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Was tun, wenn der Merchant nicht zahlt?

silvio

Silvio Czerwinski wartet auf 650 Euro Affiliate-Provision.

Silvio Czerwinski betreibt in Dresden die Online-Marketing-Agentur searchtactix.de. Seinen Kunden bietet er Dienstleistungen in den Bereichen Suchmaschinenwerbung, Conversionoptimierung sowie Customer Journey Analysen und CrossChannel-Tracking Implementierung.

Silvio setzt als Affiliate u. a. das Partnerprogramm von yourdecoshop.de über zanox ein. Das Partnerprogramm (10 – 20 % pro Sale) lief wohl auch einmal über affilinet und TradeDoubler und soll angeblich derzeit noch bei Commission Junction angeboten werden, ich kann es allerdings dort nicht finden.

Merchant zahlt die Provision nicht aus

Silvio Czerwinski sprach mich vor ein paar Tagen an und bat um Rat bzw. Hilfestellung:

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Das ist wirklich heftig, wenn korrekt verdiente Provisionen neun Monate später noch nicht ausgekehrt sind. Ich versprach Silvio, mir die Sache genauer anzusehen.
Mein erster Gedanke war: yourdecoshop, die verkaufen Wandtattoos von Bibi Blocksberg und Benjamin Blümchen. Das sieht alles so friedlich aus. Recherchen auf der Website zeigen, dass in 18 Länder geliefert wird und man – wie auch immer – 181.000 „Gefällt mir“-Angaben erreicht hat.

Silvio berichtete mir weiter:

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Seine Recherchen ergaben, dass der Merchant sein Konto beim Netzwerk nicht auflädt und deshalb zanox nicht ausbezahlen kann. zanox kenne den Sachverhalt und hat die Zahlung nach eigener Aussage schon mehrfach beim Merchant angemahnt.

Silvio weiter:

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Und:

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Bei meinen Recherchen fiel mir dann auf, dass auch das Partnerprogramm bilder-welten.net (10 – 20 % pro Sale, ebenso bei zanox) von der genannten GmbH betrieben wird.

Auf Bitte von Silvio hat sich zanox dem Fall angenommen und teilte ihm mit:

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Soweit, so schlecht. Ich frage mich – warum läuft das Partnerprogramm bei zanox weiter? Wieso wird es nicht pausiert wie bei anderen Netzwerken teilweise üblich? Sollen neue – unwissende – Publisher ins Partnerprogramm geführt werden obwohl man weiß, das es derzeit Probleme mit einer pünktlichen Auszahlung gibt?

Fairerweise sollte man beide Seiten anhören. Also startete ich kurze Anfragen an die Beteiligten. Zwei Fragen an den Merchant  und drei Fragen an das Netzwerk.

Brief an den Partnerprogrammbetreiber

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Wie ich es erwartet hatte gab es vom Merchant leider bisher kein Feedback:

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Stellungnahme von zanox

heiko-lammersDankenswerterweise hat das Affiliate-Netzwerk auf meine Anfrage reagiert. Mit Heiko Lammers (Director PR) führte ich folgendes Kurz-Interview:

Wie stellt sich der Fall aus eurer Sicht dar?

zanox: Die Website YourDecoShop  und die entsprechenden Programme werden in Deutschland, Österreich und in der Schweiz von einer Agentur betrieben und betreut. Durch technische und Prozess-Umstellungen und bedingt auch durch Zahlungsvorgänge in unterschiedlichen Währungen ist es beim Ausgleich des Betreiberkontos leider zu Buchungsproblemen und Verzögerungen gekommen. Wir bedauern diese Verzögerung. zanox und die Betreiberagentur stehen im engen Kontakt, um im Sinne einer fairen Publisher-Provisionierung eine zeitnahe Lösung zu finden. Aktuell gehen wir davon aus, bis Mitte Oktober eine vollständige Verrechnung aller noch offenen Publisher-Provisionierungen ermöglichen zu können.

Wie ist das grundsätzliche Vorgehen, wenn ein Partnerprogrammbetreiber mit der Zahlung im Verzug ist?

zanox: Bei der Bearbeitung von nicht ausgeglichenen Betreiberkonten arbeitet zanox nach einem standardisierten, mehrstufigen Verfahren. Der Grundgedanke dieses Verfahrens ist es, die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Advertiser und Publisher aufrecht zu erhalten. Im Fokus steht dabei die faire und zeitnahe Provisionierung unserer Publisher. Gleichzeitig ist es aber auch unser Bestreben, die Aufrechterhaltung eines Programmes zu ermöglichen – auch im Sinne aller am Programm beteiligten Publisher.

