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Noch eine Agentur? Markus Kellermann startet low.budget.affiliate

Im November haben wir bereits ein Interview mit Markus zu seinem Abschied von explido geführt. Viele haben sich seit dieser Zeit sicherlich gefragt, was Markus nun mit seiner großen Affiliate-Expertise anfangen wird.

Gestern haben wir bereits vorab die Pressemitteilung zum neuen Projekt von Markus Kellermann erhalten. Wir wollten natürlich wissen, was dahintersteckt und haben deswegen gerade eben ein Interview mit ihm geführt.

Zum Einstieg erst einmal die Frage, was Du eigentlich in den letzten Monaten alles gemacht hast?

Markus: Wer mich kennt der weiß, dass ich als alter Workaholic nicht nur einfach Däumchen drehen kann :-) Daher habe ich die letzten Monate auch sehr sinnvoll genutzt, um neue Projekte aufzubauen. Sicherlich hat der ein oder andere ja auch schon mein erstes Buch „Vom Job in die Freiheit“ gelesen, ein Motivationsratgeber, der unglücklichen Angestellten Mut machen soll, sich über eine berufliche Veränderung Gedanken zu machen. Das Buch ist richtig eingeschlagen und hatte über 4.000 eBook-Downloads und über 300 verkaufte Taschenbuch-Exemplare. Derzeit entsteht mit „Affiliate Marketing INSIGHTS“ mein neues Fachbuch mit über 350 Seiten, welches zur dmexco veröffentlicht wird.

Zudem habe ich mit der Affiliate Conference ACADEMY eine Schulungsreihe aufgebaut und gebe dabei Agenturen und Advertisern Workshops zu verschiedenen aktuellen Affiliate-Themen, die zukünftig mit weiteren Themen auch noch ausgebaut wird.

Und dann habe ich ja mit MK:NETmedien noch meine Unternehmensberatung und berate dabei eCommerce-Unternehmen v.a. zum Thema Online- und Affiliate-Marketing.

Ganz neu ist nun eben der Start von low.budget.affiliate (Datenblatt auf 100pp…)

Was genau hat es denn mit low.budget.affiliate auf sich?

Markus: Ich habe in meinem ganzen Berufsleben immer nach dem EKS-Prinzip (Engpass-Konzentrierte Strategie) gearbeitet und dabei auf Anforderungen und Bedürfnisse des Marktes reagiert. low.budget.affiliate ist ein spezieller Outsourcing-Dienstleister und ist aus dem Bedürfnis von vielen Advertisern entstanden, die ihr Partnerprogramm Inhouse betreuen oder eben keine Zeit für ein professionelles Affiliate-Management haben.

Was ist dann der Unterschied zwischen einer Affiliate-Agentur und low.budget.affiliate?

Markus: Wir bieten im Kern keine klassischen Agenturleistungen an, sondern bieten Advertisern die Möglichkeit, bestimmte Teilaufgaben des Affiliate-Managements wie Partner-Freischaltung, Partner-Scouting, Statistiken oder Fraud-Protection outzusourcen und sich dadurch auf ihre Hauptaufgaben zu konzentrieren.

Nachdem wir so gut wie keine Verwaltungs- oder Vertriebskosten haben, konnten wir transparente Outsourcing-Pakete zu fixen Preisen gestalten, die es auch kleinen und mittelständischen Unternehmen möglich macht, auf erfahrene und zertifizierte Affiliate-Manager mit Know-how zurückzugreifen.

Es werden drei verschiedene Outsourcing-Pakete angeboten.

Wie viele Mitarbeiter hat denn low.budget.affiliate?

Markus: Das ist ein weiterer Unterschied zu klassischen Agenturen und auch preislich wieder ein Vorteil für unsere Kunden. Wir haben nämlich keine festen Angestellten, sondern arbeiten mit einem Netzwerk an Freelancern und zertifizierten Affiliate-Managern zusammen. Derzeit besteht unser Team aus fünf Affiliate-Managern, welches wir aber bis Ende des Jahres noch weiter ausbauen wollen.

