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Interview: Affiliate-Erfolg im Finanzbereich mit dem finanzen.de Partnerprogramm

Auf finanzen.de kann sich jedermann zu Versicherungs- und Finanzfragen informieren. Seit 2004 ist der Anbieter aktiv, bereits 2005 startete das Partnerprogramm. Bis zu 130,00 Euro pro Sale kann der Publisher verdienen. Die Provisionstabelle ist eine der umfangreichsten Übersichten ihrer Art.
Wir sprachen mit Oliver Dannenberg, der seit 2011 als Bereichsleiter Kooperationsgeschäft und Business Development bei der Berliner finanzen.de AG tätig ist. Er ist u. a. für die Akquise von großen Kooperationspartnern (Onlineportale, Versicherungsgesellschaften und Vertriebspools) verantwortlich.

Hallo Oliver, erkläre doch einmal kurz das Angebot von finanzen.de für den Kunden.

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Oliver Dannenberg, Bereichsleiter Kooperationsgeschäft und Business Development bei der Berliner finanzen.de AG

Oliver Dannenberg: Seit ihrer Gründung im Jahr 2004 – damals noch als Transparent GmbH – hilft die finanzen.de AG Verbrauchern, sich im Tarifdschungel der Personen- und Sachversicherungen zurechtzufinden. Die Kunden können mit unseren dynamischen Vergleichsrechnern schnell und einfach die günstigsten und leistungsstärksten Tarife am Markt finden und sparen dadurch Zeit und Geld.
Für komplexe Versicherungsprodukte wie die Altersvorsorge oder die Berufsunfähigkeitsversicherung bieten wir ihnen zudem umfassende Informationen und kostenlose Beratung durch einen Experten aus ihrer Nähe. Derzeit verfügen wir über ein bundesweites Netzwerk von mehr als 10.000 unabhängigen Versicherungsberatern, die eine qualifizierte und vor allem neutrale Beratung anbieten.
Seit 2005 können auch Affiliates unsere Vergleichsrechner und zahlreiche andere von uns entwickelte Werbemittel nutzen. Dafür bieten wir ein Inhouse-Partnerprogramm, dem sich mittlerweile über 6.000 Partner angeschlossen haben. Selbst prominente Online-Medien wie FinanceScout24, Focus Online oder Welt Online setzen auf die Zusammenarbeit mit uns. Dabei leisten wir von der Entwicklung, Programmierung und dem Controlling der Werbemittel bis hin zur Betreuung unserer Partner alles aus einer Hand. Durch diese Arbeitsweise verfügen wir über jahrelanges  Know-how, das wir gern mit unseren Partnern teilen. Dank unserer Unabhängigkeit können wir in unserem Partnerprogramm marktführende Provisionen zahlen.
Unser Portfolio für Affiliates ist breit gefächert und wird stetig weiterentwickelt. Aktuell decken wir alle wichtigen Personen- und Sachversicherungen ab, außerdem gewinnen Kapitalanlage und Baufinanzierung gerade mehr und mehr an Bedeutung.

Gibt es „Das Top-Produkt“ auf eurer Plattform oder ist das je nach Jahreszeit unterschiedlich?

Oliver Dannenberg: Wir verzeichnen das ganze Jahr über stabile Zahlen. Einen Peak gibt es erfahrungsgemäß allerdings sowohl im ersten als auch im letzten Quartal. Zu dieser Zeit geben die Versicherungsgesellschaften zumeist ihre Tarifänderungen bekannt, so dass das Wechselinteresse der Verbraucher dann besonders hoch ist. Bekannt ist das ja vor allem bei der Kfz-Versicherung. Wer kennt zum Beispiel nicht die Werbebotschaft „Bis zum 30. November noch schnell wechseln!“? Ein sehr großer Vorteil für unsere Partner ist, dass wir trotz saisonaler Schwankungen ganzjährig stabile Provisionen auf hohem Niveau zahlen.
Unsere Kernsparten sind seit Jahren die private Krankenversicherung, die Altersvorsorge und die Berufsunfähigkeitsversicherung. Seit Anfang 2013 stellen wir jedoch auch einen massiven Zuwachs in allen Sachversicherungen – darunter Hausrat, Haftpflicht oder Rechtsschutz – fest. Und auch für die Pflegeversicherung und für die Möglichkeiten zur Kapitalanlage wächst das Interesse der Kunden momentan sehr stark.

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Das finanzen.de Partnerteam: Oliver Dannenberg, Jessica Schultz, Sebastian Schierig und Christian Müller

Was können Publisher verdienen und wovon hängt die Provisionshöhe ab?

