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Ingo Kamps: Mobile Affiliate Tracking – State of the Union

Am 25. und 26. Februar 2014 findet die Affiliate TactixX in München statt. Wir haben den Konferenz-Speakern vorab ein paar Fragen gestellt.

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ingo-kampsIngo Kamps (AffiliatePeople-Profil…) ist vor wenigen Tagen 38 Jahre alt geworden. Seine Aktivität im Online-Marketing begann 1999. Seit 2004 ist er Geschäftsführer der cayada GmbH, die seit Jahren im Affiliate Marketing aktiv ist und bereits diverse Evolutionsstufen des Kanals als Marktteilnehmer erlebt hat. Eine Mitgliedschaft im zanox VIP Club und die Tätigkeit als affilinet Top-Publisher unterstreichen seine Kompetenz.

Auf der Affiliate TactixX spricht Ingo Kamps zusammen mit Thomas Bilz, Senior Product Manager, Tracking & Technologies, ZANOX AG (Datenblatt…) zum Thema „Mobile Affiliate Tracking – State of the Union“.

Wie hoch ist der Anteil von Mobile Performance Marketing am gesamten Performance Marketing?

Ingo Kamps: Den genauen Anteil zu quantifizieren, fällt aktuell noch schwer, zumal sich das Mobile Performance Marketing natürlich nicht auf den Affiliate-Kanal beschränkt und es zum Teil noch an validen Zahlen aus verschiedenen Teilbereichen mangelt. Es lässt sich aber sagen, dass der gesamte mCommerce-Umsatz im Jahr 2013 beim Affiliate Netzwerk zanox um sagenhafte 126% zugelegt hat. Dies kann dem zanox Mobile Barometer 2013 entnommen werden. Die Zahl der Transaktionen über Smartphones und Tablets hat im gleichen Zeitraum um 81% zugelegt.
Alleine im Juli 2013 erfolgten fast 10% aller im zanox Netzwerk gemessenen Transaktionen über mobile Endgeräte. Der in dem Monat generierte Umsatz stellte mehr als eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahresmonat dar. Inzwischen dürften diese Zahlen sogar noch höher liegen. Wir sprechen also nicht mehr über eine vereinzelte Verschiebung von Sales aus dem Web zu Mobile, die primär durch First Mover getätigt werden. Die Welle rollt insgesamt in diese Richtung.

Zanox bietet Abrechnungsmöglichkeiten für mobile Endgeräte an. Erkläre bitte kurz.

Ingo Kamps: Das Mobile Marketing-Angebot von zanox teilt sich grundsätzlich in zwei Bereiche: Das Mobile Tracking ist die natürliche Erweiterung des klassischen Affiliate Trackings auf mobile Websites. Damit wird die Erkennung von vermittelten Sales über die mobilen Websites der Advertiser sichergestellt. Außerdem beinhaltet es die Möglichkeit für Advertiser zur Bereitstellung von mobilen Werbemitteln und Landingpages.
Der zweite Bereich dreht sich um das Thema Apps. Hierfür wurde das zanox SDK entwickelt, das aktuell für die mobilen Betriebssysteme Android, iOS und Windows Phone zur Verfügung steht. Wird das Software Development Kit vom Entwickler in die eigene App integriert, lassen sich anschließend App Interaktionen messen und vergüten. Das können beispielsweise App Installationen oder In-App-Purchases sein (Freischaltung kostenpflichtiger Vollversionen, neue Levels bei Spielen etc.).

Welche neuen Möglichkeiten erhalten Affiliates dadurch?

Ingo Kamps: Momentan verschiebt sich die Online-Nutzung mit rasender Geschwindigkeit Richtung mobiler Endgeräte. Facebook verzeichnet bereits mehr als die Hälfte aller Zugriffe über Smartphones und Tablets. Und auf einem Kontinent wie Afrika wurde die Laptop-Generation gleich fast ganz übersprungen. Viele afrikanische Nutzer starten ihre Online-Nutzung direkt mobil. Das sind nur zwei Beispiele für die signifikante Verschiebung, die aktuell stattfindet. Dass der Commerce da sukzessive mitzieht, liegt auf der Hand. Es stellt sich also nicht allein die Frage, welche neuen Möglichkeiten Affiliates erhalten. Schon aus Gründen der Selbsterhaltung müssen sie das Thema Mobile auf der Agenda haben – und das am besten schnell.
Trotzdem entstehen natürlich auch neue Optionen und Monetarisierungsansätze. Die Partizipation an In-App-Verkäufen ist ein riesiges Feld, das bisher noch relativ unbearbeitet ist. Hier gilt es allerdings zunächst, dass Advertiser ihre Hausaufgaben machen und ihre Apps bereit für Mobile Affiliate Marketing machen. Es gibt großartige Chancen, zu denen beispielsweise auch Lifetime-Provisionen für wiederkehrende In-App-Purchases gehören.
Die Provisionierung von vermittelten App Downloads ist schon etwas weiter und wird schon relativ häufig eingesetzt. Dennoch ist natürlich auch hier noch viel Luft nach oben, zumal die Zahl der erscheinenden Apps und Downloads immer noch deutlichem Wachstum unterliegt.

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