magnify
Home Themen In eigener Sache Arbeiten mit Cloud-Speicher: So funktioniert´s
formats

Arbeiten mit Cloud-Speicher: So funktioniert´s

In einer digitalisierten Welt, in der immer mehr Leute ihren Arbeitsplatz an einen Ort ihrer Wahl verlegen, finden sich auch immer mehr Möglichkeiten, die Arbeitsabläufe mit dem Team unter einen Hut zu bringen. Terminplaner, E-Mail-Sync oder sog. “Productivity Tools” erlauben eine Zusammenarbeit über Landesgrenzen und Zeitzonen hinweg.

Die Wolke

Bei größeren Projekten, besonders wenn mehrere Mitarbeiter oder Abteilungen zeitversetzt oder an unterschiedlichen Orten zusammenarbeiten müssen, benötigt man eine zentrale Anlaufstelle bzw. einen Datenspeicher oder gar eine Arbeitsoberfläche, auf die alle Teammitglieder frei und unabhängig voneinander zugreifen können.

Google Drive Anmeldung

Google Drive Anmeldung

Für dieses Problem gibt es verschiedene Lösungsansätze, der wohl populärste der letzten Zeit dürfte allerdings die “Cloud”, zu deutsch Wolke, sein. Hierbei handelt es sich um einen (meist virtuellen) Webserver, der von einem Drittanbieter betrieben wird und die Möglichkeit bietet, Daten und Projekte zentral und unabhängig vom Standort, zugängig zu machen.
F
So lassen sich auch sehr große Dateien oder ganze Datenbanken verwalten, ohne sie verschieben zu müssen.

Neben reinem Speicherplatz, bieten viele Betreiber die Möglichkeit, bereits erwähnte Tools oder Apps zu installieren, um den Workflow zu optimieren, mehr dazu unten.

In der Praxis

Was genau bietet ein Cloud-Service im täglichen Gebrauch? Wie funktioniert die Teamarbeit und das gleichzeitige Bearbeiten von Projekten in der Praxis? Werfen wir stellvertretend einen Blick auf Google Drive, dem wohl meistgenutzen, kostenfreien Angebot, welches auch bei uns in der Redaktion regelmäßig genutzt wird.

drivelogin

Allgemeines:

  • Privat-User erhalten zu Beginn 15GB kostenlosen Speicherplatz in der Cloud
  • Bilder, Videos, Text, Tabellen, Präsentationen etc. lassen sich von jedem Standort und jedem Gerät aus hochladen, bearbeiten und synchronisieren
  • Dateien können für unterschiedliche Personen freigegeben oder Teammitglieder mit verschiedenen Zugriffs- bzw. Bearbeitungsrechten ausgestattet werden
  • Hangouts, Chat und Audio-Konferenzen sind bereits integriert und erlauben es, Projekte live mit allen Beteiligten zu diskutieren bzw. neue Ansätze vorzustellen
  • Templates und Zertifikate von Drittanbietern garantieren eine Kompatibilität aller Dateien und Sicherheitsmerkmale mit anderen Programmen (z.B. DocuSign)

Wer bereits einen Google+ Account besitzt, kann Drive selbst testen: Einfach die Schaltfläche oben rechts auf der Google-Homepage öffnen und “Drive” anklicken, danach gelangt man zu seiner “eigenen” Cloud.

So gelangt man zur Homepage, wo man sich erst einmal eine eigene Ordnerstruktur anlegen sollte – genau wie auf der heimischen Festplatte. Dies kann dann zum Beispiel so aussehen:

mydrivehome

Ordnerstruktur kann man frei festlegen.

Danach kann man Dateien erstellen, Teams zuweisen oder Berechtigungen vergeben, je nach Situation.

Bearbeiten von Projekten im Team

Die Zugangs- bzw. Freigabeeinstellungen bei Google Drive sind sehr detailliert und lassen quasi jede Kombination von Person/Berechtigung zu:

  • Mitglieder können kommentieren, aber nicht editieren
  • Können editieren, aber keine Freigabe an andere vergeben
  • Dateien können öffentlich/privat gemacht werden, wiederum mit verschiedenen Berechtigungen
drivepublic

Dateien lassen sich auch öffentlich teilen.

Die Berechtigungseinstellungen für Teammitglieder sehen so aus:

driveberechtigung

Kommentare im aktuellen Dokument lassen sich sehr einfach einfügen, indem man den Text markiert und rechts auf das entsprechende Symbol klickt.

Kommentare lassen sich schnell und einfach einfügen.

Kommentare lassen sich schnell und einfach einfügen.

