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Yabba Dabba Doo! – Google Update “Fred” hinterlässt Spuren

Das vermeintliche Google Update, über welches wir bereits letzte Woche berichtet hatten, scheint nun bestätigt. Und einen Namen hat es natürlich auch: “Fred”, wie in Feuerstein. 

Wie bei Google Updates so üblich gilt es herauszufinden, welche Auswirkungen es hatte: Wessen Traffic ist eingebrochen, wer wurde in den Rankings nach hinten durchgereicht und wer hat die meiste Visibility eingebüßt? Hat man dies erst einmal in Erfahrung gebracht – häufig genug durch Beschwerden von Webmastern in entsprechenden Foren – gilt es die Frage nach dem “Warum?” zu beantworten.

SEO-Community hat sich auf Fred Flintstone als Maskottchen für das Update geeinigt. Quelle: flickr.com

SEO-Community hat sich auf Fred Flintstone als Maskottchen für das Update geeinigt. Quelle: flickr.com

Einer der einfachsten und auch zielführendsten Wege ist, nach offensichtlichen Gemeinsamkeiten zwischen der “abgestraften” Seiten zu suchen und zu analysieren, inwiefern das mit Googles eigenen Aussagen und der bisherigen Update-Historie übereinstimmt.

Content + zuviele Ads = schlecht

Barry Schwartz von SERoundtable hat damit ja bereits seine Erfahrungen und hat auch dieses Mal wieder zahlreiche Beispiele, die er in Foren gefunden hat oder die ihm zugesandt wurden, ausgewertet.

Ergebnis: Content-Seiten, welche fast ausschließlich dem Platzieren von AdSense dienen, wurden abgestraft. Jeder kennt das: Wenn ein kurzer Artikel aus unerfindlichen Gründen auf 5 Unterseiten ausgewälzt wird, geht es kaum um mangelnden Platz für den Text, sondern um noch mehr “Inventar”, welches sich monetarisieren lässt.

Manche der Seiten haben über Nacht bis zu 90% Traffic verloren, nur wenige konnten positive Auswirkungen verzeichnen. Darunter einige, die Ads teilweise komplett entfernt hatten – daher auch die Vermutung, dass dies das Ziel des Updates war.

Keine Stellungnahme

Regelmäßige Leser wissen es bereits, aber Google kündigt die Updates weder an, noch werden diese offiziell bestätigt. Dennoch hat die SEO-Gemeinde genug Erfahrung mit der Materie, dass die Einschätzungen zu Auswirkungen und “Ziel” der Updates mittlerweile recht nah an dem sein dürften, was hinter verschlossenen Türen passiert.
Darüber hinaus ist die Liste der öffentlich zugänglichen Beispiele relativ lang, so dass sich jeder selbst überzeugen kann, inwiefern die Einschätzungen zutreffen. (Liste am Ende des Artikels)

Dieses harte Vorgehen gegen AdSense-Spam ist besonders interessant, weil er kurzfristig vor allem Google selbst Geld kostet. Auf der anderen Seite kommt man damit dem eigenen Ziel, das Netz „besser“ machen zu wollen, einen guten Schritt näher, denn das oben genannte Geschäftsmodell  gehört, ganz objektiv, zu den unangenehmsten und offensichtlichsten Missbräuchen von AdSense oder Inventar überhaupt.

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