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Anfang vom Ende? Google testet Produktvergleiche in Snippets

Einer von Googles zahlreichen Feature-Tests bei den Suchergebnissen könnte für Vergleichsportale der Anfang vom Ende sein.

Wie wir im Laufe dieses Jahres schon öfter bemerken mussten, ist es in den letzten Monaten nicht unbedingt einfacher geworden, als Affiliate Geld zu verdienen. Klar, die Zahl der Nutzer und damit auch der Traffic steigen stetig weiter – allerdings auch die Zahl der Nutzer von Adblockern, die Zahl der Daten, die Google mit “not provided” angibt und die Zahl derer, die auf Werbung kaum noch oder gar nicht reagieren.

Das Preise vergleichen übernimmt bald Google. | Quelle: Unsplash

Das Preise vergleichen übernimmt bald Google. | Quelle: Unsplash

Zusätzlich tragen Nachrichten, wie die, dass Amazon erst kürzlich zahlreiche Schnäppchen-Seiten aus seinem Partnerprogramm geworfen hat, nicht unbedingt zu einer Verbesserung der Stimmung bei. So weit, so schlecht – richtig kritisch wird es für Online-Marketer allerdings vor allem dann, wenn sich ausgerechnet Google selbst dazu anschickt, einen Service anzubieten, der bisher vor allem Webseiten vorbehalten war.

Produktvergleich in den SERPs

Ob Wegbeschreibung, Eintrittspreise oder Öffnungszeiten öffentlicher Gebäude – es gibt viele Fragen, auf die Google bereits jetzt eigene Antworten in Snippetform liefert und für die ein Nutzer die SERP meist gar nicht mehr verlassen muss. Daran haben wir uns mittlerweile gewöhnt. Auch Preise für aktuelle Produkte und deren Konkurrenz findet man häufig als PLA.

Was man in den SERPs bisher jedoch nicht fand, waren direkte Produktvergleiche – mit Infos, die deutlich über den Preis hinausgehen.

Wie Venturebeat kürzlich berichtete, scheint damit nun Schluss zu sein.

Jordan Novet hat einen der Tests, die Google gerne mal “in the wild” vollzieht, erwischt und per Screenshot festgehalten:

Quelle: Venturebeat - Screenshot

Quelle: Venturebeat – Screenshot

Wie man sieht, werden nicht mehr nur die Preise angezeigt, sondern gleich ein (halbwegs) vollständiger Produktvergleich inklusive Größe, Verbindungen, Betriebssystem und diversen anderen Daten geliefert.

Laut Venturebeat ist das Snippet zwar noch nicht in der Lage, mehr als zwei Produkte auf einmal zu vergleichen – doch muss man davon ausgehen, dass diese Funktion ergänzt wird, sollte Google das Snippet in einer ähnlichen Form tatsächlich einführen.

Eine Vorwarnung

Natürlich ist ein kurzfristiger Test eines einzelnen Google-Features noch lange kein Grund zur Panik. Allerdings ist die sich abzeichnende Entwicklung, zu Ende gedacht, alles andere, als positiv.

Dies könnte den selben Weg gehen, wie zig andere Projekte, von denen man nie wieder etwas gehört hat – es könnte allerdings auch der Anfang vom Ende aller Vergleichsseiten werden.

Geänderte Suchgewohnheiten, Assistenten wie Home oder Echo, die gleich “fertige Antworten” liefern, anstatt einer Liste von Ergebnissen und nun auch noch das “Vergleichssnippet” lassen Publishern nur noch wenig Raum, mit eigenen Antworten auf die Fragen der User zu punkten.

Fazit

Ist Panik angebracht? Vermutlich nicht. Wenn man sich allerdings ein paar der Reaktionen auf die Meldung anschaut, ob direkt zum Artikel oder auf Twitter, merkt man schnell, dass auch andere die “Gefahr” erkannt haben.

Oder anders ausgedrückt: Viele dieser Kommentare würden durch keinen “profanity filter” durchkommen.

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