Oliver Dannenberg: Eine komplette Provisionsübersicht finden alle Interessierten unter www.finanzen.de/partnerprogramm. Ein Blick auf diese Übersicht zeigt, dass wir unseren Affiliates hervorragende Verdienstmöglichkeiten bieten.
Unser Provisionsmodell ist so gestaltet, dass die Höhe der Provision mit dem Umsatz des Partners steigt. Für eine gültige Kundenanfrage zur Berufsunfähigkeitsversicherung  ist so zum Beispiel eine Vergütung zwischen 28 Euro und 32,50 Euro möglich – je nachdem, welchen Umsatz der Partner insgesamt bei uns erzielt.
Für Kundenanfragen zu einer Personenversicherung zahlen wir je Anfrage – unabhängig davon, ob der Interessent die Versicherung am Ende abschließt oder nicht. Hierbei gelten die marktüblichen Stornoregelungen. Wenn ein Interessent etwa gar nicht existiert oder nicht erreichbar ist, ist das zum Beispiel ein Stornogrund.
Bei den Sachversicherungen vergüten wir je Anfrage und je Abschluss. Unsere Rechner geben den Kunden nämlich die Möglichkeit, zwischen einem unverbindlichen Angebot und einem sofortigen Abschluss zu wählen. Unsere Partner erhalten die entsprechende Provision dann nicht nur für einen Sale, sondern auch für einen Lead. Diese Leadvergütung im Sachbereich macht uns am Markt einzigartig. Bei der Abschlussvergütung können unsere Partner zudem zwischen einer einmaligen und einer fortlaufenden Vergütung wählen.
Einzigartig am Markt ist übrigens auch unser neues Vergütungsmodell für die Kfz-Versicherung. Hier erhält der Publisher für jede Kundenanfrage 2,50 Euro und für jeden Antrag 20 Euro – und das stornofrei. Ein Antrag ist dabei, kurz gesagt, die Vorstufe des Abschlusses. In dem Vergleichsrechner hat der Nutzer auch hier zwei Handlungsmöglichkeiten: Er kann entweder ein unverbindliches Angebot anfordern – dann handelt es sich um eine Anfrage. Oder er beantragt direkt den Abschluss eines Vertrages – das wäre ein Antrag. Unabhängig davon, ob der Kunde den Vertrag final abschließt, erhält unser Partner hier bereits die stornofreie Antragsvergütung in Höhe von 20 Euro.

Ihr bietet einen großen Werbemittelpool. Können einzelne Produkte auch gezielt per Deeplink beworben werden?

Oliver Dannenberg: Unsere Partner können sich aus einer breiten Palette die passenden Werbemittel für ihre Website zusammenstellen. Neben den Vergleichsrechnern, Antragsformularen und Bannern gehören hier natürlich auch Textlinks dazu. Diese stehen in allen angebotenen Sparten zur Verfügung und linken auf die entsprechende Unterseite von finanzen.de.
Dem Kunden wird dabei ein Cookie mit einer Laufzeit von sieben Tagen angehängt. Entscheidet er sich also erst zu einem späteren Zeitpunkt, eine Beratung in Anspruch zu nehmen, erhält der Partner auch in diesem Fall seine Provision.
Einzelne Produkte von Gesellschaften können dabei nicht beworben werden. Unser Angebot richtet sich an Verbraucher, die für die konkrete Produktauswahl auf die Unterstützung von kompetenten Beratern zurückgreifen möchten. Aus diesem Grund steht bei uns stets die Vermittlung der Beratung bzw. das Angebot eines Vergleichs im Fokus.

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Welches ist derzeit euer erfolgreichstes Werbemittel?

Oliver Dannenberg: Mit Abstand am erfolgreichsten sind unsere JavaScript-Formulare und die Vergleichsrechner. Die Affiliates können diese Werbemittel ganz leicht an das Design ihrer Seite anpassen und dann bequem per Copy und Paste einbinden. Das funktioniert in jedem Content-Management-System, ohne dass der Partner dazu ein tieferes technisches Verständnis haben muss.
Von den Besuchern werden die integrierten Formulare und Vergleichsrechner wegen ihrer hohen Anpassbarkeit als eigener Bestandteil der Website wahrgenommen und als deutlicher Mehrwert empfunden. Unsere Tarifrechner bieten ihnen einen sehr hohen Nutzen, da sie die am Markt verfügbaren Angebote hinsichtlich Preis und Leistung im Detail miteinander vergleichen und somit für Transparenz sorgen.
Unsere Affiliates profitieren außerdem von einer integrierten Cross-Selling-Funktion. Sobald der Kunde einen Vergleichsrechner nutzt, wird ihm am Ende noch eine Beratung zu zwei weiteren Sparten vorgeschlagen. Auf diese Weise kann ein Besucher mittels einer Anfrage insgesamt drei Leads generieren. Für unsere Partner bedeutet das dann natürlich auch dreimal Provision.

Wie hoch ist die durchschnittliche Abschlussquote der Versicherungs- und Finanzprodukte?