Um nicht immer jedes einzelne Dokument auf Veränderungen oder Kommentare prüfen zu müssen, hat Google Drive am rechten Rand des Startbildschirms eine History, wo man die Aktionen aller Teammitglieder beobachten und auch ohne persönlichen Hinweis auf diese reagieren kann:

drivehistory

Die History macht Zusammenarbeit mit Teammitgliedern sehr einfach.

Oben sieht man z.B., wann ich gestern Nachmittag an just diesem Artikel gearbeitet habe.

Synchronisierung

Um nicht regelmäßig Datenpakete hoch/runterladen zu müssen, lässt sich Google Drive relativ einfach aktuell halten, indem man einfach einen Sync-Ordner auf der eigenen Festplatte anlegt. Alles, was dorthin verschoben wird, landet automatisch in der Cloud. So sind alle Daten immer von jedem Standort erreichbar, die Zeiten von vergessenen CD-ROMs oder USB-Sticks ist damit vorbei.

Erfahrungen

Die oben vorgestellten Punkte treffen mehr oder weniger auf alle Dateitypen zu, daher wurden diese nicht gesondert behandelt. Aus persönlicher Erfahrung in der Redaktion kann man festhalten, dass sowohl der Einstieg, als auch die regelmäßige Arbeit sehr einfach und intuitiv verlaufen, auch die Fehlerquote ist für so einen kostenlosen Service erstaunlich gering.

Sicherheitsbedenken

Abschließend muss man erwähnen, dass der gesamte Bereich “Onlinespeicher” seit dem NSA-Skandal stark unter Sicherheitsbedenken der Verbraucher zu leiden hat – unglücklicherweise nicht zu Unrecht. Ob staatliche Spitzelei, Hacker-Crews wie beim “Fappening” oder andere, unvorhergesehene Ereignisse, es gibt definitiv Gründe, die Angebote mit einer gewissen Skepsis zu betrachten.

US-Geheimdienst NSA macht sich unbeliebt. Quelle: Wikimedia commons

US-Geheimdienst NSA macht sich unbeliebt.

Auch die Diskussion um das sog. “Safe-Harbour”-Abkommen trägt nicht unbedingt zur Vertrauensbildung beim Verbraucher bei. Nicht zuletzt deswegen erfreuen sich Angebote aus Ländern mit entsprechenden Sicherheits- und Datenschutzgesetzen immer größerer Beliebtheit, da der Serverstandort ausschlaggebend ist. (siehe unten)

Partnerprogramme

Zum Abschluss stellen wir Euch noch zwei beliebte Partnerprogramme aus dem Bereich Cloud vor, schließlich wird der Service seit Jahren immer beliebter, wovon man auch als Affiliate profitieren kann.

filesync.ch

Die Schweiz genießt, nicht umsonst, den Ruf, anderer Leute Geheimnisse gut und sicher aufzubewahren. Was der Zürcher Banktresor für Ihr Geld ist, ist filesync.ch für Ihre Daten.

filesync.ch

filesync.ch

Das Partnerprogramm existiert seit 2013 und hat sich in der Kategorie Cloud schnell unter die ersten Plätze geschoben. Die Angebote für Cloudspeicher und unbeschränktes Datenbackup sind sehr günstig und attraktiv.

Sales werden mit bis 22,50€ vergütet, für Leads gibt es immerhin noch 1€. Werbemittel sind zahlreich und auffällig, die Cookie-Laufzeit beträgt 90 Tage.

Hier anmelden ->

blaucloud.de

Der Anbieter ist noch sehr neu in der 100pp-Datenbank, hat es allerdings seit September 2015 bereits auf Platz 3 der Partnerprogramme geschafft.

blaucloud.de

blaucloud.de

Zum Angebot, welches natürlich auch Verschlüsselung und aktuelle, deutsche Sicherheitsstandards bietet, gehört auch die anonyme Registrierung von Accounts, worüber sich besonders Datenschützer freuen dürften. Es gibt keine Nutzer- oder Trafficlimit.

Für Affiliates bietet das Programm 1,20€ pro Lead und 15% auf Sales, bei Premiumangeboten auch Lifetime. Werbemittel umfassen zahlreiche Banner und Links, sowie einen Gutscheincode für einen kostenlosen Test.

Hier anmelden ->

 

VN:F [1.9.22_1171]
Wie hat dir dieser Beitrag gefallen?
Wertung: 0.0/5 (0 Bewertungen)
Danke für´s Teilen :-)Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedIn
 
 Share on Facebook Share on Twitter Share on Reddit Share on LinkedIn
Kommentare deaktiviert für Arbeiten mit Cloud-Speicher: So funktioniert´s  comments