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Branchenverband eco: Browser-Sicherheitswarnung könnte E-Commerce schwer treffen

Der E-Commerce-Verband eco warnt in einer Pressemitteilung vom 14.Dezember über 30.000 Shops, dass deren Traffic ab nächstem Jahr massiv einbrechen könnte – was ist passiert?

Ich hatte schon häufiger bemängelt, dass es bei der gewaltigen Zahl an News, Pressemitteilungen und Social-Media-Posts durchaus passieren kann, dass eigentlich wichtige Meldungen im Tagesgeschäft untergehen.

So auch geschehen vor einer Woche, als der Branchenverband eco in seinem Blog eine doch recht eindringliche Warnung an die Betreiber von rund 30.000 Websites im deutschsprachigen Raum ausgab.

Quelle: Screenshot

So könnte es ab 2017 bei vielen Shops aussehen | Quelle: Screenshot

Anlass für die Pressemeldung ist die Tatsache, dass alle großen Browser, sprich Chrome, Firefox, IE und Safari in Zukunft eine Sicherheitswarnung anzeigen, wenn die besuchte Seite ein veraltetes HTTPS-Zertifikat, konkret: SHA-1, benutzt. Dieses ist seit zig Jahren, zu Recht, in der Kritik und wird ab 2017 nun endgültig aussortiert.

Das Problem: aktuell nutzen noch rund 30.000 Websites in Deutschland das alte Zertifikat und müssen sich wohl schon in wenigen Wochen darauf einstellen, dass ihr Traffic, zumindest über gängige Browser und Suchmaschinen, massiv einbrechen wird.

Chrome hat bereits Hinweis

Googles hauseigener Browser Chrome weist bereits jetzt in der Adresszeile durch ein verändertes Schloss-Symbol auf die Sicherheitslücke hin – kritisch wird es allerdings erst, wenn User bei Shops auf das obige Popup stoßen. Hier werden viele User abspringen, vermutet eco-Sicherheitsexperte Oliver Dehning.

Wie lange es nun tatsächlich dauern wird, ist nicht klar – allerdings sollten Shopbetreiber mit der Veränderung spätestens nach dem ersten Browserupdate im kommenden Jahr rechnen.

„Die Übergangsfrist mag bis Ende Januar oder sogar bis Ende Februar laufen, aber es ist den Website-Betreibern doch sehr zu empfehlen, sich noch in diesem Jahr vielleicht direkt nach dem Weihnachtsgeschäft von SHA-1 zu verabschieden“, empfiehlt eco Sicherheitsexperte Oliver Dehning.

Wie gesagt, die Meldung ist bereits etwas älter, hat allerdings nichts von ihrer Relevanz verloren, weshalb wir sie hier aufgegriffen haben.

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