magnify
Home Themen Affiliate-Marketing Interview mit dem Netzwerk MasterAd.de: Inhouse-Software mit spannenden Features
formats

Interview mit dem Netzwerk MasterAd.de: Inhouse-Software mit spannenden Features

MasterAD.de ist ein Affiliate-Netzwerk, das von der der pointAD GmbH betrieben wird. Es bietet sowohl für Publisher als auch Advertiser verschiedene Vertriebsmöglichkeiten an.

Die beiden Geschäftsführer Mirko Uhlmann und Daniel Näther geben im Interview mit 100partnerprogramme.de einen detaillierten Einblick in ihr Netzwerk.

Affiliate-Netzwerk MasterAd.de

Die Geschäftsführer von MasterAd.de: Mirko Uhlmann und Daniel Näther

Erkläre bitte zunächst einmal das Geschäftsmodell von MasterAD.de.

Daniel Näther: MasterAD.de versteht sich in erster Linie als Publishernetzwerk. Bei uns gibt es neben den typischen Lead- und Saleprogrammen noch andere Werbeformen wie zum Beispiel Forcedklicks, Mailkampagnen, Popups, Layer oder aber auch Bannerklickkampagnen. Wobei der Schwerpunkt bei der Vermittlung von Lead-, und Saleprogrammen liegt. Eine geringe Betreibergebühr und ausbleibende Vertragslaufzeiten runden das Ganze ab.

Welche Partnerprogramme habt ihr in eurem Portfolio gelistet und was können Publisher verdienen?

Daniel Näther: Wir bieten einige Partnerprogramme. Jetzt alle aufzuzählen würde sicherlich den Zeitraum sprengen. Natürlich können wir dennoch ein paar Zahlen liefern. Aktuell haben wir mehr als 650 Partnerprogramme in unserem Portfolio. Die größte Rubrik bildet momentan die Sparte „Gewinnspiele“ mit über 78 Einträgen. Aber auch die Rubriken „Einkaufen & Sparen“, „Freizeit und Unterhaltung“, „Zeitschriften & Bücher“ sowie „Spiel & Spaß“ sind gut gefüllt. Somit sollte für jeden Publisher etwas Passendes dabei sein. Am besten aber schaut man sich das Ganze selbst an. Dazu gibt es auf MasterAD.de ein Programmportfolio.

Ausschnitt aus dem Programmportfolio

Ausschnitt aus dem Programmportfolio

Auch bei dem Verdienst können wir nicht pauschalisieren. Wir versuchen uns natürlich am Markt zu orientieren. Wir sind ein „kleines“ Netzwerk mit einer eigenen Softwarelösung. Dadurch können wir Kosten einsparen. Wodurch es uns auch gelingt, Payouts anzubieten, die deutlich über denen der Mitbewerber liegen.

Aus welchen Ländern nehmt ihr Publisher auf und auf welchen Ländermärkten seid ihr tätig?

Daniel Näther: Der Start von MasterAD.de war im Mai 2011. Schon vor dem Start war uns klar, dass wir uns erst einmal auf dem deutschen Markt etablieren. Allein hier wussten wir, es wird kein Kinderspiel sich gegen starke Mitbewerber zu behaupten. Umso weniger wollten wir weitere Baustellen aufmachen, um auf anderen Ländermärkten aktiv zu sein. Klar gibt es das Ziel, dieses ist aber langfristig geplant. Dennoch steht es Publishern aus anderen Ländern frei, sich bei uns anzumelden. So haben wir z.B. bereits Publisher, die Webseiten in Frankreich, der Schweiz, Österreich, Polen und in der Türkei betreiben. Für diese versuchen wir die passenden Partnerprogramme in der jeweiligen Landessprache zu organisieren.

Welche Vorteile haben Advertiser wenn sie euer Netzwerk nutzen?

