an Advertiser

Yahoo! ändert die AGB. Private E-Mail-Inhalte können ausgewertet werden.

Nachdem Google es bereits seit längerem vorgemacht hat, hat sich nun auch Yahoo! dazu entschlossen,  die Inhalte ein- und ausgehender Mails zu „scannen“ und nach werberelevanten Inhalten zu durchsuchen. Daraufhin werden dann, genau wie bei Gmail, angepasste Ads und andere Werbung geschaltet. Dazu müssen natürlich die Nutzungsbedingungen geändert werden, wer nicht zustimmt, kann den Dienst ab heute nicht mehr nutzen. Dass dies alles vor allem dem Schutz vor Spam dienen soll, mag glauben, wer will. Zwar sind dies gute Neuigkeiten für Marketer,  ich weiss jedenfalls, dass damit wieder ein Email-Provider für meinen persönlichen Mailverkehr gestorben ist.

Wer wirklich wert auf Privatsphäre legt, muss entweder umständlich mit Drittprogrammen arbeiten, oder warten, bis Startpage.com (eine Seite, die ich jedem nur ans Herz legen kann) seine eigene Email-Lösung auf den Markt bringt, an der übrigens schon fleissig gewerkelt wird. Die neuen Nutzungsbedingungen finden Sie hier. (Nummer 9)

Apple muss aufholen

Das Rennen gegen die Konkurrenz aus Mountain View um den Launch einer eigenen Musikstreaming-Plattform hatte Apple bereits verloren, als Google Mitte letzten Monats sein „Play Music All Access“ vorstellte. Nun geht es hauptsächlich darum, Boden gutzumachen. Die WDC2013, Apples Web-Developer Konferenz steht nächste Woche an und Apple versucht derzeit anscheinend alles, noch bis dahin die notwendigen Verträge unter Dach und Fach zu bringen. Wie die New York Times berichtet, wurden bereits Abmachungen mit Universal und Warner getroffen, nun geht es darum, die Verantwortliche von Sony zu überzeugen. Insider sagen, dass es nach wie vor vermutlich um die zu zahlenden Gebühren geht, die Apple anscheinend immer noch zu hoch sind – versucht der Konzern doch angeblich seit längerem, deutlich niedrige Lizenzgebühren als die Konkurrenz von Spotify und Pandora auszuhandeln. Bedenkt man die offensichtlichen Synergieeffekte, die durch den iTunes-Store auftreten, könnten diese ein gutes Argument für Apple bei den Verhandlungen für sein „iRadio“ sein.

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