Auf monatlicher Basis erstellt das zanox Sales Operations Team einen aktuellen Report über aktive Programme, deren Kontostand einen negativen Deckungsbeitrag aufweist. Die entsprechenden Programm-Betreiber werden dann im ersten Schritt direkt vom zanox Sales Operations Team kontaktiert, um möglichst umgehend eine Deckung des Betreiberkontos zu ermöglichen. In den meisten Fällen lässt sich bereits in der ersten Kommunikation das Problem klären und ein unmittelbarer Konto-Ausgleich erzielen.
Erfolgt jedoch trotz Zahlungserinnerung keine Begleichung des Kontos, übergibt das Sales Operations Team den Fall an die zanox Legal-Abteilung. Diese übernimmt die weitere Kommunikation und versendet eine offizielle Mahnung an den Programm-Betreiber. Erst wenn die in der Mahnung genannte Zahlungsfrist nicht eingehalten wird, übergibt zanox den Einzelfall an eine externe Kanzlei. Mit dieser Übergabe erfolgt dann in der Regel auch die Deaktivierung des Programmes für die zanox Publisher.

Wie häufig tritt so etwas auf?

zanox: Unsere Erfahrungen mit diesem mehrstufigen Prozess zeigen sehr deutlich, dass die bei weitem überwiegende Anzahl an Fällen – bei über 4.200 globalen Programmen sprechen wir hier über Einzelfälle – bereits in der ersten Phase, spätestens jedoch in der zweiten Phase geklärt werden können. Lediglich in sehr seltenen Ausnahmefällen kommt es zu einer Übergabe an eine externe Kanzlei und damit zu Deaktivierung des Programmes.

yourdecoshop

Der Webauftritt von yourdecoshop.de. Publisher warten seit Monaten auf die Auszahlung der bereits bestätigten Affiliate-Provisionen.

Und nun?

Ich verstehe einerseits, dass zanox bestrebt ist, Partnerprogramme für alle beteiligten Parteien am Laufen zu halten. Andererseits sehe ich die Gefahr, das sich Publisher in Programme eintragen, bei denen von vornherein klar ist, dass es zumindest derzeit zu stark verzögerten Auszahlungen kommt. An einen möglicherweise kompletten Zahlungsausfall möchte ich gar nicht denken. Gerade Publisher, die mittels Google Adwords in oftmals hohe Vorleistung gehen, können hier in eine Falle geraten.

zanox-ppDie bei zanox genannten 44 – 45 Tage „Bestätigungszeitraum“ helfen dem Affiliate auch nicht weiter, wenn er ein halbes Jahr oder länger auf die Auszahlung der bestätigten Provision warten muss.

Ich habe mich daher dazu entschlossen, die genannten Partnerprogramme bis zur positiven Klärung für alle auf ihr Geld wartenden Affiliates aus dem Verzeichnis von 100partnerprogramme.de zu nehmen.

Verbesserungsvorschläge und Diskussion

Es kann immer zu vorübergehenden Zahlungsschwierigkeiten kommen. Dafür kann es viele nachvollziehbare Gründe geben. Gerade junge, erfolgreiche Firmen wachsen oft zu schnell und haben Schwierigkeiten, Löhne für neue Mitarbeiter und ein rasch wachsendes Lager zu finanzieren. Oder es fallen Zahlungen von Schlüsselkunden aus. Oder man verhebt sich mit Lizenzgebühren. Oder… Wichtig ist meiner Meinung nach eine offene Kommunikation.

Ein Affiliate-Netzwerk steht zwischen Affiliate und Merchant, vermittelt Transaktionen und sollte auch ausgleichender Faktor für beide Seiten sein. Wäre es nicht eine Idee, einen netzwerkinternen Fonds zu gründen, in den alle Merchants einen Zusatzgebühr im Promille- oder Prozentbereich der Netzwerkgebühren einzahlen, damit im Notfall Affiliates daraus ausgezahlt werden können?

Wie ist deine Erfahrung und Meinung zu dem Thema?

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11 Comments  comments 

11 Antworten

  1. Die Idee mit dem Fonds finde ich gut. Generell sehe ich hier das Netzwerk in der Pflicht. Mit der Aussage, dass man erst zahlen muss, wenn der Merchant gezahlt hat macht man es sich meiner Meinung nach zu einfach und ich könnte mir gut vorstellen, dass das auch rechtlich auf wackeligen Beinen steht. Als Affiliate bekomme ich das Geld vom Netzwerk. Wie und von wem das Netzwerk Geld bekommt, ist deren Angelegenheit.