Mirko Uhlmann: Wir haben, im Vergleich zu einigen Mitbewerbern, zum Beispiel keine Mindestvertragslaufzeiten. Wir möchten zwar langfristig mit Advertisern zusammen arbeiten, dann aber doch bitte auf der Basis, dass der Advertiser auch wieder freiwillig, aufgrund guter Erfahrungen zu uns kommt und nicht durch einen Vertrag gebunden ist. Und Treue wird bei uns auch belohnt.

Wir verlangen lediglich eine Betreibergebühr von 20 %. Diese wird, je nach Einzahlungshöhe des Gesamtbetrages, um bis zu 3 % gesenkt – dauerhaft!

Durch eine sehr geringe Einzahlungsgrenze von nur 10 Euro bieten wir auch eine Möglichkeit für den kleinen Geldbeutel. Dadurch kann man die Möglichkeit nutzen unser Netzwerk kennen zu lernen.

Aus welchen Trackingmethoden können Publisher auswählen?

Mirko Uhlmann: Eine direkte Wahl zwischen den einzelnen Trackingmethoden haben Publisher nicht. Wir sind der Ansicht, dass sich die Publisher nicht mit Trackingmethoden auseinander setzen sollten. Das Ganze wird durch unsere Software abgewickelt. Hierbei setzen wir auf mehrere Trackingmöglichkeiten in Kombination. Als erstes versuchen wir das Tracking mittels Flashcookie zu realisieren. Sollte ein Setzen dieses Cookies nicht möglich sein, wird versucht auf Third-Party-Cookie umzusteigen. Gelingt auch dieses nicht, so greift die Software auf den Browserfingerprint zurück.

Unsere Advertiser haben noch weitere Auswahlmöglichkeiten. So bieten wir neben einer Server-2-Server-Variante mittels Hashcodetracking auch einen globalen Trackingpixel. Über diesen können wir mehrere Kampagnen tracken, ohne jedes Mal einen neuen Pixel zu generieren. Und das alt bewährte SubID-Tracking möchte auch noch erwähnt werden.

Daniel Näther: Ergänzend möchte ich noch erwähnen, dass es sich bei der Software um eine Eigenentwicklung handelt. Somit können wir relativ schnell und einfach auf die Wünsche und Anforderungen unserer Advertiser und Publisher reagieren.

Zeige kurz auf, welche Infos Publisher aus der Statistik abrufen können.

Mirko Uhlmann: Zum einen bieten wir, direkt nach dem Login, eine Verdienstübersicht. Hier kann der Publisher sofort einsehen, welche Einnahmen er heute, gestern, diese und letzte Woche hatte. Schon hier kann er den Verdienst zwischen vorgemerkten, gewerteten und stornierten Leads und Sales differenzieren. Es handelt es sich dabei eher um eine „kleine Übersicht“. Weiterhin kann er natürlich unter Statistiken weitere Details abrufen.

So kann der Publisher die Statistiken nach Webseiten, Werbeart und Eventstatus sortieren. Ebenso kann der Zeitraum der Anzeige tagesgenau eingegrenzt werden. Eine Sortierung der Statistiken nach „Generierungsdatum“ und „Updatedatum“ ergänzt die Sache.

Ein weiteres Highlight ist die Anzeige der Statistiken nach Programm(en) oder Tage(n).

Was genau ist damit gemeint?

Mirko Uhlmann: Wählt der Publisher in den Einstellungen „Anzeige nach Programmen“, so werden Ihm ausschließlich die Programme bzw. dessen Leads kumuliert und sortiert angezeigt. Das gleiche gilt für die „Anzeige nach Tagen“.

Neben diesen Auswahlmöglichkeiten werden die Statistiken immer mit vorgemerkten, gewerteten, stornierten Leads / Sales sowie Views, Clicks, Click-Through-Rate, Conversationsrate, effektiver CostperClick und der effektive TKP angezeigt.

Wenn man mag, kann man dann noch etwas mehr in die Tiefe gehen. Hier kann man weitere Details der Leads / Sales entnehmen. Klickdatum, Generierungsdatum, letztes Update des Datensatzes, Verdienst, SubID, Browser, Referer und Host.

