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Google führt Image-Extensions für AdWords ein – Beta gestern gestartet

Ausgestellt am 6. Juni 2013 von in SEM

Was in Hollywood seit Jahrzehnten als ein Mantra der Regiekunst gilt, hat nun anscheinend auch bei Google Einzug gehalten: Show, don´t tell!

Auf das aktuelle Beispiel übertragen: warum sich mit 70 Zeichen Beschreibung zufrieden geben, wenn man die Nachricht auch zusätzlich noch visuell übermitteln kann? Seit gestern bietet Google für AdWords-Nutzer die Möglichkeit, ihren Text-Anzeigen Bildmaterial hinzuzufügen, zumindest in einer vorläufigen Betaversion.

Autos, Urlaub, Kleidung

Bei der gewaltigen Menge an sogenannten „optisch starken Werbemitteln“ fragt man sich, warum diese Möglichkeit nicht schon viel früher umgesetzt wurde. Aufgetaucht war die Image-Extension ja bereits das ein oder andere Mal, allerdings ist der gestrige Anlauf der erste, große Test des neuen Formats in der Praxis.

Besonders Advertiser aus Branchen, die seit jeher vor allem mit visuellen Reizen beim Bewerben ihrer Produkte gearbeitet haben, sollten von dieser Ergänzung begeistert sein. Ob Autos, Reiseziele oder auch die neueste Mode, viele Produkte und damit deren Werbewirksamkeit leben vor allem vom Design und der visuellen Ansprache des Users.

Brand Visibility und PLAs

Unabhängig von konkreten Produkten bietet die neue Extension eine hervorragende Möglichkeit, sein Firmenlogo/Seitenlogo mit in die Anzeige zu integrieren, was einen Wiedererkennungswert schafft und so Nutzer noch schneller auf die eigene Seite führt. Kaum jemand macht sich die Mühe, alle Ergebnisse zu lesen, wenn das gesuchte Symbol leichter und schneller zu finden ist.

Eben diese Tendenz, schneller auf eine visuelle Repräsentation des Gesuchten zu klicken, als sich die Ergebnisse durchzulesen, führt bisher dazu, dass vor allem Product Listing Ads (PLA) besonders am Ende der Customer Journey durch die simple Platzierung eines Produkts mitsamt Foto und Preisangabe viele Conversions abgreifen können.

Wie man oben sehen kann, finden sich (nimmt man Nike selbst einmal aus) auf der ersten Seite (ohne scrollen) exakt 2 natürliche Suchergebnisse, Zalando und Sportscheck. Der gesamte markierte Bereich sind Ads, die mMn werbewirksamsten davon offensichtlich die PLAs in der Mitte.

Honi soit qui mal y pense

Wer, wie ich, ein Fan von Verschwörungstheorien ist, sieht hinter dieser neuesten Änderung nur einen weiteren Schritt von Google, mehr Webmaster zur Nutzung von AdWords zu „zwingen“ bzw. das Spielfeld derartig zu Ungunsten von SEO und anderen Vermarktungsmethoden zu tilten, dass die Leute kaum eine andere Möglichkeit finden werden. Wenn man sich die ersten Kommentare bei SearchEngineLand und ähnlichen Seiten anschaut, scheine ich mit dieser Meinung allerdings nicht ganz alleine zu stehen. Die Seite BizWisdom hat dazu eine interessante Analyse, die man hier finden kann.

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