Ein Netzwerk an zertfizierten Affiliate-Managern arbeitet im Team zusammen.

Wobei es für manche Kunden sicherlich eine gewisse Hemmschwelle gibt, ihre Zugangsdaten für das Partnerprogramm an einen Freelancer abzugeben?

Markus: Diese Sorgen kann ich gut nachvollziehen, doch auch diesbezüglich haben wir mitgedacht. Der Kunde hat ja einen Vertrag mit low.budget.affiliate und nicht mit dem Freelancer. Zudem stehen natürlich alle Affiliate-Manager aus unserem „Netzwerk“ in einem Vertrags- und somit auch Verschwiegenheitsverhältnis zu low.budget.affiliate und somit auch zu den Kunden.

Des Weiteren haben wir mit unserer „Vertrauensgarantie“ einige Vorsorgungen getroffen, welche den Kunden diese Befürchtungen nehmen sollen. So haben wir beispielsweise mit der Exali eine spezielle Media-Haftpflichtversicherung, die im Fall von Schadenfällen bis zu 3 Mio. Euro haftet, wenn beispielsweise ein Partner-Newsletter bei einer Urheberrechtsverletzung durch die Verwendung eines alten Produktbildes abgemahnt wird. Zudem haben wir für alle unsere Mitarbeiter eine eigene Fraud-Policy definiert, anhand dessen wir mit verschiedenen Filtern und Funktionen Betrug analysieren können. Und dann haben unsere Kunden außerdem noch die Möglichkeit auf unseren 24/7-Support zurückzugreifen und bei Fragen den Affiliate-Manager zu kontaktieren.

Das Thema Fraud im Affiliate Marketing ist dabei sicherlich ein wichtiger Punkt.

Markus: Ja, auch wenn nur 1% der Affiliates den Großteil der sauberen Partner immer wieder in Verruf bringen, ist das sicherlich immer noch ein wichtiges Thema. Auch hierzu bieten wir interessante Pakete an. So haben wir beispielsweise in Kooperation mit dem Technologieanbieter Xamine SEA-Brandhijacking-Pakete gestaltet. Unsere Kunden haben damit die Möglichkeit, bereits ab 99,- Euro im Monat, ihre Haupt-Keywords zu überwachen und Brandhijacker zu finden.

Ein großes Problem ist leider auch immer noch der präventive Schutz vor Betrug. Wenn der Advertiser nicht eindeutig in speziellen AGB definiert, wie die Affiliates das Partnerprogramm bewerben dürfen, wird es im Betrugsfall auch schwierig werden, eine rechtliche Handhabe gegen den Betrüger zu haben. Deswegen haben wir auch hier in Kooperation mit einer Anwaltskanzlei für Neue Medien verschiedene Pakete zur Erstellung von AGB/Teilnahmebedingungen erstellt, welche dann auch juristisch geprüft werden.

Das hört sich ja alles sehr umfangreich und komplex an?

Markus: Tatsächlich ist Affiliate Marketing im Online-Marketing-Mix immer noch eine der aufwändigsten Disziplinen. Umso wichtiger ist es, dass der Advertiser erkennt, dass man ohne entsprechenden Ressourceneinsatz langfristig kein erfolgreiches Partnerprogramm etablieren kann.

Und genau dort wollen wir ansetzen. Wir wollen unseren Kunden 80% der zeitaufwändigen Tätigkeiten abnehmen, damit sie sich wieder auf ihre Kernkompetenzen wie Marketing- und Aktionsplanung, Top-Partner-Betreuung oder Prozessüberwachung konzentrieren können.

Optional bieten wir unseren Kunden sicherlich noch einige weitere Dienstleistungen zum Ausbau ihrer Umsätze an, doch der Kunde soll sich langsam an uns herantasten und dann sukzessive mit uns sein Geschäftsfeld langfristig ausbauen.

Mit dieses Argumenten will sich low.budget.affiliate im Markt etablieren.

Vielen Dank Markus für das interessante Interview.

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