Oliver Dannenberg: Wie bereits erwähnt, zahlen wir im Bereich der Sachversicherungen neben der Leadvergütung auch eine Provision für direkte Abschlüsse. In 90 Prozent der Fälle wandelt sich der Antrag des Kunden hier zu einem gültigen Vertrag. Vor allem bei der privaten Haftpflichtversicherung ist die Abschlussquote sehr hoch.
Bei den Finanzprodukten weisen die Tages- und Festgeldkonten mit ebenfalls bis zu 90 Prozent die höchsten Quoten auf. Jeder vierte Kunde schließt über den Vergleichsrechner einen Kredit ab und auch beim Girokonto und Depot verzeichnen wir hohe Abschlussquoten von bis zu 70 Prozent.
Bei den übrigen Produkten ist die Abschlussquote für den Erfolg unserer Affiliates gar nicht entscheidend. Der Fokus unserer Tätigkeit liegt in der Zusammenführung von beratungsinteressierten Kunden und fachkompetenten Beratern. Aus diesem Grund zahlen wir in den meisten Fällen eine Vergütung je Kundenanfrage. Ob der Vertragsabschluss tatsächlich zustande kommt oder nicht, wird von uns nicht nachgehalten.
Vielleicht an dieser Stelle noch ein paar Worte zur Conversionrate unserer Werbemittel: Die Quote hängt natürlich stark von dem jeweiligen Produkt und auch von dem Portal selbst ab. Entscheidend ist vor allem, wie der Partner seinen Traffic auf die Seite lenkt, beispielsweise mittels Newsletter- oder SEA-Kampagnen. Generell lässt sich jedoch sagen, dass unsere Formulare und Vergleichsrechner eine Conversionrate von bis zu 20 Prozent erzielen. Jeder fünfte Besucher fordert demnach eine Beratung durch eines unserer Werbemittel an. Damit unsere Publisher die Verweildauer, Klickraten, Abbruchquoten etc. ihrer Besucher entsprechend tracken können, ist eine Verknüpfung des Partneraccounts mit GoogleAnalytics möglich. Dies ermöglicht eine optimale Projektsteuerung.

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Was müssen Publisher bei der Schaltung von Adwords beachten?

Oliver Dannenberg: Hier gelten die gängigen Bestimmungen. So ist es den Affiliates untersagt, Keyword-Phrasen zu buchen, welche den Markenbegriff „finanzen.de“ enthalten oder ihr Targeting so einzustellen, dass sie gezielt Nutzer ansprechen, die zum Brand „finanzen.de“ navigieren möchten z.B. durch gezielte Retargeting-Maßnahmen, durch entsprechende Filter auf Social-Media-Plattformen oder ähnliches. Zudem sollte darauf verzichtet werden, den Begriff „finanzen.de“ in Anzeigentexten oder -grafiken zu nutzen oder auf andere Weise den Eindruck zu erwecken, es handele sich um eine Anzeige von finanzen.de. Auch Landingpages oder Ziel-URLs auf der Domain finanzen.de zu nutzen, ist natürlich nicht gestattet.
Alle wichtigen Informationen dazu finden die Partner auch in unseren Teilnahmebedingungen. In Absprache mit uns können hier unter Umständen auch Sonderregelungen getroffen werden.

Welche drei Tipps hast du für Affiliates um das finanzen.de-Partnerprogramm gewinnbringend einzubinden?

Oliver Dannenberg: Der wichtigste Tipp ist, dass es keine allgemeingültige Antwort darauf gibt, wie man sein Portal erfolgreich macht. Ein entscheidender Erfolgsfaktor ist aber natürlich die Kontinuität. Man muss seine Zielgruppe genau kennen, um sein Angebot exakt auf diese abstimmen zu können. Dazu empfehle ich jedem Partner immer das Testen verschiedener Einbindungen. Nur so lässt sich feststellen, was auf dem eigenen Portal am besten konvertiert. Gerade im Versicherungs- und Finanzbereich kann es sich zudem lohnen, auf Nischen wie etwa die Zahnzusatzversicherung zu setzen oder eine komplette Webseite gezielt nur auf eine einzige Sparte wie etwa die Berufsunfähigkeitsversicherung auszurichten.
Die Affiliates in unserem Partnerprogramm ermutigen wir immer wieder zu einem regelmäßigen, persönlichen Austausch mit uns. Wir sind ein flexibles und dynamisches Team, das an langfristigen Kooperationen interessiert ist und seinen Erfolg mit seinen Partnern teilt. Wir geben unser Know-how, Tipps und Anregungen jederzeit gern an unsere Partner weiter. Im nächsten Jahr sind alle Affiliates auch wieder herzlich zu unseren Conversionworkshops und Experten-Chats eingeladen.

Weitere Informationen zum finanzen.de Partnerprogramm…

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