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Interview bahn.de für Reise-Affiliates: Jetzt fixe Vergütung für alle Tickets

Mittlerweile zehn Jahre ist das Affiliate-Programm des „Reise- und Mobilitätsportals“ von bahn.de aktiv. In mehr als zehn Landessprachen steht das Angebot von bahn.de den Publishern zur Bewerbung zur Verfügung.

Die Interview-Partner Martin Juschkus (Spezialist Affiliate Marketing) und Sascha Piehl (Koordinator Affiliate Marketing) von bahn.de stellen uns im Gespräch die neuesten Entwicklungen zum Partnerprogramm vor.

bahn.de Affiliate-Programm

Betreuen das Affiliate-Programm von bahn.de: Sascha Piehl und Martin Juschkus

In diesem Jahr habt ihr das Provisionsmodell geändert. Könntet ihr das „neue Modell“ kurz erläutern.

Martin Juschkus: Sehr gerne. Unser „neues Modell“ ist eine Folge der Neuaufstellung unseres Partnervertriebs und einer effizienteren Kostensteuerung, die wir uns als Ziel gesetzt haben.
Unsere Analyse hat ergeben, dass die Zeit zwischen Werbemittelkontakt und Kauf 3-5 Tage beträgt. Aus diesem Grund haben wir die Cookie-Laufzeit entsprechend auf 5 Tage verkürzt.
Auf der anderen Seite haben wir uns entschieden bei dem neuen Modell auch Normalpreis-Tickets zu vergüten. Um hierbei wirtschaftlich zu bleiben, mussten wir allerdings einen Mindestbestellwert einführen. Wir haben dies aber offen an die Affiliates kommuniziert und bisher noch kein negatives Feedback erhalten.

Auf den ersten Blick sieht es nach einer geringeren Vergütung aus, wie seht ihr das?

Sascha Piehl: Wir haben mit bahn.de eine starke Marke und mit unseren Bahntickets sehr conversionstarke Produkte. Da unser Affiliate Programm nicht die einzige Kooperationsmöglichkeit mit bahn.de darstellt, mussten wir für den Affiliate-Kanal ein einfaches und klar strukturiertes Vergütungsmodell finden. Die fixen Vergütungen pro verkauftem Ticket machen genau das möglich und wir vergüten seit Juni auch die Normalpreistickets, um gerechter gegenüber unseren Partnern zu sein. Aus Publisher-Sicht fährt man mit unseren Konditionen sicherlich sehr solide und kann mit einer entsprechenden Reichweite sehr gute Provisionen erzielen.

Werden Affiliates auch für die Bestellung einer BahnCard vergütet?

Martin Juschkus: Auch für das Produkt BahnCard bieten wir unseren Partnern ein attraktives Vergütungsmodell an. Wir wickeln derzeit BahnCard-Bestellungen über unser zweites Partnerprogramm zu BahnCard und Bahn&Hotel ab. Es ist allerdings geplant, die Programme bahn.de und BahnCard auf lange Sicht zusammenzuführen. Momentan haben wir viele Überschneidungen in der Publisherstruktur zwischen diesen beiden Programmen. Sobald wir technisch auf bahn.de eine Zusammenführung realisieren können, werden wir dies in die Wege leiten und kommunizieren.

Können Affiliates auf Produktdaten zurückgreifen und Tickets gezielt bewerben?

Sascha Piehl: Wir bieten den Affiliates eine CSV-Datei mit unseren wichtigsten Verbindungen im Fernverkehr an, auf die sie zugreifen können. Dadurch kann jeder Affiliate für sich selbst festlegen, auf welchen Strecken er den passenden Traffic liefern kann. Deshalb ist es natürlich auch möglich, einzelne Ticketarten gezielt zu bewerben. Bei den vielen verschiedenen Ticketarten auf bahn.de haben wir mittlerweile für nahezu jedes Ticket eigene Werbemittel. Das fängt an bei unseren Ticket-Klassikern wie dem Sparpreis- und Europa-Spezial und endet ganz neu bei den Werbemitteln für unsere Länder-Tickets. Natürlich sind wir auch immer offen für Anfragen von Publishern nach speziellen Werbemitteln oder bestimmten Produkten. Bisher haben wir immer eine Lösung gefunden.

Ihr bietet auch Werbebanner für andere Länder an. In welchen Ländern und auch Sprachen kann bahn.de beworben werden?

Sascha Piehl: Das ist ein Bereich den wir gerade kontinuierlich ausbauen. Wir haben bereits für alle Nachbarländer sowie UK, USA, Italien und Spanien Werbemittel im Einsatz und wollen hier weiter wachsen. Letztlich kann weltweit jeder Partner, der sich mit Bahnreisen in Europa oder vor allem Deutschland befasst, auf uns zukommen. Internationale Partner sind für uns von großem Interesse, da wir hier für die kommenden Jahre ein großes Potenzial sehen.

Habt ihr Details zu den Kundengruppen, die Zugtickets online buchen? Oder bucht mittlerweile „jeder“ Internetaffine online?

Sascha Piehl: Die Kundengruppen, die online auf bahn.de buchen, sind sehr vielfältig. Wir haben einen festen Stamm an Bestandskunden, die regelmäßig und hauptsächlich online buchen. Aber es gibt auch viele Kunden, die sich dem Thema Online-Ticket noch annähern. Wir stehen auch in Konkurrenz zum Ticket-Automaten und haben in vielen Bahnhöfen eigene Reisezentren. Dennoch erreichen wir mit Sicherheit die internetaffinen Kunden und dabei auch jüngere Zielgruppen, die auf der Suche nach Fernbusreisen oder Mitfahrgelegenheiten sind und die Bahn als Alternative angeboten bekommen.

Bewerbungen von Affiliates werden von euch „umgehend geprüft“. Welche Qualitäten sollten Publisher mitbringen und wie lange dauert es in der Regel bis zu Freischaltung?

Sascha Piehl: Wir bemühen uns die Publisher innerhalb von 1-3 Tagen freizuschalten und schaffen es in der Regel diesen Rhythmus zu gewährleisten. Für bahn.de sind wir vor allem auf der Suche nach Publishern aus reiseaffinen Umfeldern, die den User bei der Suche nach dem Verkehrsmittel begleiten und Alternativen aufzeigen. Meta-Searcher im Flugbereich oder auch die neuen Vergleichsseiten für den Fernbus stellen interessante Publishergruppen für uns dar. Alle Bereiche in denen es um die Anreise zu einem Event, einem Wochenendtrip oder Urlaub geht, bieten Reiseanlässe, bei denen der Kunde auf der Suche nach einem Verkehrsmittel ist. Hat ein Publisher eine Seite, die genau in eines dieser Felder passt, ist er auch potenziell interessant für bahn.de.

Was habt ihr künftig für Publisher des bahn.de – Mobilitätsportal geplant?

Martin Juschkus: Aktuell haben wir die Länder-Tickets und auch unser Quer-durchs-Land- und Schönes-Wochenende-Ticket mit in das Programm aufgenommen. Dadurch sind die Verdienstmöglichkeiten für Publisher noch einmal erweitert worden und auch regionale Portale haben nun einen Ansatzpunkt, der über den reinen Fernverkehrszug hinausgeht.
Außerdem werden wir weitere Aktionstickets und Aktions-BahnCards zur Vermarktung anbieten. Wir erhoffen uns daraus für die kommenden Monate einen weiteren Schub für das Programm, und dass die Publisher das erweiterte Angebot auf ihren Seiten einbauen.

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