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Gab es am Wochenende ein Penguin-Update? Noch kein Statement von Google

Update: 13.01.2016: Und es geht noch weiter. Das Panda Update ist nun Teil des Core-Algorithmus, was zur Folge hat, dass künftige Updates höchstwahrscheinlich nicht mehr offiziell von Google bestätigt werden. Die Spekulationen seit dem Wochenende, dass der Panda bereits in Echtzeit läuft, dementiert Garry Illyes, Trends Analyst bei Google auf Twitter: https://twitter.com/methode/status/686939682240917506.

Update: 12.01.2016: Kein Penguin! Wie Gary Illyes, Trends Analyst bei Google, vor ca. 90 Minuten bei Twitter (@methode) bekanntgab, handelte es sich bei dem Wochenend-Update NICHT um die neueste Version von Penguin, viel mehr um ein Update des Core-Algorithmus: https://twitter.com/methode/status/686843053659799552.

Update: 11.01.2016: Barry Schwartz von SERoundtable verfolgt die Entwicklung wie immer sehr genau und hat eine Sammlung von Fragen an und Antworten von Google bezüglich des vermeintlichen Updates zusammengestellt: https://www.seroundtable.com/google-update-google-response-21457.html

Dass Google an Wochenenden eigentlich keine Updates macht, wissen wir. Dass man in Mountain View allerdings selten mit Informationen hausieren geht, wenn es um Updates am Algorithmus geht, wissen wir auch.

So ist es kaum verwunderlich, dass selbst nach den heftigen Ausschlägen der entsprechenden Tools seit Freitag bisher noch kein offizielles Statement seitens Google zu hören war. Selbst Präsident Obama konnte anscheinend noch keine genaueren Informationen veröffentlichen – zumindest hatte John Mueller zum Zeitpunkt der Meldung noch keine Antwort von @POTUS erhalten.

John Mueller Twitter

Hohe SEO Temperaturen

Genau wie beim letzten, vermeintlichen Update, hat Google auch dieses Mal kein offizielles Statement veröffentlicht – alles was wir haben sind Indizien: Twitter-Posts, Blackhat-Foren, Kommentare in den entsprechenden Blogs und, als ausschlaggebende Größe, die Temperaturen der verschiedenen “SEO-Thermometer” von MOZ bis Algoroo. Deren Verlauf der letzten Tage sieht ungefähr so aus.

Algoroo:

Algoroo

MOZcast:

MOZcast

SEOWetter:

SEOWetter

SERPs Volatility:

SERPs Volatility

Wie Ihr seht, gab es zwar überall entsprechende Ausschläge – allerdings scheint man sich nicht einmal beim Datum einig zu sein. Bei MOZcast ist z.B. Freitag der höchste Wert, während SEOWetter morgen als heißesten Tag vorhersagt. Ob diese Vorhersage einem lokalisierten Rollout geschuldet ist, wird sich dann wohl morgen zeigen.

Google Everflux

Es könnte durchaus sein, dass dieses Update das letzte Mal war, dass die SEO-Gemeinde den Rollout eines Updates überhaupt wahrnimmt. Wie Google bereits öfter angekündigt hatte, will man in Zukunft statt größerer Einzelupdates lieber kontinuierlich an den Stellschrauben drehen, um einerseits Blackhats das Leben deutlich schwerer zu machen und andererseits, um positive Veränderungen an Seiten (https z.B.) schneller in den Index aufnehmen zu können und fleißige Webmaster zu “belohnen”.

Gary Illyes zum Thema kontinuierliches Update.

Pagerank 2.0 Patent

Google Penguin Update

Quelle: Canva – Martin Bahls

Bei derartig heftigen Fluktuationen in den SERPs ist die Liste der möglichen Ursachen nicht gerade lang – es muss, Google-Statements hin oder her, schon um eine substantielle Änderung in der Bewertung von grundlegenden Ranking-Signalen handeln.

Auch wenn es nicht in der breiteren Öffentlichkeit diskutiert wurde, hatte die Redaktion von OCN Ende letzten Jahres eine interessante Entdeckung gemacht, die evtl. einen Hinweis auf die Gründe für die steigenden SEO-Temperaturen liefert: ein neues Patent, welches Google im Oktober 2015 erwarb, und welches sich mit einer völlig neuen Art, Links zu bewerten, befasst.

Am besten Ihr lest den Artikel mit den entsprechenden Illustrationen am einmal selbst nach, eine detaillierte Erklärung wäre hier fehl am Platz.

Lesen ->

 

Fazit

Das wird wohl nicht die letzte Penguin-Update Meldung gewesen sein. Selbst wenn der Algorithmus in Zukunft kontinuierlich “frisch gehalten” werden sollte, werden immer wieder größere Veränderungen Wellen durch das Netz senden, deren Ausschläge in den entsprechenden Tools Webmaster in Aufruhr versetzen.

Wie schwer es allerdings in Zukunft tatsächlich sein wird, herauszufinden, was sich wann geändert hat, wird sich in den nächsten Monaten erst noch zeigen.

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