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  2. Hallo Karsten,

    vielen Dank, dass Du diese Diskussion hier angeschoben hast – und auch dass Du alle Seiten zu Wort kommen lässt.

    Die Fonds-Idee ist sicherlich ein spannender und diskussionswürdiger Vorschlag. Allerdings drängen sich mir da gleich einige Fragen auf.

    Wenn es um dauerhafte oder zumindest längerfristige Nicht-Deckung der Advertiser-Konten geht, diskutieren wir über die absoluten Ausnahmefälle. Denn die überwiegende Mehrheit der Advertiser ist im Sinne einer fairen Publisher-Vergütung um eine kontinuierliche Deckung ihrer Konten bemüht. Und selbst in den wenigen Fällen, bei denen eine Unterdeckung vorliegt, lässt sich diese zumeist relativ zeitnah beheben. Zusammenfassend würden also ganz, ganz viele weiße Schafe in eine Art „Gruppenhaftung“ für ganz, ganz wenige echte schwarze Schafe genommen. Ist das fair? Ist das vermittelbar?

    Oder laß uns mal positiv davon ausgehen, alle Advertiser zahlen regelmäßig in den Fonds ein. Da sich aber keine schwarzen Schafe zeigen, wächst der Fonds. Was machen wir – also das Netzwerk in Partnerschaft mit den Publishern und Advertisern – nun mit den Beträgen im Fonds? Wieder zurück zahlen? Spenden? Oder auf die Bank bringen und mit 1% verzinsen lassen? Wer entscheidet das? Oder im negativ Fall – der Fondsbetrag reicht nicht aus, um alle Publisher ausreichend zu vergüten. Was nun? Wie werden die Beträge gewichtet und verteilt?

    Ich bin auch kein Jurist und kann daher die Frage, ob ein Netzwerk überhaupt rechtlich in Lage ist, ein Geldvermögen für seine Kunden und Partner zu verwalten und zu betreuen. Vielleicht gibt es dazu hier im Netzwerk eine juristische Einschätzung?

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  3. Ein Geschmäckle sehe ich hier darin, dass das Partnerprogramm weiterläuft, obwohl die Affiliates seit 7 oder 8 Monaten nicht vom Merchant bezahlt werden. Das kann man mal 2 oder 3 Monate machen, aber nicht über mehr als ein halbes Jahr!

    @Heiko Lammers:
    > Ich bin auch kein Jurist und kann daher die Frage, ob ein Netzwerk überhaupt rechtlich in Lage ist, ein Geldvermögen für seine Kunden und Partner zu verwalten und zu betreuen. Vielleicht gibt es dazu hier im Netzwerk eine juristische Einschätzung?

    Als Nebenleistung zum Hauptgeschäft sind Zahlungsdienstleistungen u.U. möglich. Die optimale Gestaltung kann ein RA erläutern.
    Ich halte aber die Idee für schlecht. Warum sollen gute Merchants für Zahlungsausfälle anderer Merchants aufkommen?

    BTW:
    Wir treten für unsere Affiliates in Vorkasse, und zahlen also aus (ab dem 01. des Folgemonats), bevor der Merchant uns bezahlt hat (ca. zum Ende des Folgemonats).

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  4. avatar Simon Schier

    Mooooment, warum soll sich der Fonds – ein guter Gedanke – auch wieder aus Extra Gebühren speisen? Wofür erhält ein Netzwerk denn Provision, unter anderem zur Abwicklung und Sicherung der Zahlungen, damit diese nicht mit jedem Merchant einzeln abgewickelt werden müssen. Ein Fonds sollte also aus einem Abzug aus der Netzwerk Commission gespeist werden.

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  5. Quatsch, es ist rechtlich mehr als fragwürdig, daß ein Netzwerk die Provisionen nicht auszahlt und erst recht, daß das PP nicht pausiert wird und die Affiliates nicht vorgewarnt werden, dazu gab es schon einige Prozesse und Urteile (leider keine öffentlichen zum Verlinken), Ausnahmen davon gibt es nur in ganz bestimmten Fällen.

    Anders ausgedrückt: Wenn Euch Firma A nicht bezahlt oder insolvent ist, müßt Ihr trotzdem auch Eure Rechungen von Firma B zahlen.