Daniel Näther: All diese Daten kann sich der Publisher auch bequem über eine API-Schnittstelle holen. Die Ausgabe der Schnittstelle kann derzeit als CSV, PDF, HTML oder XML erfolgen. Eine Anbindung an das Affiliate-Dashboard existiert ebenso.

Welche Leistungen bietet euer Support für Publisher?

Daniel Näther: Unser Ziel ist es, jede Anfrage binnen 12 Stunden zu beantworten. In den meisten Fällen gelingt uns dies auch. Verzögerungen kann es allerdings an Feiertagen geben. Warum wir so schnell reagieren können, ist eine Mailclientlösung. Alle Emails laufen auf einem Emailclient auf, den jeder Mitarbeiter, jederzeit einsehen kann. Somit liegen Anfragen nicht unnötig lange in Postfächern von Mitarbeitern, die aus diversen Gründen nicht darauf zugreifen können.

livesupport

Weiterhin haben wir ein Live-Chat-System installiert. Sobald ein Mitarbeiter Online ist, wird dies auf unserer Webseite inkl. aller Unterseiten farbig angezeigt. Somit kann jeder Besucher der Webseite direkt mit uns in Kontakt treten. Sollten wir doch einmal nicht online sein, so wird auf unser Kontaktformular weitergeleitet. Die hier verfassten Emails fließen dann in den eben erwähnten Emailclient ein und somit schließt sich der Kreis.

Neben Email und Chatsystem sind wir auch telefonisch, in der Regel von 8 bis 18 Uhr, zu erreichen. Falls auch hier der Kontakt nicht zustande kommt, gibt es eine nette elektronische Stimme am Ende der Leitung, welche rund um die Uhr geschaltet ist. Alle Nachrichten, die auf der Mailbox hinterlassen werden, kommen wieder im Emailclient an. Sobald ein Mitarbeiter Zeit hat, wird er umgehend zurück rufen.

Durch welche spezifischen Merkmale ist euer Netzwerk für Publisher und Advertiser interessant?

Mirko Uhlmann: Einiges haben wir ja schon erwähnt. Auf Grund der Tatsache, dass wir eben ein sehr „kleines Netzwerk“ sind, welches eine Eigenentwicklung ist, können wir schnell reagieren. Sei es die Einspielung von neuen bzw. weiteren Statistiken, neue API-Anbindungen oder eben andere technische Neuerungen.

Gerade für kleinere Publisher kann sich eine Anmeldung bei uns lohnen. Wenn ein Publisher z.B. bei Netzwerk A ein interessantes Programm findet und bei Netzwerk B ein weiteres, so müsste er bei beiden Netzwerken die Auszahlungsgrenze erreichen, um sein Guthaben auszahlen zu lassen. Dies kann manchmal sehr mühsam sein. Wenn er aber die Möglichkeit hat, beide Partnerprogramme über MasterAD.de zu beziehen, steht einer schnellen Auszahlung nichts mehr im Wege.

Aber auch größere Publisher genießen den Vorteil, alles aus einer Hand zu erhalten. Somit fällt der technische Aufwand bedeutend geringer aus, da nicht für alle Netzwerke separate API-Schnittstellen angebunden und entwickelt werden müssen.

Daniel Näther: Alles in allem kann man sagen, dass Publisher und Advertiser einer individuellen Betreuung gegenüber stehen. Und sollte unser Netzwerk mal etwas nicht haben, sei es Technik oder ein Partnerprogramm, so versuchen wir dies zu schaffen oder zu organisieren.

VN:F [1.9.22_1171]
Wie hat dir dieser Beitrag gefallen?
Wertung: 4.3/5 (11 Bewertungen)
Danke für´s Teilen :-)Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedIn
 
 Share on Facebook Share on Twitter Share on Reddit Share on LinkedIn
Kommentare deaktiviert für Interview mit dem Netzwerk MasterAd.de: Inhouse-Software mit spannenden Features  comments