    Erst wenn Probleme entstehen, merkt man meist, ob man beim richtigen Netzwerk ist, am besten also Netzwerk wechseln und einen Juristen suchen, der sich wirklich damit auskennt. Schade, daß sich manche Affiliates alles gefallen lassen…

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  6. avatar S

    Das Netzwerk muss Zahlen es ist ja schon Fahrlässig das die das programm weiter laufen lassen.

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  7. avatar Caspa

    bei Tradedoubler habe ich seit Jahren unausbezahlte Provisionen hängen. Diese sowie das Netzwerk habe ich längst abgeschrieben, aber dort war es eben auch so das angeblich das Programm nicht bezahlt hat. Manche Affiliates haben Ausgaben, gehen also in Vorleistung, um Werbung für einen Merchant zu machen, der dann dafür nicht zahlt.
    Dazwischen steht das Netzwerk.

    Bei Tradedoubler sieht man bei einigen Programmen als Publisher sofort, ob der Merchant in Zahlungsverzug ist oder nicht. Finde ich zwar auch kritisch aber in gewissem Maße transparent.

    An die Netzwerke ein Vorschlag: Definiert einen Zeitraum bis bestätigte Sales bezahlt werden müssen, also das Konto gedeckt sein muss. Danach wird das Programm autom. pausiert.
    (Bsp.: Sale A wird heute vom Merchant bestätigt / freigegeben. Nun muss binnen 10 Tagen das Merchant Konto gedeckt sein damit dieser Sale A ausbezahlt werden kann. Ist das Konto nach 10 Tagen nicht ausreichend gedeckt – Pausierung)

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  8. Es scheint also, dass es bei dem einen oder anderen Netzwerk auch Fälle von offenen Provisionen, verursacht durch Nichtzahlung des Merchants gibt.

    Eigentlich sollte ja mit dem Prinzip des Prepaid-Systems, in dem der Merchant erst sein Konto beim Netzwerk auflädt, so eine Situation vermieden werden oder?
    Somit ist also lediglich die Umsetzung des Systems in der Praxis mangelhaft.

    Wird die Problematik nach dem „schwarzen Peter Prinzip“ (Merchant > Agentur > Netzwerk >) über einen längeren Zeitraum verschleppt, provitiert allein der Merchant.
    Weder das Netzwerk noch der Affiliate erhalten Provisionen für generierte Sales.
    Zudem entseht ein nicht zu vernachlässigender Imageschaden, welcher dann auch beim Netzwerk hängen bleibt.

    Zusammenfassend kann man wohl sagen, dass folgende Verbesserungen im Handling absolut sinnvoll und notwendig sind.

    1. Offene und zeitnahe Kommunikation bei auftretetenden Problemen

    2. Zeitnahes Pausieren des PP und Benachrichtung der betreffenden Affiliates, falls der Merchant trotz wiederholter Aufforderung durch das Netzwerk sein Konto nicht auflädt. Die Prozedur sollte hier 2 Wochen nicht überschreiten.

    3. Bei den „sehr seltenen Einzelfällen“ mit ggf. Totalausfall, sollte das Netzwerk die Provision ausbezahlen. Wenn hier durch das Netzwerk die Zahlungen des Merchants konsequent einem strikten Monitoring unterliegen, dürfte dass kein Problem darstellen, da hier Zahlungsausfälle äußerst selten wären.

    Die Fond Idee halte ich auch nicht für optimal und im Detail schwierig umsetzbar. Besser wäre hier eine Sicherheitsrückstellung aus der Netzwerkprovision vom Netzwerk selbst.

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  9. Danke für die Hinweise, ich hoffe mich betrifft das nie.
    Nix ärgert einen mehr, wenn man sein geld nicht erhält und hart gearbeitet hat sogesehn.

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  10. Das ist hart… soweit ich weiß wird bei Affili.net des Konto des Merchant automatisch aufgeladen sobald es unter 1000€ fällt. Provisionen werden automatisch nach 60 Tagen bestätigt, sollte dies der Marchant „vergessen“ haben.

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  11. Update:

    Seit Anfang dieser Woche ist das Guthaben bei Zanox nun auch zur Auszahlung freigeben.

    Ob das jetzt mit der Veröffentlichung zu tun hat kann ich nur schwer beurteilen. Über die beauftragte Affiliate Agentur bekam ich eine Mitteilung über die endgültige Freigabe, Gutschrift.

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